Donnerstag, 2. Oktober 2014
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

Rage Against Abschiebung: The Moonband

Heute im Feierwerk... mehr
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Von Electro über Folk bis Indierock, Brass und Weltmusik mit den Bands: Refpolk, The Moonband, Die Heiterkeit, Gasparazzo, Palmeras Kanibales, Tiger Magic, Express Brass Band, Farewell Dear Ghosts, Jaques Palminger & The Kings Of Dub Rock, Sasebo

 

Supergute Tage: Fremde Welten

Heute im Münchner Volkstheater... mehr
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Wellington, der Nachbarshund, liegt tot auf dem Rasen, erstochen mit einer Mistgabel. Christopher, 15, entdeckt ihn und gerät zuerst selbst unter Verdacht. Seine Unschuld ist zwar schnell geklärt, aber  er beschließt,  den Täter auf eigene Faust zu finden. Was kein leichtes Unternehmen ist, denn Christopher ist Asperger-Autist...

 

Munich Rocks!: Cosby u.a.

Heute im Ampere... mehr
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Von Electro-Pop über Americana-Folk bis BritPop mit den Bands: Cosby, Nick And The Roundabouts, The RollerCoStars

 

Sieben verdammt lange Tage: Charmant

Jetzt im Kino... mehr
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Eine ganz normale Familie. Vater Altman ist gestorben. Und Mutter Hillary befiehlt eine siebentägige Totenwache. Also gut, kommen sie halt, die vier längst erwachsenen Kinder ... Es dauert nicht lange, da brechen die alten Konflikte wieder aus ... Erbschaftsfragen, Liebeshändel ... man streitet sich, ist gekränkt, versöhnt sich wieder ... und die lebenskluge und sehr offenherzige Mame (Jane Fonda) führt das Regiment. Shawn Levy („Nachts im Museum”, „Der Rosarote Panther”) liefert mit Sieben verdammt lange Tage zur Abwechslung eine charmante, witzige Ensemblekomödie, ein Feelgood-Movie mit Jason Bateman, Tina Fey, Rose Byrne und Timothy Olyphant.

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Kid Ink: Lebendes Rap-Tattoo

Heute in der Tonhalle... mehr
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Der von Kopf bis Fuss zugestochene Produzent, Songwriter und Starrapper begeistert derzeit mit den Songs seines neuen Album »My Own Lane«.

 

Walking On Sunshine: Urlaubsfeeling

Jetzt im Kino... mehr
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Girls Just Wanna Have Fun. Maddie heiratet ihren sagenhaften Italian Lover. Und lädt ihre Schwester Taylor zur Hochzeit ein. Die hatte selbst mal eine Liaison mit dem Traumburschen und versteckt vorsichtshalber ihre Gefühle. Dann taucht allerdings auch noch Maddies Ex-Lover auf ... Walking On Sunshine ist ein flottes Popcorn-Feelgoodmovie, eine Musical-RomCom mit Urlaubsfeeling, vielen 80er-Jahre-Strand-Hits und schönen Menschen. Hannah Arterton und Annabel Scholey balzen um Giulio Berruti, Regie führen die „Street Dance”-Regisseure Max Giwa und Dania Pasquini. Schee.

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Phoenix: Trümmerfilm reloaded

Jetzt im Kino... mehr
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Ein Liebesversuch. Aus der Schweiz kehren Nelly (Nina Hoss) und ihre Freundin Lene (Nina Kunzendorf) im Sommer ’45 nach Berlin zurück. Nelly, die Auschwitz überlebt hat, ist entstellt, und wird sich einer Gesichts-OP unterziehen, Lene ist für die Jewish Agency unterwegs. Nelly, die Jüdin, hofft, ihre große Liebe, Johnny (Ronald Zehrfeld) wiederzufinden. Sie waren verheiratet. Er, der Deutsche, hat sie geschützt, versteckt – und vielleicht, 1944, dann doch verraten. Nelly findet ihn. Er aber erkennt sie nicht wieder. Bemerkt nur, im zweiten Anlauf, dass sie seiner Nelly ähnlich sieht. Also könnte sie doch, die Fremde, Nelly spielen – und sie beide, wenn es nur gelingt, sich das Erbe der vernichteten Familie teilen. Nelly, die ihren Johnny einst so sehr geliebt hat, will „wissen”, lässt sich darauf ein. Lene hält sie für verrückt. Christian Petzold (und Harun Farocki, zuletzt „Barbara”) veranstalten mit Phoenix, angelehnt an einen französischen Kriminalroman, mit Hitchcock-, Film Noir- und Kurt Weill-Referenzen, eine Extravaganza aus dem Setzkasten. Die ist, in manchen Szenen, großartig, spannend, mal Kammerspiel, mal Melo, mal Trümmerfilm, nur, in der Summe, unglaubwürdig ... unterfinanziert auf jeden Fall. Und sehenswert, weil ach so typisch deutsches Kino, und stellt Euch vor, Eichinger hätte Petzold produziert.

