Der Münchner Stadtrat hat am 20. Mai endgültig den Bebauungsplan für das PaketPost-Areal beschlossen. Der Plan tritt am 30. Juni 2026 in Kraft und ebnet den Weg für ein Stadtquartier mit knapp 1.200 Wohnungen. Auch für das benachbarte Backstage ist somit die Zukunft gesichert.
Auf dem ehemaligen Postgelände sollen neben Wohnraum auch soziale und öffentliche Nutzungen entstehen. Geplant sind Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen, darunter ein Anteil für Pflegekräfte sowie preisgedämpfte Mietwohnungen. Zudem soll sich die historische Paketposthalle künftig stärker für die Öffentlichkeit öffnen und zu einem Ort für Begegnung und Nutzung durch die Allgemeinheit werden. Dem finalen Beschluss war zuletzt noch die Zustimmung des Freistaats zu einer Änderung des Flächennutzungsplans vorausgegangen. Diese Genehmigung liegt inzwischen vor.
Grünes Licht fürs Backstage-Ausbau : Lärmschutz wird in Wohnbauplanung integriert
Mit der Genehmigung kann jetzt auch das Backstage an der Friedenheimer Brücke ausgebaut werden.
Im Vorfeld hatte insbesondere die Frage für Diskussionen gesorgt, ob das geplante Wohnquartier mit dem benachbarten Kulturbetrieb des Backstage vereinbar ist. Nun liegt eine Lösung vor: Der notwendige Lärmschutz wird bereits in die Wohnbauplanung integriert. Außerdem erhält das Backstage die Genehmigung für den Ausbau und damit langfristige Planungssicherheit.
