Auch vor dem 43. Filmfest Ende des Monats gibt es im Juni viel zu entdecken.
Diverse Reihen im Filmmuseum
Das Stadtmuseum hat auch im Juni verlässlich faszinierende Reihen im Petto. Besonders empfohlen seien an dieser Stelle die Abende zur Geschichte des Puppentrickfilms, die mit „The Periwig Maker“, „Mad God“ oder „Johnny & Me – Eine Zeitreise mit John Heartfield“ zeigen, wie unterschiedlich jene Disziplin der Animationskunst ausgeformt werden kann. In der Reihe 100 Jahre Mel Brooks kann man in das erstaunlich vielseitige Oeuvre der Komödienlegende eintauchen. Dazu Liebesfilme, Henrik Ibsen und der NS-Film und mehr.
Kino, Mond und Sterne
Mit dem Sommer kehren die Freiluftkinos zurück in unsere Stadt. Ab 4.6. startet im Westpark wieder Kino, Mond und Sterne. Zu sehen gibt es ein Potpourri großer Mainstream-Kracher der vergangenen Monate: „Ein Münchner im Himmel“, „Hoppers“, „One Battle After Another“ und mehr. Zwischendrin kommen bei der European Outdoor Film Tour und der International Ocean Film Tour auch die Doku-Fans auf ihre Kosten.
Kino am Olympiasee
Auf ein ähnliches Programm setzt man auch beim Kino am Olympiasee. An den Wochenenden kommen am Nachmittag aber auch die Kleinen auf ihre Kosten: Der durchaus zu empfehlende „Pumuckl und das große Missverständnis“ läuft neben anderen Schwergewichten der Halbwüchsigenunterhaltung wie „SpongeBob: Piraten Ahoi!“ und „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“. Ein Blick durchs Programm lohnt sich.
43. Filmfest München
Bei Redaktionsschluss war noch nicht viel öffentlich bezüglich des 43. Filmfests München. Vom 26.6. bis 5.7. wird unsere Stadt wieder zu einem noch größeren Mekka für Cineast*innen als sie es eh schon ist. Unter anderem werden neun deutsche Filme und sieben Serien ihre Weltpremiere feiern. Eröffnet wird das Fest von Paweł Pawlikowskis „Vaterland“, in dem Sandra Hüller Erika Mann mimt. Bald mehr dazu.
