Samstag, 23. August 2014
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

No Snakes In Heaven: Hinsetzen, zuhören

Heute im Olympiapark Theatron... mehr
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Einfühlsame Pop-, Folk- und Country-Songs mit Micha Voigt (voc, g) und ihren Begleitern Melanie Kraus (cello) und Matthias Haupt (git). Mit dabei:

Luko - HipHop und Electronic mit dem extra feshen Projekt aus München.

Sharyhan Osman - Die junge Münchnerin hätte allemal das Zeug zum »Star für Oslo« gehabt, aber: geschenkt. Jetzt verzaubert die Halbägypterin wieder ihre wahren Fans mit poppigen Eigenkompositione mit mal deutschen, meist aber englischen Texten.

 

Transformers: Ära des Untergangs 3D

Heute Kino am Olympiasee... mehr
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Zerstörungskünstler. Irgendwer muss halt die Welt retten. In der vierten „Transformers“-Franchise-Variante ist das der Erfinder Cade Yeager, der einen alten Schrottlaster abschleppt, der sich als Autobot herausstellt. Seine hübsche Tochter und deren Freund werden in die folgenden Mega-Kampfszenarien mit hineingezogen. Action-Mastermind Michael Bay liefert eine Spezial-Effekte-Schlacht vom Feinsten. Neu dabei: Mark Wahlberg ersetzt Shia LaBeouf.

 

Cyrano: Poet und Haudegen

Heute im Theamtheater... mehr
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Eindeutig ist die Frage nach dem Edelmut bei Cyrano, dem zartbesaiteten Haudegen mit dem Riesen-Zinken, zu klären. Er ist zwar ein feiner Poet, traut sich aber nicht unter die Frauen. Weil er ein guter Kumpel ist, leiht er ausgerechnet dem tumben Christian seine Stimme, der damit bei der komplimentesüchtigen Roxane Eindruck schindet. Eine ungerechte Liebelei! Dieses Stuück vereint alles, was man sich von einem Theaterabend wünscht: Komik, Tragik, Poesie, Liebe, Hass, Erotik, Musik, Tanz, Fechtszenen und eine Kulisse, die so einige Überraschungen bereit hält.

 

Sigi Zimmerschied: Einwürfe eines Parasiten

Heute im Fraunhofer... mehr
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Ein Fest für sich sind die zuletzt immer selteneren Gelegenheiten, an denen Sigi Zimmerschied seine Programme erneuert. Im frischen „Multiple Lois“ erzählt er vom Titelhelden Lois, einem staatlich umsorgen Minderleister, der kurz vor seinem 60sten in eine veritable Lebenskrise stolpert. Bislang war er doch immer so gut durchgekommen, weil er „sich die Geschenke gesucht hat, die das Leben vor ihm versteckt hat“. Jetzt kommen die Zweifel, ob das immer so weiter gehen wird. Ein bissiger Spaß!

 

The Expendables III: Unsere Leichen leben noch

Jetzt im Kino... mehr
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Barney und seine Söldner dachten, Conrad Stonebanks wäre längst erledigt. Der, einst Mitbegründer der Expendables, will jetzt der Truppe den Garaus machen. Also versammelt Barney junge Recken, um dem Waffenschieber das Handwerk zu legen. Patrick Hughes führt Regie beim All-Star-Action-Gipfel-Treffen mit Stallone, Gibson, Ford, Snipes, Cage, Jovovich, Rourke, Chan ...

 

Storm Hunters: Catastrophe!

Jetzt im Kino... mehr
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Die Kleinstadt Silverton hat’s bös erwischt. Ein paar Tornados haben in kürzester Frist ein WK2-Szenario hinterlassen – und das Schlimmste, der Super-Hurricane, heißt es, ist erst im Anmarsch. Ein actionreicher Thriller, eine Hollywood-Naturkatastrophen-Pixel-Orgie. Ein paar Narrische ziehen los, um die absehbar großartige Zerstörung mit Fotos und Filmen zu dokumentieren. 

