Die Oide Wiesn 2026 – Lieblingsort der Oktoberfest-Traditionalisten

Die Oide Wiesn 2026 – Lieblingsort der Oktoberfest-Traditionalisten

Die Oide Wiesn auf dem Münchner Oktoberfest steht ganz im Zeichen von Tradition, Nostalgie und bayerischer Kultur. Der separate, dreieinhalb Hektar große Bereich auf der südlichen Theresienwiese wurde 2010 zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfests erstmals eingerichtet. Seitdem ist das umzäunte Areal fester Bestandteil des Volksfestes, wenn nicht gerade Pandemien oder das bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest dazwischenfunken.

2026 findet die Oide Wiesn zum insgesamt 12. Mal statt – parallel zum Oktoberfest vom 19. September bis 4. Oktober 2025. Der Eintritt auf die Oide Wiesn kostet 4 Euro pro Person ab 15 Jahren (ab 21 Uhr kostenlos), Kinder bis 14 Jahre sind frei. Die Zelte öffnen täglich um 10 Uhr, Zapfenstreich für die letzte Maß ist um 22.30 Uhr.

Was macht die Oide Wiesn so besonders?

Historische Fahrgeschäfte (nur 1,50 Euro pro Fahrt!), Festzelte und Buden vermitteln das Gefühl eines Oktoberfests, wie es vor 100 Jahren ungefähr ausgesehen haben könnte. In den Festzelten werden dementsprechend auch gerne Traditionen wie Blasmusik, Volkstanz und bajuwarisches Brauchtum gepflegt. Neben Musik, Tanz und Trachtenvorführungen machen ein Museumszelt, ein Marionettentheater und spezielle Kinderprogramme die Oide Wiesn besonders familienfreundlich.

Übrigens: Hier gibt’s alle Info zum Oktoberfest 2026.

Oide Wiesn Zelte – zwischen welchen ihr wählen könnt

Das mit 5.000 Plätzen größte Zelt ist das Festzelt Tradition, in dem die Blaskapellen und die Tanzmeister des Öfteren zum Volkstanz auf dem eigens eingerichteten Tanzboden bitten. Außerdem treten regelmäßig Trachtengruppen der Gauverbände, Volks- und Bürgertrachtengruppen, Goaßlschnalzer und Schuhplattler auf. Das Bier kommt in Steinkrügen an den Tisch. Draußen lockt ein großer Biergarten mit weiteren 2.700 Plätzen. Für die jüngsten Gäste gibt es ein ganz besonderes Schmankerl: der legendäre Limobrunnen, an dem sich Kinder direkt bedienen können.
Reservieren im Festzelt Tradition

Das Schützenlisl-Volkssängerzelt mit seinen 1.400 Plätzen im Inneren hat sich ganz der Münchner Volkssängertradition, echter bayerischer Wirtshauskultur und nachhaltiger Gastronomie verschrieben. Das neue Festwirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel heißt die Gäste zusammen mit „Wirtshausmusikanten“-Moderatorin Traudi Siferlinger herzlich willkommen. Benannt isgt das Zelt nach Coletta Möritz (Schützenlisl). Sie war eine Institution in München, zunächst als Gastronomin bekannt und später sogar als beliebte Festwirtin auf dem Münchner Oktoberfest. „A Musi, a Gsangl und a Gaudi dazua“, so lautet das Motto im Schützenlisl-Volkssängerzelt. So gibt’s also jeden Tag Gstanzl, die urbayerische Form des musikalischen Derbleckens. Und dazu schmissige Kapelle, die mit Polkas oder Zwiefachen für beste Bierzeltstimmung sorgen.
Reservieren in der Schützenlisl

Die Boandlkramerei ist seit 2024 der Nachfolger vom Herzkasperlzelt, das von vielen immer noch sehr vermisst wird. Aber auch in diesem neuen Musikantenzelt mit seinen fast 1.800 Plätzen drinnen wird das Fähnlein der bayerischen Volksmusik in alter und neuer Ausprägung definitiv hochgehalten. Unter der künstlerischen Leitung von Winfried Frey gibt es täglich ein vielseitiges Musik- und Schauspielprogramm. Auch junge Bands wie DeSchoWieda, CubaBoarische 2.0 oder Loisach Marci treten auf. Ausgeschenkt wird hier Augustiner-Oktoberfestbier aus dem Holzfass.
Reservieren in der Boandlkramerei