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Hussy Hicks: Explosiver Folk-Mix

Heute in der Dachauer Kultur-Schranne... mehr
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Eine explosive Mischung aus Roots, Folk, Soul, Blues und Country haben Julz Parker und Leesa Gentz zu bieten, die bereits in Glastonbury und auf anderen namhaften Festivals aufgetreten sind. Special Guest: Minnie Marks (Pfarrstr. 13, Dachau)

 
Tagestipp Donnerstag 02.10.2014
Das schweigende Mädchen In den Kammerspielen

Elfriede Jelineks neues Stück setzt den Gerichtssaal als Ort der Handlung. Der laufende NSU-Prozess ist hier zugleich das jüngste Gericht, und die Geschichte der Zwickauer Zelle wird zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte: Im gewohnten Gestus eines fließenden, unendlichen Sprechens seziert Jelinek die einzelnen Facetten der Schuldfrage. Zwischen Prozessprotokollen, Medienberichten und literarischen Referenzen wagt sie einen tiefen Blick ins Unbewusste der deutschen Seele. Kammerspiele-Intendant Johan Simons inszenierte das brisante, aktuelle Drama.

In Memoriam Guntram Brattia Am 5.10. im Residenztheater

Am kommenden Sonntag lädt das Residenztheater um 19 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung für den Schauspieler Guntram Brattia mit Freunden, Weggefährten und dem Ensemble ins Residenztheater. Die Vorstellung von „Kabale und Liebe“, die für diesen Tag geplant war und die Guntram Brattias erste Vorstellung in dieser Spielzeit gewesen wäre, entfällt.

Guntram Brattia ist am 19. September 2014 bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das Residenztheater war nach dem Kellertheater in Innsbruck die erste Station einer großen Schauspielerkarriere. Hier spielte er sich vor fast 25 Jahren u.a. als Romeo sehr schnell in die
Herzen und das anhaltende Gedächtnis des Münchner Publikums. Er gehörte mit Hans Werner Meyer, Wolfgang Maria Bauer und anderen zu einer Gruppe junger Schauspieler am Residenztheater, die damals nicht nur Leander Haußmanns Shakespeare-Inszenierung zu legendärem
Status verhalfen, sondern auch überragende Erfolge wie Andras Fricsays „Räuber“-Inszenierung prägten. Anfang der neunziger Jahre wechselte er an das Deutsche Theater in Berlin, wo er unter
Thomas Langhoff einer der bestimmenden Schauspieler dieses Ensembles war und in den letzten Jahren auch als Regisseur zu arbeiten begann. Er war in Frankfurt/M. und Düsseldorf engagiert, spielte zwischendurch in Bonn und Essen und kehrte vor drei Jahren mit der Intendanz von Martin Kušej an das Residenztheater zurück.

Hintze & Sigl Am 3.10. im Freiheiz

Bekannt aus Funk und Fernsehen ist natürlich der Mann, dem die ZDF-Seniorinnen jederzeit einen Eierlikör spendieren würden. Doch der „Bergdoktor“ hat auch eine andere Seite – eine weniger geschniegelte, frechere, unberechenbare. Unter dem Namen Hintze und Sigl zieht der Ösi Hans Sigl mit seinem Piefke-Pendant Christof Hintze durch die Lande. Auf der schönen Talk-Bühne lassen sich beide auf dem Sofa nieder und schwadronieren über den Lauf der Welt. Ungeprobt und ungebremst.

Murat Topal: Familien-Horror Am 6.10. in der Lach & Schiess

Gruselige Themen, die ihm die Achterbahnfahrt des Lebens direkt in den Schoß geschleudert hat, bringt der Murat Topal mit. Einst stand er in den Diensten der Berliner Polizei, seither kennt er viele, ziemlich viele haarsträubende Kiezgeschichten. Die erzählt er natürlich – als Anekdoten mit Tatütata. Außerdem verrät er uns die Heldentaten eines hanseatischen Großmauls und erschreckt uns mit Familien-Horror sowie Urlaubs-Splatter.

Stephan Zinner: Wilde Zeiten Vom 7.-11.10. Lach & Schiess

Seitdem Stephan Zinner Vater ist, mutieren an sich harmlose Erlebnisse übrigens auch bei ihm immer öfter zur grausigen Groteske. So berichtet er etwa vom Familienausflug am Flaucher, wo man bald vertrieben wird. „Hier is fei für Nackt“, brüllt es laut. Und dann kratzen sich die Nudisten an wirklich gar nicht schönen Stellen.

