Musicals – Auf zu neuen Abenteuern
Wer hier Kraft und Wärme nachtankt, kommt besser durch unruhige Wochen.
The Bodyguard – The Musical
Die Serie der Erfolgsproduktionen nach den großen Kinohits, in denen kräftig auf die Tränendrüse gedrückt wird, setzt sich jetzt prominent fort und vor dem inneren Ohr singt Whitney Houston „I Will Always Love You“. Es geht um die letzte Umarmung, den letzten Kuss, den letzten schmachtenden Blick, bevor sich Sängerin Rachel von ihrem Beschützer Frank trennen muss. Und das von dem mutigen Mann, der ihr doch das Leben gerettet hat. Mehr als vier Millionen Besucher in 15 Ländern können sich nicht täuschen. 2012 wurde „The Bodyguard – The Musical“ am Londoner West End uraufgeführt. Nun gastiert die Originalproduktion auch bei uns in der Stadt. Wer nicht schnieft, hat kein Herz.
Die drei Musketiere
Wer kennt ihn nicht, den trotzigen Ruf: Einer für alle, alle für einen! Den berühmten Abenteuerroman von Alexandre Dumas gibt es jetzt auch in Musical-Form. Erzählt wird vom jungen, leidenschaftlichen Provinzedelmann D’Artagnan mit dem weiten Herz und den etwas ungehobelten Manieren. Im feinen Paris möchte er in die Garde der Musketiere aufgenommen werden – eine berühmt-berüchtigte Truppe, die ihre Klingen genauso gefährlich scharf platziert wie ihre Bonmots. Und dann wäre da noch der intrigante Kardinal Richelieu, der die Degenkämpfer unbedingt bremsen möchte. D’Artagnan verliebt sich in Lady de Winter – und stolpert mitten in eine Staatsaffäre. Mon dieu!
La Cage aux Folles
Heiterkeit, bitte! Im Nachtclub in St. Tropez führen Georges und Albin ein glückliches, schwules Pärchenleben. Bis zu dem Tag, als Georges’ Sohn seine Heiratspläne bekannt gibt. Er will sich doch tatsächlich mit der Tochter eines stockkonservativen Politikers vermählen. Willkommen im Narrenkäfig. Man bemüht sich darum, „Normalität“ zu heucheln – und scheitert daran köstlich unterhaltsam.
Abenteuerland
Es ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, so einzigartig wie der Siegeszug der Band Pur, die schon 1975, damals noch als „Crusade“, gegrün- det, 1980 in „Opus“ umbenannt wurde. Erst seit 1985 trägt die Truppe rund um Frontmann Hartmut Engler, der auch die gefühligen Texte schreibt, den Namen „Pur“. Mit über 30 Top- Hits, die allein in die Musical-Fassung eingeflossen sind, kann man nichts falsch machen – ganz im Gegenteil. Ende Oktober 2023 ging „Abenteuerland – Das Musical“ erstmalig ans Licht der Öffentlichkeit und sollte zunächst nur ein halbes Jahr lang laufen. Die Geschichte wollte es anders: Das Erfolgsstück erreichte über 17 Monate hinweg 400.000 Zuschauerinnen und Zuschauer – zum Lachen, Weinen und Mitfeiern
Cabaret
„Willkommen, bienvenue, welcome, Fremder, étranger, stranger“: Einfach mal hin- und zurückspazieren in die schillernd freizügige Welt des Berliner Kit-Kat-Clubs der 1930er Jahre. Ja, es wird schon auf dem Vulkankraterrand getanzt. Draußen toben die SA-Schlägerbanden. Im schwülen Schutzraum wird die Atemluft langsam knapp. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw lässt sich nicht beirren. Er hängt der Sängerin Sally Bowles an den Lippen. „Life is a Cabaret“. Der Titelsong trägt noch einmal durch die berühmten Erinnerungen von Christopher Isherwood, die ja auch zum Kino-Welterfolg wurden.
Breakin’ Mozart
Klassik meets Breakdance: Die spektakuläre Musik- und Tanzshow bietet eine bunte Mischung aus Mozarts wichtigsten Werken mit artistischen Choreografien der DDC-Dancefloor Destruction Crew.
Odysseus – Das Musical
Ein antiker Held und seine abenteuerlichen Irrfahrten – im Wettlauf gegen Götter und die Zeit: Das 22-köpfige Ensemble erweckt das antike Homer-Epos „Die Odyssee“ als energiegeladenes Musical zu neuem Leben. Es kommt zum Wiedersehen mit den mythischen Figuren wie Verführerin Circe oder dem überrumpelten Zyklopen sowie mit Gottheiten wie Poseidon, Aiolos und Athene. Musikalisch spiegeln die Kompositionen und Musical-Songs die typische Polyrhythmik der modernen Musikszene Griechenlands wider – untermalt mit authentischen Instrumenten. Trotzdem dürfen auch eleganter Tango, mitreißender Rock oder laszive Cha-Cha Klänge nicht fehlen.
