Cluböffnungen

Wieder richtig was los im Münchner Nachtleben

Lasershow im Club
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Bald geht das tanzen wieder los

Nach eineinhalb Jahren Zwangspause haben die Clubs in München Anfang Oktober wieder eröffnet. Wir geben einen Überblick, was in den einzelnen Läden auf dem Programm steht:

Seit März 2020 standen die Discokugeln still und die Tanzflächen waren verwaist. Mit dem Auslaufen der zuletzt gültigen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – was für ein Wortungetüm – dürfen in den Clubs im Freistaat seit Anfang Oktober Spotlights und Mischpulte wieder angeschmissen werden. Wir haben uns bei vielen Clubbetreibern umgehört und in Erfahrung gebracht, was sie zur Wiedereröffnung planen. Hier unser Überblick:  

Blitz                           
Im Techno-Club auf der Museumsinsel reagierten sie trotz des Namens nicht blitzartig, sondern warteten lieber erst einmal die politischen Vorgaben ab. “Wir haben leider noch keine Infos, unter welchen Bedingungen wir wieder öffnen dürfen. Deswegen machen wir nicht am 2. Oktober auf”, erklärte Betreiberin Sandra Forster Ende September unserer Redaktion gegenüber. Aber lange warten müssen die Blitz-Fans nun eben doch nicht. Am zweiten Samstag im Oktober lassen sie ihre heimischen Zugpferde aus dem Stall und bitten zum ersten gemeinsamen Ausritt nach fast 19 Monaten. Es gelten die 3G-plus-Regeln!
Opening: Samstag, 9. Oktober, 23 Uhr

NY.Club
Im regenbogenbunten NY.Club am Alten Botanischen Garten haben sie für den Sommer draußen ja eine aufwändige Terrassen-Lounge eingerichtet, mit Überdachung und Heizung, falls das Wetter mal nicht mitspielt. Diese wird ab 8. Oktober natürlich noch zum Frischluft schnappen und Getränke holen geöffnet sein, aber mit dem Restart der Luxuspop-Party läuft dann auch der Indoor-Betrieb wieder auf Hochtouren. 
Opening: Freitag, 8. Oktober, 23 Uhr

Pacha
Im Pacha gab’s auch keinen Schnellschuss, so eine Wiedereröffnung will schließlich gut vorbereitet sein. Das Reopening findet also erst am Wochenende 8./9. Oktober statt – und zwar mit Super Flu, René Vaitl und Alma Freitagnacht und mit Chrissi D, Linus und Stephan Amount am Samstagabend. Geplant ist darüber hinaus eine Dankes-Party für die Helden der Krise am Mittwoch, den 27. Oktober. Dann sollen all die Menschen und Lebensretter, ohne die wir im Corona-Chaos versunken wären, sich einen richtig schönen Feierabend machen können. 
Opening: Freitag, 8. Oktober, 22 Uhr

Rote Sonne
Auch die Rote Sonne strahlt wieder im Discolicht, nachdem die Betreiber das erste Oktober-Wochenende noch ruhig angehen ließen. Am Freitag wird im Kellerclub aber auf jeden Fall der Sonnenaufgang gefeiert mit Ki/Ki, Madwoman, Nastasia und Viscerale am Mischpult. Und am Samstag gibt’s natürlich noch einen Nachschlag Elektrosound mit Etapp Kyle, Matze Cramer, Syst-M und VSSL.
Opening: Freitag, 8. Oktober, 23 Uhr

Strom                         
Im Strom Club an der Lindwurmstraße wartete man erst einmal ab, wie der Kabinettsbeschluss letztendlich ausfiel. “Wir können uns dazu noch nicht äußern, da wir noch die Pressekonferenz abwarten und erst dann entscheiden, was und wie wir weitermachen”, hieß es zunächst von Seiten der Betreiber. Fest steht: Die Konzertsaison geht im Strom ab 22. Oktober wieder los. Was die Clubnächte angeht, ist inzwischen auch klar, dass am Freitag, den 8. Oktober unter dem Motto “Do you remember the wild nights?” wieder die Sau rausgelassen wird. Am Samstag schließt sich gleich noch die “Dancing with myself”-Party an.
Opening: Freitag, 8. Oktober, 22 Uhr

Aktuelles Programm aller Clubs finden Sie hier bei uns.

