Ortsgespräch

Nacht-Moderator Kay Mayer: „Schlaf wird überbewertet“

Will an Konzepten für eine Wiedereröffnung der Clubs mitarbeiten: Kay Mayer
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Will an Konzepten für eine Wiedereröffnung der Clubs mitarbeiten: Kay Mayer

Ein gutes Ohr für die Straße und die Nöte der Szene: Als Leiter der Fachstelle „MoNA“ soll sich der bisherige Streetworker Kay Mayer um einen Ausgleich der Interessen rund ums Nachtleben kümmern. Der Druck auf den Kessel ist brutal ...

Herr Mayer, erst einmal natürlich Gratulation zum neuen Job bei der Stadt, der vor allem von der Szene ja schon länger angemahnt wurde. Und klar, manchmal kursierten zuletzt etwas kuriose Titel und Vorstellungen über Ihre neuen Aufgaben. Aber jetzt verraten Sie doch mal: Welche Schärpen, Amtsketten und Uniformen trägt eigentlich ein Münchner „Nachtbürgermeister“?
Tatsächlich überhaupt keine besonderen Merkmale, Klamotten oder ähnliches. Ich möchte mich an so vielen Punkten wie möglich auf eine Ebene begeben mit den anderen Beteiligten. Wenn es irgendwann mal ein Setting geben sollte, in dem ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Personen um mich herum auf den ersten Blick sehen, wer ich bin, dann reicht in dem Fall auch ein Ansteck-Namensschild.

Natürlich gibt es einen anderen korrekten Namen für Ihren Leitungsposten. Wie gut können Sie mit der Beschreibung „Moderation der Nacht“ leben und inwieweit trifft das die Aufgaben besser?
Die Bezeichnung ist an manchen Stellen einfach passender. Zum einen handelt es sich bei „MoNa“ um eine Fachstelle und nicht um eine Person. Zum anderen sehe ich die „Gefahr“ beim Begriff „Nachtbürgermeister“, dass zu viele unpassende Assoziationen getroffen werden. Beim „Bürgermeister“ denken viele Leute vermutlich an einen Politiker, der durch „seine Stadt“ geht und an vielen Stellen bestimmt, was wo und wie zu tun ist, eine ordnungspolitische Instanz ... und das bin ich auf keinen Fall, möchte ich auch nicht sein. Wir werden die großen Probleme und Themen auch nur gemeinsam angehen und lösen können, weil auch viele Leute einfach viel mehr zur Problemlösung beisteuern können als ich als einzelne Person. Werde ich mich auch zu manchen Themen energisch einsetzen und Stellung beziehen? Ganz bestimmt und es wird sicher auch viele Diskussionen geben. Am Ende soll es aber immer darum gehen, gemeinsam etwas zu erreichen und da passt die Rolle des Moderators einfach besser, also eher „Nachtmoderator“ .

In anderen Städten, etwa in Amsterdam, gibt es „Nachtbürgermeister“, die aus der Konstruktion der Stelle vielleicht eine etwas andere Perspektive haben und tatsächlich nur eine Seite – die Akteur*innen der Nachtkultur - vertreten. Wie schwer dürfte es für Sie werden, etwas abgehobener für einen echten Ausgleich zu sorgen?
Die „Seite“ der Vertreter*innen der Nachtkultur ist auch für mich eine ganz zentrale und wichtige und ich bin mir sicher, dass ich bei ganz vielen Themen, z.B. wenn es um die Erschließung neuer Feier-Flächen geht, ganz auf der Seite dieser Akteure sein werde und mich zusammen mit Ihnen für Ziele einsetzen werde. Eine andere wichtige Funktion der Stelle darf darüber hinaus nicht zu kurz kommen: Es soll jede Person, jede Organisation, die etwas zum Kontext des nächtlichen Feierns auf dem Herzen oder zu sagen hat, bei mir richtig sein und sich auch so fühlen und dafür wäre es denke ich kontraproduktiv, wenn ich ausschließlich ein Repräsentant der Akteure der Nachtkultur wäre. Und ich glaube, dass schon dieses Gefühl, dass man mit seinem Anliegen richtig ist und es auch anerkannt wird, in Richtung Problemlösung schon vieles bewirken kann. Das hat sich denke ich auch in der Corona Zeit gezeigt: Ich glaube, dass sich z.B. viele junge Menschen mit ihren Problemen und Bedarfen von vielen nicht gehört und anerkannt gefühlt haben, woher soll dann die Bereitschaft zum Diskurs und zur Problemlösung kommen? Dennoch wird es je von Thema zu Thema unterschiedlich „glatt“ gehen in der Moderation, das liegt bei so einem umfassenden Gebiet aber in der Natur der Sache und ich bin zuversichtlich.