My Fair Lady
Spiel’s noch einmal! Mit ein wenig sprachlichem Feinschliff lässt sich doch auch aus dem Blumenmädchen mit der Gossen-Aussprache eine elegante junge Dame machen, oder etwa nicht? Pho- netik-Professor Henry Higgins ist von seinen patriarchalischen Zauberkräften überzeugt. Womit er nicht gerechnet hat: dem charmanten Eigensinn von Eliza Doolittle. Auch wenn sich bei der Män- nerfantasie einer radikalen Umerziehung natürlich alle Katzenhaare aufstellen, muss man doch zugestehen: George Ber- nard Shaws Anverwandlung des antiken „Pygmalion“-Stoffs hat Schmiss. Und das Musical dazu ist nicht ohne Grund einer der zeitlosen Klassiker des Genres und eines der meistgespielten Stücke.
Der König der Löwen
Jetzt schon vorfreuen: Schon seit knapp 30 Jahren trägt die Musik von Oscar- Preisträger Hans Zimmer das Afrikafa- milienabenteuer vom Machtkampf in der Savanne. Hinzu kommen unvergessliche Musical-Hits wie „Hakuna Matata“, „Circ- le of Life“ oder „Can You Feel the Love To- night“, die man einfach immer wieder ge- nießen kann. Im Februar kommt das große multisensorische Klangbad in die Stadt – mit den Cinema Festival Symphonics aus London. Rechtzeitig Karten sichern!
Shows im Dezember – Schon geht’s wieder rund
Glamour, Glitzer, Geniales – und um die Ecke lugt bereits der Fasching.
Circus Krone Winterprogramm
150 Minuten voller Staunen, Lachen und Gän- sehaut. Die ganze Familie freut sich auf Clowns, Tiere, Artisten, große Dressurkunst, poetische Momente – und Zuckerwatte.
Magic! Zauber der Illusion
Es ist der Ort, an dem die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden, zumindest einen Abend lang. Acht Weltklasse-Magier und Zauberkünstler geben sich gegenseitig die Bühne frei und bringen das Publikum mit aufwändigen Großillusionen, flinker Fingerfertigkeit und kreativer Comedy-Zauberei an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit. Einfach nur: Wow°
Holiday on Ice: Cinema of Dreams
Wer das Kino wirklich mit jeder Herzensfaser liebt, kommt um diesen eisigen Ausflug in die Hollywood-Traumwelten nicht herum: Diesmal geht es um die Welt des Films – auf Kufen. Erzählt wird von drei Freunden, die ein verlassenes, heruntergekommenes Lichtspielhaus wieder zum Leben und zum Strahlen bringen. Und sie verwirklichen dort ihre ganz eigenen Vorstellungen von Leinwandmagie – von Retro-Klassikern über Glamour-Dramen, Action- Abenteuer bis hin zu futuristischen Welterkundungen.
Pit Hartling
Vielleicht ist der erste und wichtigste Trick bereits, dass der Herr im feinen Zwirn so harmlos aussieht. Oder ist man ihm damit bereits auf den Leim gegangen? Kann man ihm, sich selbst, den eigenen Sinnen wirklich trauen? Schon im Alter von nur 17 Jahren wurde Pit Hartling in Tokio zum Vize-Weltmeister der Zauberkunst gekürt. Seitdem hat er nichts verlernt – ganz im Gegenteil. Und dann ist das auch ein Abend der Enthemmung, bei fragwürdigen Wortwitzen und spontaner Stand-up-Improvisation. „Wirkt Wunder“, heißt es von Hartling. Stimmt!
Christoph Kuch
Eine Tauchfahrt in die Tiefe der Träume: Man kann wirklich nur staunen, wenn der Mann mit dem verschmitzten Lächeln die persönlichsten Gedanken vor aller Augen Wirklichkeit werden lässt. Wie ist das alles möglich? Mentalmagisch!
Hot Spot
Vielleicht sind es Nelson Cavalcante und Bruno Fratani aus Brasilien, die genau auf den Punkt bringen, wofür man diese Varieté-Shows so lieben muss. Die Mustache Brothers schaffen es, ihr Publikum komplett von den Stühlen zu holen – mit hochanspruchsvoller Akrobatik, aber auch mit irrwitziger, selbstironischer Co- medy, die gerne mal in lustiges Chaos ab- gleitet. Oder Andreas Wessels, der Herr der fliegenden Gegenstände, der eben auch beides kann (und noch viel mehr): beeindruckendes Jonglieren – und neben- bei cool moderiert. Dabei behält er sechs Bälle im Blick, lässt eine Zigarette lässig durch die Luft schweben und springt ein- fach so nebenbei auch noch seil. Mit neuer Magie-Energie ins neue Jahr!
