Von neuen Ausstellungen in großen Museen bis zu Vernissagen in kleinen Galerien gibt es viel zu entdecken… bei den neuen Ausstellungen im April.
IN München präsentiert die Ausstellungs-Highlights des Monats.
Neue Ausstellungen im April
„Jurassic World: The Experience“ in der kleinen Olympiahalle
Besucher*innen betreten durch die bekannten Jurassic-World-Tore eine große Erlebniswelt mit detailreichen Kulissen und lebensgroßen animierten Dinosauriern. Zu sehen sind u. a. ein Brachiosaurus, ein Velociraptor Blue und der Tyrannosaurus Rex. Die familienfreundliche Ausstellung ermöglicht es, die Welt des beliebten Film-Franchises hautnah zu erleben und teilweise sogar mit Baby-Dinosauriern zu interagieren. Die international erfolgreiche Show hat seit ihrer Premiere weltweit bereits Millionen Besucher begeistert.
Neu! Ab 17.4. bis 16.9.
„United By Jazz“ in der Pasinger Fabrik
Die Ausstellung zeigt anhand herausragender Werke von FotografInnen und KünstlerInnen, welch bemerkenswerte Rezeption Jazz bis heute in der Kunst hervorruft. Was KünstlerInnen an der Jazzmusik fasziniert, ist ihre Immaterialität, ihre souveräne Unabhängigkeit von der Welt des Sichtbaren und den reproduktiven Zwängen. Fotografische, klangliche, künstlerische und typografische Formate, Objekt und Installation werden vermischt: So entsteht ein einzigartiger Raum für die interdisziplinäre Begegnung von Jazz und bildender Kunst. Eine eigene Sektion verhandelt die Themen Jazz, Jazzorte und Labels in München, und an Hörstationen bringen Jazz-Komponisten die Schau zum Klingen. Zu sehen sind Werke von Anouk Lamm Anouk, Ralf Dombrowski, Maxim Fomenko, Gregor Hildebrandt, Sebastian Kuhn, David Mesa, Mike Meyer, Dieter Rehm, Jan Scheffner, Julia Schewalie, Logan T. Sibrel, Ursula Sonnenwald, Michael Steiner, Kun Su und Milen Till.
Neu! Ab 17.4. bis 12.7.
„Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter“ im Lenbachhaus
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstler*innen mit einer Vision. Die Ausstellung rückt die wegweisenden Errungenschaften der Gruppe „Der Blaue Reiter“ in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten. Bedeutende Neuzugänge zur Sammlung des Lenbachhauses wie die großformatigen abstrakten Kompositionen von Wilhelm Morgner oder sozialkritische Werke von Emmy Klinker und Albert Bloch sind erstmals zu sehen.
Bis 5.9.2027
Theateratelier: „Wurzeln“ im Kunstraum in der Au
Nach Baum (2024) und Wald (2025) führt Wurzeln den künstlerischen Dialog über Wachstum, Werden und Vergehen weiter. Im Zentrum steht das (unter)irdische Geschehen: Keimen, Transformation und unsere Herkunft im universellen Wurzelwerk des Lebendigen. Malerei, Objekte, Tanz, Bildertheater, Performance, Musik, Literatur und experimentelle Workshops begegnen sich in einer vielstimmigen Ausstellung, die Raum für Austausch und lebendige Erfahrung schafft.
Neu! 2. – 30.4. Vernissage 2.4. 16:00-19:00 Uhr mit Begleitprogramm
Letzte Chance im April
„making THEATRE. Wie Theater entsteht“ im Deutschen Theatermuseum
Das Theater ist ein vielschichtiger Kosmos, in dem Menschen in künstlerischen, handwerkli- chen und technischen Berufen gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten: den Premierenabend. In der großen Sonderausstellung 2025/26 betre- ten wir den Backstagebereich des Münchner Residenztheaters und begleiten die aktuelle Inszenierung von Shakespeares „Romeo und Julia“, die am 16. Mai 2025 Premiere feiert. Wie und unter welchen Bedingungen arbeiten die Menschen in der Dramaturgie, in den Werk- stätten oder auf der Probebühne zusammen? Die Ausstellung fragt, was die Theaterwelt be- wegt, heute, vor 50 oder 100 Jahren, zeigt dazu Highlights aus den historischen Sammlungen des Deutschen Theatermuseums, und lädt ein, über die Zukunft des Theaters zu diskutieren!