Üblicherweise sagt man ja, wer vermittelt, landet gern auch mal zwischen den Stühlen: Wie robust ist Ihr Gemüt ausgeprägt, wie groß die Stress- und Konflikt-Toleranz?
Ich habe in meiner beruflichen Vergangenheit, unter anderem in der parteilichen Vertretung der Interessen von jungen Menschen, auch schon viel Stress und Konflikte verschiedener Art erlebt, ich traue mir das durchaus zu, hier die nötigen Skills und Toleranzen mit zu bringen. Abgehoben oder naiv bin ich allerdings auch nicht, deshalb bleibt auch immer ein Rest „Schau mer mal“ bei der Antwort dabei.

Ohne kitschig klingen zu wollen: Aber wie sehr schult die Straße, wenn man wie Sie lange als Streetworker im Einsatz war?
Die Zeit als Leitung von ConAction war und ist sehr wichtig für meine jetzige Stelle. Zum Einen habe ich durch sie die Leidenschaft und die Faszination am Arbeiten im urbanen Nachtleben gefunden. Und damit meine ich nicht „nur“ die unglaubliche positive Energie, die entsteht, wenn viele Menschen zusammen kommen, um eine gute Zeit zu haben. Ich habe in den ca. 180 Einsätzen nachts auf der Straße lernen dürfen, dass die Nacht so ziemlich alles parat hält, was es in einer großen Stadt wie München zu erleben gibt. Große gesellschaftliche Themen wie z.B. Sicherheit, Gleichberechtigung, Diskriminierung, Suchtmittelkonsum, Wohnungslosigkeit, usw., das alles wird auf eine besondere Art und Weise auch nachts sichtbar und es braucht besondere Maßnahmen um ihnen zu begegnen.

Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, da sie mich zum einen weder naiv noch resigniert in diese Aufgabe starten lässt und sie mir zum anderen verschiedene Türen zum Angehen von Problemen aufgemacht hat, z.B. durch wertvolle Kontakte oder Fachwissen zu bestimmten Themen. Im Übrigen: Ich bin auch nicht weg von der Straße, ich werde auch weiter draußen unterwegs sein, wenn auch nicht als Streetworker. Auch als Nachtmoderator werde ich mir regelmäßig eigene Eindrücke vom Nachtleben machen und Kontakt mit den verschiedenen Akteur*innen aufnehmen.