 

H. Beckmann & Die Münchner Banhofskapelle

Heute in der Unterfahrt... mehr
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Der Teufelsgeiger und Bandleader Hannes Beckmann mischt munter Jazz mit Afro und Latin mit Gypsy. Auch an seinem Geburtstag am 24.8., versteht sich, zu dem wir herzlich gratulieren!

 

Pink Floyd performed by: Echoes

Heute im Brunnenhof... mehr
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Eine der weltweit besten Pink Floyd-Coverbands spielt alle Hits der 70er-Psychedelia-Helden.

 
Tagestipp Samstag 23.08.2014
Rocking With The Best Block Party Vol 1 Am 24.8. im Muffatwerk

Riesensause! Auf dem gesamten Gelände des Muffatwerks feiern Streetlife und So What eine Blockparty mit Wahnsinns Line-Up: Action Bronson, Wu-Tang Clan Member Ghostface Killah, Sheek Louch, Dilated Peoples, Dillon Cooper und viele andere werden live performen! Was braucht man noch für eine gelungene Blockparty? Natürlich kühle Drinks und ein Mega-BBQ. Wie es sich eben gehört.  Für die, die es ruhiger mögen, bietet der Außenbereich des Muffatwerks, eine tolle Möglichkeit zum Entspannen und Sonne tanken. Es wird aber auch für Freizeitaktivitäten gesorgt! Die Blockparty findet sowohl In- als auch Outdoor statt! Somit wird das Ambiente eines archetypischen Festivals mit dem urbanen Flair der Großstadt kombiniert. Musikalisch supportet wird das ganze Event vom So What Soundsystem, DJ Yeezy, DJ Metino & DJ Knox Crux Allstars und vielen weiteren! Los geht's um 15 Uhr und Schluss ist spät, ganz spät in der Nacht.

No Snakes In Heaven, Sharyhan Osman & Luko Am 23.8. im Theatron

Langsam Endspurt beim diesjährigen Theatron-Sommerfestival. Am vorletzten Abend sind zu hören: No Snakes in Heaven. Americana, Alternative Folk – 100 Prozent handgemacht: Die Singer/Songwriterin Micha Voigt komponiert und schreibt ihre zeitlosen Songs selbst. Begleitet wird sie von Melanie Kraus am Cello und dem Gitarristen Matthias Haupt. Die deutsch-ägyptische Sängerin Sharyan Osman (Foto) begreift Musik auf ihre ganz eigene Art und Weise. In ihren eingängigen, ungekünstelten, beschwingten und auch „bittersüßen“ Liedern spiegeln sich die Sucht und die Neugier nach Lebe. Zum Abschluss dann Luko. Irgendwie entrückt, entschleunigt und eindringlich sind die diese Songgebilde, die Sängerin Tahnee Matthiesen und Produzent Provo aus Elementen von TripHop, Jazz, HipHop und Downbeat entwerfen.

 

Pink Floyd performed by echoes Am 23.8. Brunnenhof Residenz

Wish You Were Here! Superlative reichen kaum noch aus, um das Werk von David Gilmour, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright ausreichend zu beschreiben und zu würdigen. Pink Floyd sind eine der größten Bands auf diesem Planeten und haben längst ihren Platz im Rock-Olymp. Das komplexe und umfangreiche Werk von Pink Floyd nachzuspielen, fällt in den Grenzbereich zum Unmöglichen. Fünf Musiker aus dem Raum Aschaffenburg machen es nun möglich: echoes spielen den Floyd-Sound authentisch, magisch und atmosphärisch nach. Eine Reise zur dunklen Seite des Mondes, von „Ummagumma“ über „Meddle“, „Animals“, „Wish You Were Here“ und „The Wall“, bis hin zur Post-Waters-Ära. Dabei kommen auch so manche Werke wieder zum Vorschein, die vom Original schon ewig nicht mehr zu hören waren.

