Sonntag, 30. August 2015
ALLE VERANSTALTUNGEN
für 14 Tage & Nächte in München

Das Märchen der Märchen: Fantasia

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 Unsere Grimm’schen Märchen sind, im Original, schon ziemlich heftig – die Stories von Giambattista Basile, aus dem Neapel des 17. Jahrhunderts, sind’s erst recht. Aus den 50 Geschichten wählte Regisseur Matteo Garrone hier gerade mal drei. In der ersten bleibt der Wunsch des Königs nach Kindern unerfüllt. Abhilfe schafft vielleicht ein seltsames Ritual. Töte ein Seeungeheuer, lasse dessen Herz von einer Jungfrau zubereiten – und esse es auf. In der zweiten füttert ein König einen Floh bis zur Hammelgröße, lässt ihm die Haut abziehen – wer weiß, von welchem Tier die stammt, bekommt seine Tochter zur Frau. Es meldet sich ein grässlicher, menschenfressender Unhold. In der dritten verliebt sich ein königlicher Stenz in eine schöne Stimme, treibt’s mit ihr im Dunkeln und wirft, als er sie bei Tag erblickt, die hässliche Lady aus dem Fenster ... Es spielen mit: Selma Hayek, Vincent Cassel, John C. Reilly, Toby Jones. Sex, Gewalt und Obsessionen. Nur für Erwachsene!

 

Hitman: Agent 47 - Unbarmherzig unterwegs

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Verwandte Seelen. Konzernchef John Smith will eine unbezwingbare Armee erschaffen – dafür soll die attraktive Katia ihr Leben lassen. Agent 47 erhält den Auftrag, reist nach Berlin – erkennt aber rasch, dass Katia, wie er selbst, durch genetische Veränderungen zur Kampfmaschine wurde. Agent 47 kämpft fortan gegen den Konzern, und muss sich, in Singapur, seiner Vergangenheit stellen. Eine Neuverfilmung des erfolgreichen Computerspiels, mit erheblichen Abweichungen von der Vorlage, mit wüsten Verfolgungsjagden, Nahkampfszenen und einem sehr respektablen Bodycount, – was die Fans erfreuen wird.

 

La finta semplice: Wilde Verwechslungen

Heute Schloss Nymphenburg... mehr
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Die erste Oper des 12-jährigen Mozart mit Texten von Carlo Goldoni ist ein wildes Verwirr- und Verwechslungsspiel, aus dem keiner mit heiler Haut hervorgeht.  R: Dominik Wilgenbus. Arrangement: Alexander Krampe. D: Nabil Shehata. Mit der »Kammeroper München«.

 

TATwort: Die ImproShow

Heute in der Drehleier... mehr
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Jeden Sonntagabend zaubert Tatwort aus den Vorgaben des Publikums ein einzigartiges Comedy-Feuerwerk auf die Bühne. Dabei achten die Meister des Spiel- und Wortwitzes darauf, dass sie von den Einwürfen des Publikums auch wirklich gefordert werden. So entsteht von Anfang an die Tatwort-gewitzte Hochspannung.

 

Peter Crow C.: Blues & More

Heute im Alfonso's... mehr
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Traditional Blues mit dem begnadeten Gitarristen und Sänger.

 

Anni felici – Barfuß durchs Leben

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Glückliche Jahre. Nun ja, nicht ganz. Papa Guido (Kim Rossi Stuart) hat als Avantgardekünstler keinen Erfolg, als Liebhaber seiner Models dagegen schon. Mama Serena (Micaela Ramazzotti) kümmert sich um die Finanzen, nimmt sich, es ist der Sommer 1974, eigene Freiheiten heraus – und verbringt die Ferien mit den beiden Jungs und der Galeristin ihres Gatten (Martina Gedeck) in einer lesbischen Strandkommune. Daniele Luchetti inszenierte ein Feelgood-Movie mit einem der Jungs als Erzähler, ein bissl Happening, ein bissl Libertinage und dem italienischen Sommer als Hauptdarsteller.