Der kleine Nick macht Ferien Ab 2.10. im Kino

In den Ferien. Der kleine Nick fährt mit Eltern und Oma ans Meer. Nick findet am Strand neue, skurrile Freunde, wird von einem kleinen Mädel verfolgt (und hat doch seiner Freundin in Paris ewige Treue geschworen), während die Erwachsenen ebenfalls kleine, sehr witzige Abenteuer erleben. Der kleine Nick macht Ferien ist die zweite, liebenswert nostalgische Realverfilmung des Kinderbuch-Bestsellers von René Goscinny und Jean-Jacques Sempé, mit einer großen Verbeugung vor Jacques Tatis’ „Die Ferien des Monsieur Hulot”, nach dem Riesenerfolg von „Der kleine Nick” wieder inszeniert von Laurant Tirard.

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Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre Jetzt im Kino

Reise durch Zeit und Raum. Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre ist eine bildgewaltige und überwältigende Naturdoku über den Wandel in einer Gegend, die sich heute zufällig „Deutschland” nennt, vom prähistorischen Urwald in Äquatornähe mit 20 Meter hohen Farnwäldern und enorm-großem Viechzeugs, zu den Zeiten von Elefanten und Nashörnern am Rhein über das Auftauchen des Neandertalers bis zum heutigen Homo sapiens. Animas, Reenactments, tolle Aufnahmen, enormes Wissen aus Geologie, Biologie, Archäologie und Paläontologie, vermittelt von Max (ex Dieter) Moor.

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Männerhort Ab 2.10. im Kino

Frauenfreie Zone. Software-Entwickler Eroll, Dixi-Klo-Vertreter Lars und Berufspilot Helmut haben sich im Heizungskeller ihrer Wohnsiedlung einen Schutzraum eingerichtet, wo sie heimlich Fußball schauen, Pizza essen, Bier trinken und über ihre (Ehe-)Frauen lästern können. Hausmeister Aykut will sie aus ihrem Paradies vertreiben. Dann stellt sich jedoch heraus, dass auch er unter der Macht der Frauen leidet. Franziska Meyer Price verfilmte mit der Comedy Männerhort eine erfolgreiche Boulevardkomödie von Kristof Magnusson. Elyas M’Barek, Christoph Maria Herbst, Detlev Buck im Geschlechterkampf mit Cosma Shiva Hagen, Lisa Maria Potthoff und Jasmin Schwiers. Ach Kinder, ne!

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Yaloms Anleitung zum Glücklichsein Ab 2.10. im Kino

Seelenforschung, existenziell! Wenn wir jetzt mal unser Leben als Reise betrachten, wo stehen wir gerade, was haben wir noch vor, und wie wollen wir das hinbekommen? Der inzwischen 83-jährige, sehr charismatische Irvin D. Yalom ist ein weltberühmter US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut, ein wunderbarer, lebenskluger Erzähler, dessen verständlich und unterhaltend geschriebene Bücher wie „Die Schopenhauer-Kur”, „Und Nietzsche weinte”, „Der Panama-Hut” Fans in aller Welt begeistern. In dem stilsicheren, amüsanten und tiefschürfenden Dokumentarfilm Yaloms Anleitung zum Glücklichsein der Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger (unvergessen „Gambit” über das Chemie-Unglück in Seveso) geht es um die von ihm begründete existenzielle Psychotherapie, um seine Biographie, seine Frau, seine Kinder, Enkel und Kollegen, um die hohe Kunst, sich von falschen Erwartungen, von Ängsten und Überforderungen zu lösen, ein stimmiges Miteinander und Zufriedenheit zu finden (immerhin ist er ganze 60 Jahre verheiratet, was aber auch an seiner Frau liegen könnte). Wunderbar klug, sehr entspannt, very funny – und einfach beneidenswert.

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Gone Girl - Das perfekte Opfer Ab 2.10. im Kino

Wer denn sonst?! Nick Dunne (Ben Affleck) meldet seine Frau als vermisst. Die Polizei und zahlreiche Freiwillige machen sich auf die Suche. Sie bleibt verschwunden. Und Nick gerät immer mehr in Verdacht, verwickelt sich in Widersprüche. Aussagen von Freunden und Indizien belasten ihn. David Finchers Thriller Gone Girl – Das perfekte Opfer beruht auf einem Bestseller von Gillian Flynn.

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Borgman Ab 2.10. im Kino

Sprengkraft. Borgman (Jan Bijvoet) lebt im Untergrund, im Wald. Er entkommt seinen Häschern. Taucht vor der Villa des TV-Produzenten Richard (Jereon Perceval) auf, bittet darum, ein Bad nehmen zu dürfen. Richard verjagt ihn, aber Richards Frau Marina bringt ihn heimlich im Gartenhaus unter, fühlt sich immer mehr von ihm angezogen. Borgman nistet sich ein, ersetzt den von ihm ermordeten Gärtner, schlägt auch die Kinder in seinen Bann ... Borgman von Alex van Warmerdam ist ein bitterböser Thriller, herrlich absurd und verstiegen, mit verspielten Ehrbezeugungen an David Lynch, Polanskis „Ekel”, Jeunets „Delicatessen”, ein beindruckendes Werk desaströser Zerstörung.

