Höchster Aussichtspunkt der Altstadt

Frauenkirche München

Zum Inhalt springen
IN München Redaktion 23. September 2026

Die Frauenkirche München, offiziell Dom zu Unserer Lieben Frau, ist das Wahrzeichen der Stadt: Der spätgotische Backsteinbau am Frauenplatz ist täglich von 8 bis 20 Uhr kostenlos geöffnet, vom Südturm blickt ihr aus knapp 99 Metern bis zu den Alpen!

Wer an München denkt, hat sofort die beiden Türme der Frauenkirche vor Augen. Der über 500 Jahre alte Dom ist aber nicht nur wegen seiner zentralen Lage mitten in der Fußgängerzone bekannt, sondern auch wegen seiner Höhe, seiner Legenden und der Grabstätten der Wittelsbacher. Bei IN München findet ihr alles für euren Besuch: Öffnungszeiten, Eintritt und Turmbesteigung, die spannendsten Geschichten rund um den Münchner Dom und die nächsten Konzerte in der Frauenkirche.

Fakten zur Frauenkirche München

Name Die Frauenkirche heißt offiziell „Dom zu Unserer Lieben Frau“ und ist seit 1821 die Kathedrale des Erzbistums München und Freising.
Baujahre Die Frauenkirche in München wurde von 1468 bis 1488 gebaut und 1494 geweiht.
Türme Die markanten Turmhauben der Frauenkirche wurden erst 1525 aufgesetzt.
Höhe Der Nordturm der Frauenkirche ist 98,57 Meter hoch, der Südturm 98,45 Meter.
Baumeister Baumeister der Frauenkirche war Jörg von Halspach, auch Jörg Ganghofer genannt.
Größe Das Kirchenschiff ist 109 Meter lang, 40 Meter breit und 37 Meter hoch; die Grundfläche beträgt 3.548 Quadratmeter.
Kapazität Die Frauenkirche bietet Raum für rund 20.000 stehende Personen; bei Gottesdiensten finden etwa 2.000 Menschen Platz.
Eintritt Der Besuch der Frauenkirche ist kostenlos, die Auffahrt auf den Südturm kostet 7,50 Euro.

Das höchste Gebäude der Stadt

Wie hoch ist die Frauenkirche?

Die Frauenkirche ist nicht nur das bekannteste Wahrzeichen Münchens, sondern mit knapp 99 Metern auch das höchste Gebäude der Innenstadt. Zwischen den beiden Türmen liegen nur wenige Zentimeter: Der Nordturm misst 98,57 Meter, der Südturm 98,45 Meter.

Dass das so bleibt, hat einen Grund: Um das historische Stadtbild zu erhalten, entschieden die Münchner:innen im November 2004 per Bürgerentscheid, dass innerhalb des Mittleren Rings keine Hochhäuser über 99 Meter gebaut werden sollen. Daran orientiert sich die Stadt bis heute. Damit ist der Münchner Dom nicht nur eine beliebte Sehenswürdigkeit, sondern auch einer der besten Aussichtspunkte der Stadt.

Türme der Frauenkirche München
Die Frauenkirche ist mit mit knapp 99 Metern das höchste Gebäude der Innenstadt
Der Nordturm misst 98,57 Meter, der Südturm 98,45 Meter.

Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen

Die Frauenkirche besichtigen

Die Frauenkirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Es lohnt sich allerdings, vorher einen Blick in den Kalender zu werfen, denn während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.

Führungen: Montag bis Samstag (außer an Feiertagen) startet um 11.30 Uhr eine Domführung an der Nordturmkapelle. Anmelden könnt ihr euch im Domshop. Das Münchner Bildungswerk bietet außerdem Sonderführungen an, etwa mit Zugang zum Chorraum oder zu den Grüften.

Gottesdienste: Der Münchner Dom ist Pfarr- und Bischofskirche, hier wird täglich Gottesdienst gefeiert. Die aktuellen Zeiten stehen auf muenchner-dom.de. Wer nicht vor Ort sein kann: Sonntags um 10 Uhr sowie Montag bis Freitag um 18 Uhr werden die Gottesdienste per Livestream übertragen.

Barrierefreiheit: Der Kirchenraum ist nach „Reisen für Alle“ als barrierefrei zertifiziert. Das gilt nicht für den Südturm (siehe unten).