 

Match: Energischer Unfug

Heute im GOP Varieté... mehr
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Eine fulminante neue Show in Münchens schönstem Varieté-Theater. Bei ihr sollte man den Untertitel „Pure Energie und Spielfreude“ wirklich wörtlich nehmen. Die Bühnenakteuer stacheln sich gegenseitig zu Höchstleistungen und extra viel Körperkunst, Artistik und Albernheiten an. Selten war sommerlicher Unfug so unterhaltsam

 

König Ödipus: Düstere Wege

Heute Innenhof Glyptothek... mehr
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Vielleicht lassen sich unter freiem Sternenhimmel die existenziellsten Erschütterungen besser ertragen. Am vermutlich stimmungsvollsten Bühnenort der Stadt zieht wieder einmal – nun schon zum 25-Jahre-Jubiläum der Reihe – der große Griechenversteher Gunnar Petersen in den Kampf mit den Dämonen. Er muss sich als König Ödipus mit dem furchtbarsten Ausgang aller Möglichkeiten auseinandersetzen.

 
Tagestipp Sonntag 30.08.2015
Fantasy Filmfest Bis 6.9. im Cinemaxx

Fear Good Movies. Das Fantasy Filmfest meldet sich zurück. Zum Beispiel mit Howl von Paul Hyett, einer Londoner Vorort-Bahn-Midnight Monster-Fantasia. Nachts, Schaffner Joe freut sich auf den Feierabend. Da stoppt der Zug, der Lokführer ist verschwunden – und draußen im Wald da lauern pelzige Raubtiere, die sich über die Passagiere hermachen. Oder Der Bunker, ein höchst stilsicherer, höchst merkwürdiger deutscher (!) Film über die seltsamen Bewohner eines solchen Baus: Ein Vater, der sich gern als Clown verkleidet und furchtbare Witze vorliest, eine Mutter, die mit ihrem offenen Bein kommuniziert, ein Bub, der 8 Jahre sein soll, aber vom 31-jährigen Daniel Fripan gespielt wird, dazu der Student, der in Ruhe am Higgs-Teilchen forschen möchte. Oder Stung (Foto), ein Fun-Splatter-Kracher, eine wilde Wespen-Hatz bei einer Gartenparty. Die Viecher mutieren zu mannsgroßen Brummern und attackieren die Gäste. Caterer Julia und Paul wehren sich nach Kräften. Insgesamt sind über 50 Filme zu sehen und das Get-Shorty-Kurzfilmprogramm rundet das Filmfest ab.

Alle Infos: www.fantasyfilmfest.com

 

Die Herzogin von Malfi Vom 29.8. bis 5.9. im Amphitheater Englischer Garten

Haltet Euch warm, ­notfalls aneinander! Zum vermutlich letzten Open Air der Saison wartet das Theater des Hölzernen Gelächters mit einer ziemlich hitzigen Geschichte auf. Es geht um eine eigensinnige Herzogin. Die hat es sich in den Kopf gesetzt, auf die höfische Etikette zu pfeifen und ihren Gefühlen zu folgen. Deswegen lässt sie sich auf eine unstandes­gemäße Heirat ein – heimlich bezeugt von ihrer Kammerzofe. Doch Antonio de Bologna, ihr Angetrauter, bezahlt die Kühnheit fast mit seinem Leben. Die aufgebrachten Brüder der Amalfi-Herrscherin setzen einen Ex-Galeerensträfling auf das Paar an: Gefordert wird Bolognas Kopf und der selbstverständlich nicht ganz freiwillige Freitod der Herzogin. Der Irrsinn nimmt seinen Lauf. 

Die Vorstellungen finden nur bei schönem Wetter statt!