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Under The Skin Ab 2.10. im Kino

Außerirdisch! Eine attraktive junge Frau (brillant: Scarlett Johansson) fährt mit einem Lieferwagen quer durch Schottland. Liest junge Männer auf, checkt sie kurz ab, lockt sie in einen einsamen Raum – und schwupp, verschwinden sie in einem Becken zu irgendeiner Weiterverarbeitung. Allerdings zweifelt die kühle Fremde allmählich an ihrem Tun. Under The Skin ist eine fantastische Geschichte, ein mysteriöser Thriller, ein kühler Horrortrip von „Sexy Beast”- und „Birth”-Regisseur Jonathan Glazer. „Einer der ungewöhnlichsten, eigenwilligsten und beklemmendsten Filme, die man je zu sehen bekommen wird, eine filmische Erfahrung, die man gemacht haben sollte, ... gedreht von einem Mann, der sein Medium beherrscht und ausreizt, wie es zuletzt vor ihm bestenfalls Kubrick getan hat”, notiert Tomasso Schultze auf cinebiz.

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I Origins - Im Auge des Ursprungs Jetzt im Kino

Spiegel der Seele. Molekularbiologe Ian (Michael Pitt) interessiert sich für menschliche Irismuster, und ist fasziniert von den Augen seiner mysteriösen Geliebten Sofi (Àstrid Bergès-Frisbey). Als sie bei einem tragischen Unfall stirbt, wendet er sich seiner Assistentin Karen (Brit Marling) zu, zumal ihnen bei den Forschungen zur genetischen Entwicklung des Auges der Durchbruch gelingt. Die beiden heiraten, haben ein Kind, stellen bei einem Routinecheck fest, dass es dasselbe Irismuster hat wie die verstorbene Sofi. Und es gibt ein Mädchen in einem indischen Slum, das offenbar Sofis Augen geerbt hat. In dem zweiten Spielfilm von Mike Cahill („Another Earth”), geht es, durchaus ansprechend, um Liebe und Wissenschaft, Religion und Wiedergeburt. Großer Gestaltungswille, spannendes Sujet: reizvoll.

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Ein Sommer in der Provence Jetzt im Kino

Umerziehung. Ihre Eltern haben sich gerade getrennt. Also müssen die Pariser Großstadt-Kids Adrien (17), Léa (15) und der kleine, gehörlose Théo die gesamten Sommerferien bei ihrem Großvater auf dem Land verbringen. Während sich Großmama liebevoll um sie kümmert, will der alte Muffkopf, Ex-Biker und naturverbundene Olivenbauer (Jean Reno in einer ungewohnten, brillant gespielten Rolle) von den drei Jungen erstmal gar nichts wissen, die, ohne Smartphone-Empfang, schier verzweifeln. Ganz allmählich gewöhnt man sich aneinander. Adrien stellt im Dorf Touristinnen nach, begehrt die schöne Eisverkäuferin Magali, Théo hilft im Gemüsegarten, Léa verliebt sich in einen Pizzabäcker – und Opa Paul beginnt sich sehr um sie zu sorgen. Rose Bosch inszenierte eine feinfühlige Komödie, die viele Klischees bedient, um sie dann gekonnt zu unterlaufen.

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Sieben verdammt lange Tage Jetzt im Kino

Eine ganz normale Familie. Vater Altman ist gestorben. Und Mutter Hillary befiehlt eine siebentägige Totenwache. Also gut, kommen sie halt, die vier längst erwachsenen Kinder ... Es dauert nicht lange, da brechen die alten Konflikte wieder aus ... Erbschaftsfragen, Liebeshändel ... man streitet sich, ist gekränkt, versöhnt sich wieder ... und die lebenskluge und sehr offenherzige Mame (Jane Fonda) führt das Regiment. Shawn Levy („Nachts im Museum”, „Der Rosarote Panther”) liefert zur Abwechslung eine charmante, witzige Ensemblekomödie, ein Feelgood-Movie mit Jason Bateman, Tina Fey, Rose Byrne und Timothy Olyphant.

