Donnerstag, 31. Juli 2014
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

Viola, Lilli, Emma: Minimal-Folk

Heute in der Glockenbachwerkstatt... mehr
uploads/tx_mmpf/tpo-31-7-viola__lilli__emma.jpg

Zwei Gitarren und ein Kontrabass: Drei außergewöhnliche Mädchenstimmen singen zu akustischem Folk und Pop. Herzergreifen und bezaubernd schön...

 

Munich rocks!: Oda & Sebastian u.a.

Heute im Ampere... mehr
uploads/tx_mmpf/tpo-31-7-Oda_und_Sebastian.jpg

Folk, Indie und Pop mit den drei lokalen Durchstartern: Oda & Sebastian, 50/50, Getting Private In Public

 

Karussell: Ironisch, überdreht, kunstvoll!

Heute im GOP Varieté... mehr
uploads/tx_mmpf/Karussell.jpg

Die Show des »Vague de Cirque« verwischt mit exentrischen Charakteren und hochkarätiger Artistik die Grenzen zwischen Kunst und Klamauk, Musik und Muskeln. Ein Spaß!

 

Stromberg - Der Film: Gemeiner Hund

Heute im Viehhof-Kino... mehr
uploads/tx_mmpf/Stromberg.jpg

Eine fachliche und soziale Niete: Christoph Maria Herbst tobt sich in seiner Paraderolle als Bürotyrann Bernd Stromberg mächtig aus. Ein hundsgemeine Realsatire, gespickt mit pechschwarzem Humor und bitterbösem Sarkasmus.

 

22 Jump Street: Party, Spaß und gute Laune

Jetzt im Kino... mehr
uploads/tx_mmpf/22_Jump_Street.jpg

Weil’s beim ersten Mal gar so schön war, erfährt auch „21 Jump Street“ eine Fortsetzung. In der Action-Komödie müssen die beiden Officer Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) als verdeckte Ermittler nun aufs College, um einem Drogenring und einer neuen, lebensgefährlichen Designerdroge auf die Spur kommen... Der Plot allerdings ist ziemlich egal, hier geht’s um Slapstick, dumme Sprüche, grobe Späße, allerlei Substanzen – und Selbstironie ist dankenswerterweise die größte Tugend des erfolgsverwöhnten Regieduos Phil Lord und Chris Miller.

 

The Beggars: »Only The Old Die Good«

Heute in der Bar Gabanyi... mehr
uploads/tx_mmpf/tpo-31-7-beggars.jpg

Das Hippiekammerorchester spielt Straßenmusik für drinnen... Feat. Juia von Miller, Rickie Kinnen, Ruth Kirchner (alle voc), Hans von Chelius (g, voc), Calle Dür (g, voc) und Sven Kämmler.

 

The Purge: Anarchy

Jetzt im Kino... mehr
uploads/tx_mmpf/The_Purge_01.jpg

Freinacht. Einmal pro Jahr gibt’s das große Aufräumen, zwölf Stunden, in denen Mord und Totschlag ungesühnt bleiben. Weil James DeMonacos Horrorstreifen „The Purge – Die Säuberung“ so erfolgreich war, gibt es, kaum ein Jahr später, die Fortsetzung und man darf diesen deftigen Horror-Action-Trip auch als Kritik am US-Waffenfetischismus, am Abbau des Sozialstaats und der Dekadenz der Super-Reichen lesen.

 

Faltsch Wagoni: Ladies first, Männer Förster

Heute in der Lach & Schieß... mehr
uploads/tx_mmpf/faltschwagoni.jpg

Das Markenzeichen von Faltsch Wagoni ist Sprachartistik und Wortklauberei. Voller Witz und ohne Respekt reimen sie sich virtuos durchs Alphabet und bringen mit ihrer skurrilen Phantasie die Sprache zum Swingen, die Worte zum Tanzen und den Bauch zum Reden. Eine hinreißende und hochintelligente Sprach-Revue in Dada-Manier.

 
Tagestipp Donnerstag 31.07.2014
Jersey Boys Ab 31.7. im Kino

Big Boys Don’t Cry. Die Brüder Tommy und Nicky DeVito gründen mit ein paar Jungs eine Band. Nicht gerade ungewöhnlich für die 1950er, in New Jersey. Auch nicht ungewöhnlich, dass ihnen auf Jahre wenig Erfolg beschieden ist. Mit der Falsett-Stimme von Frankie Castelluccio, der sich später Frankie Valli nennt, ändert sich das. Songschreiber Bob Gaudio ist von der Stimme und dem zugehörigen jungen Mann sehr angetan, schreibt den Burschen Hits wie „Big Girls Don’t Cry“ oder „Oh, What A Night“ – die nennen sich fortan „The Four Seasons“, starten in den 1960ern durch, sind aber, hie und da, allzusehr mit der Mafia verbandelt. Clint Eastwood kümmerte sich um die Verfilmung des 2005 erst auf dem Broadway, dann weltweit erfolgreichen Jukebox-Musicals. Die Musical-Autoren haben das Drehbuch geschrieben, die jungen Darsteller wurden teilweise aus der Broadway-Inszenierung übernommen, es gibt jede Menge Italo-American-Klischees, und, für die Fans, jede Menge Doo-Wop-Songs.