 

Madame Mallory und der Duft von Curry Jetzt im Kino

Gaumenfreuden. Familie Kadam sieht sich gezwungen, Indien zu verlassen. In einem winzigen Kaff in Südfrankreich versuchen sie einen Neuanfang. Papa Kadam (Om Puri) will ein indisches Restaurant eröffnen. Allerdings direkt gegenüber einem bekannten Ein-Sterne-Restaurant, was dessen Chefin Madame Mallory (Helen Mirren) überhaupt nicht gefällt. Es entwickelt sich eine handfeste Restaurantfehde zwischen dem lebhaften „Maison Mumbai“ und dem gediegenen „La Saule Pleureur“ – (ja, „Trauerweide“, so sieht es auch aus.) Hassan Kadam, der Junior allerdings, ist ein begnadeter Kochkünstler, der neben seiner Leidenschaft für die französische Küche eine zweite für Madame Mallorys Sous-Chefin Marguerite entwickelt ... Ein kulinarisches Wohlfühl-Märchen nach dem Weltbestseller von Richard C. Morais, verfilmt von Lasse Hallström, dem Regisseur von „Chocolat“.

 

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Sag nicht, wer du bist Jetzt im Kino

Fessle mich! Gegen alle Vernunft. Tom fährt raus aufs Land, zur Beerdigung seines Lovers. Die Mutter des Toten weiß nicht einmal, dass ihr Sohn schwul war. Francis, der ältere Bruder, macht Tom mit radikalen Mitteln klar, dass das auch so bleiben muss. Francis droht, fordert, demütigt ... signalisiert sein eigenes Begehren, das, absehbar, in Gewalt kippen wird ... Tom, irgendwie fasziniert, lässt sich auf den Wahnsinn ein. Der neue Genie-Streich von („Ich habe meine Mutter getötet“, Herzensbrecher“, „Laurence Anyways“) Regisseur Xavier Dolan. Der ist jetzt 25 und zieht alle Register seines fulminanten Könnens. In der Hauptrolle. Als Regisseur. Seitenwege. Auslassungen. Tolle Figuren und Nebenfiguren. Krasser Spannungsbogen. Es passiert gar nicht viel. Das aber ist atemberaubend. Nervenzerrüttend. Ein toller Psychothriller. Mit Hitchcock-Reminiszenzen. „Tom à la ferme“ – wer Französisch versteht: OmU, mit dem krassen Québécois, ist’s noch mal heftiger, zum Fürchten schön.

 

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When Animals Dream Jetzt im Kino

So finster die Nacht. Draußen, auf einer Insel vor der dänischen Nordsee-Küste. Der 16-jährigen Marie schlägt krasse Ablehnung entgegen. Die Dorfbewohner fürchten sich vor ihr und ihrer an den Rollstuhl gefesselten Mutter, die an einer mysteriösen degenerativen Krankheit leidet. Nun beginnt auch Marie, sich zu verändern. Ihr Vater versucht, den Selbstfindungs-Prozess mit starken Medikamenten aufzuhalten. Ein exquisiter Thriller um die sexuelle Reife eines bezaubernden Mädchens, ein gelassen erzähltes, sinnlich-berührendes Werwolf-Drama. Regisseur Jonas Alexander Arnby hat bei Lars von Trier gelernt! Newcomerin Sonia Suhl ist absolut sehenswert. Lars Mikkelsen (in der Rolle des besorgten Vaters) ist der Bruder von Mad. Ein Leckerbissen für Fans des Arthouse-Kinos.

 

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Thomas Schreckenberger Bis 23.8. im Heppel & Ettlich