Was sind die wichtigsten ersten Schritte die Sie sich jetzt vorgenommen haben: Wie verschafft man sich einen guten Überblick und kriegt die richtigen Leute an einen Tisch?
Der erste wichtige Schritt, an den ich mich jetzt gemacht habe ist es, so viele dieser „richtigen Leute“ zu kontaktieren und mit ihnen einzeln in Kontakt zu treten. Da geht es natürlich um verschiedene Player aus der Nachtkultur, aus dem Sicherheitsbereich, Veranstalter*innen, Verbände, soziale Einrichtungen, Interessenvertreter*innen von Communities, usw. Das muss ich meiner Ansicht nach machen, um eine breite Übersicht über die verschiedenen Blickwinkel auf das nächtliche Feiern zu bekommen. Dadurch kann ich zum einen „MoNa“ und meine Arbeit und Aufgaben bekannt machen, was für die spätere Arbeit sehr wichtig sein wird und zum anderen kann ich versuchen, Meta-Themen heraus zu bekommen, die für viele Beteiligte relevant sind. Ich nutze dafür natürlich meine bewährten Kontakte und versuche, mich auch von Kontakt zu Kontakt weiter zu arbeiten. Zusätzlich gehe ich natürlich auch in Recherche und bin wie schon gesagt auch auf der Straße im Feiersetting unterwegs. Ganz wichtig ist für mich aber auch, dass sich Leute und/oder Organisationen, die etwas zum nächtlichen Feiern zu sagen haben, sehr gerne bei mir per Mail (kay.mayer@muenchen.de) melden können, um sich mit mir auszutauschen. Besonders wichtig wird es hier für mich, auch „normale“ feiernde Leute in einen kontinuierlichen Austausch zu bekommen, um auch und besonders deren Perspektive immer am Start zu haben. Wenn Ihr/Sie also was zu sagen habt/haben: Gerne melden!

Der Druck auf dem Kessel, was viele Fragen rund ums üblicherweise ja so lebendige Münchner Nachtleben angeht, könnte kaum größer sein als heute. Wo fängt man da derzeit überhaupt an?
Wie Sie schon sagen, der Druck ist groß und auch davon abgesehen ist die Vielfalt an wichtigen Themen wirklich sehr, sehr umfassend. Mir sind hier zwei Sachen besonders wichtig: Ich habe ja gesagt, dass mein erster Schritt die breite Vernetzung sein wird. Mit wem ich hier wann in Kontakt trete, hat nichts mit irgendeiner Auf- oder Abwertung von Problemen oder Belangen zu tun, sondern hat einfach organisatorische Gründe. Die Stelle ist ganz neu und ich muss auch hier erst meine Strukturen finden. Sollte es jemandem dennoch unter den Nägeln brennen, schnell mit mir in Kontakt zu treten habe ich ja schon gesagt, dass das gerne gemacht werden kann und soll. Außerdem weiß ich, dass es im Moment viele komplexe Problemlagen gibt, die sich zum Teil über Jahre hinweg aufgebaut haben und wie sehr diese den betroffenen Personen zu schaffen machen.

Ich fände es jedoch anmaßend, hier nach ein paar Wochen an zu kommen und zu sagen, dass ich weiß, wie es läuft und wie die Probleme angegangen werden müssen. Ich bin mir sicher, dass ich einige zentrale Problemfelder des nächtlichen Feierns präsent habe wie z.B. Diskriminierung, Drogenkonsum, Sicherheit, Über-Verwaltung/-Regelung, Sexismus, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Flächennutzung, Lärm und Müll, usw. und dass bestimmt durch meine Gespräche noch einige dazu kommen werden. Aus Achtung und Respekt vor all diesen Gebieten möchte ich hier aber nicht „schludern“ sondern mich aufmerksam mit allen befassen und das braucht an manchen Stellen einfach Zeit.

Clubs und Bars waren lange geschlossen und vermissen noch immer Perspektiven. Gleichzeitig steigen bei Festen und Ansammlungen im Freien die Probleme. Wäre es aus Ihrer Sicht nicht besser, rascher wieder zu vernünftig abgesicherten, geordneteren Wegen und Kanälen für die Feierfreudigen zurückzukehren?
Das ist glaube ich eher sekundär eine Frage von meiner Sicht. Es geht vielmehr darum, dass die Einschränkungen in der Nachtkultur eine durchaus massive Beschränkung der Rechte aller Beteiligten sind (Betreiber, Feiernde, usw.), die in der ständigen Abwägung mit dem Nutzen der Maßnahmen legitimiert sein müssen. Es muss also klare und einleuchtende Gründe dafür geben, die dann auch in einer angemessenen Art und Weise kommuniziert werden. Ansonsten ist es schwer zu erwarten, dass diese Maßnahmen weiter so lange akzeptiert und angenommen werden, wie das jetzt der Fall war. Ich möchte keine Ordnungs- und Rechtswidrigkeiten bagatellisieren oder sogar gutheißen. Es ist einfach klar und wird deutlich, dass die Menschen genug haben und wieder zurück zu mehr Normalität wollen und dazu gehört auch normales Feiern.

