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Neue Corona-Regeln: Das gilt ab 2.9. in München

Die aktuellen Corona-Regeln für München
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Die aktuellen Corona-Regeln für München

Die Bayerische Staatsregierung hat mit Wirkung zum 2. September 2021 die Corona-Regeln neu gefasst.

Neu ist: Die Beschränkungen richten sich nicht mehr ausschließlich nach der Inzidenz (Ansteckungsinzidenz), sondern auch nach der Belastung des Gesundheitssystems und der Belegung der Krankenhäuser mit Corona-Patienten (Hospitalisierungsinzidenz). Indikator dafür ist die sog. Krankenhausampel. Das auf der Infektionsinzidenz basierende 3G-Prinzip bleibt weiterhin die Grundlage für den Zugang zu Angeboten, 3G gilt ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von 35, also aktuell auch in München. Zudem entfällt die FFP2-Maskenpflich, es reichen ab sofort sog. Medizinische Masken („blaue OP-Masken“)

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Die aktuellen Regelungen für das öffentliche Leben in München ab dem 2. September 2021 im Überblick:

3G – Geimpft, Genesen, Getestet

In München gilt aufgrund der Inzidenz über 35 in geschlossenen Räumen weiterhin die 3G-Regel: Zugang haben nur Geimpfte, Genesene oder Personen, die einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen können. Als aktueller negativer Testnachweis anerkannt werden ein PCR-Test (max. 48 Stunden alt), ein Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) oder ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest.

Dies gilt in öffentlichen und privaten Einrichtungen, bei Veranstaltungen, in Krankenhäusern, in Sportstätten, Fitnessstudios, in Theatern, Kinos, Museen usw., in der Gastronomie und Beherbergung, in Hochschulen, Bibliotheken und Archiven, in Freizeiteinrichtungen (Bäder, Thermen, Saunen) usw.

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schülerinnen und Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

Ausgenommen von der 3G-Regelung sind Privaträume, der Handel und der öffentliche Personennahverkehr sowie Veranstaltungen unter freiem Himmel mit weniger als 1.000 Teilnehmenden, Gottesdienste und Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske entfällt; ab sofort reicht eine medizinische Maske (OP-Maske) aus. Die Maskenpflicht gilt generell in geschlossenen Räumen sowie im ÖPNV und Fernverkehr. Sie gilt nicht in Privaträumen, in der Gastronomie am Sitzplatz, sowie an jedem festen Steh- oder Sitzplatz, an dem der Mindestabstand zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, zuverlässig eingehalten werden kann.

Unter freiem Himmel entfällt die Maskenpflicht, außer in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden.

Gastronomie

In Innenräumen gilt die 3G-Regelung – Zutritt haben geimpfte, genesene oder aktuell negativ getestete Personen. Die Pflicht der Gäste zum Tragen einer medizinischen Maske endet mit Einnahme des Sitzplatzes. Die corona-bedingte Sperrstunde um 1.00 Uhr entfällt.

Veranstaltungen und Messen

Für Veranstaltungen, z.B. aus den Bereichen Sport oder Kultur, sowie für Kongresse gilt:

Bis 5.000 Personen darf die Raumkapazität zu 100% genutzt werden. Nehmen mehr als 5.000 Personen teil, richtet sich die Maximalzahl der über 5000 Personen hinaus zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Größe des Veranstaltungsorts – er darf zu 50% belegt werden. Insgesamt liegt die Obergrenze an Teilnehmenden bei 25.000 Personen.

Stehplätze dürfen innerhalb dieses Rahmens unbegrenzt ausgewiesen werden.

Ist in geschlossenen Räumen der Mindestabstand nicht durchgehend und zuverlässig einzuhalten, gilt eine Maskenpflicht.

Die Veranstalter müssen ein Infektionsschutzkonzept erarbeiten. Ab einer Veranstaltungsgröße von 1.000 Personen müssen sie es zuständigen Landratsamt bzw. der zuständigen Stadtverwaltung vorab vorlegen.

Auf Messen gilt grundsätzlich die 3G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Die flächenabhängige Obergrenze für die zulässige Anzahl an Besucherinnen und Besuchern entfällt. Eingeführt wird stattdessen eine Obergrenze maximal 50.000 Personen pro Tag.

Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen

In Geschäften, Dienstleistungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen entfallen die von der Größe des Raums abhängigen Personenbeschränkungen, die bisher gültig waren (z.B. 20 qm pro Person auf einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm).

In Geschäften, Dienstleistungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen gilt eine Maskenpflicht (medizinische Maske).

In Dienstleistungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen gilt die 3G-Regelung; der Handel ist davon ausgenommen.

Was ist Krankenhausampel?

Die Krankenhausampel misst die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: Sie basiert auf der Anzahl von Patientinnen und Patienten, die mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Stufe Gelb ist erreicht, wenn bayernweit innerhalb der vergangenen sieben Tage mehr als 1.200 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Es gelten dann weitergehende Maßnahmen, unter anderem:

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske statt einer medizinischen Maske, Kontaktbeschränkungen, PCR-Tests als Nachweis, Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen.

Stufe Rot ist erreicht, wenn bayernweit mehr als 600 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Mit weitergehenden Maßnahmen wird dann gegen die drohende Überlastung des Gesundheitssystems vorgegangen.

Quelle: https://www.buergerbeauftragter.bayern/corona-aktuell/

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