Es gibt kein Entkommen. Schon morgens um sechs, wenn der Wecker kräht, plärren uns aus allen Rohren Terrorkommandos auf Gute-Laune-Mission entgegen. Zeitungen listen nur Skandale auf. Politiker versprechen rückgratlose Auf­klärung. Und wieder einmal fehlt Thomas Schrecken­berger selbst beim Blick in die Todesanzeigen die genüssliche Gewissheit, dass es endlich einen Richtigen erwischt hat. „Wo ist Al Quaida, wenn man sie mal braucht?“, will er aus nachvollziehbaren Gründen wissen. In seinem aktuellen Programm „Notausgang gesucht“ macht er sich tatsächliche daran, Auswege zu finden. Weg von den Politikern und Polit-Lobbyisten, die in den Talkshows immer schwerer zu unterscheiden sind. Weg vom Privatfernsehen, wo die Werbung immer öfter von lästigen Filmen durchbrochen wird, und weg von den durchgecasteten,durchgequizten und in den Dauerschlaf wegmoderierten Zeitgenossen. „Auch die Kirche ist kein Ort mehr zu, sondern von der man fliehen sollte – zumindest wenn man männlich und unter 15 ist“, so Schreckenberger.

Kaspar Hauser Im Schloss Nymphenburg

Was wäre die gruselig-schönste Pubertät ohne die immer wiederkehrende Frage: „Wer bin ich?“. Selbstzweifel ist zwar den Mächtigen meist fremd, allen Otto Normalunglücklichen aber bestens vertraut. Für Kaspar Hauser hatte die Frage existenzielle Sprengkraft, wuchs er doch zunächst in den Wäldern auf, wurde dann als Findelkind in der vermeintlich zivilisierten Welt aufgenommen und war möglicherweise jemand, der ein höchst brisantes Geheimnis mit sich herumtrug. War er ein Erbprinz? Oder doch nur ein Schwindler? Der Gang in den Ansbacher Hofgarten am Nachmittag des 14. Dezembers 1833 hätte für ihn Klarheit bringen können. Doch dort wartete sein Mörder auf ihn. Alexander Krampe hat den mysteriösen Stoff neu aufgearbeitet und zusammen mit Regisseur Dominik Wilgenbus mit Franz-Schubert-Klängen unterfüttert. Heraus kommt eine bewegende Sommer-Oper, die leitmotivisch dem „Fremd bin ich eingezogen. Fremd zieh ich wieder aus“

Der nackte Wahnsinn Bis 30.8. im Lustspielhaus

Ein Schauspielensemble will ein Stück auf die Bühne bringen, doch nichts, aber auch gar nichts klappt. Wohin mit den Sardinen? Welche Tür ist die richtige? Wo ist meine Kontaktlinse? Und warum machen wir das alles eigentlich? Dazu kommen Hass, Liebe, Suff und andere herrliche Affären dieser höchst dramatischen Truppe. Auf der Bühne versammeln sich in dem weltbekannten Lustspiel von Michael Frayn die Schauspieler Michi Altinger, Constanze Lindner, Ina Meling, Sonja Kling, Norbert Heckner, Alexander Liegl , Thomas Wenke und Johann Anzenberger unter der Regie von Gabi Rothmüller. Das wahrscheinlich komischste Stück der Welt mit den wahrscheinlich verrücktesten Schauspielern und Kabarettisten im wahrscheinlich lustigsten Spielhaus der Stadt.

Lucy Jetzt im Kino

Super-Power. Lucy, feierfreudige US-Studentin in Taipeh, bemerkt eine frisch vernähte Schnittwunde am Bauch, erfährt, dass sie als Drogenkurier gefragt ist und ein Päckchen Superdroge intus hat. Der Beutel platzt. Lucy stirbt aber nicht. Entwickelt stattdessen ungeahnte Kräfte. Eröffnet, dank ihrer neuen Fähigkeiten, die Jagd auf Drogenboss Mr. Chang und seine Kumpane. Neurologie-Professor Dr. Norman (Morgan Freeman) soll ihr dabei helfen. Luc Besson inszenierte einen philosophischen Science-Fiction-Thriller mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle. Klasse Auftritt. Gute Unterhaltung.