 

TRAILER

Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm Ab 31.7 im Kino

Gift und Galle. Spucken die beiden seit 20 Jahren geschiedenen Ex-Eheleute Alain und Valérie, als sie sich, auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Tochter nach Griechenland, auf dem Flughafen in München begegnen. Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat sie zu Boden gezwungen. Und auf dem Landweg geht es nun weiter quer durch halb Europa, notgedrungen in einem Auto, über Österreich, Slowenien, Ex-Jugoslawien. Albanien Richtung Hellas ... Perfide Tricks, fiese Demütigungen, Wortgefechte, ein gefährlicher Psychopath, aufgebrachte Albaner, die Polizei auf den Fersen...  Das alles klingt nach argem Klamauk, wird aber, unter der Regie von Alexandre Coffre, mit Dany Boon („Willkommen bei den Schti’s“, „Nichtszu verzollen“) und Valérie Bonneton („Kleine wahre Lügen“) in den Hauptrollen, zu einer sehr unterhaltsamen, sehr französischen „antiromantischen“ Komödie mit trefflichen Streitereien, wilden Stunts, schönen Landschaften und durchaus rührenden, herzerwärmenden Momenten.

 

TRAILER

Chelsea Wolfe Am 31.7. im Feierwerk

Hier kommt eine amerikanische Singer-Songwriterin aus Sacramento. Das Popkulturmagazin SPEX bezeichnet sie als eine „Goth-Intellektuelle“ und tatsächlich singt die grazile Kalifornierin in ihren unterschwellig morbiden Liedern auf erstaunlich undramatische Weise über Themen wie Schmerz, Düsternis und die unwiderstehliche Anziehungskraft unglücklicher Menschen. Um ihren dunklen Gothic-Wave-Folk zu beschreiben, werden schon mal so gegensätzliche Künstler wie Leonard Cohen, Zola Jesus und norwegische Black Metal Bands in einem Atemzug genannt. Die Amerikanerin hat übrigens auch die Musik zum Trailer für die vierte Staffel von „Game Of Thrones“ geschrieben, man darf gespannt sein, wie sich die neue Fürstin der Finsternis nun live präsentiert.

 

Tanzwerkstatt Europa Bis 9.8. in der Muffathalle u.a.

Schon Sommer, Sommerloch vielleicht sogar? Von wegen, denn es ­tummeln sich mal wieder die weltbesten Choreographen und Tänzer an der Isar – für das ­alljährliche Tanzwerkstatt Europa-Festival. Los geht’s mit einem echten Kracher. Einer Wiederaufführung von What The Body Does Not Remember (Foto), einem Klassiker, mit dem der Belgier Wim Vandekeybus 1987 Publikum und Fachwelt in Atem hielt. Das Besondere dabei: Durch den Abend zieht sich eine knisternde Spannung aus Aggression, Furcht und gefährlicher Verführung. Die Tänzer gruppieren sich antagonistisch und spielen einen Reigen aus Anziehung und Zurückweisung durch. (Muffathalle, 30. und 31.7.)

Zwei Generationen prallen beim Tanzabend Bound zusammen: Darin meldet sich Steve Paxton, einer der Mitbegründer des Judson Dance Theaters, der 1961 die Szene auf neue Wege führte, zurück. Er studiert mit dem 40 Jahre jüngeren slowenischen Tänzer und Choreographen Jurij Konjar sein wegweisendes Stück neu ein – um spannende Blicke auf die Gegenwart zu finden. (Muffathalle, 2.8.)

Den Blick weitet auch die kanadische Performerin Stephanie Cumming, die sich der „sozialen Choreografie“ verschrieben hat. Soll heißen: Sie lotet die nicht immer unkomplizierten Verbindungen von Kunst und Öffentlichkeit, zwischen Demokratie und Artfiziell-Elitärem aus. Dafür tritt sie sprechend und tanzend vor ihre Publikum und bewegt sich assoziativ von einem expressiven Stil zum nächsten. „I Dance, Therefore I Talk“, lautet ihr Motto in ihrer Toxic Dreams-Production, die sie mit Yosi Wanunu zusammenbringt. (Muffathalle, 4.8.)

