Donnerstag, 17. Mai 2012
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

Klee: Starke Deutsch-Pop-Momente

Heute im Ampere... mehr
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Gehaltvolles Quartett um Sängerin Suzie Kerstgens mit anspruchsvollen Deutsch-Pop- und Indie-Perlen. Support: Wolke

 

Kill Me Please: Schöner sterben

Jetzt im Kino... mehr
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Dr. Kruger hat eine wunderbare Geschäftsidee: Sterbehilfe de luxe in edlem Schloss, ganz nach Wunsch, mit nackter Studentin, mit Champagner, mit Gesang, per Gifttrunk, mit Kugeln... das alles liefe ganz prima, tauchte da nicht diese penetrante Steuerfahnderin auf und würde nicht ein geheimnisvoller Schütze zur falschen Zeit die falschen Leute attackieren... Der belgische Regisseur Olias Barco liefert eine herrlich abgedrehte, stockschwarze Komödie mit verblüffend absurden Wendungen ab.

 

Issac Delgado: Salsamania

Heute in der Freiheizhalle... mehr
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Riesiges Bläser- und Percussionaufgebot rund um den Sangeskünstler Issac Delgado, der sich mit Haut und Haaren dem Salsa verschrieben hat.

 

Asia: Schwerkraft unbekannt

Heute im GOP... mehr
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Sie sind absolute Spezialisten ihres Fachs und ziehen den Zuschauer in die faszinierende Welt der asiatischen Akrobatik. Sie verbiegen ihre Körper, tanzen an Seilen, schweben an Bändern, malen mit Sand und verschmelzen in lyrischen Bildern zum gemeinsamen Tanz ihrer Kulturen. Traditionelle asiatische Körperkunst – aufs Modernste interpretiert.

 

Big Fox: Bezaubernd

Heute im Rationaltheater... mehr
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Die bezaubernde Charlotta Perers aka Big Fox aus Malmö liebt die Musik von Feist, Cat Power, Regina Spektor und Jenny Wilson und klingt demzufolge auch so.

 

Our Idiot Brother: Voll verpeilt

Jetzt im Kino... mehr
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Ned (Paul Rudd) ist arglos, stoisch, ziemlich verpeilt und hat eine Pechsträhne. Seine Schwestern wollen ihm helfen. Weil er aber so haarsträubend ehrlich ist, tappt er noch in jedes Fettnäpfchen und stürzt seine Schwestern in die größten Krisen. Jesse Peretz inszenierte eine Komödie mit gut getimtem Slapstick-Szenen und prima Pointen

 

Marley: Rastaman Vibration

Jetzt im Kino... mehr
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Get Up, Stand Up! Bob Marley ist unbestritten ein legendärer Musiker und seine Songs bekommen selbst die hartgesottensten Reggae-Verächter nicht aus den Ohren. Kevin Macdonald widmet ihm eine faszinierende Lebensbeschreibung, bei der Freunde, Verwandte, Mitspieler zu Wort kommen. Stir It Up!

 

Dear Henry Bliss: Akustischer Folk-Pop

Heute im Backstage Reitknecht 6... mehr
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Von Folk, Country, Americana-Roots und Blues beeinflusster Indiepop mit Schwäche fürs Detail.

 
Tagestipp Donnerstag 17.05.2012
Lachsfischen im Jemen Ab 17.5. im Kino

Very british. Wer, wenn nicht der ganz seiner Wissenschaft verschriebene Fischzucht-Experte Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) könnte Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) bei dieser Aufgabe zur Seite stehen: ihr Auftraggeber, der exzentrische jemenitische Scheich Muhamed will, koste es, was es wolle, eine Lachszucht in einem gefluteten Wadi im Jemen aufziehen. Ziemlich grober Unfug, auf den sich Jones aber schließlich einlässt, zumal die PR-Chefin des britischen Premiers (Kristin Scott Thomas) ganz klar den politischen Mehrwert des Projekts erkennt – und Alfred und Harriet sich nebenbei immer anziehender finden. Würde da nicht Harriets in Afghanistan vermisster Ex wieder auftauchen, gäbe es da nicht ein Attentat auf die Lachszucht ... Lasse Hallströms Tragikomödie ist eine Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Paul Torday - elegant, pointiert, voller Spielfreude – mit einem Hauch von Satire.