Wie lange dauert ein Besuch? Für den Kirchenraum mit Teufelstritt, Gruft-Eingang und Chorgestühl solltet ihr etwa 30 bis 45 Minuten einplanen. Mit Turmbesteigung seid ihr gut eine Stunde unterwegs.

Die Frauenkirche und die Alpen im Hintergrund
Die Frauenkirche und die Alpen im Hintergrund © München Tourismus B. Roemmelt
Bei Föhn und klarer Sicht reicht der Blick auch von der Frauenkirche bis zu den Alpen.

Aussicht vom Südturm bis zu den Alpen

Turmbesteigung in der Frauenkirche München

Nach rund zehn Jahren Sanierung ist der Südturm der Frauenkirche seit März 2022 wieder für Besucher*innen geöffnet. Der Nordturm ist nicht zugänglich.

So läuft der Aufstieg ab: Der Eingang liegt in der südlichen Kapelle rechts vom Hauptportal. Zuerst geht es knapp 90 Stufen eine enge Wendeltreppe hinauf, vorbei an den Glocken, danach bringt euch ein kleiner Aufzug (maximal vier Personen) in die Turmstube. Dort, in fast 99 Metern Höhe, schaut ihr aus 16 Fenstern über München. Touchscreens erklären, was ihr seht.

Was sieht man vom Südturm der Frauenkirche?

Direkt unter euch liegen der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus und der Alte Peter, weiter nördlich die Theatinerkirche am Odeonsplatz, im Nordwesten der Olympiaturm. Bei Föhn und klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Alpen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise für den Turm der Frauenkirche:

Montag bis Samstag 10 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 11.30 bis 17 Uhr
Letzter Aufstieg 16.30 Uhr
Erwachsene 7,50 €
Kinder 7 bis 16 Jahre, ermäßigt (Schüler:innen, Studierende) 5,50 €
Kinder bis 6 Jahre frei
Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) 21 €

Tickets gibt es vor Ort im Domshop im Inneren der Frauenkirche oder online über München Tourismus. Gut zu wissen: Maximal 60 Personen dürfen gleichzeitig in den Turm, an Wochenenden kann es daher Wartezeiten geben. Der Aufstieg ist nicht barrierefrei und in der Spindeltreppe ist es eng. Wer unter Platzangst leidet, sollte darauf verzichten. Bei besonderen Anlässen im Dom kann der Turm kurzfristig geschlossen sein.

Die Kuppeln der Frauentürme werden von Nahem gezeigt.
Kuppeln der Frauentuerme © München Tourismus, Jan Saurer
Die charakteristische Form der Türme nennt man in der Fachsprache „Welsche Hauben“.

Details der Türme

Welsche Hauben, Glocken und ein Nullpunkt

Die charakteristische Form der Türme nennt man in der Fachsprache „Welsche Hauben“ („welsch“ bedeutet fremd). Sie wurden nach dem Vorbild des Felsendoms in Jerusalem geplant.

Die Hauben kamen erst 1525 dazu, fast 40 Jahre nach Fertigstellung des Kirchenschiffs. Zum einen ging der Stadt München nach dem Landshuter Erbfolgekrieg das Geld aus, zum anderen war der Architekt der Frauenkirche, Jörg von Halspach, bereits 1488 gestorben. Die Höhe der Türme wurde schon im 16. Jahrhundert genutzt: Damals hielten Brandwächter von hier oben Ausschau nach Feuern in der Stadt.

Die Renaissance-Hauben von Münchens bekanntester Kirche überstanden sogar die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend unbeschadet.

Im Südturm hängen heute sieben große Glocken, im Nordturm drei. Mit seinen historischen Glocken aus dem Mittelalter und dem Barock zählt das Domgeläut der Frauenkirche zu den wertvollsten Ensembles in ganz Deutschland. Vor allem die Salve-Glocke aus dem Jahr 1490 ist eine Besonderheit: Mit rund acht Tonnen ist sie die größte Glocke im Münchner Dom und wird nur zu besonderen Anlässen geläutet.

Im Nordturm steht außerdem ein mittelalterliches Tretrad aus Holz, mit dem beim Bau vor über 500 Jahren das Baumaterial mit reiner Körperkraft nach oben befördert wurde. Auch ein spannender Fakt: Die Spitze des Nordturms war von 1801 bis 1927 der Nullpunkt des bayerischen Soldner-Koordinatensystems, von dem aus die ersten bayerischen Landesvermessungen gemacht wurden. Benannt ist es nach dem Physiker Johann Georg von Soldner.

