Konzert-Highlights

Weitere Konzert-Highlights im Juli

Tash Sultana am 24. Juli im Zenith

Glasklare Stimmen und instrumentale Vielseitigkeit

Die britischen Musiker Roland Orzabal und Curt Smith, besser bekannt als Tears For Fears, sind seit ihrem Kultsong „Shout“ sogenannte Synthiepop-Legenden und gehören fest in den Kanon der Achtziger Jahre. Der Song erschien 1985 und erreichte sowohl in Deutschland, als auch in Amerika Platz 1 der Charts. 

Mit dem dazugehörigen Album „Songs From The Big Chair“ wurden Orzabal und Smith endgültig zu Stars. Im Jahr 2017 hat das Duo ihre größten Hits auf dem Best-of-Album „Rule The World“ veröffentlicht. Zu Gast haben sie in München die ebenfalls sehr erfolgreiche Sängerin Alison Moyet, die ihr Publikum mit ihrer ausdruckstarken Bluesstimme und Hits wie „All Cried Out“ und „Is This Love?“ begeistern wird. (12.7. Tollwood Musik Arena)

„Beeindruckender Folk-Blues der Schmerzensfrau und Songgöttin“, so schreibt der Rolling Stone über das neue Album von Cat Power. Besser kann man die Lieder der Sängerin, Songwriterin und Produzentin Chan Marshall auch kaum beschreiben. Nach sechs Jahren Funkstille hat sie auf dem neuen Album „Wanderer“ die Reise ihres Lebens musikalisch umgesetzt und erzählt davon, „von Stadt zu Stadt zu gehen, mit meiner Gitarre, meine Geschichte zu erzählen; mit Ehrfurcht vor den Menschen, die Ähnliches Generationen vor mir gemacht haben“. Jedes ihrer Konzerte ist einzigartig, denn man weiß nie, was und wie Cat Power singt, Überraschungen sind fest eingeplant. Support: Snareset (15.7. Backstage Werk)

Alle tagesaktuellen Konzert-Termine auf events.in-muenchen.de

Die Band ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um Hardcore-Punk mit rock’n’rolliger Wucht und maximal ausgeflippte Live-Shows geht: Clowns. Die Formation aus Australien macht seit einigen Jahren mächtig Alarm in der Hardcore-Punk-Szene und hat sich mit ihrem exzentrisch-zappeligen Sound erfolgreich zwischen The Bronx, Frank Carter und John Coffey gedrängelt. Im April erschien das vierte Studioalbum „Nature/Nurture“ und gilt als der bislang beste Longplayer der Band aus Melbourne. Wer mitten im Sommer ‘ne fette Packung braucht – hier ist man goldrichtig. (15.7. Strom)

Mit ihrer Mischung aus elektronischem, keltischen Pop, Folk und World Music gelang Loreena McKennitt ein bemerkenswerter Erfolg musikalischer Poesie. Weltweit verkauft sie über 14 Millionen Alben, mehr als 1,6 Millionen allein in Deutschland. In diesem Sommer kehrt sie nach über 2 Jahren mit ihrer „Lost Souls“-Tour nach München zurück. McKennitts Markenzeichen sind und bleiben ihre glasklare Sopranstimme und ihre instrumentale Vielseitigkeit an Harfe, Klavier und Bandonion. Bei ihren umjubelten Auftritten verbindet sie Musik mit Erzählungen, die durch ihre Spurensuche in der keltischen Geschichte inspiriert wurden – irischen Gedichten von Yeats und Keats und mit Texten klassischer Schriftsteller wie Shakespeare und Tennyson. Begleitet wird Loreena McKennitt von einer fünfköpfigen Band. (15.7. Tollwood Musik Arena)

Für den Songwriter Xavier Rudd gibt es keine Grenzen in der Musik: seine Reggae-basierten Songs kombiniert er mit Elementen aus den verschiedensten Genres – und das mit großem Erfolg: Seine Fan-Base reicht schon lange über die Grenzen Australiens bis nach Europa und Nordamerika. Auch auf seinem neunten Album „Storm Boy“ überzeugt der Aktivist mit politischen und philosophischen Lyrics und spielt sich so in die Herzen des Publikums weltweit. Als Co-Headliner treten an diesem Abend das John Butler Trio auf, dessen Musik-Stil aus Blues, Country, HipHop und Reggae nun noch grooviger und auch mehr von Folk geprägt ist. Nun stellt das Trio auf der Europa-Tour sein neuestes Album „Home“ vor beim Down Under-Doppelpack. (16.7. Tollwood Musik Arena)