Das gesamte Programm unter: www.jointadventures.net

 

Express Brass Band & Ringsgwandl Am 31.7. Theatron Olympiapark

Der diesjährige Musiksommer im Theatron geht gleich mächtig los. Das Münchner Kollektiv Express Brass Band zelebriert einen unverwechselbaren Brass-Band-Stil, tief verwurzelt im Jazz, Soul, Afrobeat, mit Einflüssen orientalischer Musik vom Maghreb bis Afghanistan. Die brodelnde subkulturelle Ursuppe ist ein musikalisch-soziales Experiment ohne ideologischen Hintergrund, ohne Hierarchie und ohne Doktrin.

Zum "Multidilettanten" Ringsgwandl kann man nicht mehr viel sagen, er kann das besser: „Ich bin ein gesamtgesellschaftliches Seismometer und meine Nadel schreibt die Songs. Mein Hirn ist ein Radiowellenempfänger und mein Maul der Lautsprecher, der die empfangenen Strahlen in Geschichten verwandelt.“

 

Angelika Beier Bis 2.8. im Heppel & Ettlich

Angelika Beier spielt Fanny. Und Fanny ist eine Frau in den „Besten Jahren.“ Kein Wunder, sie ist in den besten, weil sie die Guten bereits hinter sich hat.Das meiste in ihrem Leben ist nur noch Second Hand: Second Hand-Gefühle, abgelegte Ehemänner, gebrauchte Leidenschaften, erprobte Gewohnheiten, liebgewordene Gewissheiten. Andere behaupten, sie sei inzwischen ein wenig verstockt; sie selbst findet, sie müsse nicht jede Diskussion zum 1000. Mal führen. Sie ist eine Second Hand-Life-Spezialistin. Konsequenterweise eröffnet Fanny einen Second Hand-Laden. Schließlich hat sich viel angesammelt in ihrem Bühnenleben: Klamotten, Requisiten, verrückte Geschichten. Als leidenschaftliche Kabarettistin serviert und verkauft sie nun die zahllosen Köstlich- und Peinlichkeiten ihres gebrauchten Lebens der fulminanten Bühnenshow "Zwischen Sex und 60 - Mit Vollgas in die zweite Lebenshälfte". 

 

Wacken 3D Jetzt im Kino

Full Metal Village. Vor sieben Jahren, als Sung Hyung Cho in einer sehr kleinen Gemeinde in Schleswig-Holstein das abgefahrene Heavy-Metal-Festival dokumentierte, war Wacken schon ziemlich groß. Inzwischen ist das Wacken Open Air (zu einem viertägigen musikalischen Superevent geworden, bei dem sich, 2013, zur 25 Jahr-Feier Bands wie Rammstein, Deep Purple, Annihilator oder Motörhead ein Stelldichein gaben und 75.000 Fans begeisterten. Für seine unterhaltsame Dokumentation war Regisseur Norbert Heitker mit sechs Teams und 18 3D-Kameras dabei, vor der Bühne, hinter der Bühne, auf dem Campingplatz, wo sich die aus der ganzen Welt angereisten Fans, am letzten Tag, als Dauerregen einsetzt, die obligatorische Schlammschlacht liefern. Riesen-Show und Abenteuer. Super-Stimmung. Super-laut!

 

TRAILER

Monsieur Claude und seine Töchter Jetzt im Kino

In Frankreich avancierte sie zum Publikumshit: Die Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Kein Wunder, denn Regisseur Philippe de Chauveron zündet mit seinem turbulenten Culture-Clash-Streifen ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Damit knüpft der 49-Jährige ziemlich nahtlos an den Erfolg des französischen Kinohighlights „Ziemlich beste Freunde“ an. Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier („Asterix & Obelix gegen Cäsar“) als „Old School“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzte Nebenrollen, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“ des Sommers.

 

Claude (Christian Clavier) und Marie Verneuil (Chantal Lauby) können sich eigentlich über nichts beschweren: sie haben vier attraktive Töchter und führen ein beschauliches Leben in der französischen Provinz. Doch das ändert sich schlagartig. Als drei ihrer Töchter heiraten, kommt es in der herrschaftlichen Loire-Villa des großbürgerlichen Notars zum multikulturellen Super-GAU. Jegliche Liberalität scheint perdu als Globalisierung samt unterschwelligem Rassismus in Form einer auserlesenen Schar internationaler Schwiegersöhne ins bürgerliche Wohnzimmer einbricht. Ihre Zweitjüngste wählt mit Rachid, einen Muslim als Ehemann, Odile will einen Juden ehelichen, und die Älteste, Ségolène hat sich in den Chinesen Chao verliebt. Das lokalpatriotische Familienoberhaupt kann es nicht fassen. „Stell Dir vor wie unsere Enkel aussehen, was haben wir nur getan, Claude?“, jammert auch Gattin Marie. Da werden Familientreffen zu interkulturellen Minenfeldern. Sticheleien und Reibereien während des Essens sind an der Tagesordnung. Handgreiflichkeiten: nicht ausgeschlossen. Jede Hochzeit bringt das Weltbild aufs Neue ins Wanken. Alle Hoffnungen der Eltern ruhen nun auf Nesthäkchen Laure. „Zehn Minuten zu spät, Chinese kann er nicht sein“, freuen sich die beiden auf ein Treffen mit ihrem künftigen Schwiegersohn Charles. Doch sie sind wie vom Donner gerührt, als sie sehen, dass der Verlobte ihrer Tochter schwarz ist. „Drei Kanaken und ein Schwarzer, für deine Eltern ist das Fukushima“, weiß dann selbst Rachid. Aber auch Charles‘ Familie überschlägt sich nicht vor Begeisterung über die neue Schwiegertochter. Charles‘ Vater André steht dem Patriarchen in nichts nach, was Vorurteile und Klischees betrifft. Unverblümt fordert er ein traditionell afrikanisches Hochzeitsdinner, kündigt an, 400 Gäste einzuladen und macht klar, dass er nicht vorhat, sich an den Kosten zu beteiligen, sozusagen als persönliche Reparationszahlung für jahrhundertelange Kolonisierung. In einem sind sich die Sturköpfe jedoch völlig einig: Diese Hochzeit muss verhindert werden.