Bereits seit einer Woche haben diese Clubs offen:

089 Bar
“A bisserl was geht immer” – so lautet der Name der Freitagsparty in der 089 Bar. Dazu passend verbreitet auch Mitbetreiber Max Braunmiller Optimismus und erklärte uns: “Wir gehen zu 99 Prozent davon aus, dass wir am Freitag ab Mitternacht aufmachen können. Das Team steht, das Programm bleibt wie früher, der Laden ist picobello und wir haben mit unserer super dimensionierten Anlage einen krasseren Luftaustausch als in einem OP-Saal. Wir erwarten einen großen Andrang, ich habe also fast Angst, dass wir Leute wieder wegschicken müssen.”
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

8 Below          
Auch im 8 Below ist man schon hyperaktiv, damit auch wirklich alle Vorbereitungen für die Hyper-Hyper-Party Freitagnacht getroffen sind. Der Startschuss ab Mitternacht soll dem alten Scooter-Hit entsprechend von 90er-Jahre-Sound begleitet werden. Falls die Politik dem Ganzen doch noch einen Riegel vorschiebt, dann wird die Party auf den 15. Oktober verschoben. Für Samstag (2.10.) ist im 8 Below die Hangover Crazy 2000er Party vorgesehen.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Ampere & Muffatcafé
Im gesamten Muffatwerk stehen die Mitarbeiter*innen schon unter Strom, weil der Clubbetrieb nun auch wieder losgeht – und zwar mit Munich Reggaeton im Ampere. Ralf Binder vom Muffatwerk erklärte uns: “Wir werden ab Oktober wieder an Freitagen und Samstagen Club-Abende im Muffatcafé und Ampere anbieten. Los geht es gleich in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober um 0 Uhr. Wir werden mit den gleichen Club-Machern zusammenarbeiten, wie bereits vor der Pandemie, das ist nur fair. Wirkliche Umbaumaßnahmen haben wir nicht durchgeführt. Unsere Lüftungen sind gut und wir werden sie mit 100% Frischluftzufuhr betreiben. Spuckschutz aus Plexiglasscheiben, Desinfektionsspender, regelmäßiges Reinigen etc. verstehen sich von selbst.” Und wie sieht’s mit der 2G- bzw. 3G-Regelung aus? Binder dazu: “Als Übergangslösung ist 2G natürlich besser als der gesamten Club-Community weiterhin das Tanzen zu verbieten, wobei wir natürlich hoffen, bald wieder ohne solche Kontrollen arbeiten zu dürfen. Wir rechnen erst mal mit einem langsamen Start und weniger Gästen als vor der Pandemie. Ob es ausreicht, um wirtschaftlich zu arbeiten, können wir nicht vorhersagen, wir hoffen es.”

Backstage
Im Backstage an der Friedenheimer Brücke stehen die Partys noch unter Vorbehalt. Wenn nach der Kabinettssitzung am 30.9. aber alle Unklarheiten beseitigt sind und ein Clubbetrieb möglich ist, sollen zumindest am Samstag die Goa-Party “Psychedelic Tribe – End of Odyssey” in der Halle und die Panda-Party im Club stattfinden – “mit echten Menschen, ohne Masken, mit echten Berührungen, zusammen tanzen, lachen und schwitzen und mit einem dauergrinsenden, springenden Freez an den Decks”, wird uns angekündigt.
Opening: Samstag, 2. Oktober, 22 Uhr

Bahnwärter Thiel
Das Bahnwärter-Team plant vorsichtshalber zweigleisig, also drinnen und draußen. “Sollte eine Club-Eröffnung am Freitag nicht beschlossen werden, feiern wir nur Open Air”, gaben die Betreiber in einem ersten Statement zur Wiedereröffnung bekannt. Wenn alles glatt läuft, wird am Freitag ab Mitternacht auch im Club der Sound aufgedreht und bis 5 Uhr die wiedergewonnene Freiheit gefeiert. Am Samstag geht’s draußen schon um 14 Uhr los und endet ebenfalls erst frühmorgens.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 16 Uhr (outdoor), 23.59 Uhr (indoor)