Bis 12.4.2026
„The Fans Strike Back“ in der Alten Paketposthalle/Pineapple Park
Mitten in München durch eine weit, weit entfernte Galaxis reisen. Mit über 1000 Exponaten aus dem Star Wars Universum macht die von Fans für Fans gestaltete Ausstellung genau das möglich. Zu den Highlights zählen lebensgroße Figuren und ikonische Kostüme, mehr als 50 kunstvolle Skulpturen, ein halbmaßstäblicher Snowspeeder, Podracer, Speeder Bikes sowie eine umfangreiche R2-D2-Sammlung mit über 120 offiziellen Merchandise-Objekten. Dazu eine immersive VR-Experience, die mitten ins Herz der Saga versetzen soll.
Bis 12.4.2026
„Sweeter Than Honey. Ein Panorama der Written Art“ in der Pinakothek der Moderne
Die Written Art Collection ist in ihrem Sammlungsprofil einzigartig. Erstmals widmet die Sammlung Moderne Kunst den Werkbeständen aus skripturaler und textbasierter Kunst eine umfassende Sonderausstellung. Über 60 künstlerische Positionen laden die Besucher*innen in einem Parcours auf 1.200 qm Ausstellungfläche ein, das Panorama der Written Art zu entdecken und die Wechselbeziehung von Schrift und Bild in all ihren Facetten zu erkunden. Die Auswahl der Werke stellt Schrift als künstlerisches Medium und Material von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart vor. „Sweeter than Honey“ präsentiert einen spannungsreichen, gesellschaftspolitischen Dialog von Künstler*innen aus einer kulturübergreifenden, globalen Perspektive.
Bis 12.4.26
„A Day with David Bowie“ in der Alten Paketposthalle/Pineapple Park
Die etablierte Reportage-, Kunst- und Porträtfotografin Christine de Grancy hatte 1994 die einmalige Gelegenheit, Bowie sehr privat mit der Kamera begleiten zu dürfen. Auf Einladung von André Heller besuchte er damals zusammen mit Brian Eno das Gugging Art Center bei Wien, nahm sich viel Zeit für die Kunstwerke und sprach mit den Künstler*innen. Sein Album Outside (1995) wurde in der Folge sehr von diesem Besuch inspiriert. Es war also kein inszenierter Starauftritt, kein übliches Promi-Shooting. Er war dort als interessierter, sensibler Beobachter und Zuhörer. Ebenso beobachtend und sehr diskret fing De Grancy mit ihrer Kamera Momente der Stille, Begegnung und Anteilnahme ein. Ihre Fotos sind reduziert, oft mit klaren Linien und Betonung auf Gestik, Raum und Beziehung zwischen Bowie, den Künstler*innen und dem Umfeld.
Bis 12.4.2026
Weitere Highlights
„Haar – Macht – Lust“ in der Kunsthalle
Ob lang, kurz, rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind mehr nur als persönlicher Stil. Als politisches, religiöses, kulturelles und persönliches Ausdrucksmittel stehen sie für Rebellion und Anpassung, zeigen Zugehörigkeit und formen Identität. Die Ausstellung lädt zu einem sinnlichen Streifzug durch 3.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.
Bis 4.10.
„Lisette Model“ im Kunstfoyer
In Wien 1901 geboren gilt Lisette Model heute als eine der prägendsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits 1935 suchte sie ihre Motive auf der Straße. Nach ihrer Emigration nach New York 1938 erlangt Model rasch Bekanntheit, indem sie für Magazine wie Harper’s Bazaar in schonungsloser Direktheit die Facetten des urbanen Lebens einfängt: die Armut der Lower East Side, die Upper Class bei ihren Vergnügungen und das Nachtleben in Bars und Jazzclubs. Das Kunstfoyer München präsentiert eine konzentrierte Auswahl zentraler Werkgruppen und ikonischer Fotografien, die Models kompromisslosen Blick und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Fotografie erfahrbar machen.
Bis 5.7.
„Karl Valentin und die alten Rittersleut“ in der Burg Grünwald
Die Burg Grünwald mit ihrer wechselvollen Geschichte diente dem Komiker Karl Valentin als Rückzugsort und Inspiration für sein bekanntes Spottlied „Ja, so warn’s, die altn Rittersleut“. Bis heute wird der allseits bekannte Klassiker gesungen und fortgedichtet. Die Ausstellung greift die Faszination auf, die Uniformen, Ritter und Mittelalter auf Karl Valentin (und auch auf seine Partnerin Liesl Karlstadt) und sein gesamtes künstlerisches Leben ausgeübt haben.