Lustvoll lässt Regisseur Philippe de Chauveron seine Charaktere aufeinanderprallen. Vor allem Pascal Nzonzi, der Charles‘ Vater André spielt, verbindet virtuos hammerharten Machismo mit überschäumendem Temperament. Der kongolesische Schauspieler zeigt sich dabei als grandioser Komödiant, der vor nichts zurückschreckt und sich somit zum idealen Gegenspieler für Christian Clavier entwickelt. Dem gelingt es in vielen Szenen, über sich hinauszuwachsen, ohne dabei zur Karikatur zu werden. „Solange es Liebe gibt“, so das Fazit des 62-jährigen Hauptdarstellers, „ist immer noch alles möglich“.

Luitgard Koch

 

TRAILER

Orestes Im Innenhof der Glyptothek

Schlimmster Familienhorror spielte sich ja gerne in der gar nicht so „Edle Einfalt, stille Größe“-­Antike ab. Hart getroffen vom Schicksal war bekanntlich der Clan aus Theben. Besonders drastisch zur Sache geht es in dieser Tragödie von Euripides, die einst zu den beliebtesten Stücken Griechenlands zählte, heute aber nicht mehr ganz so oft aufgeführt wird. Darin erfährt man mehr vom ­Prozess gegen den Titelhelden, der ­wegen des Mords an seiner Mutter Klytämnestra vor Gericht steht. Orest und seine Schwester Elektra werden zum Tode verurteilt, doch dann dreht der junge Mann durch: Er schnappt sich eine Geisel, die Tochter seines Onkels, und hält ihr auf dem Dach ein Messer an die Kehle. Ein Moment wie aus ­einem Psychothriller – nur dass dort selten die Götter ins Geschehen ­eingreifen.

Wir sind die Neuen Jetzt im Kino

„Wir sind die Neuen!“ Freudig erregt stellen sich Anne, Eddi und Johannes ihrer neuen Hausgemeinschaft vor. Nach fast 40 Jahren haben sich die Biologin, der Rechtsanwalt und der hauptberufliche Revoluzzer entschlossen, erneut eine WG zu gründen – explodierende Münchner Mietpreise, finanzielle Klammheit und die neu erwachte Lust an Gemeinschaft machen's möglich und nötig. Endlich wieder nächtelang am Küchentisch sitzen, Wein trinken, über die großen Themen des Lebens diskutieren, alles teilen und alles mitteilen: Das ist vor allem Annes Traum. Ihr bisheriges Leben widmete sie hauptsächlich dem Schutz der Schleiereule, was als Konzept besser aufging als ihre Ehe – ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen. Früher war sie ein so genannter „heißer Feger“, heute geht ihr alles viel zu schnell, daher plädiert sie gegen einen Internetanschluss in der WG. Den braucht Johannes allerdings dringend, da er als Anwalt seit Jahrzehnten Klienten vertritt, die allein auf weiter Flur stehen. Er übt Yoga, trägt Stirnbänder und ist sowohl stilistisch als auch mit seinen Idealen in den 1970ern stehengeblieben. Ex-Frauenheld Eddi ist nicht ganz so sympathisch und kämpft nach wie vor verbissen gegen das „System“.

 

Fassungslos müssen die agilen Herrschaften um die 60 erkennen, dass dieses System genau ein Stockwerk höher wohnt: Die Studenten Katharina, Barbara und Thorsten – zweimal Jura, einmal Kunstgeschichte – sind hundertprozentig auf Effektivität getrimmt, lernen, bis der Kopf raucht, kontrollieren mehrmals täglich die Herdplatten und träumen von Ehe und Eigenheim. Die fidele Alters-WG ist ihnen zu laut, zu lässig und überhaupt schuld an der Rentenmisere, als deren Opfer sie sich bereits jetzt empfinden. Gemeinsam feiern, die Nacht zum Tag machen oder gar kiffen? Vom Erfahrungsreichtum der Älteren profitieren? „Revolutionierung des Alltags“, wie es Rainer Langhans nannte? Keine Zeit, denn jetzt müssen erstmal Jura-Scheine her.

