Mittwoch, 29. Juli 2015
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

Guido May Groove Extravaganza: FusionJazz

Heute in der Unterfahrt... mehr
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Jazz & Fusion und noch viel mehr... – Der virtuose Schlagzeuger Guido May und seine Mannschaft mit Standards und Eigenkompositionen, sowie täglich wechselnden Stargästen!

 

Ant-Man: Kleiner Mann ganz groß

Jetzt im Kino... mehr
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Ex-Trickbetrüger Scott (Paul Rudd) hat‘s schwer. Nach der Haft will ihn seine Frau nicht mehr sehen, und das Töchterlein darf er nur sehen, wenn er ein geregeltes Einkommen und eine eigene Wohnung hat. Dr. Pym (Michael Douglas) bietet ihm an, wichtige Unterlagen aus dem Tresor seiner früheren Firma zu stellen – in einem Anzug, der den Träger auf Ameisengröße schrumpft, zugleich aber seine Kräfte vervielfacht. Pyms früherer Assistent Corey Cross will eine Substanz zur Verkleinerung an Lebewesen an üble Waffenhändler verscherbeln. Unterstützung bekommt Scott von Pyms tougher Tochter Hope. Ein schönes Raubzug-Movie, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt.

 

GrauZonenTango: Fallen oder fliegen

Heute im Arri-Studio 2... mehr
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Langsam aber stetig bewegt es sich vorwärts, das überdimensionale gigantische Monster aus Stahl, Glas, Beton, Asphalt. Es bewegt sich auf Millionen von Beinen, bohrt in der Erde, schlürft Kohle, Gas, Öl, Erze und alle anderen Rohstoffe, und lässt Verwüstung zurück, Mondlandschaften. Die  Menschen darin leben in einer Welt, in der alles privatisiert ist, es gibt keinen Staat, keine öffentlich rechtlichen Institutionen. Alle Bereiche des Lebens sind kommerzialisiert, Geld ist alles. Das neue Musikdrama des IMAL-Ensembles (International Munich ArtLab ) ist eine Produktion mit vielen Songs, Tanz und Choreographie von Münchner Jugendlichen verschiedenster Herkunft und Nationalität. Eine spannende Fiktion und zugleich beißende Satire auf den Kapitalismus, spannend, bösartig, und komisch zugleich

 

Jahfandu: Afro-Folk aus Senegal

Heute im Kyeso... mehr
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Der aus Senegal stammende Songwriter, Gitarrist und Sänger Ass Diop zusammen mit seiner Tochter Yande, seiner Nichte Silia Langebröker, dem Percussionisten Moussa Lo und dem Gitarristen Poppa Raff.

 

Rupert Schieche: Nacktwandern

Heute im Schlachthof... mehr
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„Nacktwandern  ... unterwegs auf blanken Versen“ ist das zweite abendfüllende Programm des in Köln lebenden Münchners. Er ist Dichter, Komiker, Schauspieler – alles beste Voraussetzungen, um einen kurzweiligen Abend voller Witz und Ironie zu erleben. Künstler werden ist schon schwer, Künstler sein dagegen sehr! Unter diesem Motto nimmt Rupert Schieche einen mit in seine Welt voller erlebter Geschichten, Gedichte und Lieder. Kritisch, lustig, sati(e)risch!

 

F.S.K.: Schräger Radikal-Pop

Heute in der Roten Sonne... mehr
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Die »Freiwillige Selbstkontrolle« wandert nach wie vor ebenso hörenswert wie spielfreudig zwischen Country, Electro, Polka, Swing, Bluegrass u.a. Schräger Radikal-Pop der besten Art mit Bandleader Thomas Meineke und Konsorten.

 

Magic Mike XXL: Dirty Dancing

Jetzt im Kino... mehr
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Mike (Channing Tatum) ist seit drei Jahren raus, arbeitet als Möbelbauer, ist aber klamm, seine Freundin hat ihn verlassen. Da fährt er dann doch zusammen mit seinen alten Kumpels, den „Kings of Tampa“-Tänzern, zum Stripper-Kongress nach Myrtle Beach, um da ein letztes Mal mit einer atemberaubenden Show alle anderen zu toppen. Das Sequel der 2012 narrisch erfolgreichen Männerstrip-Komödie, bietet Channing Tatum jede Menge Gelegenheit, Charme und tänzerische Fähigkeiten zu beweisen. Ein sehr lockeres Buddy-Movie, geschrieben von Steven Soderbergh und Reid Carolin, entspannt inszeniert vom gemeinsamen Spezl Gregory Jacobs, mit Zwischenstopps bei einem Drag Queen-Amateurwettbewerb, Beachparties mit hübschen Mädels, einem Besuch bei Mikes Verflossener in derem Erotikclub und bei diversen älteren Damen – und schließlich einer fulminanten Abschluss-Show. Hach!