Bis 15.11.
„Some Weather“ in der Bergson Gallery
Die Ausstellung setzt sich anhand von Arbeiten zweier zunächst unterschiedlich anmutender Positionen mit atmosphärischen Phänomenen und elementaren Kräften als Triebfedern einer eindrücklichen und jeweils einzigartigen künstlerischen Praxis auseinander: Olga Golos (*1987, Russland) verbindet die überwältigende Kraft der Natur mit persönlichen Erfahrungen und subjektiver Wahrnehmung. Dabei bildet sie mit ihren Werken natürliche Prozesse wie Wetterphänomene oder schmelzendes Eis auf unkonventionelle Weise nach. Lennart Lahuis (*1986, Niederlande) untersucht mit großer Sensibilität, wie natürliche Prozesse wie Verdunstung und Erosion sowie Materialien die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Informationen verändern. Aus unterschiedlichen Perspektiven treten die gezeigten Werke in einen Dialog und eröffnen so einen Erlebnis- und Resonanzraum, in dem die natürlichen Elemente als gestaltende Kraft zeitgenössischer Kunst unmittelbar erfahrbar werden.
Bis auf weiteres.
„Himmlisches Wiedersehen – Von Ludwig I. zum Blauen Reiter“ im Diözesanmuseum Freising
Das Diözesanmuseum zeigt eine große Ausstellung zu den künstlerischen Entwicklungen im München des 19. Jahrhunderts und ihrem Einfluss auf die religiöse Malerei am Vorabend der Moderne. Politische Umbrüche und neue Strömungen – von Romantik bis Jugendstil – prägen die Kunst, während die Kirche den Anschluss an zeitgenössische Bildformen sucht. Über 120 Werke aus mehr als 30 Sammlungen, u.a. von Kandinsky, Münter und Spitzweg, eröffnen einen eindrucksvollen Blick auf diese Epoche.
Bis 26.7.
„Earth Matters“ in der Bergson Gallery
Die Schau rückt das komplexe Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik in den Mittelpunkt und macht mit analytischen und zugleich poetischen künstlerischen Ansätzen auf die Dringlichkeit eines bewussten Umgangs mit der Erde aufmerksam. Mit der Ausstellung setzt die Bergson Gallery ein Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz zeitgenössischer Kunst und ihre Rolle bei der Reflexion globaler Herausforderungen. Mit Olaf Otto Becker, Andreas Greiner, Kathrin Linkersdorff, Maximilian Prüfer und Tamiko Thiel präsentieren fünf international renommierte Künstler:innen Werke, die zentrale Fragen unserer Zeit verhandeln: die Folgen der Industrialisierung, die Auswirkungen menschlichen Optimierungsdrangs und die nicht immer vorhersehbaren Konsequenzen technologischer Entwicklungen. Digitale Arbeiten, Fotografien, Skulpturen und die besondere Technik der Naturantypie eröffnen im Erd- und Zwischengeschoss der Bergson Gallery neue Perspektiven.
Bis auf weiteres.
„Symbiosis – Kunst zwischen Mensch und Natur“ im Zentrum für Gegenwartskunst
Im Fokus der Ausstellung im Augsburger Glaspalast stehen die komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, beleuchtet von vier ausgewählten, international tätigen Künstlerinnen und Künstler. Die räumliche Inszenierung in der Halle 1 erstreckt sich dabei über 1.100 Quadratmetern und integriert Malerei und Zeichnung von Christiane Löhr und Nathan Peter, Skulpturen von Paul Diestel, Installation und Videokunst der irischen Filmemacherin Clare Langan, um als multisensorisches Erlebnis alle Sinne anzusprechen.
Bis 21.06.
„Die Welt der Mumins“ im Literaturhaus
Bei den Mumins werden für viele lang verschollene Erinnerungen wach, sorgten doch die finnischen Trolle, ab 1977 im deutschen Fernsehen als Trickfilmserie für Begeisterung im Kinderzimmer. Aber die Geschichte der Mumins geht viel zurück: Erdacht von der finnischen Künstlerin Tove Jansson lebt die Bande seit 80 Jahren im Mumintal und ihre Geschichten sind auch heute noch ein Plädoyer für Toleranz, Empathie und Abenteuerlust. Die Ausstellung im Literaturhaus zeigt Originalillustrationen, Animationen und lädt bei interaktiven Stationen laden ein, die Welt der Mumins wieder neu zu entdecken.
Verlängert bis 31.7.