 

Mit seinen Porträts einsamer Großstädter, die das Projekt „Beziehung“ angehen („Shoppen“) oder bereits leben („Der letzte schöne Herbsttag“), hat der Münchner Regisseur Ralf Westhoff bereits zwei wunderbare Momentaufnahmen seiner eigenen Altersgenossen zwischen 30 und 40 ins Kino gebracht. Nun widmet er sich dem Generationen-Clash. In der gleichzeitig nachdenklichen und rundum unterhaltsamen Komödie „Wir sind die Neuen“ gelingt dies besonders beim Blick auf die Älteren. Das aus Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach und Michael Wittenborn bestehende Ensemble ist ein echter Besetzungs-Coup. Man merkt, wie die Schauspieler, die diesem Projekt „aufgrund des Buches, nicht haufenweise Geld“ (Westhoff) zustimmten, ihre gesamte Lebenserfahrung in diese Rollen bringen. Dabei schwankt man besonders als zusehende „Zwischengeneration“ zwischen Respekt, Rührung und einem unbestimmten Gefühl von Dankbarkeit. Das Alter ist nun mal die Zukunft, und wenn sie bereits eingetreten ist, zählt der Moment. Emotional eher außen vor bleiben überraschenderweise die Jungen. Die Studenten hat Ralf Westhoff starrer gezeichnet, sie haben immer Druck und sind dem Karrieredenken verpflichtet. So birgt das Aufeinandertreffen der Lebensmodelle so manche Melancholie und so manchen Slapstick. Die besten Momente hat der Film, wenn sich anhand der Traditions-WG die Frage stellt, was der Begriff „alt“ überhaupt bedeutet.  

Christina Raftery

 

TRAILER

Kinder des Olymp Im Garten der Mohr-Villa

Paris im Jahre 1827 in der Welt der Künstler und Gaukler: Viele Männer sind der schönen Garance verfallen, auch der sensible Mime Baptiste. Garance und Baptiste lieben sich und dennoch trennt sich Baptiste von ihr, er vertraut ihrer Liebe nicht. Jahre später ist er ein gefeierter Bühnenstar und es kommt zu einer erneuten Begegnung. Doch die Lebensumstände haben sich verändert. Eine gemeinsame Zukunft scheint kaum mehr möglich...
Dieses melancholische Liebesdrama war unter der Regie von Marcel Carné einer der größten Kinoerfolge der Nachkriegszeit. In poetischen Bildern wird nun das Theater in einer Inszenierung von Jochen Schölch mit den Schauspielern Butz Buse, Marc-Philipp Kochendörfer, Philipp Moschitz, Hubert Schedlbauer, Judith Toth, Eli Wasserscheid und Ulrich Zentner zum Schauplatz des Lebens und zum Spiegel großer Emotionen. Bei Regen finden die Vorstellungen im Metropoltheater statt.

Die Karte meiner Träume Jetzt im Kino

Pop-up. Der junge T.S. (Tecumseh Sparrow) Spivet lebt mit seinen Eltern, seinem Zwillingsbruder Layton und seiner älteren Schwester auf einer herrlichen Farm in Montana. Die hysterische Schwester träumt davon, Miss Montana zu werden, die Mutter (Helena Bonham Carter) ist obsessive Insektenforscherin, der Vater ein schweigsamer Cowboy vom alten Schlag, der Bruder ballert gern mit seinem Gewehr herum – und der blitzgescheite T.S. stürzt sich auf die Naturwissenschaften, ohne dass das irgendjemand weiters interessiert. Layton stirbt bei einem tragischen Unfall, T.S. macht sich Vorwürfe. Als ihn das berühmte Smithonian Institute in Washington, in Unkenntnis seines jugendlichen Alters, mit einem Innovationspreis auszeichnen will, hält ihn nichts mehr zuhause. Heimlich macht er sich auf den Weg quer durch Amerika, um schließlich die vom Ehrgeiz zerfressene Smithonian-Kuratorin (Judy Davis) und die Gäste der Preisverleihung mit einer klugen und persönlichen Rede zu verblüffen. Der neue Film von Jean-Pierre Jeunet (auf ewig verbunden mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“), beruht auf einem nur bedingt originellen Creative-Writing-Roman von Reif Larsen, den er in ein klügeres, eleganteres, Jeunet-typisches Drehbuch verwandelt hat. Wirklich sehr schöne, liebevoll ausgedachte 3D-Effekte, aufwändige Ausstattung, tolle U.S.-(Stadt-)Landschaften, dazu die gewohnt vielfältigen, kleinen, bunten, schrägen Momente beim Erzählen, und, mit Kyle Catlett, ein toller, junger Darsteller – als Subtext aber eine eigenartige, schier verzweifelte Grundstimmung. Bis auf T.S., der sich dazu durchringt, von seinem Trauma zu erzählen, gelingt es keiner der Figuren, das Kreisen ums eigene Selbst auf Dauer zu durchbrechen. Ein Film über die Unfähigkeit zu lieben – so traurig war’s wohl nicht geplant.

