Oktoberfest-Preise 2026: Noch unter 16 Euro für die Maß Bier

Oktoberfest-Preise 2026: Noch unter 16 Euro für die Maß Bier

Die magische Marke von 15 Euro für die Maß Wiesnbier ist dieses Jahr in fast in allen großen Zelten gerissen. Hier ein Überblick über die Oktoberfest 2026 Preise und ein Vergleich mit 2025.

Seit zehn Jahren ist vieles teurer geworden. Aber bei wenigen Genussmitteln wird das jährlich so genau beobachtet wie bei der berühmten Wiesn-Maß. Kostete diese 2014 noch unter 10 Euro und 2019 um die 12 Euro, legte der Preis seitdem einen Höhenflug über die magische Grenze von 15 Euro hin. In fast allen großen Festzelten sind 15,40 Euro pro Maß fällig. Nur in der Augustiner-Festhalle fällt die Preispolitik mir 14,50 Euro für den Liter geradezu human aus. Das teuerste Bier überhaupt gibt es in Armbrustschützenzelt, Bräurosl und Löwenbräu (15,90 Euro), die günstigste Maß bieten das Wirtshaus zum Schichtl und Augustiner (14,90 Euro).

Übrigens: Hier gibt’s alle Info zum Oktoberfest 2026.

Oktoberfest 2026 Preise – hier nun eine Übersicht über die Kosten für einen Liter Bier auf der Wiesn 2026 in alphabetischer Reihenfolge (in Klammern die Preise 2025):

Die Bierpreise der großen Festzelte auf dem Oktoberfest 2026:

Armbrustschützen-Festzelt: 15,90 Euro (15,50)
Augustiner-Festhalle: 14,90 Euro (14,50)
Bräurosl: 15,90 Euro (15,40)
Fischer-Vroni: 15,75 Euro (15,40)
Hacker-Festzelt: 15,80 Euro (15,40)
Hofbräuhaus-Festzelt: 15,80 Euro (15,40)
Käfer Wiesn-Schänke: 15,80 Euro (15,40)
Löwenbräu-Festzelt: 15,90 Euro (15,40)
Marstall: 15,80 Euro (15,40)
Ochsenbraterei: 15,80 Euro (15,35)
Paulaner-Festzelt: 15,80 Euro (15,40)
Schottenhamel-Festhalle: 15,80 Euro (15,40)
Schützen-Festzelt: 15,80 Euro (15,40)
Weinzelt (Weißbier-Maß): 17,80 Euro (17,40)

Die Bierpreise der mittleren Zelte auf dem Oktoberfest 2026 (Auswahl): 

Ammer: 14,95 Euro (14,50)
Familienplatzl (Münchner Weißbiergarten): 14,80 Euro (14,60)
Fisch-Bäda: 15,80 Euro (15,40)
Haxnbraterei: 15,70 Euro (15,20)
Kalbsbraterei: 15,80 Euro (15,50)
Vinzenz Murr Metzgerstubn: 15,80 Euro (15,30)
Wirtshaus zum Schichtl: 14,90 Euro (14,90)
Zur Bratwurst: 15,70 Euro (15,10)

Die Bierpreise auf der Oidn Wiesn 2025

Sobald die Preise für 2026 bekanntgegeben werden, aktualisieren wir diese Auflistung:

Festzelt Tradition: 15,35 Euro
Musikantenzelt: 14,80 Euro
Museumszelt: 14,60 Euro
Volkssängerzelt: 14,90 Euro

Das kostet 1 Liter Wasser und Alkoholfreies auf dem Oktoberfest:

Die Durchschnittspreise der alkoholfreien Getränke betragen pro Liter für Tafelwasser 11,13 Euro (2025: 10,95 Euro), Spezi 12,84 Euro (2025: 12,48 Euro) und für Limonade 12,47 Euro (2025: 12,11 Euro).

Und die Wiesn-Preise fürs Essen?

Was die Preise fürs Essen auf dem Oktoberfest 2026 angeht, halten sich viele Wirte bis wenige Tage vor dem Anstich bedeckt. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

So viel kostete ein halbes Hendl 2025 in ausgewählten Zelten:

Ammer-Zelt: 29,90 Euro (Bio-Hendl mit Kartoffel-Gurkensalat)
Armbrustschützenzelt: 17,00 Euro
Augustiner-Festhalle: 17,20 Euro
Boandlkramerei (Oide Wiesn): 18,70 Euro
Bräurosl: 17,50 Euro
Festzelt Tradition (Oide Wiesn): 16,90 Euro
Fischer Vroni: 23,50 Euro (Bio-Hendl)
Hacker-Festzelt: 17,50 Euro
Hofbräu-Festzelt: 17,40 Euro
Löwenbräu-Festzelt: 17,20 Euro
Marstall: 24,50 Euro (inkl. Kartoffel-Gurkensalat)
Paulaner-Festzelt: 24,50 Euro (Bio-Hendl)
Schottenhamel: 17,80 Euro
Schützen-Festzelt: 17,30 Euro

Statement der Wiesn-Wirte zu den Oktoberfest 2026 Preisen im Wortlaut:

Moderat und im Rahmen der Inflation – so sieht die Vereinigung der Münchner Wiesn Wirte heuer die Preisentwicklung auf dem größten Volksfest der Welt. Der Preis für die Maß Bier bewege sich leicht über dem Niveau von 2025. Demnach ist der eigens für die Wiesn gebraute und wesentlich stärkere Gerstensaft je nach Zelt zwischen zwei und drei Prozent teurer als im Vorjahr. Dazu Wirtesprecher Peter Inselkammer: „Wir geben die Mehrkosten nicht komplett weiter an unsere Gäste. Für uns ist der Einkauf tatsächlich um 6,5 Prozent teurer geworden.“

Auch bei den Preisen für die Wiesn-Schmankerl müssen die Besucher heuer nicht tiefer in die Tasche greifen. Christian Schottenhamel: „Hier bewegen wir uns auf dem Niveau des Vorjahres, und das, obwohl die Kosten für Security, Auf- und Abbau und das eigene Personal gestiegen sind.“ „Wir wollen faire Löhne zahlen für gute Arbeit“, sagen Inselkammer und Schottenhamel unisono: „Auch für unsere Mitarbeiter sind die Lebenshaltungskosten gestiegen.“ Der Preisdruck, ausgelöst von Corona-Krise und Ukraine-Krieg, habe leider nicht nachgelassen. Auch der Iran-Krieg und die damit stark gestiegenen Transportkosten zeigen hier schon erste Auswirkungen.