Zeitumstellung

Zeitumstellung 2026 in München

Zweimal im Jahr, nämlich im Frühling und im Herbst, wird die Uhr umgestellt – und jedes Mal sorgt das Thema für Diskussionen. Doch wann wird die Uhr umgestellt? Warum gibt es die Zeitumstellung 2026 überhaupt? Und welche Auswirkungen hat sie auf den Alltag der Menschen in München?

Die Zeitumstellung findet jedes Jahr am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober statt – und zwar jeweils um 2:00 Uhr nachts eine Stunde vor und um 3:00 Uhr nachts eine Stunde zurück. Weiter unten gibt’s alle wichtigen Infos zur Zeitumstellung und darüber hinaus.

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Warum und wann wird die Uhr umgestellt?

Die Sommerzeit wurde in Deutschland 1980 eingeführt, um Energie zu sparen. Die Idee: Durch die längeren hellen Abende sollte weniger künstliches Licht benötigt werden. Doch ob dieser Effekt tatsächlich eigetreten ist, ist umstritten. Viele Menschen empfinden die Umstellung als Belastung, da sie den natürlichen Schlafrhythmus durcheinanderbringt.

  • Sommerzeit: Am 29. März 2026 in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt – eine Stunde weniger Schlaf, aber dafür abends länger hell.
  • Winterzeit: Am 25. Oktober 2026 in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt – eine Stunde mehr Schlaf, aber dafür früher dunkel.

Eselsbrücke zur Zeitumstellung

Eine einfache Methode, sich die Richtung der Umstellung zu merken, ist die Gartenmöbel-Regel:

  • Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel nach draußen, also werden die Uhren eine Stunde vorgestellt.
  • Im Herbst stellt man die Gartenmöbel in den Keller, Schuppen oder Sonstiges, also werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt.

Auswirkungen auf den Alltag in München

Gerade in einer Stadt wie München, in der das Leben sowohl morgens in den Cafés als auch abends in den Biergärten pulsiert, macht sich die Zeitumstellung bemerkbar:

  • Verkehr: Autofahrer müssen insbesondere nach der Zeitumstellung im Herbst aufpassen, da es abends plötzlich früher dunkel wird und sich das Unfallrisiko erhöhen kann.
  • Gesundheit: Viele Menschen klagen nach der Umstellung auf Sommerzeit über Schlafprobleme und erhöhte Müdigkeit.
  • Freizeit: Die Sommerzeit ist bei den meisten Menschen besonders beliebt, da die Tage länger erscheinen und mehr Zeit für Aktivitäten im Freien bleibt.

Zeitumstellung 2026 – Gibt es bald ein Ende?

Seit Jahren wird in der EU über die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. 2018 sprach sich eine Mehrheit der EU-Bürger in einer Online-Umfrage für die Abschaffung aus. Die Entscheidung darüber wurde jedoch vertagt, da sich die Mitgliedsstaaten nicht darauf einigen können, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten soll. Bis auf Weiteres bleibt es also bei der halbjährlichen Umstellung.

Zeitumstellung in den kommenden Jahren

  • 2027:
    • Sommerzeit: 28. März 2027
    • Winterzeit: 31. Oktober 2027
  • 2028:
    • Sommerzeit: 26. März 2028
    • Winterzeit: 29. Oktober 2028
  • 2029:
    • Sommerzeit: 25. März 2029
    • Winterzeit: 28. Oktober 2029
  • 2030:
    • Sommerzeit: 31. März 2030
    • Winterzeit: 27. Oktober 2030

Tipps für eine reibungslose Zeitumstellung 2026

Damit der Körper sich besser anpasst, helfen ein paar einfache Tricks:

  • Schon einige Tage vorher den Schlafrhythmus leicht anpassen.
  • Morgens Tageslicht tanken, um die innere Uhr zu regulieren.
  • Abends Bildschirmzeiten reduzieren, um besser einzuschlafen.

Bis zur nächsten Zeitumstellung 2026 bleibt also die Frage: Team Sommerzeit oder Team Winterzeit? Eins ist sicher: In München geht das Leben in jedem Fall weiter – egal, was die Uhr sagt.