Christian Ehring Vom 29.8. bis 31.8. Lach & Schieß

Vom Medien-Terror kann dieser Mann in seinem aktuellen Programm „Anchorman – Ein Nachrichtensprecher sieht rot“ bestens erzählen. Er spielt ein Nervenbündel mit Föhnfrisur, einen Kommentator mit Persönlichkeitsspaltung, kurz: einen Wickert in witzig. Jahrelang war er die Nummer eins der Spätnachrichten, seriös, professionell und immer gut frisiert und doch steht er jetzt vor einem Rätsel. Wegen eines einzigen blöden Kommentars wurde er entlassen. Zuvor hatte er stellvertretend für alle die Welt verstanden. Jetzt nicht mehr.  Hier präsentiert sicht eine ganz eigene Mischung aus Theater, Musik, und hochaktueller politischer Satire. Junges Kabarett – schnell, intelligent und immer wieder überraschend.

Frank Jetzt im Kino

Der Anfang ist wichtig. Er gehört Jon. Und gibt einen Hinweis, warum alles schief geht in dieser Geschichte. Man vergisst das leicht. Später, wenn der mysteriöse Frank auftaucht mit seinem Pappmaschee-Kopf. Frank trägt ihn ständig. Auch unter der Dusche. So ein Typ zieht die Aufmerksamkeit an, mit dem Sog einer Dunstabzugshaube.

Aber Jon (Domhnall Gleeson) erzählt die Geschichte. Jon, gefühlte twentysomething. Weasley-Visage. Jon schaut aufs Meer und versucht, einen Song zu schreiben. „Jon is huge with ambition and tiny with talent“, sagt Domhnall Gleeson über seine Rolle. Anders als der unverschämt begabte und flexible Gleeson, der kürzlich in Ex Machina nerd-romantisch herumschüchterte und sich Ende des Jahres empire-autoritär auf der dunklen Seite der Macht versucht.

 

 Jons Traum, Musiker zu werden, ist auch eine Maske. Kritikproof. Selbsterkenntnisfest. Recht spontan landet Jon als Keyboarder bei der experimentellen britischen Rockband Soronprfbs. Allesamt deutlich neben der Spur. Bandleader Frank und Bandmanager Don kennen sich aus dem Kuckucksnest. Als Einzige akzeptieren sie Jon. Der Rest zelebriert arschreines Power-Mobbing. Vorneweg Stoneface Maggie Gyllenhaal als hoch-explosive Superbitch Clara.   In der irischen Pampa will Frank eine Platte einspielen. Hier nähert sich der Film erstmals dem spleenigen Mastermind, um den die Bandmitglieder kreisen wie Satelliten. Frank hält sie in der Umlaufbahn. Genau wie Tragik und Klamauk, die hier eine eigentümliche, fast magische Balance finden. In einer der vielen schönen Szenen gesteht ein deprimierter Jon: „Ich habe es nie geschafft, die Hauptthemen für meine Songs klar zu definieren.“ Frank muntert ihn auf. „Du kannst über alles schreiben. Deine Socken zum Beispiel.“ Dann widmet sich Frank dem Teppich: „Guck mal, der Teppich hat einen Faden gezogen. Ich frage mich, wie alt er in Teppichjahren ist. Ist das sein Frühling und das der erste Faden, der sprießt?“ Daraus macht Frank spontan einen Song zur Akustikgitarre: „Einsamer Faden auf weitem Flor.“ Jon ist begeistert. „That's amazing.“ Frank zieht mit der Hand einen kleinen Kreis vor dem geöffneten Mund seiner Papp-Visage und erklärt die Geste: „Dankbares Grinsen. Gefolgt von einem verlegenen Lächeln.“

 

Der Pappmaschee-Kopf mit der aufgemalten Stimmung irgendwo zwischen traurig, enttäuscht und abwesend passt meistens zu Franks Laune. In den anderen Fällen ist Michael Fassbenders Talent und Gespür gefragt. Er löst die Aufgabe so souverän wie Hugo Weaving hinter seiner dauergrinsenden Guy-Fawkes-Maske in V for Vendetta.

