Von diesen Bühnenspektakeln darf man sich ruhig mal animieren lassen
IN München stellt die Theaterhighlights im April vor.
„Der Graf von Luxemburg“ im Gärtnerplatztheater
Fasching ist vorbei. Aber auf der Champs Élysées tobt immer noch der Karneval – mit allen nur denkbaren Verführungs- und Verstellungsspielchen. Franz Lehar, damals auf dem Höhepunkt seines Operetten-Zenits, greift frivol in die Vollen und gibt einem Dienstmädchen sowie einem Kammermädchen die schmissigsten Arien. Sie werfen sich ins Getümmel – unter falscher Identität, versteht sich. Das führt zu Missverständnissen, Durcheinander, viel Herzklopfen und dann eben doch einem Happy End.
„Kurzschluss“ im Metropoltheater
Was heißt schon normal? Eigentlich ist es der übliche Kleinkinder-Wahnsinn, den die Familie von Neta und David durchmacht. Sohn Leonhard hat etwas eigenwillige Essensvorlieben, schleudert gerne mal den Löffel durch die Küche und hasst Überraschungen. Doch dann blitzt die Schockdiagnose „Autismus“ in den Familienalltag. Anlass für einen Kurzschluss? Nicht wirklich: Noa Lazar-Keinan arbeitet das Thema mit Humor und Situationskomik auf – und rät zur Gelassenheit.
„Giesing Mountain“ im Hofspielhaus
Der ehemalige Präsident vom FC Giesing hat eine Sorge, die ihn um den Nachtschlaf bringt: Er fürchtet, der auch in München fortschrei- tende Klimawandel könnte dazu führen, dass der Giesinger Berg eines Tages in die Isar rut- schen könnte. Derweil muss die Nichte der „Sphinx von Giesing“, deren Tante einst selbst Gegenstand des 2015er Stefan-Kastner-Stücks war, die Dinge im liebenswert chaotischen Viertel in Ordnung zu bringen. Das Hofspiel- haus feiert das Giesinger Gefühl – angemes- sen angeschrägt und mit stark besetztem Ensemble, unter anderem mit Michaela May, Michael Grimm, Susanne Rohrer und Veronika von Quast.
„Fräulein Else“ in den Münchner Kammerspiele
Was tun, wenn man den eigenen Lieben nicht mehr vertrauen kann? Die junge Frau, die sich gerade in der Sommerfrische befindet, erhält einen Expressbrief aus Wien: Sie sollte sich gefälligst um die finanzielle Schieflage ihres Vaters kümmern. Einen Plan hat er auch schon: Warum nicht der reiche Kunsthändler, der im gleichen Hotel logiert? Der erkennt schnell seine düstere – und Elses schier ausweglose Situation. Leonie Böhm, die auch Regie führt, und Julia Riedler holen den berühmt-berüch- tigten Bewusstseinsstrom von Arthur Schnitzler auf die Bühne. Me too!
„Carmen“ im Gärtnerplatztheater
Entdecke den Stier in dir: Dieses Motto stellt Regisseur Herbert Föttinger über seine Neuinszenierung des Opernklassikers mit der Musik von Georges Bizet, die tiefenpsychologische Schichten her- ausarbeiten will. Liebe kennt kein Gesetz, Carmen lebt (und stirbt) nach dieser Devise.
„Salon Afterglow“ im Pathos Theater
Es gibt Lücken, die schließen sich nicht mehr so einfach. Nicht im Mund, nicht im Leben. Das Team Beige arbeitet in der diskursiven Reihe mit starken Texten, spontanen Einfällen, performativen Momenten und Ritualen. Und so lohnt es sich, doch auch als Erwachsener mal an die Zahnfee zu glauben und die teuren Preise für Implantate kurz zu vergessen. Oder wenn wir lernen müssen, mit dem Alleinesein dauerhaft fertig zu werden.