Call Me Drella            
We are back! Im Call Me Drella können sie das Reopening kaum erwarten: “Wir freuen uns wahnsinnig auf euch. Lasst uns gemeinsam ausrasten”, heißt es in der Eventankündigung. Nach dem aktuellen Stand soll die 3G-Regelung gelten mit entsprechendem Nachweis plus Personalausweis. Der Check-in vor Ort erfolgt über die Luca-App. Masken müssen nur beim Anstehen getragen werden, innen sind die Gäste befreit davon. Eine paar Neuerungen gibt’s darüber hinaus auch noch. Die “Mixwoch”-Party aus dem Crux wird künftig immer mittwochs im Drella stattfinden. Und für ein Plus an Sicherheit wurden eine Zulufterweiterung vorgenommen, UV-Filter eingebaut, Hepa-Filter an die Luftanlage angeschlossen und die Spülmaschinen arbeiten mit heißerem Wasser. 
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Crash
Im Schwabinger Diskotheken-Klassiker gibt man sich noch verhalten. Crash-Betreiber Günter Haslinger will die Beschlüsse der Politik abwarten: “Erst wenn das bayerische Kabinett beschlossen hat, wann und unter welchen Hygienebestimmungen wir wieder öffnen können, sehen wir klarer. Das Programm wird jedenfalls beibehalten und auch beim Personal haben wir glücklicherweise keine Veränderungen. Wie die Bestimmungen aussehen, weiß bis heute noch keiner und so lassen sich auch keine wirtschaftlichen Prognosen abgeben.”
Opening soon

Crowns Club             
Im Crowns Club haben sich die Mitarbeiter*innen das Krönchen gerichtet und freuen sich auf den Neustart. Betreiber Oliver Reif meinte zum bevorstehenden Reopening: “Falls wir nach dem Kabinettsbeschluss wirklich dürfen, sperren wir Freitagnacht um 0 Uhr auf. Im Keller wird gerade renoviert, daher befindet sich der Club fürs erste im Erdgeschoss, natürlich mit sehr guter Lüftungsanlage nur für den Gastraum und weiterhin mit unserem schönen Außenbereich. Wir können künftig nur noch höchstens 550 Personen reinlassen, müssen also etwas mehr aussortieren. Dafür machen wir jetzt aber auch am Freitag auf, da geht’s dann mehr in Richtung Latin-Musik. Vorab empfehlen wir auf jeden Fall eine Reservierung. Zum Essen bietet Mo’s Kitchen zwischen 22 und 3 Uhr verschiedene Burger. Einen eigenen Wein (Riesling und Rosé) haben wir inzwischen auch. Und im Winter gehen wir mit einem eigenen Foodtruck, den München noch nicht gesehen hat, an den Start.”
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Enter The Dragon
Im Kellerclub des Enter The Dragon am Stachus soll es ebenfalls pünktlich zum Wochenende mit dem Clubbetrieb wieder losgehen, falls die Politik auch wirklich den Daumen nach oben streckt. Für Freitagnacht steht das gemeinsame Sommerfest der ehemaligen Szenebars Edmoses und Frauen26 mit viel HipHop und R’n’B auf dem Programm. Und am Samstag feiert die “Munich Latin Night” ihr Reopening.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Evergreen
Im Ü30-Club für die etwas reifere Generation würden sich auch die Mitglieder der bayerischen Landesregierung alterstechnisch nicht fehl am Platze fühlen. Ob die von ihnen beschlossenen Auflagen für Clubs im Sinne der Evergreen-Betreiber ausfallen, wird sich allerdings noch zeigen. “Für uns macht es nur Sinn zu öffnen, wenn ein normaler Betrieb möglich ist. Dann würden wir am Freitag, den 1. Oktober die Türen des Evergreen wieder öffnen”, ließen sie verlauten.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Filmcasino                
Das Filmcasino am Odeonsplatz hat ja als Restaurant schon länger wieder geöffnet, nun soll aber schnellstmöglich das Dinner & Dance-Prinzip, also erst essen, dann feiern, wiederbelebt werden. Wenn auf der politischen Bühne alles glatt läuft, dann am liebsten schon Freitagnacht. Für die neue Saison sind auch schon neue Partyreihen am Start, nämlich “Burger & Beats” an den Donnerstagen und samstags “Night out”.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Harry Klein                 
Im Harry Klein sind sie ebenfalls flott am Start. Die “Ritual:Digital”-Party war die erste Veranstaltung, die im Harry Klein wegen der Pandemie abgesagt werden musste, und sie wird auch die erste Veranstaltung sein, mit der der Club wieder eröffnet. Peter Fleming erläuterte uns dazu: “Wir machen am Freitag um 23.59 Uhr plus 2 Minuten auf und werden das Ganze trotz der Kurzfristigkeit und reduziertem Personal schon hinkriegen. Das Harry Klein wird‘s ja nur noch bis 31.3.2022 geben. Die ersten zwei Wochen öffnen wir nur freitags und samstags und werden die Abende mit unseren Münchner DJ-Crowds bestreiten, danach holen wir auch wieder auswärtige DJs. Voraussichtlich Ende Oktober nehmen wir dann auch den Donnerstag wieder dazu und im November den Garry-Klein-Mittwoch. Wir öffnen mit der 2G-Regel und einem digitalen oder gedruckten Nachweis plus Ausweis. Alle müssen sich registrieren und daher auch etwas Geduld am Eingang mitbringen. Also am besten gut vorbereitet erscheinen, das hilft allen. Dafür kann man drinnen dann die Maske fallen lassen.”
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