 

Inspirationsquelle für die Figur Frank war der britische Komiker und Musiker Chris Sievey (1955-2010). Mitte der 80er performte er als Frank Sidebottom mit einem ähnlichen Pappmaschee-Kopf. Drehbuchautor Autor Jon Ronson (Männer, die auf Ziegen starren) spielte drei Jahre lang Keyboard in Sidebottoms Oh Blimey Big Band. Statt Siveys Geschichte als Biopic zu erzählen, beschloss Ronson, sie zu fiktionalisieren. Zudem verlegt der Film das Geschehen von den 80ern in die Gegenwart. Authentisch ist der Grund, warum die Band schließlich scheitert: der Versuch, sich dem Massengeschmack anzupassen. Während der echte Jon seine Band vergeblich vor dem Kommerz-Weg warnte, drängt der unentwegt twitternde und Follower-zählende Film-Jon den sensiblen Frank auf den Irrweg Mainstream. Regisseur Lenny Abrahamson sagt über seinen Film: „Es gibt so viele Wege, aus Frank einen schlechten Film zu machen. Und es gibt nur wenige, die funktionieren.“ Einen dieser nicht-kommerziellen, aber absolut Frank-kompatiblen Wege ist Abrahamson gegangen.

 

Jonny Rieder

 

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Straight Outta Compton Jetzt im Kino

Niggaz Wit Attitudes = N.W.A., gegründet 1986 in Compton, einem der klassischen „Problemviertel“ in der großen Stadt L.A., wurden, spätestens mit ihrer zweiten Scheibe, zur wichtigsten Westcoast-HipHop-Band – mit Dr. Dre, Ice Cube und Eazy-E. Die Gangsta-Rapper trafen mit ihren Texten über Drogen, Polizei, Rassismus und ihre Sehnsucht nach Reichtum und Unabhängigkeit zu Zeiten von Reagan und Bush Sr. den Nerv der Zeit. Das Biopic von F. Gary Gray erzählt ihre Geschichte, vom Aufstieg und Niedergang der Band, bis zum Aids-Tod von Eazy-E 1995, mit viel Herzblut, Detailfreude, ein wenig Heldenverehrung, und ziemlich authentisch.

 

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Der Chor - Stimmen des Herzens Jetzt im Kino

Starkes Solo. Der zwölfjährige Stet besucht, nach dem Tod seiner Mutter, finanziert von seinem ihm unbekannten Vater, die berühmteste Chorschule der USA. Ein rebellischer Außenseiter, der sich gerne mal mit seinen Mitschülern und dem Lehrpersonal anlegt. Der Chorleiter (Dustin Hoffman) erkennt aber die unglaubliche Begabung des jungen Rebellen, der mit absolutem Gehör und einer engelsgleichen Stimme punkten kann. Bis der Stimmbruch seiner Karriere ein jähes Ende setzt ... Regisseur François Girard (Oscar für „Die rote Violine“, und unvergessen: „32 Variationen über Glenn Gould“) versteht was von Musik. Das macht das Drama sehens- und hörenswert, auch wenn die Story reichlich vorhersehbar bleibt. Der Karrierestart des jungen Darstellers Garrett Wareing ist vielversprechend.

 

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Klaus Kohler Bis 30.8. im Heppel & Ettlich

Die Ekstase, die andere am Kletterseil, mit viel Luft und Abgrund unter der Kniebundhose erleben, die genießt Klaus Kohler tagtäglich an seinen verführerisch heißen Tasten. Der Mann, der sich „beflügelt“ nennt, ist nicht nur Frauenversteher. Er versteht es, auf der Klaviatur der ganz großen Gefühle zu spielen – und sich dabei zum Glück nicht allzu ernst zu nehmen. Immerhin nennt er sich selbst absolut unbescheiden und vielfach augenzwinkernd den „begehrenswertesten Frauenheld, den die Damenwelt je übersehen hat“. Mit seinem zeitlos leidenschaftlichen Klavierkabarettprogramm „Vorgespielte Höhepunkte“ kann man sich laszive Abende vergolden.