Panorama mit Frauenkirche München
Die Renaissance-Hauben von Münchens bekanntester Kirche überstanden sogar die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend unbeschadet.
Im Südturm hängen heute sieben große Glocken, im Nordturm drei.

Bau und Geschichte der Frauenkirche

Von der Marienkapelle zum Münchner Dom

Offiziell heißt die Frauenkirche „Münchner Dom“ oder „Dom zu Unserer Lieben Frau“, denn sie ist der Schutzherrin Maria gewidmet. Daher auch der Name Frauenkirche. Seit 1821 ist sie die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising.

Schon vor dem Bau der heutigen Kirche stand an derselben Stelle die „Marienkapelle“, im 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern errichtet. Weil München wuchs, wurde sie nach rund 200 Jahren abgerissen, man hatte sich für einen größeren Neubau entschieden. Einige der alten Glasgemälde und Altäre wurden allerdings in die spätere Frauenkirche übertragen.

Mit dem Bau der Frauenkirche wurde schließlich am 9. Februar 1468 begonnen. Die Bauzeit betrug nur rund 20 Jahre, was für damalige Verhältnisse sehr schnell war. 1494 wurde der Dom geweiht. In der Bauweise zeigen sich mehrere Besonderheiten: Zum einen ist die spätgotische Kirche ein Backsteinbau, und die sieht man im Süden Deutschlands viel seltener als im Norden. Backstein war robust, kostengünstig und leicht zu beschaffen. Mit 3.548 Quadratmetern zählt die Frauenkirche zu den drei größten Backsteinkirchen nördlich der Alpen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von IN München (@in_muenchen)

Außerdem ist sie die letzte Hallenkirche in einer Residenzstadt der Wittelsbacher, dazu gehörten neben München auch Heidelberg und Mannheim. Eine Hallenkirche zeichnet sich dadurch aus, dass die Seitenschiffe dieselbe Höhe haben wie das Mittelschiff, der gesamte Bau wird von nur einem Dach überspannt. Das Innere der Frauenkirche ist 37 Meter hoch, 40 Meter breit und 109 Meter lang. Bei Gottesdiensten oder Orgelkonzerten finden hier bis zu 2.000 Menschen Platz.

Die Frauenkirche hat fünf Portale: das Hauptportal und jeweils zwei Portale an den Längsseiten. Jede Tür ist einem Heiligen oder einer bedeutenden Persönlichkeit gewidmet, wie das „Bennoportal“ dem Stadt- und Landespatron Benno von Meißen oder das Hauptportal der Mutter Gottes. Über dem Donatusportal, auch „Brautportal“ oder „Schrannentor“ genannt, befindet sich eine Sonnenuhr. Es ist außerdem der einzige Eingang mit gotischem Figurenschmuck. Das könnte daran liegen, dass er zeitweise der meistgenutzte Eingang war, weil er zum Schrannenmarkt hinausführte, damals ein wichtiger Handelsplatz.

Ansonsten hat die Frauenkirche eine eher schmucklose Außenfassade, im Vergleich zu anderen gotischen Kirchen gibt es nur wenig Figurenschmuck. Bei den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde unter anderem das originale Sternengewölbe zerstört, auch die Türflügel mussten ersetzt werden. Die Kirche wurde zunächst in schlichterer Form wiederaufgebaut und in den folgenden Jahrzehnten nach und nach umgestaltet, bis sie wieder freundlicher wirkte.

Der bekannte Teufelstritt vor dem Tor in der Frauenkirche
Frauenkirche Teufelstritt © München Tourismus, Peter Kiser
Um den Fußabdruck rankt sich eine Sage, von der es verschiedene Varianten gibt.

Die Sage vom Fußabdruck des Teufels

Der Teufelstritt in der Frauenkirche München

Wer die Frauenkirche betritt, kommt am sogenannten Teufelstritt nicht vorbei: einem Fußabdruck im Boden der Eingangshalle. Von diesem Punkt aus war früher kein einziges Kirchenfenster zu sehen. Heute seht ihr hier das Mittelfenster, das war aber etwa von 1620 bis 1858 von einem großen Hochaltar verdeckt. Um den Fußabdruck rankt sich eine Sage, von der es verschiedene Varianten gibt.