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Phoenix Jetzt im Kino

Ein Liebesversuch. Aus der Schweiz kehren Nelly (Nina Hoss) und ihre Freundin Lene (Nina Kunzendorf) im Sommer ’45 nach Berlin zurück. Nelly, die Auschwitz überlebt hat, ist entstellt, und wird sich einer Gesichts-OP unterziehen, Lene ist für die Jewish Agency unterwegs. Nelly, die Jüdin, hofft, ihre große Liebe, Johnny (Ronald Zehrfeld) wiederzufinden. Sie waren verheiratet. Er, der Deutsche, hat sie geschützt, versteckt – und vielleicht, 1944, dann doch verraten. Nelly findet ihn. Er aber erkennt sie nicht wieder. Bemerkt nur, im zweiten Anlauf, dass sie seiner Nelly ähnlich sieht. Also könnte sie doch, die Fremde, Nelly spielen – und sie beide, wenn es nur gelingt, sich das Erbe der vernichteten Familie teilen. Nelly, die ihren Johnny einst so sehr geliebt hat, will „wissen”, lässt sich darauf ein. Lene hält sie für verrückt. Christian Petzold (und Harun Farocki, zuletzt „Barbara”) veranstalten hier, angelehnt an einen französischen Kriminalroman, mit Hitchcock-, Film Noir- und Kurt Weill-Referenzen, eine Extravaganza aus dem Setzkasten. Die ist, in manchen Szenen, großartig, spannend, mal Kammerspiel, mal Melo, mal Trümmerfilm, nur, in der Summe, unglaubwürdig ... unterfinanziert auf jeden Fall. Und sehenswert, weil ach so typisch deutsches Kino, und stellt Euch vor, Eichinger hätte Petzold produziert.

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Pippo Pollina Vom 2. bis 4.10. Lustspielhaus

Es war wirklich Zeit für Pippo Pollina nach acht Jahren und dem 2012 eingespielten Album „Süden“ mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer, wieder mit neuen Liedern ein eigenes Album aufzunehmen. Als Wahlschweizer, der jedoch immer wieder an seine Ursprünge zurückkehrt, ist er stetig auf der Suche nach Zugehörigkeit. In seiner Muttersprache heißt diese wie das neue Album „La appartenenza“ und hier reflektiert er in tausend Facetten seine Sehnsüchte, Erinnerungen und Erfahrungen. Mit dabei sind die sizilianische „Schwester“ Etta Scollo, der charismatische und bärbeißige Giorgio Conte, Werner Schmidbauer und Kollege Martin Kälberer.

The Hidden Cameras Am 5.10. im Atomic Cafe

„Age“ ist gewissermaßen Joel Gibbs Coming-Of-Age-Album. Seit 2001 spielt der Kanadier mit seiner Band The Hidden Cameras, das fünfte Album dekonstruiert nun seine musikalischen Wurzeln. Es gibt kleine Referenzen in den Stücken, fast unhörbare Miniaturen: Trompeten, ein Waldhorn und hinter dem Sound flimmert dann in der zweiten Strophe der eiskalte Drumbeat von "Bela Lugosi's Dead" von Bauhaus durch. Und: Chilly Gonzales spielt Piano.

First Aid Kit Am 5.10. in der Muffathalle

Klara und Johanna Söderberg schließen mit ihrem neuen Album „Stay Gold“ nahtlos dort an, wo sie mit dem Vorgänger „The Lion‘s Roar“ vor zwei Jahren aufgehört haben. Ein Orchester wurde für die Produktion engagiert, der Countrypop der Schwedinnen hat aber trotzdem noch immer den gleichen Schmelz und Charme wie früher und man fragt sich, woher im zarten Alter von 21 bzw. 23 Jahren diese Schwermut und herbstliche Melancholie her kommt. Andererseits, das weiß man spätestens seit „The Virgin Suicides“, sind traurige Grübeleien nicht nur einer älteren Generation vorbehalten und werden anscheinend nicht nur in cheesy Softrock intoniert. Patsy Cline lässt grüßen.

Angel Olson Am 7.10. in der Feierwerk Kranhalle

Während das Debütalbum „Half Way Home“ von Angel Olson aus dem Jahr 2012 mit seinen sparsamen Arrangements so klang, als hätte ihn die junge Frau aus Missouri noch komplett im Alleingang eingespielt, standen ihr für den Nachfolger „Burn Your Fire For No Witness“ der Drummer Josh Jaeger und Bassist Stewart Bronaugh zur Seite und das Ganze wurde von John Congleton (St. Vincent, Bill Callahan) aufgenommen. Vergleichsweise ungewohnt klingen jetzt druckvollere Songs, „Unforgiven/Unforgotten“ erinnert angenehm an Kristin Hersh, das sarkastische „Hi-Five“ mit geborgtem Hank-Williams-Zitat entpuppt sich als schwungvoller Alternative-Country und auch der gebremste Psychrock von „Lights Out“ dokumentiert das erweiterte musikalische Spektrum.

Dillon Am 9.10. im Freiheiz

„The Unknown“ heißt der erste Song, den sie für ihr gleichnamiges zweites Album geschrieben hat, Dillon thematisiert hier die Instanz im Leben, für die es keinen Namen, keine Beschreibung, keine Grenzen gibt. Das Unbekannte kann alles sein: die Sehnsucht, die Liebe, der Verlust, die Vergänglichkeit, die Angst oder das Verlangen. Passend zum Cover-Artwork von "The Unknown" präsentieren sich die zwölf neuen Songs zwischen Soul und Elektro natürlicher und freimütiger: „Die Texte sind viel abstrakter und offener, obwohl sie genauso persönlich und introvertiert sind“, sagt Dillon über die neuen Stücke, die sie nun ihrem Publikum vorstellen wird.

