Interview

Schlachthofbronx: „Die Musik mit dem ganzen Körper wahrnehmen“

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Benedikt und Jakob sind "Schlachthofbronx"

Wie heißt es so schön aus einem bekannten Song – Bass, Bass wir brauchen Bass. Und den gibt es bei der Blurred Vision von Schlachthofbronx am 08. September in der Muffathalle.

Die beiden Münchner Bene und Jakob verzichten bewusst auf Backgroundtänzerinnen und spektakuläre Lichteffekte. Nur die Musik fühlen, bis die Augen zu flimmern anfangen und die Nackenhaare im Bass-Takt zittern. Das ist das Ziel. Ein legaler Trip sozusagen. Und dafür wird eine 50.000-Watt-Soundsystem-Anlage aufgebaut. Um es bildlich zu beschreiben: Lautsprechertürme von zehn Metern Breite und drei Metern Höhe erwartet die Gäste.

Wir haben Schlachthofbronx vor ihrem Auftritt um ein Interview gebeten.

Ihr seid ja nicht zum ersten Mal mit eurer Blurred Vision in München. Erstmal vorab: wie kamt ihr überhaupt auf die Idee, so eine riesige Anlage aufzubauen, nur damit die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes den Bass fühlen können? 
Das war eigentlich schon immer ein Traum von uns. Und irgendwann haben wir das zusammen mit Elemental Wave eben einfach in die Tat umgesetzt und uns unsere ideale Clubsituation selbst geschaffen. So würden wir es eigentlich gern immer und überall haben, nicht nur bei Blurred Vision!

Wie hat das Publikum die letzten beiden Male reagiert?
Tatsächlich genau so wie wir gehofft hatten - alle waren doch recht beeindruckt, aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase auch voll dabei. Man kann die Musik einfach ganz anders und eben auch mit dem ganzen Körper wahrnehmen, das ist schon was ganz besonderes und schönes, was viele so schnell nicht vergessen.

Habt ihr extra für den 08.09 wieder Tracks mit Extra-Wumms dabei?
Klar, getreu dem Blurred Vision Motto "Custom made tracks, custom made soundsystem" ist eben nicht nur das Soundsystem selbstgebaut (von Elemental Wave), sondern wir haben auch wieder eine ganze Menge extra für Blurred Vision Shows produzierte Tracks, die sich besonders fürs Spielen auf so einem großen Soundsystem eignen.

Ihr stellt aber auch euer viertes Album „Haul & Pull Up“ vor. Können sich eure Fans wieder auf euren Mix aus verschiedenen Kulturen elektronischer Musik freuen?
Ja, bei Haul & Pull Up haben wir ja unsere diversen, durchaus unterschiedlichen Einflüsse gebündelt, alle Tracks sind aber eben durch den Soundsystemkontext in einer gewissen Ästhetik vereint. Deshalb ist das Album auch ein guter Überblick über die unterschiedlichen Styles die wir grad feiern eben.

Welche Musik hört ihr eigentlich privat?
Ganz unterschiedlich, wir checken aber immer die unterschiedlichsten Sachen aus, das ist ja auch sehr spannend, auch wenn es mal weit weg ist von dem was wir spielen im Club. Ob das jetzt Punk ist oder Drone Metal... Zum Kochen hören wir tatsächlich ne Mischung aus Rap, Cumbia und Reggae.

Ist es eigentlich was anderes dahoam ein Set zu spielen als woanders?
Klar, es sind doch immer besonders viele Freunde da, das ist schon immer besonders schön bzw. auch familiärer, selbst wenn es in einer größeren Location ist.

Schlachthofbronx pres. Blurred Vision mit Kode9, Muffathalle, Zellstraße 4
Fr., 08.09, 23-5 Uhr, www.schlachthofbronx.com

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