Eine Version besagt, dass Baumeister Jörg von Halspach einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte, um die Kirche in der kurzen Bauzeit fertigzustellen. Als der Teufel sich seinen Lohn abholen wollte, nämlich die erste Person, die die Kirche betrat, wies Halspach ihn darauf hin, dass er die Fenster vergessen hatte. Der Teufel stampfte wütend auf und verwandelte sich in einen Wind, der bis heute um die Frauenkirche wehen soll.

Eine andere Variante geht so: Der Teufel wollte den Bau verhindern, als er hörte, dass in München schon wieder eine Kirche gebaut werden sollte. Nach der Fertigstellung sah er sich die Kirche an und musste lachen, weil der Bau keine Fenster hatte. Er stampfte triumphierend auf und hinterließ einen Fußabdruck im Boden. Als er später von außen sah, dass es doch Fenster gab, ärgerte er sich so, dass er sich in einen Wind verwandelte, der das Gebäude zum Einsturz bringen sollte.

Welche Geschichte man auch glaubt: Der Teufelstritt ist einer der meistfotografierten Punkte im Münchner Dom. Stellt euch einmal selbst hinein und schaut nach vorn.

Bischofsgruft und Kenotaph Ludwigs des Bayern

Grabstätte der Wittelsbacher

Neben dem Teufelstritt zählen auch das Wittelsbacher-Denkmal und die Bischofsgruft zu den Highlights für Besucher*innen.

Die Bischofsgruft liegt in einer Krypta hinter dem Altarraum und ist über eine doppelläufige Treppe erreichbar. Hier sind zahlreiche Wittelsbacher bestattet, von Kaiser Ludwig dem Bayern bis zum letzten bayerischen König Ludwig III. Auch Erzbischöfe wie die Kardinäle Michael von Faulhaber, Joseph Wendel und Julius Döpfner haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Die heutige Krypta entstand 1971, die Särge wurden in die Wandnischen eingemauert. Der schlichte Raum mit seinem kleinen Altar wird auch für Gottesdienste in kleineren Gruppen genutzt. (König Ludwig II. liegt übrigens nicht hier, sondern in der Fürstengruft von St. Michael.)

Das Wittelsbacher-Denkmal ist ein sogenanntes Kenotaph, also ein Scheingrab. Es wurde 1622 als Gedächtnismonument für Kaiser Ludwig den Bayern aufgestellt. Im Inneren des Marmorgehäuses befindet sich eine Gedenktafel für ihn. Die Bronzefiguren auf dem Denkmal zeigen unter anderem Herzog Wilhelm IV. und Albrecht V. Auch dieses Denkmal stand ursprünglich an einer anderen Stelle und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals versetzt.

Orgel Frauenkirche
Orgel in der Frauenkirche © München Tourismus, Werner Boehm
Die Orgelanlage der Frauenkirche zählt zu den größten des Landes.

Frauenkirche innen

Superlativen: Chorgestühl, Orgeln und Automatenuhr

Die Frauenkirche besitzt das größte in Deutschland erhaltene Figurenensemble der Spätgotik. Die Figuren des Chorgestühls, 1495 bis 1502 von Erasmus Grasser geschaffen, wurden während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und blieben so von den Zerstörungen verschont. Ein Großteil konnte am neuen Chorgestühl wiederverwendet werden. Die 16 Reliefs des ursprünglichen Chorgestühls sind heute im Bayerischen Nationalmuseum ausgestellt.

Und es geht weiter mit den Superlativen: Die Orgelanlage der Frauenkirche zählt zu den größten des Landes. Im Münchner Dom stehen insgesamt vier Orgeln aus der Werkstatt Georg Jann. Allein die Hauptorgel (95 Register) und die Chororgel (36 Register) kommen zusammen auf 131 Register. Jedes Register besteht aus mehreren Pfeifen mit derselben Klangfarbe, insgesamt sind es 9.833 Pfeifen.

