Framed green panel featuring two overlapping black leather chair cushions against a bold background.

Neue Ausstellungen im September

Von neuen Ausstellungen in großen Museen bis zu Vernissagen in kleinen Galerien gibt es viel zu entdecken… bei den neuen Ausstellungen im September

IN München präsentiert die Ausstellungs-Highlights des Monats.

Neue Ausstellungen im September

Laura Bohnenberger – tell the girls* im Blumen21PopUp

Support your local artists! Laura Bohnenberger kennen Sie wahrscheinlich eh schon. Wenn nicht ein Reminder: Sie leitete den BeanStore in der Theresienstraße, stellte bereits im Kunstlabor 2, Café Kosmos, Amari u.s.w. aus. Ihre Themen Kunst, Mode und die unterschiedlichen Facetten der Fraulichkeit vereint sie in ihren Werken. Ihre Arbeiten wirken sehr persönlich. Ihre Medien und Techniken variieren. Sie lässt sich immer wieder durch die facettenreichen Begegnungen mit Frauen inspirieren und verändert ihre Materialauswahl und Stil auch dadurch immer wieder: Mal geht sie ins Detail und ganz nah ran, mal im Anschnitt, quasi nicht ins Format passend, mal abstrakt oder lebensnah. Frei nach ihrem Motto: „Fraut Euch!“

11.9. bis 16.9.

Memory Gap – Potentiale archivalischer Praxen in der Gegenwartskunst im Haus der Kunst

Archive adressieren die Zukunft. Ihre Faszination als Wissensspeicher und kollektives Gedächtnis ist ungebrochen. 17 Künstler*innen aus fünf Kontinenten entwickeln in ihren ausgestellten Werken eigene historische wie biografische Modelle der Selbstermächtigung und Erinnerung. Dabei brechen sie von Archiven formierte Regelsysteme durch subversive Impulse oder poetische Eingriffe auf, identifizieren missing links und unterlaufen mit ihren Interventionen die offizielle Lesart hegemonialer Narrative. Die Ausstellung befragt die Auseinandersetzung mit archivischen Strategien und Arbeitsweisen in der Gegenwartskunst.

5.9. bis 19.9.

The Art of Snowboards // Street Art on Snowboards“ in der Orangerie München

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus der vielleicht weltweit einzigen privaten Sammlung international renommierter Urban Art-Künstler:innen, die Snowboards als Bildträger neu interpretiert haben. Die Street Art-Szene hat sich schon auf zahlreichen Skateboards verewigt, noch nie aber auf Snowboards. Jedes Board ist ein Unikat, jedes eine Auftragsarbeit, jedes unverkäuflich. Die Boards tragen die Handschrift bekannterer Künstler*innen, die die Street-Art-Szene seit Jahrzehnten prägen oder mit innovativen Positionen bereichern, ebenso wie die eben erst entdeckter Talente.

3. – 6.9.2026

SUPERMARK€T – Kunst. Macht. Kapital.“ in der Bergson Gallery

Die Gruppenausstellung fragt danach, wie autonom Kunst in einer Zeit sein kann, in der Sichtbarkeit, soziale Medien und ökonomische Mechanismen den Kunstbetrieb prägen. Junge Künstler*innen, die in den 1990er- und 2000er-Jahren geboren wurden, setzen sich mit Themen wie Konsum, Aufmerksamkeit, gesellschaftlichen Normen und den Spielregeln des Kunstmarkts auseinander. Den oft überraschenden Arbeiten der jungen Generation stehen etablierte künstlerische Positionen wie jene von Alexandra Bircken, Ayzit Bostan und Peter Kogler gegenüber.

13.9.2026 bis 10.1.2027

Hubertus Hamm: „Part 1: Roots | photography“ & VI|EW in der Bergson Gallery

Im Zentrum der Werke des Fotografen und Medienkünstlers Hubertus Hamm steht die eigens für das Bergson entwickelte und minimalistisch anmutende Installation VI|EW, deren vertikale Skulpturenelemente vor dem Bergson mit Wahrnehmung, Perspektive und gesellschaftlichem Dialog spielen. Ergänzend sind weitere Arbeiten zu sehen. Der Künstler begann schon früh mit den Möglichkeiten der Fotografie zu experimentieren und ihre Konventionen auf den Prüfstand zu stellen. Durch das Übereinanderlegen verschiedener Schichten sowie das Reißen, Falten und Biegen des Bildmaterials verwandelt er seine Fotografien in dreidimensionale Objekte.

Neu! 13.9.2026 bis 1.11.2027

Liminal Spaces – Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser“ im Bayerischen Nationalmuseum

Liminal Spaces sind menschenleer empfundene, für einen Moment der Zeit enthobene Räume, mit anderen Worten Nicht-Orte. Im Werk von Fride Wirtl-Walser (geb. 1932) sind solche uneindeutigen Raumsituationen allgegenwärtig und bilden eine Art Galerie der Zwischenwelten. Sie zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Hinterglasmalerei. Hinterglaskunst ist die Symbiose aus handwerklicher Präzision und ästhetischem Anspruch, aus Lichtbrechung und Raumtiefe. Sie ist wie geschaffen für eine Ästhetik des Zweifelhaften, Unheimlichen und Schönen. Aus der großzügigen Schenkung der Künstlerin an das Bayerische Nationalmuseum sind 38 Bilder zu sehen, die faszinierende Ansichten von natürlichen und künstlichen, konkreten und abstrakten Räumen zeigen.

24.9.2026 bis 17.1.2027