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Der Diktator Ab 17.5. im Kino

Oh geliebtes Vaterland! Der Herrscher von Wadiya, der bedauernswerte Admiral General Aladeen wird jenseits der Landesgrenzen leider immer nur missverstanden. Also reist er in die USA, um der Welt die vielfältigen Segnungen seiner Diktatur und seines großartigen Atomprogramms zu erläutern, wird in New York aber prompt entführt und der Folter preisgegeben, während sein Sicherheitschef (Ben Kingsley) einen moderateren Doppelgänger präsentiert. Der echte Aladeen entkommt seinen Schergen und findet Zuflucht bei der naiven Zoe (Anna Feris), die ihn für einen politischen Flüchtling hält und ihm einen Job im Ökoladen verschafft. Sacha Baron Cohen schlägt wieder zu. Seine neue Satire macht, wie von „Bruno“ und „Borat“ gewohnt, mit Slapstick, Zoten und absurdem Witz vor nichts und niemand halt. Keine Gefangenen!

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Helge Schneider Vom 17. bis 19.5. im Circus Krone

Letzten Juni war plötzlich Schluss mit lustig. Von einem Tag auf den anderen hatte Helge Schneider seine „Buxe voll“-Tour abgesagt – wegen Erschöpfung. Der Dauerstress mit Auftritten, Fernseh-Engagements und den vielen öden Reisekilometern hatte den „Katzeklo“-Barden sichtlich geschwächt. Doch Helge machte sein Versprechen wahr, trat kürzer, suchte tatsächlich den Arzt auf (und zwar nicht nur „Doc Snyder“), und tankte Irrsinnsenergie nach. Jetzt ist er wieder fit, ja sogar gestärkt wie ein Held. Also lautet die Devise: „Rettung naht. Superhelgi auf Tournee“. Nachdem es auf Freiluftkonzerten zwar immer wie aus Eimern gießt, dies bei Schneiders Auftritten (zumal denen in der Halle) noch nie vorgekommen ist, verspricht er seinen Fans nun, dass er sie nicht alleine im Regen stehen lassen möchte. Diesmal kommt er ohne gefährliche
Feuerwerkseffekte, aber mit Helges Hirn, dem einen oder anderen schrillen Kostüm und natürlich großartigen Begleitmusikern
aus. Wenn alle brav klatschen, gibt’s dann zum Glück auch keinen „Strafjazz“.

Drei Schwestern Ab 17.5. im Volkstheater

Regisseur Thomas Dannemann (Foto) hat sich einen unverwüstlichen Klassiker von Anton Tschechow zur Brust genommen. Darin vertrödeln die Schwestern Olga, Mascha und Irina mit ihrem Bruder Andrej in der trostlosen russischen Provinz die Zeit – und ihr Leben. Nur die Jüngste, Irina, möchte ausbrechen, den unkultivierten Mief hinter sich lassen und sich in der großen, großen Stadt Moskau verwirklichen. Sie sehnt sich nach der alles verzehrenden Liebe und nach einer Arbeit, die ihr Leben ausfüllt. So was kennt man aus den besten verkommenen Familien.

Pan-Pot Am 18.5. im Harry Klein

Mobilee sei Dank: Die rührigen Label-Leute gehen derzeit mit der bereits sechsten Ausgabe ihrer wunderschönen „Back To Back“-Compilation-Reihe an den Start. Erstmals durfte nun auch das unermüdliche DJ-Doppel Pan-Pot ran. Mit viel Charme, fetten Beats und einer gehörigen Portion Virtuosität stechen die zwei seit Jahren schon aus dem alltäglichen Clubgeschehen heraus. Und, dass es sich bei diesem Release um sehr viel mehr handelt, als um eine herkömmliche Compilation, dürfte auch klar sein. Das Package beinhaltet nämlich zwei CDs plus eine Tour- und eine Live-Dokumentation. Letztere ist MTV-Regisseur Sebastian Radlmeier zu verdanken, der sich dem Duo zwölf Monate lang an die Fersen heftete und sie durch die Clubs und Festivals Europas begleitet. Ein Zeitdokument, das die Magie einfängt, mit der Pan-Pot ihr Publikum verzaubern. Support: Benna und Mo