Helene
Im Schwabinger Kellerclub wird nichts überstürzt, das erste Oktober-Wochenende bleibt’s noch ruhig. Geschäftsführer Vincent Gsell erklärte uns: “Unser Plan ist, ab Freitag, den 8.10. zu öffnen. Ab dann ist geplant, jeden Freitag und Samstag ab 23 Uhr aufzumachen. Wir bleiben unserem Konzept treu: Freitags wechselnde Events mit Fokus auf 90er und 2000er Musik, samstags jede Woche Helene Clash, also Party-Classics aus 70s/80s/90s und das Beste von heute.” Und welche Corona-Regelung wird angewendet? Gsell dazu: “Wir denken, dass in unserer Zielgruppe genug Leute geimpft oder genesen sind und denken, dass sogar eine 2G-Regel umsetzbar wäre. Wir hoffen natürlich auf eine hohe Ausgeh-Bereitschaft unserer Kunden und hoffen, dass wir nicht mehr auf Hilfe seitens der Politik angewiesen sind.”
Opening: Freitag, 8. Oktober, 23 Uhr

Lucky Who                
Open-Air-Partys im Innenhof sind im Lucky Who schon seit Mitte September wieder anberaumt. Der Hof ist neuerdings auch überdacht und damit regensicher. Ab diesem Wochenende wird dann aller Voraussicht nach auch indoor der Partybetrieb wieder aufgenommen. Zur “Say my name”-Party am Freitag legen sich die DJs Shureshot und Superior nach einem ewig langen, unfreiwilligen Sommer-Winterschlaf wieder voll ins Zeug. 
Opening: Freitag, 1. Oktober, 21 Uhr (outdoor), 23.59 Uhr (indoor)

Milchbar
“Wir freuen uns wie ein Schnitzel” sind die ersten Worte von Milchbar-Betreiber Flo Faltenbacher am Telefon. Die Jungs können es kaum mehr erwarten. Zugleich waren sie aber auch überrascht, dass die bayerische Staatskanzlei die Erlaubnis nun wohl doch schon für die Nacht auf 1. Oktober erteilt hat. Spontan öffnen sich also die Milchbar-Türen bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Auf dem Programm steht die reguläre Milchbar90-Donnerstagsparty. “Wir tun einfach mal so, als ob nix gewesen wäre”, meint Milchbarista Michael Perlinger lachend.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 00.01 Uhr

Nachtgalerie              
Kaum zu glauben, aber wahr: Nach 18 langen Monaten zündet die Nachtgalerie gleich am Freitagabend die erste Partyrakete unter dem Motto “Wir tanzen wieder”. Tickets für 13 Euro gibt es vorsorglich nur an der Abendkasse, man weiß ja nie, was passiert. Sicher ist aber, dass die gewohnt günstigen Getränkepreise weiterhin schon ab 50 Cent beginnen. Musikalisch laufen in der Halle die größten Nachtgalerie-Hits, im Clubbing Room nebenan R’n’B und HipHop.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr 

