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20 Jahre Milchbar: Hit-Parade von 1997 bis 2017

Florian und Jakob Faltenbacher

Kunstpark Ost, Optimolgelände und zweimal Sonnenstraße – die Milchbar hat eine lange und interessante Geschichte und feiert am Pfingstsonntag ihren 20. Geburtstag.

Reichen zwei Jahrzehnte, um sich im Nachtleben das Prädikat „Institution“ ans Revers heften zu können? Wir würden sagen: ja! Der Flirttempel Milchbar zählt jetzt also gewissermaßen zum alten Eisen der Münchner Clubszene. Im Frühjahr 1997 legten die Brüder Florian und Jakob Faltenbacher los.

Sie hatten sich zuvor mit Kunstpark-Betreiber Wolfgang Nöth geeinigt, einen kleinen Laden zu eröffnen, genauer gesagt eine Bar, in der es auch Milchshakes geben sollte. Prägendes Element in ihren schon damals rot illuminierten Räumlichkeiten war ein altes Kartoffel-Silo aus den Zeiten der Pfanni-Werke.

2003 wechselte der Club ein paar Häuser weiter aufs Optimolgelände, und fünf Jahre später folgten die Faltenbachers dem Lockruf des Zentrums, wo sich das Nachtleben gerade neu etablierte. Nicht umsonst bekam die Sonnenstraße zu dieser Zeit auch ihren Spitznamen „Feierbanane“ verpasst.

2013 wechselten die Jungs dann noch einmal die Straßenseite, seitdem residieren sie in der Sonnenstraße 27. „Und da bleiben wir jetzt auch, 20 Jahre Wanderzirkus sind genug. Der Raum ist ja auch nicht zu toppen. Da braucht es nur ab und zu eine Auffrischung“, meint Flo Faltenbacher.

Beim runden Jubiläum am Pfingstsonntag steht die Musik der vergangenen zwei Dekaden im Mittelpunkt. Die Resident-DJs Air, Jo Kraus und Agent Q werden also die größten Milchbar-Klassiker von 1997 bis heute spielen.

Flo Faltenbacher fallen da gleich ein paar Hits ein: „,Insomnia‘ von Faithless verbinde ich total mit der Milchbar. Oder ,Pata pata‘ von Miriam Makeba, da haben unsere Mädels immer auf der Bar getanzt.“ Juckt es den Clubbetreiber, der in der Anfangszeit der Milchbar auch selbst aufgelegt hat, eigentlich ab und zu noch in den DJ-Fingern? „Mich würde es schon jucken, aber die Gäste hätten dann vielleicht weniger Spaß“, meint der Hobby-DJ, der privat gerne Musik aus den Fifties oder Sixties hört.

Zur Einstimmung auf einen feucht-fröhlichen Abend werfen die Faltenbachers also nicht persönlich den Plattenspieler an, sondern schmeißen lieber eine Runde Cuba Libre mit kostenloser Nachfüll-Option bis 0.30 Uhr. Frühes Erscheinen lohnt sich also – und das in mehrfacher Hinsicht, denn für die ersten 300 Gäste gibt‘s darüber hinaus jeweils eine der streng limitierten Milchbar Gym Bags.

Wer die Geburtstagssause auf Facebook teilt und kommentiert, landet außerdem noch im Verlosungstopf für 20 Milchbar-Kühltaschen, die mit einer Flasche Wodka und vier Beigetränken gefüllt sind. Jeweils zwei Freieintritte, Milchbar-Gläser und Sonnenbrillen sind außerdem in diesem VIP-Package enthalten. Damit dürfte der 20. Geburtstag für die Gewinner also angenehm positiv in Erinnerung bleiben.

20 Jahre Milchbar, Sonnenstr. 27
So, 4.6., 23 Uhr, www.milchundbar.de

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