Deutsche Box-Poetry-Slam-Meisterschaft 2026
Das Jahr ist noch jung, und schon steigt der erste große Wettbewerb – und die Halle verwandelt sich in eine leidenschaftlichen Spektakeltempel der dampfenden Emotionen. Ein Hauch von Vegas-Show liegt in der heißen Luft, wenn Ko Bylanzky, der ehrenwerte Pate der schnell dichtenden Poetry-Szene, einen Star nach dem anderen mit markiger Ringsprecherstimme auf die Box-Bühne ruft. Einmarschhymnen ertönen, Scheinwerfer kreisen, Meistergürtel werden bereitgehalten. Es geht um den etwas anderen Dichterwettstreit – und große Sportmagie. Deutschlands erfolgreichste Performerinnen und Performer steigen in den Ring.
11 Freunde live
Von den wilden Jungs in den kurzen Hosen: Tollkühne Grätschen, kuriose Tore, vergurkte Interviews am Spielfeldrand. Philipp Köster, Chefredakteur des stilbildend guten Fußballmagazins, und Stephan Reich können nicht nur Spiele lesen und von den ganz großen Rasendramen erzählen, sie sind auch echte Show-Entertainer. Ihr Live-Programm hat den Anspruch, die „andere Geschichte des Fußballs“ auszurollen. Anpfiff!
…efa Improtheater
Ein Show-Einfall, ein Gag nach dem anderen, eine Spontan-Inszenierung nach der nächsten. Einfach so rausgehauen. Ohne Umschweife auf die Bühne gezaubert. Seit 25 Jahren stellt sich das Impro-Ensemble schon den Zurufen aus dem Publikum und verwandelt sie in pures Humor-Gold. Die Synapsen knistern und singen. Immer wieder toll.
This is a man’s world
… but it would be nothing without a woman or two: Alexandra Kamp tritt den Beweis an, dass Feminismus und feminines Auftreten kein Widerspruch sein muss. In dem temperamentvollen Burlesk-Abend räumt sie mit Vorurteilen auf und zeigt Schwung – und viel Bein. Beichte, Stand-up, Kabarett, Show und Tingeltangel kommen in dem Begleitstück zur tollen „Ich bin schön“-Ausstellung kongenial zusammen.
Ballsaison 2026: Tanz, Glanz & gute Laune im Deutschen Theater
Wenn der Vorhang fällt und die Bühne einmal schweigt, erwacht das Deutsche Theater zu neuem Leben – als Münchens glanzvolles Ballhaus. Generationen von Münchnern haben hier schon Faschingspartys durch- geflirtet, durchtanzt und durchgefeiert – ganz nach dem Geschmack des Monaco Franze, der als „Herr der Sieben Meere“, begleitet vom „Leicht- matrosen“ Manni Kopfeck, keine Ballnacht ausgelassen hätte. In der Ballsaison 2026 stehen wieder elegante Abende, rauschende Nächte und Musik-Momente auf dem Programm, die Lust machen auf Tanz, Kultur und gemeinsames Feiern. Ob Operettenklänge, Swing, Salonmusik oder Tanzfreude: Die Bälle verbinden stilvolle Tradition mit moderner Vielfalt und laden dazu ein, sich schick zu machen und auf dem Parkett das Tanz- bein zu schwingen. Ob in Abendkleid, Frack, einfach so, im Kostüm – oder in Tracht, beim „Oide Wiesn Bürgerball“: Jeder Ball bringt sein eigenes Flair mit. Freuen darf man sich auf Live-Orchester wie das klassische Ensemble auf dem „Ball der Sterne“, auf Showacts, elegante Tanzmusik beim „Ball Total“ oder stilvolle Tanzsport-Atmosphäre beim „Ball der Nationen“. Das Theaterparkett und die Ränge verwandeln sich in einen Spielplatz für fesche Outfits, schwungvolle Walzer, feierliches Miteinander und gemeinsame Nächte – perfekt für alle, die Lust auf einen besonderen Abend haben. Und dann schaut ja auch schon der Fasching um die Ecke.
Bälle im Januar & Februar:
- 23.1. Oide Wiesn Bürgerball
- 24.1. Münchner Tanznacht
- 25.1. Pasíon de Baile
- 29.1. Ball der Sterne
- 30.1. Ball Total
- 31.1. Der große Narhalla-Ball
- 1.2. Bal Classique
- 6.2. Gaudeamus Ball
- 7.2. Ball der Nationen
- 8.2. Kinderfasching
- 13.2. Roses and Love Ball
- 14.2. Rock That Swing Ball
- 15.2. Jamboree Ball
- 16.2. 089 Kult Faschingsparty