 
Tagestipp Mittwoch 29.07.2015
impark15 Vom 30.7.bis 23.8. Olympiapark

Sommerfeeling pur! Mit einem großen Programm feiert das traditionelle Festival in diesem Jahr seine bereits 34. Auflage. Alles, was im Sommer Spaß und Freude macht, wird hier geboten: Wave- und Wakeboarding, Buden zum Schlendern und Shoppen, Fahrgeschäfte, Schausteller, kulinarische Genüsse und Chillout in der Beachbar. Am 6. und 20. August kracht´s am Himmel bei großen Feuerwerken und am 4., 11. und 18. August können sich die jüngsten Besucher über die großen Kindertage der Schausteller freuen. Jede Menge Musik gibt es dazu bei den Live-Konzerten des Theatron MusikSommers. Hier spielen täglich ab 19 Uhr Bands der unterschiedlichen Genres von Klassik, Folk und Jazz bis HipHop, Rock und Pop bei freiem Eintritt.

Alle Infos: www.impark.de

Dylan Vom 29.7. bis 2.8. Deutsches Theater

Life is a carnival, das Karussell des Lebens dreht sich - vor allem mit der Lichtgestalt Robert Allen Zimmerman, die sich seit 1959 Bob Dylan nennt. Er stand an der Spitze unzähliger Protestbewegungen und gilt als die vielzitierte Stimme des Widerstands. Seine Texte gelten Kennern und den weltweit vielen Verehrern als pure, längst Nobelpreis-überfällige Poesie. Immer wieder gelingt es Dylan, der im Zentrum der gleichnamigen „The Times They Are A-Changin’“-Show von Heiner Kondschak steht, seine Fans mit neuen Wandlungen zu verblüffen. Über 460 Songs hat er bislang komponiert, seine 20 berühmtesten kommen nun auf die Bühne. Blowin’ in The Wind, Knockin’ on Heaven’s Door, Like a Rolling Stone, Hurricane und andere Klassiker mehr.

 

Jefta Van Dinther: As It Empties Out Am 29.7. Muffathalle

Der Münchner Tanzsommer wird heiß! Renommierte internationale Choreographen und Performer präsentieren vom 29. Juli bis 8. August bei der "Tanzwerkstatt Europa" wieder ihre aktuellen Arbeiten in der Muffathalle. Eröffnet wird das Festival mit dem bisher größten freien Projekt des schwedischen Choreografen und Tänzers Jefta van Dinther: In „As It Empties Out“ stürzen sich die Tänzer-Körper rauschhaft in rituelle Verausgabung. Frauen und Männer winden sich zu Skulpturen, halten inne, zerfließen im Dämmerlicht, tanzen, erstarren, fallen übereinander her, verschwinden und tauchen wieder auf. In einem kongenialen Zusammenspiel der intensiven Choreografie van Dinthers mit den optischen Täuschungen und Lichtgewittern der Lichtdesignerin Minna Tiikkainen, sowie dem pulsierenden Sound von David Kiers werden fantastische und energiegeladene Parallelwelten erzeugt, die sich über die Dimensionen des Theaterraums hinwegsetzen.

Werner Koczwara Bis 8.8. in der Lach & Schieß

Das Leben ist bekanntlich oft ein kompliziertes. Auch in rechtlicher Hinsicht. So gilt man zwar als guter Schütze, aber als schlechter Enkel, wenn man seine Großmutter aus 500 Meter Entfernung mit dem Jagdgewehr trifft. Anderseits sind Sie aber immer noch kein guter Enkel, wenn Sie böse danebenschießen und Ihre Oma eben nicht getroffen haben. Heiklen Fragen wie diesen nimmt sich zum Glück Werner Koczwara, der mit „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“ nicht nur eine furiose Justizsatire, sondern auch Kabarettgeschichte geschrieben hat, an. Mit seinem neuen Programm "Einer flog übers Ordungsamt" führt er mal wieder in die finstersten Niederungen der deutschen Paragrafen-Abgründe. Etwa zu jener Absurdität, die nur auf den ersten Blick einleuchten: „Niemand darf gegen seinen Willen aus der Haft entlassen werden“, heißt es in §57StGB. Oder aber: „Einem verstorbenen Arbeitnehmer steht kein Urlaubsanspruch zu.“ Sowie natürlich der Klassiker aus dem wegweisenden §7 des Jagdgesetzes: „In Räumen, die dem Aufenthalt von Menschen dienen, darf nicht gejagt werden.“ Hoffentlich weiß das im Fall der Fälle die schutzsuchende Großmutter.

