Wirtshaus & bayerische Küche

Xaver's – das Wirtshaus der Geschwister Portenlänger in der Rumfordstraße

Seit 2018 führen drei Geschwister in den Räumen des früheren Zwingereck ein bayerisches Wirtshaus mit Augustiner vom Fass, benannten Bio-Lieferanten und dunkelgrün gestrichenen Wänden.

Gastraum des Wirtshauses Xaver's in München mit Holzvertäfelung, Holztischen und Gästen an den Tischen
Holzvertäfelung und Geweih-Lüster stammen noch vom Vorgänger, die Wandfarbe darüber ist neu. Xaver's / Porti Gastro GmbH & Co. KG

Im April 2018 eröffneten die Geschwister Jakob, Theresa und Xaver Portenlänger in der Rumfordstraße ihr erstes eigenes Haus. Die Räume gehören der Brauerei Augustiner; zuvor hatte hier rund vierzig Jahre lang das Zwingereck gewirtschaftet. Im Hintergrund steht ein älterer Familienbetrieb: der Alte Wirt in Grünwald, den Urgroßvater Georg Portenlänger 1919 als Metzgerei und Dorfwirtschaft eröffnete, seit 2006 vollständig biozertifiziert. Jakob Portenlänger ist gelernter Koch und diplomierter Hotelier, Theresa Portenlänger Fachwirtin im Gastgewerbe und für Gäste, Team und Veranstaltungen zuständig, Xaver Portenlänger kommt vom Veranstaltungsmanagement.

Gekocht wird bayerisch, Küchenchef ist Sebastian Wenz. Auf der Karte mit Stand August 2026 stehen Schweinsbraten, Wiener Schnitzel vom Bio-Kalb, Backhendl und Schlierseefilet vom Grill, dazu Käsespätzle und ein Blumenkohlsteak mit Tahincreme als fleischlose Hauptspeise, zum Schluss Kaiserschmarrn. Die Karte wird ausgetauscht, Einzelnes kann also verschwunden sein. Die Lieferanten nennt das Haus mit Namen: Fleisch von der Biometzgerei Juffinger in Tirol, Brot von Julius Brantner, Gemüse vom Billesberger Hof in Moosinning. Gezapft wird Augustiner. Das Haus beschreibt sein Konzept als „keine Revolution, sondern eine Evolution der bayerischen Wirtshauskultur".

Von der Vorgängerwirtschaft blieben die Holzvertäfelung an Wand und Decke und die Geweih-Lüster, die Wände darüber sind tannengrün gestrichen, dazu Holztische und Stühle mit geschnitzten Herzen. Eine Eckbank mit Stammtisch ist geblieben, am Ausschank steht eine lange Tafel; für Gruppen gibt es das Stüberl und weitere abtrennbare Räume. Das Personal trägt Dirndl und Westen des Trachtendesigners Frederic Meisner.

Geöffnet ist täglich ohne Ruhetag, von Montag bis Mittwoch erst am Abend, von Donnerstag bis Sonntag schon mittags. Reserviert wird über die eigene Website; Abendtische sind auf zweieinhalb Stunden angesetzt. Für Feiern vermietet das Haus das Stüberl für bis zu 35 Personen und bei Exklusivbuchung die gesamten Räumlichkeiten für bis zu 100, jeweils mit eigenen Drei-Gänge-Menüs und einer eigenen Anfrageadresse. Im Sommer wird draußen bestuhlt.

Reservierung

Empfohlen, über die eigene Website; Abendtische sind auf zweieinhalb Stunden angesetzt.

Gut für

Brotzeit und Wirtshausessen im Zentrum, Familien- und Firmenfeiern, Tracht auch außerhalb der Wiesn-Zeit.

Draußen sitzen

Ja, im Sommer wird draußen bestuhlt.