 

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Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück Jetzt im Kino

Übertragung. Der exzentrische Londoner Psychiater Hector ist frustriert: Seine Patienten werden einfach nicht glücklich. Eines Tages bricht er auf, um auf einer Weltreise nach dem wahren Glück zu suchen. Dabei trifft er närrische Banker, verführerische Frauen, weise Mönche, herzensgute Dealer, finstere Gestalten, alte Freunde und seine erste Liebe – und notiert sich eifrig seine Beobachtungen. Peter Chelsoms Verfilmung von François Lelords Bestseller begleitet den naiven Helden auf seiner märchenhaften und abenteuerlichen Erkundungstour durch die halbe Welt. Comedian Simon Pegg spielt den närrischen Candide, der seinem Büchlein allerlei Einsichten à la „Wer Angst vor dem Tod hat, hat Angst vor dem Leben“ anvertraut. Jean Reno, Stellan Skarsgård, Veronica Ferres helfen ihm auf die Sprünge.

 

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Jimmy's Hall Jetzt im Kino

Vorwärts, und nicht vergessen. Nach Jahren im amerikanischen Exil kehrt Jimmy Gralton 1932 zurück in die irische Heimat. Kaum ist er wieder da, erwacht auch sein alter Tanzsaal zu neuem Leben. Hier trifft sich die Jugend, man singt, tanzt, werkt, lernt, arbeitet an einer besseren Zukunft ... das ruft die Kirche auf den Plan, die Landlords, alle, die sich immer und sofort bedroht fühlen, von der Jugend, den armen Leuten, von Begehren und Aufbegehren. Ken Loachs neuer, starker, schöner Film ist inspiriert von der Biographie des wahren James „Jimmy“ Gralton. Noch einmal triumphiert das eingespielte System von Unterdrückung und Machtmissbrauch. Dass freier Geist und Menschenliebe sich aber auf Dauer nicht und nirgends unterdrücken lassen, ist Ken Loachs Botschaft für die Gegenwart.

 

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Kofelgschroa. Frei. Sein. Wollen. Jetzt im Kino

Heimatsound. In Oberammergau sind sie daheim, die vier Burschen, die seit Jahren zusammen musizieren. Inzwischen ist „Kofelgschroa“ ziemlich berühmt. Für ihre Dokumentation hat Barbara Weber jahrelang gedreht, schaut den Buam beim Arbeiten, Nachdenken, Musikmachen und Älterwerden zu. Die passen in kein Schema, und schon gar nicht in die schablonierte „Dahoam“-Welt des Bayerischen Fernsehens, brauchen sich nicht einmal „verweigern“, sind, trotz mancher Höhen und Tiefen, ziemlich bei sich selbst. Moderatorinnen quasseln, die Wäsche trocknet in der Sonne, einmal geht’s – für einen Junggesellenabschied – auf die Alm. Da könnte man beinah‘ einmal was erfahren, über das Daheimsein in den Bergen, tut’s aber nicht ... Wia schee dass des is.

 

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Ein Augenblick Liebe Jetzt im Kino

Naturgewalt. Sie begegnen sich bei einer Party: Sie, Elsa (Sophie Marceau), eine gefeierte Schriftstellerin, alleinerziehende Mutter, frisch geschieden und er, Pierre (François Cluzet), Anwalt, verheiratet mit Anne (Lisa Azuelos), Vater zweier Kinder. Elsas Verleger stellt sie einander vor – und bringt beide ziemlich durcheinander. Sie will aus Prinzip keine Liaison mit einem verheirateten Mann. Er will seiner Frau nicht untreu werden. Nun müssen sie laufend aneinander denken. Bei der zweiten Begegnung tanzen sie zusammen, küssen sich, dann ist es aber gut: Telefonnummern werden nicht getauscht. Sollte der Zufall sie ein weiteres Mal zusammenführen, dann, vielleicht ... Lisa Azuelos inszenierte ist ein feines Spiel aus Wirklichkeit und Fantasie: Ist das alles nur ein Traum, oder wird es doch gelebt? Verzehrendes Begehren und die liebe Vernunft ... Sophie Marceau und François Cluzet harmonieren prächtig, die Regisseurin selbst spielt die attraktive Ehefrau. Um „Agape“ geht‘s, das größere, dauerhafte Lebens- und Liebesglück, nicht um flüchtigen „Eros“ – lehrt uns das Presseheft. Kann man so oder so sehen: als amüsantes Spiel mit den Versatzteilen der Romantic Comedy – oder als biederes Blaustrumpf-Manifest auf erzkatholischem Wurzelgrund.