The Builder And The Butchers Am 30.7. im Milla

Von der Straße auf die Bühne: 2005 in Portland, USA gegründet, ging es bei diesem Folkrock-Quartett am Anfang wirklich nur darum, ihre Musik vor Fremden auf den Straßen der Heimatstadt zu spielen. Tourneen und Veröffentlichungen von Alben lagen in weiter Ferne und selbst bis zum ersten Auftritt in einem Club sollten Monate vergehen. 2013 hatte es die Band auf drei Alben und diverse US- und Europatourneen gebracht. Nun erscheint mit „Western Medicine“ das vierte Studioalbum. Der Einsatz vieler neuer Instrumente führte dabei zu überraschenden Arrangements, hauptsächlich präsentiert das Werk aber wieder alle erdenklichen Spielarten von Countryrock und Americana. Die Band wird gerne als „Schattenausgabe von Mumford & Sons“ bezeichnet, das kommt irgendwie hin.

 

10 Jahre Rote Sonne Festival Bis 1.8. Rote Sonne

Die Strahlkraft der Roten Sonne im Münchner Nachtleben ist seit zehn Jahren kontinuierlich auf höchstem Niveau. "Wir feiern das zehnjährige Bestehen mit einem zehntägigen Festival und wir haben wirklich keine Mühen und Kosten gescheut, ein hochkarätiges, buntes Programm zusammenzustellen." So treten gute Namen wie Mouse On Mars, 808 State, David Jach, Schlachthofbronx (Foto) und F.S.K. auf. Darüber hinaus war die Rote Sonne zeitweise die Wahlheimat der Club2 Konzertveranstalter, der Gomma Gang, der Zombo Combo, von Anfang an gastiert Thomas Lechners queerer Candy Club, vor sieben Jahren starteten hier die nun international gefeierten Schlachthofbronx mit Upstart die "Hypie Hypie" Bassnächte, Dubstep nahm auf den Holzbrettern in München seinen Anfang. Laurent Garnier, Kollektiv Turmstrasse, Aka Aka, Len Faki, Acid Pauli, Dominik Eulberg, Gregor Tresher, Blake Baxter, Andrew Weatherall und Jeff Mills waren gerne gesehene Gäste. "Auch Jamie Lidell und Console berührten Herzen und ließen Augen leuchten. HGich.T und Blurt verwandelten den Laden in ein brodelndes, dadaistisches Hexenhaus", so Upstart alias Peter Wacha vom Club. Zusammen mit Richard Rieger, Dorothea Zenker, Martin Gretschmann und Bernd "Rübe" Bergmann bleibt das originale Gründungsteam aktiv. "Wir sind alle Musikliebhaber, die gut feiern können. So trifft musikalischer Anspruch auf Partykunst. Wir bleiben bei unserem hohen Anspruch, den wir in den vergangenen zehn Jahren dem Club entgegengebracht haben und damit ein kleines Stück Stadtgeschichte mitschreiben durften." Alle Infos: www.rote-sonne.com

 

Auer Jakobidult Bis 2.8. Mariahilfplatz

Markt mit Tradition. Kurz vor den Sommerferien wird wieder die Jakobidult in der Au ihre Buden aufbauen. Der traditionsreiche Jahrmarkt mit einem beschaulichen Volksfestteil ist eine Münchner Institution für alle, die auf eine genussvolle und erlebnisreiche (Einkaufs-)Tour gehen wollen: Schatzsuche bei den Tandlern, großes Real-Theater bei den Verkäufern und Beschickern, Volksfest-Gaudi mit Kettenkarussell, Kasperltheater und Autoscooter, Brotzeit, Bier und Steckerlfisch und vieles mehr zum Schauen, Kaufen und Genießen. Am Dienstag, den 28. Juli, ist Familientag auf der Jakobidult, dann gewähren die Schausteller ermäßigte Fahrpreise. www.auerdult.de

Last Night Summer Proms Am 30.7. Brunnenhof Residenz

Ganz unter dem Zeichen bayerisch-britischer Beziehungen steht die „Last Night“ der  Summer Proms in der Residenz. So schlagen die Münchner Symphoniker hier nach der Walzerfolge aus Richard Strauss „Rosenkavalier“ mit den „Three Bavarian Dances“ von Edward Elgar einen eleganten Bogen in Richtung Vereinigtes Königreich. Inspiriert vom großen Bruder in der Royal Albert Hall sorgen dann auch hier Proms-Pflichtstücke wie „Jerusalem“, Elgars „Pomp and Circumstance“ oder die im lautstarken „Rule Britannia“ mündende „Fantasia on British Sea Songs“ von Henry Wood für Stimmung. Am Dirigentenpult steht Carolin Nordmeyer, als Gäste von der Insel begrüßt man die Dudelsackspieler der Claymore Pipes and Drums.