 

TRAILER

Die große Versuchung Jetzt im Kino

Solidargemeinschaft. Wird Zeit, dass mal was passiert hier auf der kleinen Insel vor Neufundland, bevor alle arbeitshalber aufs Festland ziehen. Ein Ölkonzern würde hier gerne eine große Fabrik aufziehen, sofern es einen praktischen Arzt auf der Insel gäbe. Also lassen sich die Ex-Fischer was einfallen, bringen einen jungen Schönheitschirurgen (Taylor Kitsch) mit einem kleinen, fiesen Trick für einen Monat auf die Insel, und arbeiten hart daran, ihm den Aufenthalt auf Dauer schmackhaft zu machen. Dazu gehören eine lokale Cricketmannschaft (obwohl die Eishockeyfans nicht die geringste Ahnung von diesem hehren Hobby haben), zahlreiche interessante Krankheitsfälle, das erotische Interesse einer schönen Frau, die hohe Kunst des Angelns toller Fische ... Ortsvorsteher Murray (Brendan Gleeson) und seine Dörfler-Truppe übertreffen sich beim Organisieren der paradiesischen Idylle selbst, bis die allzu schöne Fassade allmählich Risse zeigt. Don McKellar inszenierte ein charmantes Sozialmärchen mit liebenswerten Charakteren (übrigens ein Remake einer vor zehn Jahren sehr erfolgreichen frankokanadischen Produktion) – zum Schmunzeln und Mitfiebern!

 

TRAILER

Beste Chance Jetzt im Kino

Beste Freundinnen. In „Beste Zeit“ gingen Kati und Jo noch zur Schule. In „Beste Gegend“ machten sie Abitur, jetzt, fünf Jahre später, büffelt Kati für ihr Diplom an der Münchner Uni, während Jo scheinbar in einem indischen Ashram hängenbleibt. Nach einem Hilferuf auf dem AB bricht Kati nach Indien auf, um ihrer Freundin beizustehen. Die ist aber schon wieder auf dem Weg ins heimatliche Dorf in der Nähe von Dachau, wo sie, wie gewohnt, alles durcheinanderwirbelt. Marcus H. Rosenmüllers sympathische Heimat-Komödie versammelt das bekannte Darsteller-Team, allen voran Rosalie Thomass (Jo) und Anna Maria Sturm (Kati), erwachsener sind sie geworden, um die Liebe geht’s, den Sinn des Lebens, die Heimat, ein bissl Culture Clash gibt’s auch  – ein Film zum Wohlfühlen: im weißblauen Rosi-Universum.

 

TRAILER

La Bohéme In der Pasinger Fabrik

Nach „Tosca“, der ersten Puccini-Inszenierung in der Pasinger
Fabrik, freuen sich die Opernmacher nun auf das wohl bedeutendste Werk Puccinis. Doris Sophia Heinrichsen wird nach „Die Hochzeit des Figaro“ und „Cosi fan tutte“ nun zum dritten Mal Regie führen, wieder mit Andreas Heinzmann als musikalischer Leiter. „La Bohème“ wurde 1896 in Turin knapp vor der Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert, einem Zeitalter der Technisierung, Industrialisierung und Urbanisierung uraufgeführt. Die Bohèmiens Puccinis unterscheidet nicht viel von den zahlreichen brotlosen Künstlern unserer Zeit, die von der Hand in den Mund leben, um ihr Leben einzig in den Dienst der Kunst zu stellen. Ein immer noch höchst modernes Werk im aktuellen Gewand.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter Jetzt im Kino

Verfasste man eine Liste der schönsten Grabreden im Film, läge „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ weit vorn. Hier gibt es nicht nur eine ungewöhnliche Menge solcher Reden, sondern darunter eine ziemlich lustige, eine unerhört traurige, und außerdem werden beide vorgetragen, bevor überhaupt jemand tot ist. Denn derjenige, dem sie gelten, hat sich eine Art Probe-Beerdigung arrangiert. Er will hören, was seine Freunde über ihn sagen, solange er noch lebt, damit er notfalls daran herummeckern kann. Das erklärt uns zweierlei: Sehr alt kann der Betreffende nicht sein, sonst wäre sein Interesse an dem, was passieren wird, wenn er schon im Grab liegt, nicht so groß. Und er hat ein recht pragmatisches Verhältnis zum Tod, obwohl er sich sicher ist, bald zu sterben.