Gruff Rhys Am 9.10. im Ampere

„American Interior“ ist ein einzigartiges Projekt, das Gruff Rhys (Super Furry Animals) endgültig als fesselnden Geschichtenerzähler etabliert. Seine Erzählung einer unglaublichen und doch wahren Geschichte löst die Grenzen zwischen Songwriting, Musik, Literatur, Film und Technologie auf: John Evans, ein Bauernknecht aus Snowdonia in Wales, bricht 1792 zu einer Reise nach Amerika auf, um herauszufinden, ob die Erzählungen seiner Landsleute stimmen und der in walisischer Sprache sprechende Indianerstamm der Madogwys noch durch die Great Plains zieht. Über 200 Jahre später begab sich Gruff Rhys, ein entfernter Verwandter Evans‘, auf die Spuren des Entdeckungsreisenden und machte sich auf, die Route mittels einer „investigativen Konzertreise“ zu erkunden. Die Erfahrungen und Erlebnisse werden nun präsentiert, spannend und ungewöhnlich ist das allemal.

Christiane Iven u.a. Am 9.10. im Prinzregententheater

Der Verein „musica femina münchen“ bemüht sich schon seit Jahren um die Förderung weiblicher Tonsetzer. So haben sie etwa bei der Komponistin Milica Djordjevic jenes bis dato noch namenlose Werk in Auftrag gegeben, das im ersten Abonnement des Münchner Kammerorchesters im Prinzregententheater seine Uraufführung erleben wird. Flankiert wird Djordjevics neue Opus dabei unter anderem von György Ligetis „Concert Românesc“ aber auch von vertrauteren Stücken wie Mahlers Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ und Mendelssohns „Sommernachtstraum“. Am Pult steht, wie gewohnt, Chefdirigent Alexander Liebreich, die vokalen Beiträge steuern die Damen Christiane Iven und Lydia Teuscher bei.

Martha Argerich & Gidon Kremer Am 14.10. im Herkulessaal

Geheimnisumwogen gibt sich auch noch das Programm, das die Zuhörer tags darauf im Herkulessaal erwartet. Allerdings dürften für Klassikfans allein schon die Namen der Solisten Anlass genug sein, sich ein Ticket für das Konzert der Kremerata Baltica zu sichern. Treffen mit Martha Argerich und Gidon Kremer doch zwei herausragende Künstler unserer Tage aufeinander, die seit langem ihrer gemeinsamen Leidenschaft, der Kammermusik, frönen.

Mischa Maisky Am 17.10. Im Prinzregententheater

Ein Name, der für Qualität bürgt, ist auch Mischa Maisky, der ebenfalls mal wieder einen Abstecher nach München macht. Vorgenommen hat er sich dafür Johann Sebastian Bachs Cello-Suiten Nr. 1, 2 und 5, die zu Recht zu den Meilensteinen der Literatur für dieses Instrument zählen und auch Maisky bereits seit mehreren Jahrzehnten durch seine Karriere begleiten. Angefangen von seiner preisgekrönten CD-Einspielung bis hin zu zahllosen Live-Auftritten, in denen er sich immer wieder mit diesen Klassikern beschäftigte.

Sauber eing'schenkt Bis 4.10. im Fraunhofer

Die Brathendlgerippe gehen wieder um. Unter und über den Tischen wird gesoffen, getobt, getanzt und gespuckt. Die Maßwächter ziehen durch die Zelte. Die Liebenden finden und verlieren sich, die Herzen kasperln. Die Polizei rotiert. Das Marstallzelt muss sich gemütlich getrunken werden. Und über allem wacht wie immer Josef Pretterer. Der Meister des grotesken Puppenspiels lässt einmal mehr seine schaurig-schönen Puppen tanzen. „Sauber eing’schenkt“ heißt das alljährliche Wiesn-Gaudeum. Und auch in diesem Jahr darf man es natürlich keinesfalls verpassen.

Tour de France Am 3.10. im Ampere

Deutschlands älteste Franzosenparty Tour de France feierte unlängst ihr 13-jähriges Bestehen und hat sich von München aus inzwischen auch in Richtung Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und anderswo aufgemacht. Der Name ist dabei Konzept: Geboten wird eine tanzbare musikalische Tournee durch die Stile und Genres französischer und frankophoner Musik. Ob Partyklassiker von Claude François, Les Rita Mitsouko oder Zebda, Sixties-Helden wie Serge Gainsbourg, Nino Ferrer, oder Jacques Dutronc, neuer Rock von Louise Attaque, Dionysos und Noir Desir, Alternative Folk von La Rue Ketanou, Têtes Raides oder Tryo, Nouvelle Chanson von Benjamin Biolay, Camille und Emilie Simon, Rai von Rachid Taha bis Khaled. Dazu French Reggae von Sinsemilia und Massilia Sound System bis Kana, HipHop/Rap von MC Solaar über Stromae bis IAM, French House von Daft Punk bis Justice - aufgelegt wird von den beiden Resident DJs Mikael Bourdon und Thomas Bohnet auch weiterhin, was gefällt und tanzbar ist