Taxi Teheran Jetzt im Kino

Soll man jemanden hinrichten, weil er vier Autoreifen gestohlen hat? „Wo ist da die Logik?“, erzürnt sich die Frau auf dem Rücksitz. Der Mann auf dem Beifahrersitz glaubt an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe: „Wenn man zwei hinrichtet, kapieren es die anderen.“ Die Frau greift zur Statistik: „Bei uns gibt es nach China die meisten Hinrichtungen! Und ist irgendwas besser geworden? Nein.“ Irgendwann schwenkt die Diskussion auf die Berufe. Als die Frau sagt, sie sei Lehrerin, hat der Scharia-Prolet nur noch Spott für sie übrig: „Dachte ich mir's doch. Sie arbeiten in einer Märchenwelt. Sie lesen Geschichten und verbringen Ihre Zeit mit Kindern ...“ Der Taxifahrer hält sich raus. Fragt nur dann und wann nach dem Weg, den er eigentlich kennen sollte. Aber er ist kein Taxifahrer. Er ist Filmemacher.

 

Das Berufs- und Ausreiseverbot drängt Jafar Panahi auf kreative Umwege. Sein neuer Film „Taxi Teheran“, den er zur Berlinale schmuggeln ließ, spielt ausschließlich im und am Taxi. Die Kamera ist im Wagen installiert. Zeitweise blickt sie nach draußen, folgt der Straße, streift Häuser und Passanten. Doch meist fokussiert sie die Menschen im Taxi. Die dokumentarische Anmutung mit dem Anschein heimlich gefilmter Fahrgäste ist wohl in erster Linie ein organisatorisches Zugeständnis an das Berufsverbot. Tatsächlich agieren hier Schauspieler und Freunde Panahis. Sie steigen zu, erzählen von ihren Problemen, steigen wieder aus. Eine Frau möchte ihren schwer verletzten Mann ins Krankenhaus bringen. Ihr Mann bittet den Beifahrer, ihn mit dem Handy zu filmen, während er sein Testament spricht. Ein anderer Gast dealt mit illegalen Filmen wie Woody Allens Midnight in Paris. Panahis letzter Gast ist eine Frau mit einem Strauß Rosen. Die beiden kennen sich. Sie ist Rechtsanwältin und leidet wie der Regisseur unter den Schikanen der glaubensgeifernden Moral-Konservierer. „Erst legen sie eine politische Akte über dich an: als Spion von Mossad, CIA, MI5. Dann möbeln sie es auf mit einer Anklage wegen Verstoß gegen die Sittlichkeit. Sie machen dir das Leben zur Hölle. Und wenn du endlich herauskommst, wird die Welt draußen zu einem großen Gefängnis.“

Mit jedem Fahrgast schärft sich das Mosaik einer zutiefst frauen- und intellektuellenfeindlichen Gesellschaft unter der Fuchtel einer ajatollahwütigen Vollbart-Stasi. Panahi erzählt seine Episoden ganz ohne den Zorn des Gerechten. Hier spricht Mr. Born-to-make-Movies: Sie können mich nicht davon abhalten, Filme zu machen. Und wenn sie mich einsperren und mir die Kamera wegnehmen, filme ich in meinem Kopf. Bei aller Traurigkeit über die Spaßvollbremser spürt man Panahis Vorfreude, ihnen nachhaltig an den Jabador gepinkelt zu haben – sobald es der Film ins Ausland geschafft hat.

Panahis Taxi verwandelt sich vom Transportmittel zur mobilen Freisprech-Anlage. Wer hier einsteigt, kann reden. Ohne Angst vor dem Terror der Fatwa-Mafia. Panahi wird so zu einem weltlichen Anti-Beichtvater. Statt zu vergeben, bestärkt er die „Sünder“, weiter zu machen, indem er ihnen diesen Raum gibt. Die Anwesenheit der Kamera verstärkt diese Freiheit paradoxerweise. Sie unterstreicht die Bedeutung des Gesagten, ermuntert die Fahrgäste, für ihre Überzeugungen einzustehen.

Einen beeindruckend coolen Auftritt hat Panahis 10-jährige Nichte Hana Saeidi. Mit maximaler Ernsthaftigkeit im Gesicht und Digitalkamera in der Hand sorgt sie für die lustigsten Momente auf der Suche nach Islam-kompatiblen Motiven für ihren Schulfilm. Anstelle ihres Onkels empfing sie auf der diesjährigen Berlinale – souverän unverschleiert – den Goldenen Bären für den Besten Film. Ein ermutigender Gruß nach Teheran.

 

Jonny Rieder

 

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Kartoffelsalat Jetzt im Kino

Gut drauf. Torge Oelrich, besser bekannt als Freshtorge, gehört mit bald 1,5 Millionen Abonnenten zu den Stars der deutschen YouTuber-Szene gehört. Der hat zusammen mit Y-Titty, Dagi Bee, den Lochis, Bibi, Simon Desue, Namen, die Teens geläufig sind – und altvorderen Komödianten wie Otto Waalkes, Norbert Heisterkamp und Jenny Elvers eine Schulhof-Zombie-Komödie produziert. Freshtorge spielt den Außenseiter Leo, der sich in ein tussiges Mädchen verliebt. Als ein Virus ausbricht, das seine Mitschüler in fress-süchtige Zombies verwandelt, entwickelt Leo heldenhaftes Potenzial. Absichtsvoll stumpfes Geblödel, Ulk, Sprüche und Affekte zum Wiedererkennen. Bei der Weltpremiere in Heide, Kreis Dithmarschen, kamen ein paar Tausend Jugendliche zusammen, um ihre YouTube-Stars zu feiern – so wird das in den nächsten Tagen in 500 Kinos in ganz Deutschland sein.