Direkt hinterm Haupteingang erwartet die Besucher gleich mal ein Ensemble alter Traktoren vor dem Museumszelt. Hier kümmert man sich thematisch besonders um die Geschichte des Oktoberfests und die Schaustellertradition. Unterm Zeltdach finden sich zahlreiche historische Schausteller-Exponate aus der Sammlung der Münchner Schausteller-Stiftung. Zu sehen sind unter anderem ein Springpferdekarussell und furchteinflößende, ausrangierte Geisterbahn-Figuren. Die Schmankerl aus der Küche, wie das Münchner Zwiebelfleisch oder der Altbayrische Schweinebraten, erinnern ebenfalls an alte Zeiten. Dazu gibt es ein frisch gezapftes Spaten-Bier aus dem Steinkrug.
Reservieren im Museumszelt

Eingang und Plan zur Oidn Wiesn – so kommt ihr rein

Der Eingang zur Oidn Wiesn befindet sich im Süden der Theresienwiese, direkt an der Wirtsbudenstraße, hinter der Bavaria. Wer den offiziellen Oktoberfestplan 2026 von München Tourismus (© RAW/Moritz Röder) nutzt, findet die Oide Wiesn dort ganz klar abgegrenzt – inklusive Festzelte, nostalgischer Fahrgeschäfte, Standl und Toiletten. Bitte beachtet die geltenden Nutzungsbestimmungen. Eine kommerzielle Verwendung ist nicht zulässig. Hinweis: Hier findet ihr aktuell noch den Lageplan aus 2025 – die wichtigsten Dinge stimmen aber nach wie vor. Der aktuelle Übersichtsplan 2026 folgt nach der Veröffentlichung durch die Stadt –schaut einfach später wieder bei uns vorbei!

Wiesn Plan: Oktoberfestplan 2025

Öffnungszeiten, Eintritt und Preise für die Oide Wiesn

  • Die Festzelte auf der Oidn Wiesn haben täglich von 10 bis 23:30 Uhr geöffnet – Ausschank- und Musikschluss ist jeweils um 22:30 Uhr.
  • Die Schaustellerbetriebe starten montags bis donnerstags ebenfalls um 10 Uhr und schließen um 23:30 Uhr. An Freitagen und Samstagen geht’s sogar bis Mitternacht. Sonntags und an Feiertagen ist um 23:30 Uhr Schluss.
  • Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person ab 15 Jahren, ist aber ab 21 Uhr kostenlos. Tickets gibt’s direkt am Einlass oder über die München-App der SWM. Kinder bis 14 Jahren und Menschen mit Schwerbehinderung (ab GdB 50) dürfen gratis rein – inklusive Begleitperson, sofern im Ausweis das Merkzeichen „B“ vermerkt ist.
  • Die historischen Fahrgeschäfte auf der Oidn Wiesn kosten nur 1,50 Euro pro Fahrt.

Anfahrt, Adresse und Stadtplan:

  • Adresse: Theresienwiese Süd
  • Anfahrt: Ganz klar am besten: Öffis nehmen! Besonders stressfrei klappt’s mit der U3 oder U6 – einfach an den Stationen Goetheplatz oder Poccistraße aussteigen. Die liegen nämlich nicht nur näher dran am südlichen Teil der Wiesn, sondern sind auch oft deutlich leerer als die vollen U4/U5-Züge zum Hauptbahnhof oder der Theresienwiese. Alternativ bringt euch die S-Bahn zur Hackerbrücke – von dort ist’s ein gemütlicher Spaziergang. Kleiner Tipp: Spart euch den überfüllten Haupteingang! Der Zugang zur Oidn Wiesn liegt im Süden des Geländes und ist nicht nur näher dran, sondern meist auch viel entspannter.
  • Webseite: https://www.oktoberfest.de/oide-wiesn