Happy Birthday

20 Jahre und kein bisschen leise – das große Jubiläum der Nachtgalerie

Nachtgalerie München

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Nachtgalerie wird 20 Jahre alt und feiert mit vielen Geburtstags-Specials. Wir haben zum Ehrentag mit dem Vorstand der NAGA gesprochen.

Herzliche Gratulation zu 20 Jahre Nachtgalerie! Wie hält man im unbeständigen Nachtleben so lange gut durch?
Dierk: Maximal gutes Partyprogramm für einen sensationell günstigen Preis. Das funktioniert heute genauso wie vor 20 Jahren. So kostet das Augustiner bei uns zum Beispiel 1,50 Euro und die Longdrinks 3 Euro.

... und wie bleibt man dazu als Party-Gastgeber fit?
Flo: Bloß nicht aufhören, zu feiern. Wenn man aufhört, dann altert man ganz schnell!

Wie fing eigentlich alles an?
Dierk
: 1996 haben wir uns im damaligen „Schwabinger Festspielhaus“ zusammengefunden. Nachdem dort unser Vertrag auslief, haben wir nach einer möglichst zentralen Nachfolge- Location in der Stadt gesucht – und die damalige Nachtgalerie an der Hackerbrücke gefunden! Nach sechs Monaten Umbauzeit konnten wir dann im Dezember 1999 eröffnen!

Wenn Ihr an vergangene Highlights denkt, welche Top-Events fallen Euch ein?
Dierk: Ich denke eines der Top Highlights für mich war sicher die Eröffnung der Nachtgalerie 1999! Denn wir wussten ja gar nicht, was auf uns zukommt, beziehungsweise, ob überhaupt irgendwer kommen würde! Und vor allem: Wir hatten nur eine gesicherte Perspektive von sechs Monaten – danach sollte an dieser Stelle der Busbahnhof gebaut werden. Gekommen sind dann doch ganz schön viele Leute und geblieben sind wir sieben Jahre an diesem Standort bevor es schließlich in die Landsberger Straße ging.

Ist Euer Team noch das gleiche? Und wie viele Leute arbeiten im Hintergrund bei der Nachtgalerie?
Flo
: Großteils ist es schon noch das gleiche Team. Keiner will aufhören, bei uns zu arbeiten (lacht). Unter Tags außerhalb der „Partyzeiten“ arbeiten um die 15 Festangestellte bei uns in der Firma. Circa ein Drittel kümmert sich um die Nachtgalerie. Und alle kümmern sich auch um den Nachtwerk Club mit eigenständigem Programm, dazu um den neuraum und das Ostwerk in Augsburg.

Der Vorstand: Maximilian Künzel, Richard Distler, Frank und Simon Kaltenmarktner, Alexander Thiel, Dierk Beyer und  Florian Schönhuber

Wie ist Euer Publikum so?
Alex: Unser Publikum ist eins der besten, das man haben kann mit vielen Stammgästen. Klar, ist der Hauptteil in einem Alter, in dem man noch wenige Verpflichtungen hat, also 18 bis 28. Aber da es uns schon ein paar Tage gibt, gibt es bei uns auch runde Geburtstage und Junggesellenabschiede von „Ehemaligen“. Dadurch hat man eine bunte Partymenge, die irre feiern kann.

Ihr habt von der „Schaumparty“ bis zum „Musikverkehr“ ein beständiges Programm... Bleibt‘s so, oder ist etwas Neues geplant?
Dierk: Ja klar, es gibt immer kleine Veränderungen. Auch im gleich benachbarten Nachtwerk Club haben wir ein sehr abwechslungsreiches Programm, neben „Born to Rock“ und „rock44“ auch einige elektronische Events und ganz wichtig auch Cosmic.

Welche Rolle spielt die Musik, Partysound, in der Nachtgalerie?
Richard
: Nachtgalerie ohne Partysound ist unmöglich. Es war schon immer das Konzept der Nachtgalerie, ein breites Spektrum an Musik zu bieten. Genreübergreifend das Beste aus den letzten 40 Jahren. Vor 20 Jahren haben wir die Musik mit „the Best of 50s to 90s“ beworben. Wir gehen ja auch mit der Zeit und lassen jetzt die 50s und 60s einfach weg… Wir passen uns daran an, worauf die Leute Bock haben.

Zum Geburtstag feiert Ihr zwei Tage: „Totale Abfahrt“ verspricht Euer Programm. Und es gibt wieder Euer Geburtstags-Ritual – wie gestaltet sich das Geburtstags-Wochenende?
Alex: Unser Geburtstags-Ritual ist das gemeinsame Abfeuern von tausenden Wunderkerzen, aber auch sonst gibt es viele Specials und Geschenke für unsere Gäste. So ist zum Beispiel der Eintritt frei – all night long! Und wie du schon sagst, die „Totale Abfahrt“. Das Geschenk wird unter anderem ein schmucker Schlüsselanhänger sein.

Euere Lage am Hirschgarten belebt das Viertel: Ist man mit Nachbarn wie dem Backstage in Kontakt?
Richard: Hans-Georg Stocker vom Backstage ist wirklich ein Urgestein des Münchner Nachtlebens. Wir kennen und schätzen uns sehr. Zusätzlich helfen wir uns gerne gegenseitig aus, wenn die Bestellung der Ware nicht dem Konsum der Gäste entspricht… Auf diesem Weg wollen wir auch nochmals herzlichst dem Hans-Georg zu seinem Munich Nightlife Award gratulieren: Da hat es wirklich den Richtigen erwischt.

20 Jahre Nachtgalerie, Landsberger Str. 185, Fr., den 29.11. & Sa., den 30.11., ab 22.30 Uhr, www.nachtgalerie.de

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