The Last Highball To Hell on Earth vs. Teenage Kicks Am 3.10. im Atomic Cafe

Und wer nach dem letzten "Earshakin’" vom vergangenen Wochenende Rock'n'Roll mäßig noch Kapazitäten hat in der Tanzmuskulatur, bitte sehr: The Last Highball To Hell on Earth vs. Teenage Kicks steht auf dem Programm und garantiert eine Überdosis vone ben jenem... Dazu tummeln sich die Herren Kongo Gussi, Dr.Dr.Robert und Rudis Rudi auf der DJ-Kanzel und die beiden Livebands MFC Chicken (UK) und The Rejetnicks (MUC) ballern ihre 50s-to-the-60s-Stomper von der Bühne.

World League Oktoberfest Session Am 4.10. in der Roten Sonne...

Zur Wiesnzeit will traditionell auch die World League nicht hintanstehen und lädt zur traditionellen Oktoberfest Session in die kürzlich mit dem "Spielstättenprogrammpreis Rock Pop Jazz 2014" ausgezeichneten Rote Sonne. Und diesmal präsentiert uns Impressario und Support in Personalunion, René Vaitl, mit Nick Curly einen der heißesten Exportschlager aus deutschen Landen. Echow­el­len, auf­stei­gende Bass-Linien, ein­präg­same Melo­dien und beseelte Gesangs­pas­sa­gen über furztro­cke­nen Rhyth­mus­ge­rüs­ten, so klin­gen Curlys Sets. Die Tracks des Pro­du­zen­ten ste­hen für eine neue Generation von Musik­ma­chern, für wel­che die Kluft zwi­schen Techno und House längst Ver­gan­gen­heit ist. Curly beschreibt sei­nen Sound selbst als „groo­vig, hou­sig und abwechs­lungs­reich”. Sein Name findet sich in den Line Ups der großen Festivals wie Creamfields, BPM, Kazantip oder Sonus und er tourt welt­weit in den wichtigsten Clubs. Sein letztes Album „Bet­ween The Lines” erschien 2012 bei Cécille Records. Nicht umsonst wurde ihm kürzlich neben Loco Dice oder Nic Fanciullli die Ehre zuteil, eine der letzten Ausgaben der In the House-Compilations auf Defected Records zu mixen.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Im Residenztheater

Auf geht’s wieder. Und das nicht nur auf der Wiesn. Auch die Theater kehren aus der Sommerpause zurück, die für viele kaum Ruhe und schon gar keinen Sommer mit sich gebracht hatte. Besonders gespannt sein darf man auf den Aufschlag, den Martin Kušej wagt. Zuletzt hatte der Resi-Intendant das Bürgertum mit einer sehr eigenwilligen, drastischen „Faust“-Neuinterpretation gefordert, nun legt er eine Schippe nach. Der Klassiker von Edward Albee – berüchtigt geworden durch die Film-Version mit der unglaublich ordinär auftrumpfenden Liz Taylor und ihrem damaligen Gatten Richard Burton – hat auch heute noch das Zeug zum Aufregerstück. Erzählt wird von einer Afterparty, zu der Martha – ohne Wissen ihres Ehemanns George – den Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihrer Villa eingeladen hat. Schon bald fliegen die Fetzen. Martha steuert die perfiden Gesellschaftsspiele radikal gegen die Wand. Sie liebt es, mit den Gefühlen der Anderen Schindluder zu treiben. Und Eskalation ist nur eine der ersten Stufen vor dem großen Zerstörungsdrama.

Schoßgebete Jetzt im Kino

Auflösung. Elizabeth Kiehl (Lavinia Wilson) hat jede Menge Ängste. Seit einem schweren Unfall in der Familie ist sie immer aufs Schlimmste gefasst. Elizabeths Verfolgungswahn, ihre Schuldgefühle, ihre Ängste sind Themen der Sitzungen bei Frau Drescher (Juliane Köhler) – wie der angstfreie Sex mit ihrem Mann Georg (Jürgen Vogel). Therapie gehört zu ihrem Alltag wie Kindererziehung, Biokost und gemeinsame Bordellbesuche mit Georg. Perfekte Liebhaberin, perfekte Ehefrau und Mutter – Elizabeth versucht diesen Ansprüchen mit Witz und Selbstironie gerecht zu werden ... Sönke Wortmann inszenierte diese seltsam distanzierte Verfilmung des Bestsellers von Charlotte Roche.