Neuraum
Freitag und Samstag soll’s im Neuraum mit Vollgas losgehen unter dem Motto “Back to live”. Während den Freitag noch die Resident-DJs übernehmen, kommt am Samstag mit Mashup Germany aus Köln ein echter Neuraum-Liebling zu Besuch. Er war auch der letzte Act, der 2020 vor Corona im Club an der Hackerbrücke spielen konnte. Und er wird der erste sein, der zum Reopening wieder ran darf. Die Letzten werden die Ersten sein also. Selbstverständlich wird zur Wiedereröffnung an beiden Tagen nicht nur der riesige Clubbereich geöffnet, auch die Galerie, der Salon und der Garten werden mit eigenem Sound beschallt.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr

P1
Im P1 hat man die “Dayclub”-Idee mit der schönen Terrasse so liebgewonnen, dass sie nicht gleich zu den Akten gelegt wird, nur weil Söder und Co den Daumen nach oben gestreckt haben. Also gerne noch ab 18 Uhr die letzten milden Abende auf der Terrasse genießen und später nach dem Motto “Loud & proud” reinströmen in den Club und Arm in Arm mit Freunden mitsingen oder sich von den Bässen nach dem langen Corona-Schlaf wachrütteln lassen. Voraussetzung zum Mitfeiern ist auch hier das Einhalten der 3G-Regelung.
Opening: Do, 30. September, 23.59 Uhr (indoor)

Palais
Im Palais Club am Hauptbahnhof sieht man das Ganze relaxt. Die Betreiber Pit Bischof und Skadi Schabacker erklärten uns: “Wenn man darf, würden wir schon aufsperren um 0 Uhr. Also einfach so, low budget, mit Überraschungs-DJ. Aber wir glauben ja noch immer nicht ganz an die Sache mit der Wiedereröffnung der Clubs, also mal abwarten.” Für Samstag ist eine Privatparty im Palais geplant. So richtig mit regulärem Programm würde es insofern sowieso erst am zweiten Oktober-Wochenende losgehen.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr      

Paradiso Tanzbar
Auch der Weg ins plüschig-verspiegelte Tanzparadies am Gärtnerplatz ist mit den politischen Beschlüssen wieder geebnet. Am Freitag öffnet sich die Pforte ins Paradiso erstmals wieder nach über eineinhalb Jahren. Allerdings nur für diejenigen, die nicht in Konflikt mit der 3G-Regelung geraten. Ist diese Hürde (neben der Türsteher-Selektion) gemeistert, steht einem ausgelassenen Tanzabend mit Hits am laufenden Band nichts mehr im Wege.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 22 Uhr 

Ruby
Im Kellerclub am Stachus freuen sie sich auch, dass die eineinhalb Jahre Zwangspause zu Ende gehen. Gleich zum Start am Freitag ist das Revival der “Two for one”-Party geplant. Das Motto bedeutet übersetzt, dass es gleich zwei Drinks oder auch Flaschen zum Einzelpreis gibt. Da kostet dann der einzelne Cuba Libre zum Beispiel umgerechnet nur 5,25 Euro. Das können sich auch Corona-gebeutelte Clubgänger*innen leisten.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr        

Sweet Club
Diesen Freitag wird’s noch nix mit der Wiedereröffnung des Sweet Club am Maximiliansplatz, aber am Samstag soll dann um 22 Uhr der Startschuss fallen. Das Einhorn im Eingangsbereich wird also abgestaubt und die Lightshow in den beiden Areas reaktiviert. Und dann sorgen endlich wieder die DJs mit Black Beats, HipHop, R’n’B, House und Charthits für eine Stimmung, die die meisten sehr vermisst haben dürften.
Opening: Samstag, 2. Oktober, 22 Uhr

Tresor Club by H’ugo’s
Pizza und Vino ist ja schön und gut. Aber mal wieder tanzen gehen im großen H’ugo’s-Imperium mit dem schlagzeilenträchtigen Goldbarren-Automaten, das wäre die Krönung. Und siehe da, es geht wieder los. Das Opening des Tresor-Clubs ist Freitagabend mit der “Bonbon”-Nacht geplant, am Samstag lautet das Motto dann “Cheers”. Der Einlass in den Club erfolgt nicht mehr wie früher übers Restaurant, sondern über einen extra Eingang in der Löwengrube Hausnummer 18.
Opening: Freitag, 1. Oktober, 23.59 Uhr        

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