Two towering black figures seize a frightened child wearing a shirt that reads 'PUNK IS NOT DEAD' amid a desolate cityscape.

„Im Schatten des Riesen“ – Reihen & Festivals im Juli

Mit den Filmkunstwochen und mehr zeigt der Juli, was er abseits des Filmfests so kann.

Die 74. Filmkunstwochen – Ab 22.7. bis 12.8.

Spot on! Die 74. Filmkunstwochen (22.7. – 12.8.) feiern ein Sommerfest des Kinos mit Hommagen, Retrospektiven, Kinogeschichte und Previews. Zwölf Münchner Arthouse-Kinos zeigen, was ihnen gefällt. Darunter Filme mit Sandra Hüller oder die Oscar-gekrönten Zeitexperimente von Christopher Nolan. Dazu eine Hommage an die Komödien von Rob Reiner, Western & Musical, eine Reihe zu Film und Literatur, die Mind-Game-Filme der 1990er und Spanische Originale zu 20 Jahren Cinema Español & Latino. Neu ist dieses Jahr „Kino Live“! Neben Konzertfilm-Sneaks im Leopold gibt es ein Konzert im Theatiner, außerdem eine Ausstellung mit Performance im Neuen Maxim. Da das Cinema Iran dieses Jahr als eigenständiges Festival leider aufgrund des Krieges ausfallen muss, seien die drei iranischen Filme, die bei den Filmkunstwochen gezeigt werden besonders empfohlen, die da sind: „Lolita lesen in Teheran“, „Roya“ und „Persepolis“ (R.I.P. Marjane Satrapi <3).


Sátántangó im Werkstattkino

Das Werkstattkino wird auch im 51. Jahr seines Bestehens weiterhin verlässlich megalomaner und zeigt einen Film, der allein ein ganzes Festival für sich darstellt. “Satanstango“ von Béla Tarr, nach dem Roman vom recht frischgebackenen Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai, dauert 450 Minuten und gilt als eines der monumentalsten Werke der Filmgeschichte. Nur am Samstag, 4.7. um 13:00 Uhr. Zwei Pausen à 10 Minuten.


Reihen im Filmmuseum

Im Filmmuseum geht im Juli unterdessen die Reihe zum Puppentrickfilm ins Finale und die Internationalen Stummfilmtage starten. Besonders empfohlen sei an dieser Stelle der 15.7. an dem sich mit diversen Kurzfilmkomödien des großen amerikanischen Eigenbrötlers Charley Bower beide Reihen treffen. Am 7.7. gibt es zudem G.W. Pabsts Klassiker „Tagebuch einer Verlorenen“. Weitere Highlights: Laurel & Hardy & Co. (11.7.), The Four Horsemen of the Apocalypse (14.7.) u.v.m.