„Elektra – 750 PS Vergangenheitsbewältigung“ im Volkstheater
Gewagte Überschreibung: Sofie Boiten und Lorenz Noting adaptieren die blutige Familientragödie von Sophokles, in der es keinen Ausweg aus dem ewigen Morden zu geben scheint, und blenden über zur belasteten Historie einer der reichsten deutschen Unternehmerdynastien. Auch die Familie Quandt, die hinter BMW steht, hat Schuld auf sich geladen – durch die Ausbeutung von Zwangsarbeitern in der Nazi-Zeit. Wie kriegt man das unter einen Hut? Lässt sich Schuld vererben oder doch nur verdrängen?
„Fischer Fritz“ im Volkstheater
Provinzgeschichten mit Blattgoldrand: Die großartige Münchner Autorin Raphaela Bardutzky entwirft auf engstem Raum ein bittersüßes Miteinander. Eine polnische Pflegekraft soll einen mürrischen alten Mann betreuen. Ein wenig Aufheiterung bringen nur ihre Chats mit dem Fahrer, der sie einst in die Abgeschieden- heit gebracht hatte. Doch dann geht Verstän- digung durch den Magen. Es geht um den Fisch.
„Und Federn überall“ im theater … und so fort
Heiko Dietz holt den Roman der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi auf die Bretter. Es geht um sechs Menschen, die im Morgennebel einer Kleinstadt im Emsland vor einem Wendepunkt stehen. Es bricht ein Tag an, der die Wende bringen soll – weg von den vielen verlogenen Kompromissen und leeren Routinen.
„Drive“ im Hoch X
Alle zwei Minuten rollte in den modernen, in Ungarn von Deutschen geführten Automobilfabriken ein neues Auto vom Band. Und auch neue Stücke drängeln sich vor den Theatern. Ein Trio aus Schauspiel und echter Fabrikarbeit schuftet sich ab – an Geschichten, die von Arbeit, Gemeinschaft, Zugehörigkeit und vom Motor im Konsumbetrieb, der nicht ins Stocken geraten darf, erzählen.
„Munich Machine“ im Residenztheater
Die Spielzeit-Premiere, über die alle sprechen und die man gesehen haben muss: Regisseur Ersan Mondtag lässt ein UFO in Weißwurstform über München kreisen. Noch einmal zieht der trotzigste Asphaltcowboy der Maxvorstadt, der 2022 verstorbene No-Budget-Big-Ego-Filme- macher Klaus Lemke (auf der Bühne verkör- pert von Brigitte Hobmeier) durch die Stadt. An seiner Seite hat er diesmal überraschender- weise keine wunderschönen Frauen, sondern einen Außerirdischen. Ihn nimmt er mit auf eine Zeitreise durch ein tatsächlich leuchtendes München und auf einen Schlenker hin zur Hoffnung, dass alles mal wieder so sein könnte. Albert Ostermaier verneigt sich vor Lemke.
„Der Besuch der alten Dame“ im Volkstheater
Durch weibliche Augen geblickt: Die Enkelin von Claire Zachanassian reist in die Kleinstadt, aus der ihre verstorbene Großmutter einst stammte und rekonstruiert einen Skandal. Es leben dort lauter Nachgeborene – Menschen, die einst weg- gesehen hatten und die mit ihren Lebenslügen alt werden mussten. Erst nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht: Claire wurde mit einem Kind im Stich gelassen. Jeder wusste davon, alle sahen weg. Sapir Heller hat ein wenig den Staub vom Friedrich-Dürrenmatt-Klassiker geblasen. Jetzt ist er wieder schrecklich. Schrecklich schön.
„Tide“ im Volkstheater
Die Atmung macht es vor: Ein Ein und ein Aus, ein Vor und ein Zurück. Mal schnell, mal langsamer. Sophie Haydee Colindres Zühlke und Serhat „Said“ Perhat, die dem Volkstheater zuletzt schon das tolle Tanztheaterstück „Grey“ ermöglichten, gehen wieder auf eine Spurensuche – getragen von der Frage: Was passiert, wenn man die allgemeine Atmung der Gegenwart untersuchen, messen, nachahmen müsste? Tanzkörper lassen sich von gesellschaftlichen Strömungen mittragen, stellen sich aber auch mutig gegen den Sog.