 

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Becks letzter Sommer Jetzt im Kino

Zu neuen Ufern. Beck ist ein gefrusteter Gymnasiallehrer, träumt aber immer noch von einer zweiten Karriere als Musiker. Rauli, sein neuer Schüler aus Litauen, ist ein Genie, singt und spielt Gitarre wie ein junger Gott. Den möchte Beck jetzt groß herausbringen, außerdem hat er sich in die nette Kellnerin Lara verliebt. Becks drogenabhängiger, aber stets loyaler Jugendfreund Charlie will (vorgeblich) seine kranke Mutter in Istanbul besuchen – Beck und Rauli begleiten ihn. Frieder Wittich inszenierte einen tragikomischen Roadtrip, bei dem die Reisegefährten zu sich selbst finden müssen, die Verfilmung des Bestsellers von Benedict Wells, der schon beim Schreiben an Christian Ulmen in der Rolle des Lehrers dachte. Newcomer Eugene Boateng (Charlie) und Nahuel Pérez Biscayart (Rauli) spielen seine sympathischen Begleiter. Kongenial der Soundtrack von Tobias Jundt alias Bonaparte!

 

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Amy Jetzt im Kino

Zerrissene Seele. 2011 wurde Jazz- und Soulsängerin Amy Winehouse tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden, gestorben an einer Alkoholvergiftung. Wie es zu diesem Absturz kam, wie sie ihr Erfolg beflügelte und zugleich der Erwartungsdruck von allen Seiten stieg, schildert der britische Dokumentarist Asif Kapadia in seinem schlicht Amy betitelten, fesselnden Film. Dafür hat er unzählige Weggefährten interviewt, private Videos, TV-Ausschnitte, Konzert-Mitschnitte montiert, und erzählt die Lebensgeschichte der Sängerin, jenseits der Klischees der Yellow Press.

 

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Am grünen Rand der Welt Jetzt im Kino

Südengland1870: Die unkonventionelle Bathsheba Everdene (Carey Mulligan) erbt überraschend die Ländereien ihres Onkels in der Grafschaft Dorset. Selbstbewusst nimmt sie die Gutsverwaltung in die eigene Hand. Ein Tabubruch im viktorianischen Zeitalter. „Ich werde sie alle zum Staunen bringen“, verspricht die patente, junge Frau ihrem Gesinde. Darunter auch dem attraktiven, aber mittellosen Schafzüchter Gabriel Oak (Matthias Schoenaerts). Noch vor kurzem hielt der idealistische Naturbursche umsonst um ihre Hand an. Schon bald wirbt jedoch der wohlhabende, etwas ältere Gutsbesitzer William Boldwood (Michael Sheen) um ihre Gunst. Daran ist sie selbst nicht ganz unschuldig. Zusammen mit ihrer lebenslustigen Dienerin schickt sie ihm eine Valentinskarte versehen mit einem roten Siegel und der Aufschrift „Marry me“. Der einsame Hagestolz erkennt den Scherz nicht und macht ihr tatsächlich einen Heiratsantrag. Doch auch er hat keine Chance.

Als jedoch der verwegene Offizier Frank Troy (Tom Sturridge) auftaucht, fängt die sonst eher vernünftige Frau Feuer. Rückhaltlos bewundert sie seine Fechtkünste, schlägt alle gutgemeinten Ratschläge in den Wind und heiratet den Blender. Schon während ihrer Hochzeitsfeier muss sie erleben, dass ihr Ehemann, ein unbedachter Spieler, sich für die Landarbeit zu schade ist. Während draußen ein Unwetter tobt, hat er nichts anderes im Sinn, als sich mit ihren Arbeitern zu betrinken. Nur Gabriel kümmert sich um die bereits eingefahrene Getreideernte. Bald findet die spröde Schöne zudem heraus, dass ihr Ehemann bereits mit ihrer ehemaligen Magd Fanny Robin (Juno Temple) verlobt war. Und als Fanny ein Kind von ihm bekommt und dabei stirbt, scheint ihre Welt aus den Fugen zu geraten.

 

Stilsicher inszeniert der ehemalige „Dogma“-Regisseur Thomas Vinterberg den Klassiker des brillanten englischen Romanciers Thomas Hardy. Nichts wirkt verstaubt an der Adaption des leidenschaftlichen Epos. Visuell einfallsreich, dialogstark sowie mit einem exquisiten Ensemble beweist der Däne eindrucksvoll, dass Kostümfilme als lässige Romanze mit Emanzipations-Anspruch bestens unterhalten. Kraftvoll verkörpert Carey Mulligan Hardys moderne ländliche Heldin, die sich mutig über die viktorianisch puritanische Moral hinwegsetzt und sich keinem Mann unterordnen will.