 

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Gemma Bovery Jetzt im Kino

Gefährliche Leidenschaft. Martin (Fabrice Luchini) hat sich, angewidert, aus der Pariser Kultur-Szene zurückgezogen und in der Normandie die Bäckerei seines Vaters übernommen. Als ein englisches Paar im Nachbarhaus einzieht, ist der Mittfünfziger fasziniert von der jungen Gemma Bovery (Gemma Arterton), in der er eine Art Wiedergeburt von Gustave Flauberts Romanheldin Emma Bovary zu sehen glaubt. Als die schöne Gemma sich für einen jungen Adeligen interessiert, glaubt er, sie vor einem unabwendbaren Schicksal schützen zu müssen und setzt ein fatales Rettungswerk in Gang. Eine amüsante Sommer-Romanze von Anne Fontaine nach einem Drehbuch von Pascal Bonitzer (dem Jacques Rivette-Vertrauten), basiert auf einer Graphic Novel von Posy Simmonds, eine vergnügliche Neuinterpretation des berühmten Romans.

 

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A Most Wanted Man Jetzt im Kino

Paranoia. In Hamburg taucht ein zwielichtiger, von Folter gezeichneter Ex-Tschetschenienkämpfer auf. Issa Karpov will ran an das Vermögen seines russischen Vaters, und er sucht Kontakt mit der islamischen Gemeinde. Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman), der eine Anti-Terror-Einheit leitet, hofft, ihn als Lockvogel für ein islamisches Finanznetz nutzen zu können. CIA und die anderen Dienste jedoch haben nicht so viel Geduld, sie wollen, nach dem Trauma von 9/11, rasche Erfolge sehen, boykottieren Bachmanns Arbeit, üben sich in dilettantischen Aktionismus ... Anton Corbijn inszenierte nach dem Roman „Die Marionetten“ von John Le Carré einen packenden Agenten-Thriller. Seymour Hoffman liefert in seiner letzten Rolle eine sagenhafte Performance als kettenrauchender, tief melancholischer Geheimdienstler der alten Schule. Nina Hoss steht ihm zur Seite, William Dafoe ist einer seiner Gegenspieler, Herbert Grönemeyer liefert den Soundtrack und ist in einer kleinen Nebenrolle zu sehen.

 

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Maps To The Stars Jetzt im Kino

Sunset Boulevard, revisited. Die alternde Filmdiva Havana Segrand (Julianne Moore) gäbe viel dafür, die Rolle zu spielen, mit der ihre Mutter, die in den 1970ern bei einem Brand ums Leben kam, einst berühmt wurde. Der 13-jährige Kinderstar Benjie hat gerade einen Entzug hinter sich, und wird von seiner toughen Mutter (Olivia Williams) gemanagt. Sein Vater (John Cusack) ist TV-Psychologe und der Therapeut der Diva. Benjies halbwüchsige Schwester (Mia Wasikowska) war lange in der Psychiatrie, hatte einst das Haus ihrer Familie angezündet, will sich jetzt versöhnen – und hat gerade einen Assistentinnen-Job bei Havana bekommen. Altmeister David Cronenberg liefert einen satirischen Thriller über Hollywood; das gekonnt bizarre Skript stammt von Bruce Wagner („Nightmare III – Freddy Krueger lebt“). Hier reden die Menschen aneinander vorbei, können Realität und Fantasie nicht auseinanderhalten, Blut muss fließen. Sehr böse, sehr lustig, mit tollen Schauspielerleistungen (Goldene Palme in Cannes für Julianne Moore!). Normal ist hier, in Maßen, höchstens der Chauffeur.

 

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We Will Rock You Bis 13.12. Deutsches Theater

Zum ganz, ganz großen Besteck greift dieses originale Queen-Musical – und das aus gutem Grund. Immerhin war München lange Zeit nicht nur der musikalische Fluchtpunkt für Freddie Mercury, Brian May, John Deacon und Roger Taylor. In den legendären Musicland Studios nahm die Band zwischen 1979 und 1986 einige ihrer berühmtesten Songs auf. Nun kehrt der Megaerfolg der Band zurück. Und das mit durchaus sentimentalen Gefühlen. „Wir sind überglücklich, dass wir ,We Will Rock You’ in dieser erst kürzlich überarbeiteten Version endlich in München präsentieren können“, gibt May dem Projekt mit auf den Weg. „Wir empfinden gegenüber München noch immer eine tiefe Verbundenheit. Hier haben wir vier Alben aufgenommen. Freddie hat sich hier zuhause gefühlt. Wir sind sehr stolz auf diese deutsche Produktion. Sie ist mit keiner anderen auf der Welt zu vergleichen“, so May. „Das Ensemble und die Band haben ihren eigenen Stil. Aber was am allerwichtigsten ist ... die Show ist live, sie gefährlich und mehr als alles andere: Sie rockt!“. Was will man mehr?

 

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Do 25. September -
Mi 8. Oktober 2014
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Mischa Maisky - 17.10. Prinzregententheater
Ein Vierteljahrhundert ist seit der legendären Einspielung ... MEHR
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Mando Diao • 21.11.2014 • Zenith