 

Die Helden in Josh Boones Film sind siebzehn. Augustus hat nur noch ein Bein, Hazels Lunge funktioniert über eine Sauerstoff-Flasche, Isaac wurden die Augen wegoperiert: alle haben Krebs. Was ihnen dagegen fehlt, ist das Pathos, das sonst gern mit Todgeweihten einhergeht. Sie tun einfach, was Teenager immer tun: Sie dödeln am Computer, sie verlieben sich, sie denken über das Leben nach. Vielleicht etwas mehr als durchschnittliche Teenager auch über das Sterben, zugegeben, vielleicht näher am Sarkasmus, aber sie sträuben sich konsequent gegen das übliche Erwachsenengefasel, das derart dramatische Krankheiten entweder beschönigen oder sentimentalisieren will.

 

Also ist es nicht erstaunlich, dass Augustus von Hazel hingerissen ist, wenn sie ihm bei ihrem ersten Zusammentreffen trocken erklärt, dass Tod und Vergessen jedem bevorstehen, nicht nur Krebskranken mit Selbstmitleid. Von dem Moment an beginnt er, sie langsam aber sicher zu erobern. Er tauscht mit ihr Lieblingsbücher, zeigt ihr DVDs, er bringt es zuwege, dass sie nach Amsterdam fliegen dürfen, wo ein von ihr verehrter Autor lebt, und er verführt sie mit seinem Überschwang zum Lachen, bis sie merkt, dass genau so das Glück aussieht. Die beiden schaffen es, das ganze Amüsement einer RomCom einzufangen, und gleichzeitig die ganze Größe einer ersten Liebe, ohne dass man sie bedauern muss. Ihre Geschichte erzählt - mit allen Ausflügen zur Selbsthilfegruppe, allen Intermezzi im Krankenhaus, allen Schmerzen, die nicht verborgen werden - mehr über Teenager als über Krebs.

 

Natürlich muss man trotzdem weinen. Weil man bei jedem Witz weiß, das er vergeblich zündet; weil der Kampfgeist, der hier demonstriert wird, zwar unbeirrbar ist, die Krankheit aber auch. Andererseits ist das Weinen im Teenagerfilm zu Unrecht untergegangen. Die ganzen Liebes- und Erfolgs-Schmonzetten Hollywoods haben vergessen, dass der natürliche Zustand des Teenagers kein glücklicher ist. „To be young is to be sad“ wurde früher gesungen, und hier wird diese diffuse Teen-Sadness mit einem realen Grund versehen, der die Traurigkeit erlaubt. Das wiederum ist das Verdienst von John Green, dem Autor der Buchvorlage, und überhaupt Autor etlicher Jugendbücher, die ihm weltweit eine so große Fangemeinde geschaffen haben, dass man ihn schon den Teenage-Whisperer nennt. Green, der in seinen You-Tube-Blogs aussieht wie ein evangelischer Jugendgruppenleiter, schreibt über Kummer. Nicht immer in Verbindung mit Tod, aber immer ist Schmerz ein Teil seiner Geschichten. Und den beschreibt er so wirklichkeitsnah in Ursache und Wirkung, dass jeder unter 20 sich erkannt fühlt, und jeder über 20 sich daran erinnert.

Doris Kuhn

 

TRAILER

Boyhood Jetzt im Kino

Das gab’s noch nie: einen Spielfilm, der über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinweg gedreht wurde! Regie-Pionier Richard Linklater, der schon mit seiner bezaubernden „Before Sunrise/Sunset/Midnight“-Trilogie einen langen Atem bewiesen hatte, präsentiert nun sein Opus magnum: Er erzählt er auf einzigartige Weise vom Heranwachsen eines Jungen – von der Einschulung bis zur Immatrikulation. Dazu traf er sich ab 2002 einmal pro Jahr mit denselben Darstellern zu intensiven Proben und dreitägigen Dreharbeiten. Ein tollkühnes Experiment: Was tun, wenn mittendrin das Geld ausgeht? Oder wenn ein Schauspieler plötzlich nicht mehr weitermachen kann oder will? Es ist schon ein Wunder, dass es diesen Film überhaupt gibt – und ein noch größeres Wunder, dass er so hinreißend geglückt ist.

 

Fesselnd, wie der sagenhaft talentierte Ellar Coltrane in der Hauptrolle des texanischen Knaben Mason von einem aufgeweckten Sechsjährigen zu einem höchst interessanten jungen Mann heranreift. Ebenfalls eine wahre Wonne: Linklaters Tochter Lorelei als Masons rotzfreche, dickköpfige Schwester und Linklaters langjähriger Weggefährte Ethan Hawke als geschiedener Papa, der sich von einem Musiker-Luftikus langsam in einen verantwortungsvollen Vater verwandelt. Besonders packend: Patricia Arquette als charmant-chaotische Alleinerziehende, die immer wieder an die falschen Männer gerät, aber trotzdem für ihre beiden Kinder eine fabelhafte, löwenmutige Mutter ist. Alle diese Figuren zeichnet Linklater so liebevoll, dass wir sie mitsamt ihren Fehlern und Macken fest ins Herz schließen: Wir fiebern und leiden und lachen leidenschaftlich mit ihnen mit – und ertappen uns am Ende dabei, dass wir sehnsüchtig auf eine Fortsetzung hoffen.