 

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impark14 Sommerfestival Bis 24.8. im Olympiapark

Sommerfeeling pur! Der Olympiapark feiert die schönste Jahreszeit. Auf dem Programm steht so ziemlich alles, was im Sommer Spaß und Freude macht. Neue, attraktive Mitmachangebote wie Wave- und Wakeboarding, Buden zum Schlendern und Shoppen, Fahrgeschäfte, Schausteller und Chillout in der Beachbar. Besonders erwähnenswert ist hier die Feinschmeckergasse (tägl. 11 bis 1 Uhr) mit marokkanischen, asiatischen, spanischen, türkischen, amerikanischen und bayerischen Spezialitäten. Am 7. und 21. August kracht´s am Himmel über dem Olympiapark bei den grandiosen Feuerwerken und am 5., 12., und 19. August können sich die jüngsten Sommerfestbesucher über die großen Kindertage der Schausteller freuen. Und natürlich darf auch der Theatron MusikSommer nicht fehlen. Hier treten täglich - bei freiem Eintritt - Bands der unterschiedlichen Genres von Jazz, Klassik, Volksmusik, Folk, Reggae über HipHop und Funk bis zu Hard Rock und Indiepop auf. www.impark.de

Monsieur Claude und seine Töchter Jetzt im Kino

In Frankreich avancierte sie zum Publikumshit: Die Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Kein Wunder, denn Regisseur Philippe de Chauveron zündet mit seinem turbulenten Culture-Clash-Streifen ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Damit knüpft der 49-Jährige ziemlich nahtlos an den Erfolg des französischen Kinohighlights „Ziemlich beste Freunde“ an. Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier („Asterix & Obelix gegen Cäsar“) als „Old School“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzte Nebenrollen, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“ des Sommers.

 

Claude (Christian Clavier) und Marie Verneuil (Chantal Lauby) können sich eigentlich über nichts beschweren: sie haben vier attraktive Töchter und führen ein beschauliches Leben in der französischen Provinz. Doch das ändert sich schlagartig. Als drei ihrer Töchter heiraten, kommt es in der herrschaftlichen Loire-Villa des großbürgerlichen Notars zum multikulturellen Super-GAU. Jegliche Liberalität scheint perdu als Globalisierung samt unterschwelligem Rassismus in Form einer auserlesenen Schar internationaler Schwiegersöhne ins bürgerliche Wohnzimmer einbricht. Ihre Zweitjüngste wählt mit Rachid, einen Muslim als Ehemann, Odile will einen Juden ehelichen, und die Älteste, Ségolène hat sich in den Chinesen Chao verliebt. Das lokalpatriotische Familienoberhaupt kann es nicht fassen. „Stell Dir vor wie unsere Enkel aussehen, was haben wir nur getan, Claude?“, jammert auch Gattin Marie. Da werden Familientreffen zu interkulturellen Minenfeldern. Sticheleien und Reibereien während des Essens sind an der Tagesordnung. Handgreiflichkeiten: nicht ausgeschlossen. Jede Hochzeit bringt das Weltbild aufs Neue ins Wanken. Alle Hoffnungen der Eltern ruhen nun auf Nesthäkchen Laure. „Zehn Minuten zu spät, Chinese kann er nicht sein“, freuen sich die beiden auf ein Treffen mit ihrem künftigen Schwiegersohn Charles. Doch sie sind wie vom Donner gerührt, als sie sehen, dass der Verlobte ihrer Tochter schwarz ist. „Drei Kanaken und ein Schwarzer, für deine Eltern ist das Fukushima“, weiß dann selbst Rachid. Aber auch Charles‘ Familie überschlägt sich nicht vor Begeisterung über die neue Schwiegertochter. Charles‘ Vater André steht dem Patriarchen in nichts nach, was Vorurteile und Klischees betrifft. Unverblümt fordert er ein traditionell afrikanisches Hochzeitsdinner, kündigt an, 400 Gäste einzuladen und macht klar, dass er nicht vorhat, sich an den Kosten zu beteiligen, sozusagen als persönliche Reparationszahlung für jahrhundertelange Kolonisierung. In einem sind sich die Sturköpfe jedoch völlig einig: Diese Hochzeit muss verhindert werden.