Nora Reloaded 2015 Bis 12.9. im Theater Blaue Maus

Vom Ausbruch aus dem Wohlstandsgefängnis erzählt Hendrik Ibsens „Ein Puppenheim“, das dieser Tage in einer aktualisierten, brisanter gemachten Andreas-Berner-Fassung als Nora Reloaded 2015 zurück auf die Bühnen kommt. Darin wird von der sichtbar unglücklichen Titelheldin erzählt, die sich in ihrem tollen Haus, mit den illustren Gästen, dem Luxus, ihren Kindern und dem scheinbar rundum fürsorglichen Ehemann eingesperrt fühlt. Als ein Flüchtling die Feier betritt, gibt sie sich einen Ruck – und wagt selbst die Flucht. Es ist ein Aufbruch in ein anderes Leben. Es spielt das Münchner Heldentheater.

 

Boy 7 Jetzt im Kino

Schlechte Karten. Ein junger Mann kommt auf den Gleisen eines U-Bahntunnels zu sich. Kann sich an nichts erinnern. Entdeckt sein Foto auf einem Fahndungsfoto, begreift, dass er in Lebensgefahr schwebt. Er wird gejagt – und das nicht nur von der Polizei. Gemeinsam mit einer jungen Frau versucht er, die Vergangenheit zu rekonstruieren: Sie waren straffällig geworden, waren in einem Trainingscamp, einer Art Elite-Jugend-Fürsorge-Institut ... Özgür Yildirims gut gemachter Jugend-Thriller basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Mirjam Mous. David Kross („Der Vorleser“) spielt überzeugend die Hauptrolle.

 

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Broadway Therapy Jetzt im Kino

Seitensprünge. Ein netter Kunde schenkt Escort-Girl Izzy 30.000 $, damit sie den Job an den Nagel hängt. Super. Denn Izzy träumt von einer Schauspielkarriere, bewirbt sich – völlig ahnungslos – für ein Broadway-Theaterstück. Der Regisseur ist: ihr Gönner Arnold. Die Schauspieler, allen voran Arnolds Ehefrau und sein bester Kumpel, sind von der Bewerberin für die Rolle eines Callgirls (!) hellauf begeistert, Arnold überhaupt nicht! Izzy bandelt mit dem Autor des Stücks an, der blöderweise mit ihrer Psychotherapeutin liiert ist, die wiederum Izzys Ex-Lover betreut, der von Izzy nicht lassen kann ... Das Chaos ist perfekt! Altmeister Peter Bogdanovich (unvergesslich: „Is was, Doc!“) inszenierte eine sehr vergnügliche Screw­ball-Comedy. Owen Wilson gibt den hilflosen Don Juan, Imogen Poots die verführerische Unschuld, Jennifer Aniston die zornige Therapeutin. Fettnäpfchen, Türenknallen, Champagnerlaunen ... Elegant. Amüsant. Schöne, klassisch gekonnte Boulevard-Unterhaltung!

 

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Der Sommer mit Mamã Jetzt im Kino

Klassenschranken. Val arbeitet seit Jahren als Haushälterin bei einer reichen Familie in São Paulo. Für den 17-jährigen Fabinho ist sie wie eine zweite Mutter. Dass sie „längst zur Familie“ gehöre, ist dagegen nur nettes Gerede. Als Vals Tochter Jéssica zu Besuch kommt, bringt sie das Leben von Val und ihren Arbeitgebern gehörig durcheinander. Sie hält sich nicht an die ungeschriebenen Standesregeln, springt in den Pool, verdreht dem Hausherrn den Kopf ...Anna Muylaert inszenierte diese satirische Sozialkomödie und Regina Casé spielt ganz hinreißend und erfrischend die Haushälterin, deren Weltbild Risse kommt.

 

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Dating Queen Jetzt im Kino

Von Bett zu Bett. Szenejournalistin Amy, die bei ihren täglichen One-Night-Stands nichts, aber auch gar nichts anbrennen lässt, verknallt sich unversehens in den schrecklich seriösen Sportchirurgen Aaron. Der ringt sie tatsächlich mit romantischer Liebe nieder, dann aber kommt es zum Streit, und Amy verfällt in die alten Muster, mit Alkohol, Drogen, desaströsen Flüchen. Amerikas Comedystar Amy Schumer, so eine Art US-Barbara Schöneberger, nach einer Karriere auf den Stand-Up-Bühnen New Yorks seit 2013 mit eigener TV-Show unterwegs, hat für ihre erste Kino-Komödie nach eigenem Drehbuch, in Judd Apatow einen kongenialen Regisseur gefunden. Ein drastisches Mundwerk, groteske Situationskomik, närrische Improvisationen – und die wie immer großartige Tilda Swinton als fiese Chefredakteurin. Fun!