„Zauberberg“ im Schwere Reiter
Wie wäre denn das: Erleben statt Lesen? Wer die VR-Brille aufsetzt, trifft in der vom Kunstkol- lektiv Raum + Zeit verdichteten Live-Digital-Imnszenierung tatsächlich den schüchternen Ingenieur Hans Castorp, die einsame Russin Clawdia Chauchat, den stinkreichen Ekel Mynheer Peeperkorn oder den kruden Nihilisten Leo Naphta. Die Katastrophe dämmert schon am Horizont. Was würde man tun – mit dem Wissen von heute, um das Erstarken der Rechten doch noch aufzuhalten?
„Alice“ im Akademietheater
Meret Mareike Behschnitt holt die berühmte Teegesellschaft aus dem Roman von Lewis Carroll in einen spießigen Reihenhausgarten. Alice setzt sich zum Tee mit sich selbst ans Tischchen und stellt sich die Frage aller Fragen: Wer erfindet hier eigentlich immer diese Regeln? Und warum sollte nicht Nonsense die vernünftigste Form des Widerstands sein?
„People Are Strange“ im Metropoltheater
So kurz sein Leben, so groß der Nachruhm: Sebastian Kempf, Jakob Tögel und Andreas Lenz von Ungern-Sternberg verneigen sich vor Jim Morrison.
„Fake or Real?“ im Hoch X
Sind wir schon so weit: Sind jetzt wirklich Likes wichtiger als Menschen? In einem Influencer-Camp kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Plötzlich ist eine Teilnehmerin verschwunden. Es gibt einen Abschiedsbrief. Doch was ist wirklich passiert? Das Stück wühlt sich durch die Abgründe von Gerüchten, Gos- sip, Fake News, Hass und Verdächtigun- gen. Nicht schön, aber erkenntnisreich.
„Die Turing Maschine“ im Pasinger Fabrik
Ohne Alan Turing hätte die Weltgeschichte eine andere Wendung genommen: Dem englischen Mathematiker gelang es, während des Zweiten Weltkriegs den Geheimcode der Nazis zu knacken. Doch Ruhm, geschweige denn Glück, hat ihm dieser Triumph nicht gebracht. Als Homosexueller, zu einer Zeit, als das noch strafrechtlich verfolgt wurde, drängte ihn der Geheimdienst im- mer mehr ab – bis Turin sich suizidierte. Er biss in einen vergifteten Apfel, der bis heute an ein berühmtes Computerfirmenlogo erinnert.
„Still stand ich da nicht“ in den Münchner Kammerspiele
Eine Wohngemeinschaft. Verschiedene Generationen. Alle unter einem Dach – mit ganz unterschiedlichen Strategien: Widerstand, Anpassung, Rückzug, Resignation, Kampfgeist. Es herrscht eine Zeit vor, die Sicherheit und Freiheit in Frage stellt. Leben wirklich alle in derselben Wirklichkeit?
„Echtzeitalter“ im Volkstheater
Raus aus dem Einerlei von Schule, Hausaufgaben, Raucherecken, Computer-Daddeln: Toni Schachinger hat für seinen Roman 2023 den Deutschen Buchpreis erhalten. Es geht um eine Coming-of- Age-Entwicklung, an deren Überraschungen zwei junge Mädchen nicht ganz unschuldig sind. Ein cooler Text, der konservative Selbstgefälligkeiten zur Schau stellt – und demontiert. Jetzt kommt er auf die Bühne.
„Felix Krull“ im Volkstheater
Die gefeierte Produktion, die aus dem Schelmen- und Hochstaplerroman von Thomas Mann ganz große Bühnenkunst macht – und ganz nebenbei die Gesetze der Schwerkraft aus den Angeln hebt.