Keith Sweat Am 17.5. im Backstage

Der Mann hat einiges im Kasten. Seit 1988 hat der R&B-Künstler weltweit über 15 Millionen Alben verkauft, sechs Nummer-eins-Hits eingeheimst und ist mit seinen Songs etwa 30 Mal in den Hitlisten gelandet. Außerdem gab es drei Multi-Platin-Alben, seinen größten Hit hatte er 1996 mit „Twisted“, der sowohl an die Spitze der R&B-Charts sowie der Pop-Charts stieg. Danach konnte er sich mehrfach mit Duetten in den US-Charts platzieren, nahm Platten mit Snoop Dogg, LL Cool J, Busta Rhymes und David Hollister auf. Keith Sweat war mit Gerald Levert und Johnny Gill Teil von LSG, eine in den USA sehr bekannte R&B-Gruppe. Größter Hit dieser Formation war „My Body“ von 1997, nach dem Tod von Gerald Levert, verfolgte Sweat weiter seine erfolgreiche Solokarriere. Move Your Body!

Kinderkriegen Im Cuvilliéstheater

Gemütlich werden in einem Leben ohne Ideale. Utopien, Weltverbessern, Straßenkämpfe waren gestern. Heute geht es um Reproduktion und Spielplatzzoff. Das Kinderkriegen – das hat Kathrin Röggla schon ganz zurecht so bissig exponiert – ist das einzig verbleibende Abenteuer für die Scheuklappengesellschaft von heute. Alle wollen es richtig machen mit dem Nachwuchs. Kinderplanen, -umsetzen und -veredlen sind die wichtigsten Überlebensdisziplinen für den ehrgeizigen Mittelstand. Nebenbei springt ja meist noch ein wenig Selbstverwirklichung raus. Doch was mit denen tun, die partout keine Kinder in die Welt setzen wollen? In einem schrill-satirischen Musikstück spießt Röggla den Leistungswahn zwischen Ehebett und Kinderzimmer auf und zupft weiter an den Rändern des Risses, der mittlerweile durch die Gesellschaft geht – zwischen Eltern und Nicht-Eltern. Die Beats dazu gibt das Duo Pollyester vor.

Ausgerechnet Sibirien Jetzt im Kino

Auf Dienstreise. Der reichlich pedantische Modeversandhaus-Mensch Matthias Bleuel soll in der Dependance seiner Firma im sibirischen Kaff Kemerov nach dem Rechten sehen. Er kann kein Wort Russisch, ist überhaupt nicht trinkfest, verliebt sich aber in eine adrette Sänge­rin und lässt sich von deren Mutter, einer Schamanin, allerlei Auskünfte über Lebenssinn und Zukunft geben. Ralf Huettner ("Vincent will meer") inszenierte eine skurrile Cul­ture-Clash-Komödie, in der Hauptdarsteller Joachim Król mal wieder alle Register seines Könnens ziehen darf.

 

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Dark Shadows Jetzt im Kino

Eine Leiche im Keller. Mitten in den 1970ern erwacht Vampir Barnabas aus einem immerhin 200 Jahre dauernden Tiefschlaf und braucht natürlich ein bisschen, um sich in der neuen Umgebung,einer Chaos-Familie mit pubertierenden Teenagern einzugewöhnen. Im Lauf der Zeit fühlt er sich dann aber umso wohler und ist gar nicht gewillt, sich von einer bösen Hexe, die ihn einst verflucht hat, schon wieder den Spaß verderben zu lassen. Hier ist der neueste märchenhaft-skurrile Streich von Tim Burton („Alice im Wunderland“) bei dem Johnny Depp, wie immer, die Hauptrolle spielt.

 

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Faust, die Frauen und das Wasser In der Reithalle

Über zu wenig Ankerkennung musste sich Johann Wolfgang Goethe bekanntlich noch nie beklagen. Noch immer zählt sein „Faust“ zu den meistgespielten Stücken auf deutschen Bühnen. So wie der rumänische Regisseur Ioan C. Toma die bekannte „Was die Welt im Innersten zusammenhält“-Suche aufzäumte, hat man das klassische Großspektakel noch nie gesehen. Seine ironische Paraphrase, kongenial besetzt mit Ina Meiling als Gretchen, Gerd Lohmeyer als Mephisto und Johannes Schön als Faust, konzentriert er sich auf die vielen Wasser-Motive, die beide Teile des Stücks durchziehen. Etwas Humor in der Überzeichnung haben zudem auch noch nie geschadet.