 

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Las Insoladas – Sonnenstiche Jetzt im Kino

In der Sonne baden! Sechs junge Frauen treffen sich auf dem Dach eines Hochhauses in Buenos Aires, um ihren Teint aufzufrischen, für einen Salsa-Wettbewerb am Abend. Die Damen plaudern: über Männer und Make Up, Familie und Politik, Kapitalismus und Kommunismus, Gott und die Welt – witzig, realistisch. Ab und zu wechseln sie die Plätze, erfrischen sich im Pool, schlürfen einen Cocktail, träumen von einem gemeinsamen Strandurlaub auf Kuba, den sie sich, mitten in der Wirtschaftskrise von 1995, nicht leisten können. Gustavo Taretto inszenierte eine erfrischende Komödie, mal seicht, mal mit Tiefgang, mit schwungvoller Musik – der richtige Sommerabend-Film!

 

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Learning To Drive Jetzt im Kino

Neuanfang. Wendy, Autorin aus Manhattan, ist wütend. Nach 21 Jahren Ehe hat sie ihr Mann für eine jüngere Frau verlassen. Aber gut. Dann macht sie jetzt den Führerschein, um ihre Tochter, die in Vermont lebt, besuchen zu können. Sie nimmt Fahrstunden beim indischstämmigen Darwan, der nachts Taxi fährt, tags als Fahrlehrer arbeitet. Obwohl ihre Lebenswege unterschiedlicher nicht sein könnten, nähern sich die beiden in ihren Gesprächen einander an. Die impulsive Wendy schätzt den gelassen wirkenden Darwan, der so gut zuhören kann, er, der Ex-Professor und politisch verfolgte Sikh, der sich in einem engen Ehren-Kodex bewegt und sich mit seiner arrangierten Heirat schwer tut, lernt, dass man das Leben auch etwas lockerer angehen kann. Eine wunderbare Beziehungsstudie von Isabelle Coixet („Mein Leben ohne mich“, getragen von den Charakterdarstellern Patricia Clarkson und Ben Kingsley, die Coixet schon für „Elegy – Die Kunst zu lieben“ besetzt hatte. Mit Höhen und Tiefen, sensibel, humorvoll, bewegend. Perfekt!

 

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Praterstrand Auf der Praterinsel

Münchens schönster Beachclub holt seit 2013 den Sommer auf die Praterinsel. Entspannte Abende wechseln sich ab mit angesagten DJ Sessions, Firmenevents treffen auf Strandhochzeiten, Hipster auf Münchner Kindl. Ab 18. Mai gibt es auch heuer wieder bei kühlen Drinks bis September chilligen Beachclubsound auf die Ohren, für eine kulinarische Grundlage ist mit BBQ und leichter Sommerküche gesorgt. Die Betreiber der Praterinsel Eventräumlichkeiten knüpfen mit ihrem saisonalen Outdoor-Schmuckstück – einer gelungenen Mischung aus Genuss und Gespräch, Musik und Kultur für Einheimische und Touristen – an die Historie des einzigartigen Areals an. „Im 19. Jahrhundert feierten hier die Münchner in einem Tanzpavillion, später entstanden in den Gebäuden die legendären Spirituosen der Riemerschmid Schnapsfabrik. Da ist der Praterstrand nur die logische Fortführung“, schwärmt Chris Boehm-Tettelbach, der die denkmalgeschützten Gebäude mit seinem Event-Team seit Februar 2010 wieder erfolgreich mit Leben füllt. Alle Infos: www.praterstrand.de

 

AKTUELLES HEFT
Do 27. August -
Mi 9. September 2015
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30 Jahre Gasteig bedeutet auch 30 Jahre Klais-Orgel in der P... MEHR
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