Schon in einer der ersten Szenen drückt sich ihre unbändige Freiheitsliebe und Abenteuerlust aus. Ungestüm reitet sie über die Felder und geht selbst mit der Flinte auf die Jagd. Zudem sind Hardys Romane beinahe wie Drehbücher geschrieben. Sie weisen ein nahezu filmisches Denken auf. So etwa die Szene, in der Troy die völlig gebannte Bathsheba auf einer Lichtung im Wald mit seinen Säbelkünsten beeindruckt. In suggestiven Bildern fängt die Kamera das Glitzern der messerscharfen Klinge und seinen Effekt auf die junge Frau ein.

Nicht zuletzt besticht das packende Melodram durch die stimmungsvolle Landschaftskulisse. Bewusst nutzt Kamerafrau Charlotte Bruus Christensen die Nähe zur Natur. So gelingen ihr erlesene Breitwand-Tableaus, die an das von Pieter Bruegel dem Älteren begründete Bauerngenre mit seinen farbenfrohen Alltagsbildern erinnern. Endlos ziehen sich gelbe Getreidefelder bis an den Horizont und füllen die Leinwand. Poetische Landschaftsaufnahmen von Heide und Meer, Felsenklippen, Wolken und Wind betören ebenso wie die zentrale Lovestory, die trotz aller Tragik optimistisch endet.

 

Luitgard Koch

 

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Den Menschen so fern Jetzt im Kino

Existenzielle Begegnung. 1954. Daru, ein Pied noir, ein Algerienfranzose, ist Lehrer an einer Dorfschule im Atlasgebirge. Ein Soldat befiehlt ihm, einen des Mordes angeklagten Bauern zur Polizeistation in die nächste Stadt zu bringen. Auf der gefährlichen Reise durch Gebirge und Wüste nähern sich die beiden Männer an – und der Lehrer muss sich entscheiden, für wessen Freiheit er kämpfen will. David Oelhoffen inszenierte ein sehr eindringliches Drama, basierend auf Albert Camus‘ Kurzgeschichte „Der Gast“. Viggo Mortensen und Reda Kaleb, ein französische Schauspieler mit algerischen Wurzeln, faszinieren, der Soundtrack stammt von Nick Cave und Warren Ellis. Ziemlich perfekt. War ein Favorit der Kritik in Venedig, und der Eröffnungsfilm des Münchner Filmfests.

 

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Terminator: Genisys Jetzt im Kino

Hin und zurück. Im Jahr 2029 haben die letzten menschlichen Rebellen das mächtige Skynet-Imperium und ihre Maschinen an den Rand der Niederlage gebracht - dank der umsichtigen Führung des Veteranen John Connor. Wieder schickt er seinen loyalsten Mitstreiter Kyle Reese zurück in die Vergangenheit, um seine Mutter zu retten, die von einem durch die Zeit gereisten Terminator bedroht wird. Im Jahr 1984 angekommen, ist allerdings alles ganz anders, als Reese es erwartet hatte. Hier tobt der inzwischen fünfte Teil der Action-Reihe, diesmal inszeniert von „Games of Thrones“-Regisseur Alan Taylor. Mit dabei Emilia Clarke, Jason Clarke, Jai Courtney – und, das versteht sich, Arnold Schwarzenegger.

 

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Escobar - Paradise Lost Jetzt im Kino

Onkel Pablo. Kolumbien 1991. Pablo Escobar ist der König des Kokains, ein korrupter Politiker und Drogenbaron, der jetzt freiwillig ins Gefängnis geht, vorher aber seine Reichtümer von Kurieren überall im Land verstecken lässt. Mit dabei ist der – fiktive – Kanadier Nick (Josh Hutcherson aus „Tribute von Panem“), der sich in Escobars Nichte Maria (Claudia Traisac) verliebt hat. Der Patron hat ihm aus der Patsche geholfen, nun soll Nick ihm zu Diensten sein – und gerät rasch in einen verwirrenden Sumpf aus Familienbanden und Verbrechen. In Andrea Di Stefanos auf Tatsachen basierendem, sehr solidem Kriminaldrama spielt der charismatische Benicio Del Toro den berüchtigten und unvergessenen Drogenboss, den Milliardär, auf dessen Konto Hunderte von Toten gehen sollen.