Man hat Ihnen doch hoffentlich eine Wunderkugel auf den Tisch gestellt, die schon mal erahnen lässt, wann die Clubs endlich wieder aufsperren können: Was sagt sie?
Auf dieses Geschenk warte ich noch, vielleicht kommt es ja noch, wer weiß. Solange das aber nicht der Fall war oder ich durch irgendeinen anderen Umstand Hellsichtigkeit erlangt habe, werde ich mich mit so einer Prognose zurück halten. Was ich gerade gesagt habe gilt: Es muss immer klar sein, mit welcher plausiblen Begründung Clubs weiter geschlossen bleiben müssen. Das gilt übrigens auch für den Bereich neuer Feierkonzepte: Wenn Veranstalter*innen oder Betreiber*innen innovative Ideen für neue Formen der Öffnung haben, dann dürfen diese meiner Ansicht nach nicht einfach pauschal vom Tisch gewischt werden, sondern sie gehören individuell bewertet, dafür werde ich mich auf jeden Fall einsetzen, so gut ich kann. Und es gibt sehr gute Ideen und Konzepte, das weiß ich.

Positiv gedreht, haben Stadt und Verwaltung ja zuletzt aus der üblen Pandemie-Not heraus oft ziemlich zupackend, vergleichsweise schnell und hemdsärmelig gute Lösungen für Kultur- und Nachtleben gefunden. Wie lässt sich die etwas liberalere Schanigärten-Genehmigungslockerheit auch in die Zeit „danach“ retten?
Das fand ich auch eine sehr gute und positive Entwicklung, die mir sehr imponiert hat. Und der Zusatz am Rande: Es haben manch andere Sachen auch sehr gut funktioniert, über die meiner Meinung nach zu wenig gesprochen wird: Verwaltungen und soziale Organisationen/Einrichtungen haben sensationell ihre Angebote umgestellt und die aller meisten jungen Menschen haben eine unglaubliche Disziplin an den Tag gelegt, die ihnen aus meiner Sicht in diesem Alter noch hätte erspart bleiben dürfen.

Zur Genehmigungslockerheit: Ich finde, der Erfolg gibt den Maßnahmen Recht! Durch die Freiheiten haben sich zum allergrößten Teil Problemlagen verbessert und es wurde „Druck vom Kessel“ genommen, z.B. durch die Schanigärten. Dadurch zeigt sich, dass man eben manchmal (wichtig, nicht überall!) durch mehr Freiheiten und nicht Überregulierung gute Ergebnisse erzielt. Natürlich muss es der Anspruch einer öffentlichen Verwaltung sein, Bescheid zu wissen und auch Regulierungsmöglichkeiten zu haben, die Profis für die Materie brauchen aber an vielen Stellen auch einfach Freiheiten für Gestaltung und das funktioniert dann auch.

Mal Hand aufs Herz: Heimlich froh, dass Sie die letzten harten Monate mit gefühltem Hausarrest und Ausgehängsten nicht auch noch selbst als unternehmungslustiger Teenager oder Jung-Erwachsener erleben mussten?
Das sage ich auch ganz offen ohne Hand auf dem Herz. Es geht denke ich gar nicht darum in irgendeinen Wettbewerb einzutreten á la „Wem ging/geht es am Schlimmsten?“. Für uns alle ist und war diese Zeit gekennzeichnet von besonderen Entbehrungen und speziellen Einschränkungen. Mein Eindruck war, dass leider die Einschränkungen, die „die jungen Menschen“ betrafen, in manchem Diskurs nicht richtig anerkannt wurden. So häufig habe ich von „der Jugend“ gehört, die sich „bloß nicht so anstellen soll, mal ein paar Monate nicht feiern gehen zu können, zu Hause könnte man ja auch Spaß haben... oder über Zoom.“

