Zum Dürnbräu – Wirtshaus seit 1487 zwischen Tal und Marienplatz
Bayerische Wirtshausküche in einem Haus, das seit 1487 bewirtet – mit Spaten- und Franziskaner-Bier vom Fass, zwei Terrassen und einer Verbindung zur Brauerfamilie Sedlmayr.
Das Zum Dürnbräu steht in der Dürnbräugasse im Tal, drei Gehminuten vom Marienplatz. Nach eigener Chronik richtete der herzogliche Hofbräumeister Jorg Mülner hier 1487 eine kleine Bräustube ein. Der Name kam 1607, als der Brauer Georg Dürr die Biersiederei erwarb – seither ist vom „Dürnbräu im Thal“ die Rede. 1840 heiratete Gabriel Sedlmayr II., Bräuer von Spaten, die Dürnbräu-Tochter Anna Rosalie Schwanghart; deshalb fließt bis heute Spaten-Franziskaner vom Fass, hell, dunkel und weiß. Das Haus gehört zu den wenigen der Altstadt, die 1945 stehen blieben. Seit 1986 führt die Familie Schmuck den Betrieb.
Gekocht wird bayerische Wirtshausküche: Schweinshaxe mit Dunkelbiersoße, Jungschweinebraten, Tafelspitz, Wiener Schnitzel vom Kalb, Obazda und Kaiserschmarrn, dazu täglich wechselnde Schmankerl. Die kesselfrischen Weißwürste kommen von der Metzgerei Gaßner und sind nur bis zum späten Nachmittag zu haben. Eine eigene Rubrik der Karte, „I mog koa Fleisch“, führt Käsespätzle, Spinatknödel und Rahmschwammerl auf.
Der Gastraum ist holzvertäfelt, mit gewölbter Decke und langer Wirtshaustafel; bei gutem Wetter stehen zwei Terrassen bereit, eine vor dem Haus, eine im ruhigen Innenhof. Sonntag ist Ruhetag. Kleine Gruppen buchen online, ab acht Personen fragt ihr an oder ruft an. Mehr alte Münchner Wirtshäuser findet ihr in unserer Rubrik Wirtshaus & bayerische Küche.
Reservierung
Online über die Website des Hauses; ab 8 Personen per Anfrage oder telefonisch unter 089 22 21 95.
Draußen sitzen
Ja, zwei Terrassen – vor dem Haus und im Innenhof.