Linklater erzählt locker, leicht und lebensnah, ganz ungekünstelt, ohne aufgesetzte Dramatik: Er protzt nicht mit Spektakulärem, sondern punktet mit wahrhaftigen Details. Anstatt die üblichen Stationen eines 08/15-Coming-of-Age-Films abzuhandeln (der erste Kuss, der erste Sex usw.), schildert er scheinbar „kleine“, aber umso prägendere Momente, die sich zu einem präzisen Puzzle-Bild formen, zum prototypischen Panorama einer Patchwork-Familie in den USA. So erleben wir etwa, wie Mason mit seinem Vater ein Lagerfeuer „auf Indianer-Art“ löscht, wie sein Stief-Opa ihm in bester texanischer Tradition zum Geburtstag eine Schrotflinte und eine Bibel mit goldener Namensprägung schenkt, oder wie ein inspirierender Lehrer, der Masons künstlerische Begabung erkannt hat, ihm verbal den nötigen Tritt in den Hintern verpasst. Herzzerreißende Szenen (wenn beispielsweise Masons Mutter in einem verzweifelten Ausbruch der verlorenen Zeit nachtrauert) werden sofort mit herzerfrischendem Humor gebrochen, bevor sie ins Pathetische abgleiten können. Mit feinem Gespür für authentische Dialoge und für die Poesie im Alltäglichen gelingt Linklater ein faszinierendes filmisches Familienalbum: eine Apotheose des Augenblicks – und eine Hymne auf das Leben.

Gebannt verfolgen wir, wie die umwerfend natürlich agierenden Darsteller vor unseren Augen auf eine Weise älter werden, die kein Maskenbildner jemals hinbekäme: Selten war es derart spannend, dem Leben bei der Arbeit zuzuschauen. So entpuppt sich dieser Meilenstein der Filmgeschichte als Kino-Wundertüte voller magischer Momente, die Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert: Auf der diesjährigen Berlinale gab es Jubelstürme wie sonst nur bei einem Rockkonzert.

Marco Schmidt

 

TRAILER

Kino am Olympiasee Jetzt im Olympiapark

Auch im sechsten Jahr seines Bestehens wartet Kino am Olympiasee mit einer Menge Neuerungen auf: Auf der festinstallierten tageslichtfähigen Leinwand werden täglich bereits ab 19 Uhr Kurzfilme gezeigt, bevor sich um 21.15 Uhr die Riesenleinwand auch für Filme in 3 D hebt. Zur Fußball-WM findet auf dieser Screen auch das Premium Public Viewing statt. Die neue Film-Bar direkt vor der Leinwand bietet ein umfangreiches Bier-, Wein- und Cocktailangebot, zwei Biergärten locken mit Bio-Food vom Grill, thailändische Curries und Biergartenspezialitäten. Nach wie vor der Renner sind die „Love-Seats“, superbequemen Doppel-Liegestühle, auf denen die Film-Highlights ganz kuschelig genossen werden können.   Alle  Infos unter: www.kinoamolympiasee.de

Die Zeltdach-Tour Im Olympiapark

Eine unvergleichliche Attraktion: Rauf auf das Dach des Olympiastadions in München. Alles was man brauchtn, ist ein wenig Mut, denn Seil und Karabiner bekommt man gestellt. In einer kleinen Gruppe steigt man auf zu schwindelerregenden Höhen. 120 aufregende Minuten ist man unterwegs und die Tourguides erklären die Architektur und Konstruktion des weltberühmten Olympiastadions aus nächster Nähe. Man genießt  den Blick von oben auf die Stadtkulisse Münchens mit ihrem Wahrzeichen, den Türmen der Frauenkirche. Und man bestaunt – vor allem bei gutem Wetter – die endlosen bayerischen Voralpen bis hin zu Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze! Alle Informationen - auch für die weiteren Touren - auf: www.olympiapark.de

 

 

 

 

AKTUELLES HEFT
Do 24. Juli -
Mi 6. August 2014
MODIMIDOFRSASO
   24252627
28293031010203
040506    


VERLOSUNGEN
Brasil Brasileiro - 13.8. Deutsches Theater
Der Samba ist einer der bedeutendsten Botschafter brasiliani... MEHR
IN MÜNCHEN TICKET
Motörhead • 10.11.2014 • Zenith