Superclassico... Meine Frau will heiraten Jetzt im Kino

Culture Clash: Weinhändler gegen Fußballgott, melancholischer Däne gegen heißblütigen Argentinier. Fußball-Managerin Anna (Paprika Steen) hat ihren Mann Christian (Anders W. Berthelsen) und den 16-jährigen Sohn Oscar Richtung Buenos Aires verlassen – und will jetzt einen attraktiven und umjubelten Champions-League-Burschen ehelichen. Vater und Sohn reisen hinterher, um das Schlimmste zu verhindern und geraten prompt in die tollsten Turbulenzen. Während Christian in Selbstmitleid zerfließt (und sich dann von Annas Haushälterin beglücken lässt), stürzt sich Sohn Oscar in ein erstes, verwirrendes Liebsabenteuer. Ole Christian Madsen inszenierte einen skurril-wilden Rosenkrieg mit Dialogwitz und Slapstickeinlagen - ein dänischer Popcorn-Komödien-Hit mit Schmiss.

 

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Münchener Biennale Bis 19. Mai

Noch vor Fußball-EM und Olympischen Sommerspielen bekommt auch
München mehr als nur einen Hauch von weiter wichtiger Welt mit: Die 13.  Biennale bringt wieder einmal die derzeit aufregendsten Musiktheater-Macher an der Isar zusammen. Verteilt über elf Spielorte horchen von 3. bis 19. Mai Avantgarde-Freunde aufmerksam dem Phänomen hinterher, das diesmal „Der ferne Klang“ heißt. Höhepunkte im Programm sind diesmal drei Opern-Uraufführungen, ein Gastspiel mit fünf Musiktheaterwerken der Universtität der Künste Berlin sowie ein „Biennale Special“ mit elf Premieren. Los geht’s am 3. Mai mit der Oper L’Absence, die von der Oldenburgerin Sarah Nemtsov geschrieben wurde. Darin interpretieren zwei Sängerinnen die Dialogpartien aus „Das Buch der Fragen“ von Edmond Jabès (Muffathalle). Im modernen Millionen-Moloch Seoul hat die gebürtige Südkoreanerin Eunyoung Kim ihr Musiktheaterstück Mama Dolorosa angesiedelt. Sie lässt in einem extrem doppelbödigen Spiel eine exaltierte Familie um ein „Goldenes Kalb“ tanzen – ihren Sohn (Carl-Orff-Saal, 5./7. und 8.5.). Die dritte Großproduktion, die es zu bestaunen gilt, ist Arnulfs Herrmanns 13-Szenen-Meditation Wasser. Der Heidelberger umspielt musikalisch Gedichte, die Nico Bleutge geschrieben hat (Muffathalle, 18. und 19.5.). Fünf Berliner Komponisten haben sich für A Game of Five zusammengefunden und interpretieren gemeinschaftlich die Impulse, die aus der Historie auf das diesjährige Biennale-Motto wirken. Als roter Faden verbindet das Spiel der Identitäten und die „logische Unlogik“ aus Lewis Carrolls „Alice“-Erzählungen die Einzelteile. (Carl-Orff-Saal, 15. und 16.5.) Verdichtet präsentieren sich auf dem „Biennale Special“ originelle Produktionen wie Nucleus 1-8, An Index of Metals oder Neda: der Ruf, die Stimme. Als interaktive Video-Oper ist die Produktion Mystery – Mach dir kein Bild (Schwere Reiter, 10. bis 12.5.) angelegt. Frei nach Platons „Höhlengleichnis“ spielen hier Gefangene mit ihren Schatten.

 

Alle Infos: www-muenchener-biennale.de

 

Built To Last In den Kammerspielen

Selbstbewusst und optimistisch – trotz aller Zweifel – gibt sich Meg Stuarts Uraufführung, die die amerkanische Tänzerin und Choreografin selbst nach München bringt. Zusammen mit ihrer Truppe Damaged Goods kreist sie um überlebensgroße Themen – etwa den Umgang mit der bedeutungsschwanger aufgeladenen Heroen-Vergangenheit der Menschheit. Und zum Glück gibt es auch, wenn auch zerbrechliche, so doch nachhaltige Hoffnung auf eine noch schönere Zukunft. "Ich arbeite seit langem an der Schnittstelle von Theater und Tanz. Meine Stücke haben zwar keine explizite Handlung, aber sie handeln von menschlichen Situationen.", so Meg Stuart