„Münchner Leben“ im Prinzregententheater
Ein Schwanken zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Satire und Ernst: Die Kammeroper München hat sich für ihren Operettenabend zur Musik von Jacques Offenbach mit einem großen Grantler zusammengetan: mit Markus Stoll, besser bekannt als „Harry G“.
„Balance und Harmony“ in den Münchner Kammerspielen
Wie so oft ist es der Raucherbereich, in dem die Dinge explodieren. Es ist der einzige Ort im Schweige-Retreat, in dem kurzzeitig gesprochen werden darf. Und was es nicht eigentlich alles zu bereden gäbe, wenn man sich nicht anschweigen müsste – und wollte. Lennart Kos skizziert eine beklemmende Intimität, in der die wesentlichen Themen erst einmal hintangestellt werden müssen, um dann noch leidenschaftlicher zu eskalieren.
„Botis Seva | Far From The Norm – „Until We Sleep“ in der Muffathalle
Ein einsamer Nomade sucht nach Glauben – in einer Welt, die von autoritären Mächten drangsaliert wird. Anschluss findet er in einer Gemeinschaft, die sich dem HipHop verschrieben hat und dem Aufgehen in Klanglandschaften, die Geborgenheit bieten. Der Londoner Choreograf Botis Seva nimmt das Ensemble Far From The Norm (und das Publikum) mit auf eine Erkundungsreise durch Widerstand und Anpassungszwang zum selbstbestimmten Überleben.
„Würdest du lieber …?“ im Pathos Theater
Manchmal sind es diese kleinen Fragen, die sich auf die Schnelle gar nicht so leicht beantworten lassen: Würde man sich lieber von einer Schlange erdrücken oder von einem Krokodil fressen lassen? Einfach mal ausprobieren, geht ja nicht.
„Don Juan“ im Deutschen Theater
Willkommen auf dem Lotterbett des wohl berühmtesten Frauenhelden, Charmeurs, Lüstlings und Macho-Despoten der Weltliterator – so wie ihn Molière in seiner Komödie sah. Er sucht nach Erfüllung im Liebesrausch und kommt aus der Spirale der Abhängigkeiten einfach nicht mehr frei. Kongenial bietet der Silbersaal dem Ensemble Persona eine stilvolle Bühne.
„Der kleine Prinz“ im Hofspielhaus
Gestrandet am Großflughafen, sehnsüchtig wartend auf den Rückflug zum Miniplaneten. Michael Grill und Isabel Kott versuchen auch im größten Durcheinander mit dem Herzen zu sehen. Eine beeindruckend originelle Adaption des Kalendersprücheklassikers.
„Jennerwein“ im Kulturhaus Milbertshofen
„Auf hartem Fels hat er sein Blut vergos- sen/und auf dem Bauche liegend fand man ihn./Von hinten ward er angeschossen,/zer- splittert war sein Unterkinn.“ Es war vormittags um Viertel vor zehn, als man am 6. November 1877 am Peißenberg einen Schuss hörte. Erst Tage später, am 13. November fand man seine Leiche. Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun und Stefan Murr steigen knietief in die Freiheitslegende. Und erzählen vom Traum, der verhassten Obrigkeit ein letztes Schnippchen zu schlagen.
„Fidelio“ im Justizpalast
Grandiose Räume zu ungeahnten Spielstätten zu machen (und dort dann wirklich mitreißend gutes Theater zu veranstalten): Das ist die Spezialität des Opera Incognita-Ensembles von Ernst Bartmann und Andreas Wiedermann. Jetzt geht es mit Beethovens revolutionär befreiender Oper Fidelio in den Justizpalast. Dort setzen sich die kunstvoll angeordneten Treppenanlagen und Umläufe viel Fantasie frei – ganz im Stil von Piranesis Unterweltzeichnungen der „Carceri“.