Das fand ich immer sehr von oben herab und anmaßend, besonders, wenn dann auch noch so getan wurde, als wäre den jungen Menschen die gefährdetere Generation egal und es ginge ihnen nur um den eigenen Spaß, das ist schlicht und einfach ungerecht. Gerade in der ersten Pandemie-Phase haben sich junge Leute im Großen und Ganzen sehr diszipliniert und solidarisch gezeigt, obwohl wie ich finde zu wenig passende und angemessene Kommunikation und Anerkennung stattgefunden hat. Es tut mir für die jungen Menschen wirklich sehr leid, denn grade in jüngeren Jahren sollte der kommende Sommer immer „der beste meines Lebens“ sein, in dem ich endlich von der Schule runter bin, zum Studieren gehe...oder meiner/meinem* Angebeteten auf der einen Isar-Party endlich sagen kann, wie toll er*/sie* ist. Diese wunderbare Leichtigkeit wurde jetzt lange eingeschränkt und dass das jungen Leuten sehr weh tut, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Auf welche Art von idealem Ausgehabend freuen Sie sich eigentlich privat am meisten?
Was mich am meisten zu Schaffen gemacht hat und auch immer noch belastet ist die eingeschränkte Freiheit und Spontanität. Ganz ehrlich, oft sind die ungeplantesten Abende und Nächte die Besten. Das heißt, wenn z.B. Freunde bei mir sind zum Essen sind und so gegen halb elf abends das gemeinsame Gefühl hochkommt „Ich glaube, wir ‚müssen‘ noch in die Stadt!“. Sich dann gemeinsam auf zu machen, schon in der Bahn mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen, dann in die Lieblingsbar zu gehen (bei mir das Rodman im Glockenbachviertel) und anschließend noch in einen Club und zu feiern und zu tanzen um dann morgens müde aber happy heim zu fahren ... ja das fehlt mir und darauf freue ich mich auch schon wieder.

Kann man als Mona-Leiter künftig überhaupt noch einigermaßen entspannt um die Häuser ziehen oder ist man dann vor Ort ständig „im Dienst“ und hat nie Feierabend?
Es ist von beidem etwas. Auf der einen Seite ist es mir immer wichtig, dass auch meine Work-Life-Balance passt und ich auch genug Zeit nicht im Dienst bin. Natürlich „helfen“ mir aber auch z.B. gerade beschriebene Abende oder andere Freizeit im Feier-Setting sehr für die Arbeit, weil sie mich einfach die verschiedenen Perspektiven nicht vergessen lassen, u.a. die der feiernden Personen. Von daher sehe ich es als einen guten Aspekt dieser Stelle an, dass auch meine persönlichen und privaten Erfahrungen in irgendeiner Form in den Job einfließen können. Deshalb auch nochmal mein Appell von vorhin an feiernde Personen da draußen: Auch Eure Perspektive ist sehr wichtig für mich, meldet Euch gerne. Ich richte meine private Zeit aber nicht nach der Arbeit aus oder „unterwerfe“ sie ihr, das heißt, ich werde auch weiterhin gerne und ordentlich Feiern gehen, ganz ohne den Job im Hinterkopf.

Letzte Frage: Schlafen Sie eigentlich überhaupt oder haben Sie sich das über die Jahre hinweg abtrainiert?
Schlaf wird meiner Ansicht nach überbewertet. Nein im Ernst, diese und auch meine frühere Stelle bei ConAction bringen durch die nächtlichen Einsätze natürlich Belastungen mit sich, die man auch achten und anerkennen sollte. Ich glaube am wichtigsten ist immer, dass man weiß, wofür man es macht und Bock darauf hat, was zu erreichen und zu bewegen. Dann reichen auch mal ein paar Stunden weniger Schlaf aus.

Interview: Rupert Sommer

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