„Seeing the Unseen. Quantenphysik und Kunst als verschränkte Welten“ in der ERES Stiftung
Geheimnisvoll, rätselhaft und gegen die Intuition: Wer sich hineinwagt in die Welt der Quanten, muss oft über den eigenen Schatten springen. Teilchen, die zugleich Welle sind, Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten, Wirklichkeiten, die sich erst durch Beobachtung manifestieren. Die ERES Stiftung lädt zu einer interdisziplinären Reise in die Quantenwelt ein. Hundert Jahre nach den Pionierleistungen von Niels Bohr, Werner Heisenberg und Co. treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf zeitgenössische Kunst. In der Schau verschränken sich die Themen der Quantenphysik in den psychedelischen Lasershows von Elsa Garmire, überlagern sich in Tamiko Thiels Mixed-Reality-Installation und entfalten sich in dehnenden und schrumpfenden Räumen von Mehmet & Kazim oder in der malerischen Hommage von Tan Mu an die Kronleuchter-Schönheit goldener Quantencomputer. Dazu weitere Werke von u.a. Dara Birnbaum, Herbert W. Franke, Ayoung Kim, Alicja Kwade, Roman Lipski.
Bis 26.9.
„Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in der Archäologische Staatssammlung
Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung in größtmöglicher Öffentlichkeit, größten Ruhm und maximales Risiko. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren Männer des Schwertes, ihr Kampf ein Spektakel. Das Kolosseum in Rom bot als Symbol des römischen Imperiums die passende Bühne für das Schauspiel.
Highlights der Ausstellung sind originale römische Ausrüstungen von Gladiatoren aus der Gladiatorenschule von Pompeji. Ausgrabungen und Funde vom Limes in Bayern und Hessen zeigen, dass der Gladiatorenkampf jedoch auch die Bevölkerung an den fernen Grenzen des Imperiums in seinen Bann zog. Lebensechte Rekonstruktionen und Modelle, mediale sowie immersive Vermittlungsebenen entführen in die Welt der römischen Gladiatoren.
BIs 3. Mai 2026
„Sandra Vásquez de la Horra. Soy Energía“ im Haus der Kunst
Die chilenische Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra (geb. 1967) vereint in ihrer multidisziplinären Praxis transnationale und indigene Perspektiven. Ihre erste europäische Überblicksausstellung „Soy Energía“ im Haus der Kunst widmet sich ihrem räumlichen und spirituellen Denken und zeigt Zeichnungen, Malerei, Film und Performance. Themen wie Selbstbestimmung, Frauenrechte, Unterdrückung und Migration prägen ihr Werk. Seit den 1980er-Jahren schafft sie in Bienenwachs getränkte Zeichnungen von Mischwesen aus Mensch, Tier und Pflanze, die moralische und historische Brüche thematisieren. Ergänzt wird die Schau durch frühe Video-Performances, die Einsamkeit, Trennung und Rassismus reflektieren und ihre vielschichtige Bildsprache eindrucksvoll erweitern.
Bis 17.5.
„Kindheit am Nil – Aufwachsen im alten Ägypten“ im Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK)
Die erste umfassende Schau zum Thema Kindheit in einer der ältesten Hochkulturen. Sie richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und beleuchtet das Leben altägyptischer Kinder von 3.000 v. Chr. bis 500 n. Chr. im Spiegel heutiger Lebenswelten. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bildung, Rechte, Fürsorge und Gleichberechtigung. Rund 190 Originalobjekte aus internationalen Museen – darunter eigens restaurierte Gegenstände von Kinderbestattungen aus Matmar – zeigen Alltag, Schule, Freizeit, Religion und Kunst. Interaktive Stationen, ein Kinderpfad und Mitmachangebote wie Hieroglyphenschreiben, altägyptische Kleidung oder Duftstationen machen Geschichte erlebbar.
Bis 21.6.2026
„… damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn“ im NS-Dokuzentrum
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem langen Nachwirken von Kriegen seit 1945. Internationale Künstler*innen reflektieren in ihren Werken Erfahrungen von Gewalt, Zerstörung und Wiederaufbau. Aus Perspektiven der Migration, von oder nach Europa, erzählen sie von Verlust, Flucht und Neuanfängen. Und sie berichten von der Herausforderung, weiterzuleben. Wie prägen Erfahrungen des Krieges das Leben künftiger Generationen in pluralen, (post-)migrantischen Gesellschaften? Was bleibt – und was wird weitergegeben?
Bis 12.6.2026