„Rock to Heaven“ im Gärtnerplatztheater
Drei Choreografen, die es wagen: Sie setzen sich mit der schwer zu bändigenden Energie einer Live-Rockband auf offener Bühne auseinander. Herauskommen elektrisierende Arbeiten, bei denen Jacopo Godani, Frédérick Gravel, Karl Alfred Schreiner und ihre Teams Funken entfachen.
„Ödipus“ im Residenztheater
Was man zu kennen meint, hier noch einmal ganz anders aufgezäumt: Der britische Dramatiker Robert Icke hat seinen Sophokoles frisch durchgeföhnt und verlegt die Antikentragödie in eine Wahlkampfzentrale, in der der Spitzenkandidat die wenigen letzten Minuten, bis zur Bekanntgabe seines vermeintlich sicheren Sieges verbringt. Doch dann kommen fiese Gerüchte auf. Was hat es mit der unter Verschluss gehaltenen Vergangenheit von Ödipus auf sich? Warum erfährt man so wenig über den tödlichen Verkehrsunfall seines Vorgängers? Ein Mythos, der in einen Thriller übergeht und doch bittere Familientragik enthält.
„Glitsch“ in den Kammerspielen
Alles im Fluss: In den Zwischenwelten, in denen es rutschig und schmierig zugeht. Die Choreografin Doris Uhlich, diein ihren Arbeiten gerne allzu glatte, normierte Körperbilder hinterfragt, nimmt das Publikum mit auf eine Schlitterpartie – zum Fluiden und Uneindeutigen. Es kommen Menschen auf die Bühne, die sonst oft aus der Öffentlichkeit ent- schwinden – Obdachlose, eine stark gealterte Ballerina, Profis und Laien. Lustvolles Gleiten und Glitschen!
„Oh! Oh! Amelio!“ im Gärtnerplatztheater
Was für ein charmantes Durcheinander: Alle reißen sich um Amelio von Tschüssikowski, den Travestiekünstler. Von der Showbühne weg möchte ihn ein Filmproduzent für eine Rolle im „Tatort“ engagieren – als „Frau“. Und Freundin Marika braucht ihn unbedingt als „Mann“ – für eine Alibi-Hochzeit. Musikkabarettist Thomas Pigor zieht in der Operette alle Register.
„Kaltgestellt“ Im Hofspielhaus
Hochprozentiger Komödienspaß, der rührt und schüttelt – eiskalt serviert: Drei Freundinnen bleibe Monat für Monat ihrem eingespielten Ritual treu. Sie treffen sich zu Cocktails und lästern über die Männer. Die sind im Nebenraum – und dann fällt eine Tür zu!
„Eurydike und Orpheus“ in den Münchner Kammerspielen
Man wird ja wohl noch träumen dürfen – auch von der Unsterblichkeit: Das war in der Antike so beim großen Sänger Orpheus, der zwar Tiere, Mitmenschen und die Elementarkräfte verzaubern, seine gestorbene Geliebte aber nicht mehr lebendig machen konnte. Auch in der gar nicht so fernen Zukunft bleibt das erst mal so. Die Menschen erhalten zwar täglich ein aktualisiertes, präzise vorausberechnetes Sterbedatum. Nur aufhalten, besser noch: aushebeln, kann immer noch niemand den Tod. Das arbeitet dieses Musiktheaterstück durch, nach einem Libretto von Robert Bolesto und zur Musik von Jan Duszynski.
„Mercury“ im Marstall
Es ist eine dieser Geschichten, beflügelt vom Hauch der weiten Welt, die man sich in dieser Stadt gerne erzählt. Von den Jahren 1979 bis 1985, als Freddie Mercury, der flamboyante Frontmann von Queen, sich in der liebevollen Welt- dorf-Provinz versteckte und die Lokale der Gay-Community erkundete. Michal Borczuch macht sich auf eine Spurensuche.
RUPERT SOMMER