Für viele ist „Babylon Berlin“ die beste deutsche Serie, was auch daran liegt, dass das Lebensgefühl dieser damals so wilden, unbändigen und dekadenten Stadt so wunderbar auf die Zuschauer übertragen wird. Und das liegt auch an der Musik: Das Moka Efti Orchestra, ein 14köpfiges Ensemble um die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien sowie den Saxophonisten und Arrangeur Sebastian Borkowski bringt die Musik der 1920er Jahre zurück. Nun kommt es auf Tournee und die Konzertbesucher werden buchstäblich ins Moka Efti eingeladen, einen der Berliner Unterhaltungspaläste der 1920er Jahre. Mit dabei ist auch Severija, die Original-Sängerin aus „Babylon Berlin“ mit dem Titelsong „Zu Asche, zu Staub“. Perfekte Zeitreise. (17.7. Philharmonie)

Münchens alternativster Radiosender M94,5 lädt wieder zur großen Sommernacht mit Livemusik und Aftershowparty. Den Abend eröffnen dabei die lokalen Durchstarter von Umme Block, die mit einer Mischung aus TripHop und Electronica für eine Rave-Stimmung sorgen. Weiter geht’s mit dem Münchner Rapper LUX, bis dann die Schweizer Klaus Johann Grobe mit tanzbarem Disko-Elektropop den Laden auseinander nehmen. Anschließend bitten noch M94,5-DJs zum Tanz bis in den Morgen. (19.7. Ampere)

Monsters of Song heißt ein Projekt von Marc Villon, Philip Bradatsch und Don Marco. In kurzen, wechselnden Solo-Sets stellen sich die drei in München ansässige Songwriter und Sänger vor. Marc Villon kennen einige als Sänger der Punkband Zoo Escape, Don Marco aka Markus Naegele ist der Frontmann der Indierocker Fuck Yeah. Philip Bradatsch ist normalerweise im Americana-Fach zuhause, nun singt er, wie auch seine Kollegen, neue Songs erstmals in deutscher Sprache. Man darf gespannt sein. (21.7. Crönlein)

Diese Band ist eine Urgewalt: Wer Skin und ihre Kollegen einmal live gesehen hat, weiß das. Ein guter Beleg dafür ist auch das aktuelle Live-Doppel-Album, das Skunk Anansie ihren Fans zum 25. Bandjubiläum schenkten. Die wilden, angriffslustigen Songs der Frühphase („Little Baby Swastika“) sitzen darauf immer noch so gut, wie die ebenfalls starken Stücke des letzten Studioalbums, zum Beispiel „Love Someone Else“, oder die beiden Balladen „Weak“ und „Hedonism“, die sie zu Weltstars machten. Aber nicht nur Skins Charisma und ihre Energie bleiben etwas Besonderes, auch ihre Haltung und ihre politischen Texte. (24.7. Tonhalle)

Nachdem Tash Sultana letztes Jahr bereits fünf ausverkaufte Deutschland-Shows mit knapp 20 000 verkauften Tickets gespielt hat, kommt Tash auch heuer wieder in die großen Konzerthallen. Der Erfolg mag manche vielleicht immer noch überraschen, verdient ist er allemal. Der*die Australier*in hat sich den Traum aller Straßenmusiker*innen erfüllt und ist auf den großen Bühnen der Welt angekommen. Im August erscheint endlich das Debütalbum „Flow State“, gekonnt wird dabei Rock und Reggae, R’n’B und Soul, Folk und Indie vermischt. Tash kommt dabei mit vier, fünf Gitarren, etlichen anderen Instrumenten und einer Loop Station auf die Bühne, mit denen Sultana locker eine ganze Handvoll Musiker*innen ersetzt. (24.7. Zenith)

Munich Rocks – und das schon seit über zehn Jahren. Mit der Singer-Songwriterin Elle A, dem Elektro-Pop von LORiiA und den Punkrockern Stand Up Stacy ist ein bunter Abend toller Musik aus München garantiert. Elle A liebt die Oper, den Chanson und den tief wurzelnden Rock – und mischt dies mit Klavier und ihrer Stimme, die einem gutem alten Single Malt ähnelt. LORiiA verbinden die Unschuld der Kammermusik mit den treibenden Elementen aus Elektro und mitreißendem Pop, produziert von Christian Heiss (Lali Puna). Stand Up Stacy hingegen sorgen für College-Punk-Power und ausgelassene Partystimmung. (25.7. Ampere)

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