Auch sehenswert ist die rund 450 Jahre alte Automatenuhr. Uhren waren in Kirchen früher unerlässlich, weil sie die Gebetszeiten vorgaben. Man geht davon aus, dass in der Frauenkirche von Anfang an eine Uhr stand, die heutige Automatenuhr wird auf 1568 datiert. Das Ziffernblatt besteht aus zwei beweglichen Löwen, dazu zeigt die Uhr Jesus, Maria und Gott sowie den Sonnenlauf, die Planeten und die Tierkreiszeichen. Immer um die Mittagszeit setzt sich die Automatenuhr in Bewegung.

Fragen & Antworten

FAQ zur Frauenkirche München

Die Türme der Frauenkirche sind knapp 99 Meter hoch: Der Nordturm misst 98,57 Meter, der Südturm 98,45 Meter. Damit ist die Frauenkirche das höchste Gebäude der Münchner Innenstadt.
Die Kirche ist der Gottesmutter Maria, „Unserer Lieben Frau“, geweiht. Ihr offizieller Name lautet deshalb „Dom zu Unserer Lieben Frau“, im Alltag sagt man Frauenkirche oder Münchner Dom.
Nein, der Besuch des Kirchenraums ist kostenlos. Nur die Auffahrt auf den Südturm kostet Eintritt: 7,50 Euro für Erwachsene, 5,50 Euro ermäßigt und für Kinder von 7 bis 16 Jahren.
Ja, aber erst nach knapp 90 Stufen über eine enge Wendeltreppe. Danach bringt ein kleiner Aufzug die Besucher*innen in die Turmstube. Der Turm ist deshalb nicht barrierefrei.
Der Grundstein der Frauenkirche wurde 1468 gelegt, nach rund 20 Jahren Bauzeit war der Bau 1488 fertig, 1494 wurde sie geweiht. Die typischen Turmhauben kamen 1525 dazu.
In der Bischofsgruft der Frauenkirche sind unter anderem Kaiser Ludwig der Bayer, der letzte bayerische König Ludwig III. und mehrere Münchner Erzbischöfe bestattet.
Der Teufelstritt ist ein Fußabdruck im Boden der Eingangshalle der Frauenkirche. Der Sage nach stampfte hier der Teufel auf, weil er von dieser Stelle aus keine Fenster sehen konnte.

ÖPNV und Co.

Karte und Anfahrt: So kommt ihr zur Frauenkirche München

Auf der Karte seht ihr, wo die Frauenkirche liegt: mitten in der Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Karlsplatz (Stachus), die Adresse ist Frauenplatz 12, 80331 München. Am besten kommt ihr mit der U- oder S-Bahn. Vom Marienplatz, wo die U3, die U6 und alle S-Bahnen halten, lauft ihr rund drei Minuten über die Kaufingerstraße.

Alternativ steigt ihr am Karlsplatz (Stachus) aus der U4, U5 oder S-Bahn aus und geht rund zehn Minuten durch die Fußgängerzone. Das Hauptportal liegt an der Westseite zwischen den beiden Türmen. Wer trotzdem mit dem Auto kommt, findet die nächste Parkmöglichkeit in der Pschorr Garage am Altheimer Eck. Weil die Altstadt Fußgängerzone ist, lohnt sich die Anfahrt mit dem Auto aber kaum.

Auf einen Blick

Wichtige Besucherinfos zur Frauenkirche

Adresse
Frauenplatz 12, 80331 München (Hauptportal an der Westseite zwischen den Türmen)

Öffnungszeiten
Die Frauenkirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet und kostenlos zugänglich.

Südturm
Mo–Sa 10 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 11.30 bis 17 Uhr, letzter Aufstieg 16.30 Uhr. Erwachsene 7,50 €, ermäßigt und 7 bis 16 Jahre 5,50 €, bis 6 Jahre frei, Familienticket 21 €.

Nächste Haltestelle
U3/U6 und alle S-Bahnen Marienplatz, von dort rund 3 Minuten zu Fuß; alternativ U4/U5 und S-Bahn Karlsplatz (Stachus), rund 7 Minuten zu Fuß durch die Fußgängerzone.

Parkmöglichkeit
Pschorr Garage (Altheimer Eck). Die Altstadt ist Fußgängerzone, eine Anfahrt mit dem Auto lohnt sich kaum.

Führungen
Domführung Mo–Sa (außer an Feiertagen) um 11.30 Uhr, Treffpunkt Nordturmkapelle, Anmeldung im Domshop.

jetzt rufen

Mehr Infos
www.muenchner-dom.de