Lustvoll lässt Regisseur Philippe de Chauveron seine Charaktere aufeinanderprallen. Vor allem Pascal Nzonzi, der Charles‘ Vater André spielt, verbindet virtuos hammerharten Machismo mit überschäumendem Temperament. Der kongolesische Schauspieler zeigt sich dabei als grandioser Komödiant, der vor nichts zurückschreckt und sich somit zum idealen Gegenspieler für Christian Clavier entwickelt. Dem gelingt es in vielen Szenen, über sich hinauszuwachsen, ohne dabei zur Karikatur zu werden. „Solange es Liebe gibt“, so das Fazit des 62-jährigen Hauptdarstellers, „ist immer noch alles möglich“.

Luitgard Koch

 

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Orestes Im Innenhof der Glyptothek

Schlimmster Familienhorror spielte sich ja gerne in der gar nicht so „Edle Einfalt, stille Größe“-­Antike ab. Hart getroffen vom Schicksal war bekanntlich der Clan aus Theben. Besonders drastisch zur Sache geht es in dieser Tragödie von Euripides, die einst zu den beliebtesten Stücken Griechenlands zählte, heute aber nicht mehr ganz so oft aufgeführt wird. Darin erfährt man mehr vom ­Prozess gegen den Titelhelden, der ­wegen des Mords an seiner Mutter Klytämnestra vor Gericht steht. Orest und seine Schwester Elektra werden zum Tode verurteilt, doch dann dreht der junge Mann durch: Er schnappt sich eine Geisel, die Tochter seines Onkels, und hält ihr auf dem Dach ein Messer an die Kehle. Ein Moment wie aus ­einem Psychothriller – nur dass dort selten die Götter ins Geschehen ­eingreifen.

Wir sind die Neuen Jetzt im Kino

„Wir sind die Neuen!“ Freudig erregt stellen sich Anne, Eddi und Johannes ihrer neuen Hausgemeinschaft vor. Nach fast 40 Jahren haben sich die Biologin, der Rechtsanwalt und der hauptberufliche Revoluzzer entschlossen, erneut eine WG zu gründen – explodierende Münchner Mietpreise, finanzielle Klammheit und die neu erwachte Lust an Gemeinschaft machen's möglich und nötig. Endlich wieder nächtelang am Küchentisch sitzen, Wein trinken, über die großen Themen des Lebens diskutieren, alles teilen und alles mitteilen: Das ist vor allem Annes Traum. Ihr bisheriges Leben widmete sie hauptsächlich dem Schutz der Schleiereule, was als Konzept besser aufging als ihre Ehe – ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen. Früher war sie ein so genannter „heißer Feger“, heute geht ihr alles viel zu schnell, daher plädiert sie gegen einen Internetanschluss in der WG. Den braucht Johannes allerdings dringend, da er als Anwalt seit Jahrzehnten Klienten vertritt, die allein auf weiter Flur stehen. Er übt Yoga, trägt Stirnbänder und ist sowohl stilistisch als auch mit seinen Idealen in den 1970ern stehengeblieben. Ex-Frauenheld Eddi ist nicht ganz so sympathisch und kämpft nach wie vor verbissen gegen das „System“.