My Week With Marilyn Jetzt im Kino

Ein einziges Desaster. Marilyn Monroe (Michelle Williams) kommt 1956 nach England, um in den Pinewood Studios in einem Film von Laurence Olivier (Kenneth Branagh), „Der Prinz und die Tänzerin“, zu spielen. Olivier, der auch die männliche Hauptrolle spielt, versteht sich nicht im geringsten mit dem schwierigem Hollywood-Star, ist genervt von ihrer Unprofessionalität und hat für ihr New Yorker Method Acting nur Verachtung übrig. Sein junger Regieassistent Colin Clark (Eddie Redmayne) zeigt sich dagegen von Anfang an fasziniert von der Schauspielerin, die sich von ihm beschützt fühlt, sich ihm anvertraut, Zeit mit ihm verbringt. Die Geschichte basiert auf den Erinnerungen des damals 23-jährigen Colin Clark. Regisseur Simon Curtis erzählt mit großer Einfühlung und sehr präzise eine außergewöhnlich Romanze. Michelle Williams spielt nicht, sie verwandelt sich in Marilyn, mit allen Licht- und Schattenseiten, neben Kenneth Branagh mit dabei sind Judie Dench, Julia Ormond, Emma Watson ... Einhellige Begeisterung bei Kritik und Publikum!

 

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Eure ganz großen Themen sind weg! In den Kammerspielen

Nur auf der Oberfläche klingt die Devise, die René Pollesch ausgibt, desillusionierend. Er behauptet: Eure ganz großen Themen sind weg! Das soll aber nicht heißen, dass man aber nicht über alles reden kann bzw. vieles zerreden muss, bevor sich vielleicht sogar Klarheit einstellt. Die „Stücke“ des genialen Thesen-Jongleurs Pollesch („Ping Pong D’Amour“, „XY Beat“) schaffen es perfekt, das Raunen der Debatten und das Stottern der Schlagwörter einzufangen. Heraus kommt in der Regel großartig Komisches. „Die ganz großen Themen im Theater, wie ,Gier’“, so Pollesch, „bekommen es jetzt mit der Universalisierung der ganz kleinen, wie ,Kreativität’, zu tun. Es gibt keine großen Themen mehr, wir können die kleinen aber wichtig und ewig machen, wenn wir sie nur lange genug hochhalten und gen Himmel sagen.“ Wenn das nicht Optimismus ist, was dann?

Abenteuerliche Touren Im Olympiapark

Rechtzeitig zum Frühling bietet der Olympiapark Besucherservice wieder seine täglichen, erlebnisreichen Führungen durch den Park an. Dabei gehören die Stadion- und Erlebnis-Touren wieder genauso wieder zum Programm wie die Führungen mit einem gehörigen Schuss Nervenkitzel. Los geht es mit der Stadion-Tour. Von 1972 bis heute Highlights ohne Ende: Olympia, Fußball, Rockkonzerte – da lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Zudem wartet in der Olympia-Lobby eine spannende Ausstellung, mit originalen Exponaten von den Olympischen Spielen und aus der Fußballgeschichte. Noch mehr olympische Welten zeigt die Erlebnis-Tour. Mit der Parkeisenbahn geht es quer durch den Olympiapark zum Olympiastadion, wo sich dem Besucher so manch verschlossene Tür öffnet, natürlich auch die zur Olympia-Lobby. Beim anschließenden Gang zur Olympiahalle und Olympia-Schwimmhalle werden noch weitere Geheimnisse gelüftet. Mit der Zeltdach-Tour geht es dann auf zum Gipfelsturm. Ausgerüstet wie bei einer Expedition führt die Tour entlang des weltberühmten Plattenfeldes hinauf bis zu einem Pylon. Eine unvergessliche Erfahrung. Zu erleben: ein atemberaubendes Panorama und faszinierende Architektur. Die Variante mit dem besonderen Kick: die Zeltdach-Tour mit Abseilen. Hier seilen sich die besonders Mutigen im Anschluss an die Zeltdach-Tour von der Kante des Stadiondachs in über 40 Metern Höhe in die Arena ab. Ein faszinierendes Höhenerlebnis mit anschließendem Flug auf Europas längster Seilrutsche bietet zudem die Zeltdach-Tour mit  Flying Fox. Alle Angebote inklusive Preise und Zeiten unter: www.olympiapark.de.

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Do 17. Mai -
Mi 30. Mai 2012
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