 

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Eine Familie Im Residenztheater

Mit dem wohlbekannten Tolstoi-Zitat „Alle glücklichen Familien gleichen  einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich“ kommt man als Dramatiker, Romancier und Drehbuchautor auch heute noch gut gegen den Writer’s Block an. Tracy Letts hat dieses Grundprinzip, bekannt geworden durch „Anna Karenina“, zu einem Pulitzer-Preis und weltweit gefeierten Inszenierung sowie einer Hollywood-Verfilmung unter dem Titel „August: Osage Country“ verholfen. Die letzte Resi-Inszenierung der laufenden Spielzeit , von Tina Lanik auf die Bretter gebracht, erzählt einen tragikomischen Generationenkonflikt mit vielen exzentrischen Charakteren. Beverly Weston und seine Ehefrau Violet hatten sich in stiller Übereinkunft in die menschenleeren Osage Plains zurückgezogen. Dann verlässt der alte Mann ohne viele Wort das gemeinsame Haus – und wird wenige Tage später tot aufgefunden. Zu seiner Beerdigung kehren die drei Schwestern mit ihren Männern und dem Rest der Verwandtschaftssippe ins Haus ihrer Kindheit zurück. Die gemeinsame Trauerarbeit kann nicht gut gehen, vor allem weil Violet, stark gespielt von Charlotte Schwab, das Familientreffen nach verbliebenen Kräften zu dominieren versucht.

Men & Chicken Jetzt im Kino

Gewisse Defekte. Gabriel (David Dencik) und Elias (Mads Mikkelsen) haben Hasenscharten, ziemlich hässliche Nasen und ein paar Ticks. Der eine ist Professor, dem anderen macht sein Sexualtrieb zwanghaft zu schaffen. Nach dem Tod ihres Vaters erfahren sie, dass der sie nur adoptiert hatte. Ihr wahrer Erzeuger lebt dagegen auf einer abgelegenen Insel. Dort lernen sie drei weitere Halbbrüder kennen, die in einem verwahrlosten Anwesen zusammen mit Hühnern und Schweinen hausen, recht aggressiv sind und dieselben Defekte aufweisen. Hat doch ihr gspinnerter Vater einst an einer neuen Kreatur aus tierischen und menschlichen Genen herumgebastelt. Anders Thomas Jensen, der u.a. für „In einer besseren Welt“ das Drehbuch schrieb, liebt solche schrägen Stoffe („Adams Äpfel“, Dänische Delikatessen“) und inszenierte eine Frankenstein-Tramödie voller schwarzem Humor, mit skurrilen Situationen und aberwitzigen Gestalten, die man unweigerlich ins Herz schließt.

 

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Liebe auf den ersten Schlag Jetzt im Kino

Eine Liebe, die gern das Extreme sucht, von Anfang an, die Überraschungen, die Exzesse. Und die Natur spielt immer dabei mit, mit Wolkenbrüchen und Feuersbrünsten. Bei der ersten Begegnung, als der Junge und das Mädchen wild ineinander verkeilt sind, beißt er ihr in die Hand, damit sie ihn loslässt.

„Les combattants“ heißt der Film im Original, was dann doch viel treffender ist als das deutsche „Liebe auf den ersten Schlag“. Das Mädchen, Madeleine, hat eine merkwürdige Vorliebe fürs Militär, sie würde gern Teil der Truppe sein und stellt sich, als eine Abteilung ins Städtchen kommt, um neue Rekruten zu werben, gleich zum Kampf, am Strand gegen die Jungs. Da keilt sie dann kräftig gegen den jungen Arnaud, und wird von ihm gebissen.

 

Arnaud versucht mit seinem älteren Bruder die väterliche Tischlerei weiterzuführen. Ihr erster Job ist, einen Sarg für den Vater zu schreinern, der gestorben ist. Auch der nächste Auftrag ist nicht ganz einfach, ein Häuschen am Pool für eine großbürgerliche Familie – der von Madeleine.

 

Ein sommerlicher Familienfilm, der von Ausbrüchen und Versuchen einer Rückkehr erzählt, und wie aus diesen Bewegungen eine Liebe entstehen und beständig werden kann. Adèle Haenel ist Madeleine, in ihr mischt sich Trotz mit Verletzlichkeit auf eine irrationale, bislang nicht erlebte Weise. Einer ihrer ersten Kinofilme war „Water Lilies“ von Céline Sciamma, zuletzt hat sie für André Téchiné in „L’homme qu’on aimait trop“ gespielt. Kévin Azaïs ist Arnaud, er arbeitet eigentlich als Installateur und wurde für die Rolle in den „Combattants“ mit dem César als „beste männliche Hoffnung“, als bester Nachwuchsstar ausgezeichnet.