 

Fassungslos müssen die agilen Herrschaften um die 60 erkennen, dass dieses System genau ein Stockwerk höher wohnt: Die Studenten Katharina, Barbara und Thorsten – zweimal Jura, einmal Kunstgeschichte – sind hundertprozentig auf Effektivität getrimmt, lernen, bis der Kopf raucht, kontrollieren mehrmals täglich die Herdplatten und träumen von Ehe und Eigenheim. Die fidele Alters-WG ist ihnen zu laut, zu lässig und überhaupt schuld an der Rentenmisere, als deren Opfer sie sich bereits jetzt empfinden. Gemeinsam feiern, die Nacht zum Tag machen oder gar kiffen? Vom Erfahrungsreichtum der Älteren profitieren? „Revolutionierung des Alltags“, wie es Rainer Langhans nannte? Keine Zeit, denn jetzt müssen erstmal Jura-Scheine her.

 

Mit seinen Porträts einsamer Großstädter, die das Projekt „Beziehung“ angehen („Shoppen“) oder bereits leben („Der letzte schöne Herbsttag“), hat der Münchner Regisseur Ralf Westhoff bereits zwei wunderbare Momentaufnahmen seiner eigenen Altersgenossen zwischen 30 und 40 ins Kino gebracht. Nun widmet er sich dem Generationen-Clash. In der gleichzeitig nachdenklichen und rundum unterhaltsamen Komödie „Wir sind die Neuen“ gelingt dies besonders beim Blick auf die Älteren. Das aus Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach und Michael Wittenborn bestehende Ensemble ist ein echter Besetzungs-Coup. Man merkt, wie die Schauspieler, die diesem Projekt „aufgrund des Buches, nicht haufenweise Geld“ (Westhoff) zustimmten, ihre gesamte Lebenserfahrung in diese Rollen bringen. Dabei schwankt man besonders als zusehende „Zwischengeneration“ zwischen Respekt, Rührung und einem unbestimmten Gefühl von Dankbarkeit. Das Alter ist nun mal die Zukunft, und wenn sie bereits eingetreten ist, zählt der Moment. Emotional eher außen vor bleiben überraschenderweise die Jungen. Die Studenten hat Ralf Westhoff starrer gezeichnet, sie haben immer Druck und sind dem Karrieredenken verpflichtet. So birgt das Aufeinandertreffen der Lebensmodelle so manche Melancholie und so manchen Slapstick. Die besten Momente hat der Film, wenn sich anhand der Traditions-WG die Frage stellt, was der Begriff „alt“ überhaupt bedeutet.  

Christina Raftery

 

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Kino am Olympiasee Jetzt im Olympiapark

Auch im sechsten Jahr seines Bestehens wartet Kino am Olympiasee mit einer Menge Neuerungen auf: Auf der festinstallierten tageslichtfähigen Leinwand werden täglich bereits ab 19 Uhr Kurzfilme gezeigt, bevor sich um 21.15 Uhr die Riesenleinwand auch für Filme in 3 D hebt. Zur Fußball-WM findet auf dieser Screen auch das Premium Public Viewing statt. Die neue Film-Bar direkt vor der Leinwand bietet ein umfangreiches Bier-, Wein- und Cocktailangebot, zwei Biergärten locken mit Bio-Food vom Grill, thailändische Curries und Biergartenspezialitäten. Nach wie vor der Renner sind die „Love-Seats“, superbequemen Doppel-Liegestühle, auf denen die Film-Highlights ganz kuschelig genossen werden können.   Alle  Infos unter: www.kinoamolympiasee.de

Die Zeltdach-Tour Im Olympiapark

Eine unvergleichliche Attraktion: Rauf auf das Dach des Olympiastadions in München. Alles was man brauchtn, ist ein wenig Mut, denn Seil und Karabiner bekommt man gestellt. In einer kleinen Gruppe steigt man auf zu schwindelerregenden Höhen. 120 aufregende Minuten ist man unterwegs und die Tourguides erklären die Architektur und Konstruktion des weltberühmten Olympiastadions aus nächster Nähe. Man genießt  den Blick von oben auf die Stadtkulisse Münchens mit ihrem Wahrzeichen, den Türmen der Frauenkirche. Und man bestaunt – vor allem bei gutem Wetter – die endlosen bayerischen Voralpen bis hin zu Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze! Alle Informationen - auch für die weiteren Touren - auf: www.olympiapark.de

 

 

 

 

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