 

Madeleine ist ein spröder Charakter, verkrampft und patzig, sie versucht sich dem Militärischen anzupassen und macht sich dadurch immer wieder lächerlich. Immer wieder versteifen sich die Körper der beiden Liebenden, wenn sie einander begegnen, das ist härter und spröder als die Verspieltheiten, die man in der Nouvelle Vague – den frühen Filmen von François Truffaut, Eric Rohmer, Louis Malle – und denen ihrer Nachfolger so liebt. Der Filmemacher Thomas Cailley ist in Aquitanien, im Südwesten Frankreichs, an der Grenze zu Spanien, aufgewachsen, dort gibt es große Seen und Wälder, heftige Stürme und Waldbrände im Sommer. „Die Stärke Madeleines“, sagt er, „kommt daher, dass sie keinerlei Leerstelle zwischen einer Entscheidung und der dazugehörigen Handlung lässt. Madeleines Welt besteht aus purer Energie. Das erklärt auch, warum sie manchmal so sonderbar erscheint, ihr manchmal so unangebrachtes, unbeholfenes und auch hitziges Verhalten. Sie hat keine Ruhe, um in sich zu gehen.“

Madeleine meldet sich tatsächlich in einem Probe-Camp des Militärs für einige Wochen an, und Arnaud folgt ihr dorthin. Da gibt es Reibereien und Kraftproben, Frustrationen und Niederlagen, und schließlich fliehen die beiden aus dem Lager und versuchen, allein im Wald zu überleben. Das Idyll währt nicht lange, plötzlich ist Chaos um die Liebenden, die Welt löst sich auf in nichts. Ein beklemmendes Finale, die absolute Kinoeinsamkeit.

 

Fritz Göttler

 

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Ted II Jetzt im Kino

Auch Teddybären sind bloß Menschen. Der rauhbeinige, sprechende Teddy Ted hat seine Freundin Tami-Lynn (Jessica Barth) geheiratet. Weil das mit dem gemeinsamen Kinderzeugen biologisch nicht so recht klappt, soll Teds bester Freund John Bennett (Mark Wahlberg) mit einer Samenspende helfen. Damit Ted Vater werden kann, verlangen die Behörden aber den Nachweis, dass auch er ein Mensch ist. Anwältin Samantha Jackson (Amanda Seyfried) und Menschenrechtsanwalt Meighan (Morgan Freeman) helfen ihnen beim Marsch durch die Institutionen. Seth MacFarlanesF ortsetzung dürfte, in der Begegnung von Hollywood-Stars und Stoffbär, wie schon der erste Film von 2012, ein Kinovergnügen werden.

 

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ICH ICH ICH Im Residenztheater

Martin Kušej, frisch verlängerter Chef am Bayerischen Staatsschauspiel, zeigt mal wieder, dass er auch ein inszenierender Intendant sein will. Etwas verblüffend hat er sich dafür ein sehr selten gespieltes Stück ausgewählt, das in der Tradition des französischen Boulevardtheaters des 19. Jahrhunderts steht. Die Handlung spielt sih in einem Pariser Salon, in dem es zugeht wie in einem Taubenschlag. Hier werden Intrigen eingefädelt, Ehen angebahnt und schamlos Geschäfte gemacht. Menschliche Nähe ist immer Mittel zum Zweck. Im Zentrum steht ein alternder Lustgreis, der Junggeselle geblieben ist, sich hauptsächlich um seine Immobiliendeals kümmert und die Leere in seinem Herzen mit einem üppig bestückten Weinkeller kompensiert. Ausgedacht hat sich das alles der Vielschreiber Eugène Labiche, der seinerzeit zusammen mit Georges Feydeau zu den Stars des Pariser Literaturbetriebs zählte und der teilweise bis zu zehn Komödien im Jahr auf den stückegierigen Markt warf. 

Praterstrand Auf der Praterinsel

Münchens schönster Beachclub holt seit 2013 den Sommer auf die Praterinsel. Entspannte Abende wechseln sich ab mit angesagten DJ Sessions, Firmenevents treffen auf Strandhochzeiten, Hipster auf Münchner Kindl. Ab 18. Mai gibt es auch heuer wieder bei kühlen Drinks bis September chilligen Beachclubsound auf die Ohren, für eine kulinarische Grundlage ist mit BBQ und leichter Sommerküche gesorgt. Die Betreiber der Praterinsel Eventräumlichkeiten knüpfen mit ihrem saisonalen Outdoor-Schmuckstück – einer gelungenen Mischung aus Genuss und Gespräch, Musik und Kultur für Einheimische und Touristen – an die Historie des einzigartigen Areals an. „Im 19. Jahrhundert feierten hier die Münchner in einem Tanzpavillion, später entstanden in den Gebäuden die legendären Spirituosen der Riemerschmid Schnapsfabrik. Da ist der Praterstrand nur die logische Fortführung“, schwärmt Chris Boehm-Tettelbach, der die denkmalgeschützten Gebäude mit seinem Event-Team seit Februar 2010 wieder erfolgreich mit Leben füllt. Alle Infos: www.praterstrand.de

 

AKTUELLES HEFT
Do 23. Juli -
Mi 5. August 2015
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Flamenco y Goya - Ab 8.8. Münchner Künstlerhaus
Krieg, Armut, Gewalt und soziale Ungerechtigkeit– die Prob... MEHR
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Söhne Mannheims • 14.11.2015 • Olympiahalle