Nachbericht

So war Weinmahleins in der Pescheria

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Das dritte Weinmahleins des Jahres war ein klares Statement gegen das schon wieder fast winterlich anmutende Wetter: in der Pescheria wurde der Sommer mit einem mediterranen Fischmenü und überraschendenden Weinen aus Südtirol eingeläutet.

Das Lokal ist einfach schön, es nur als eine Fischtaverne zu bezeichnen, wäre untertrieben. Hier fühlt man sich unter Korblampen und vor antiken Wandkacheln und bunten Fischkonservendosen wie in einem Urlaubs-Lieblingsrestaurant in Griechenland, Portugal, Spanien und Italien – mit dem kleinen Unterschied, dass man mitten im szenigen Gärtnerplatz/Glockenbachviertel sitzt und etwas lässige Großstadtatmosphäre schnuppern kann.

Nach der traditionellen Begrüßung durch In-München Geschäftsführer Stefan Kukuk, stellte sich der junge Winzer des Abends Florian Gojer vom Weingut Glögglhof aus Südtirol vor. Er erzählte etwas zur Größe (8,5 Hektar) und Lage des Weinguts in der Region St. Magdalener nahe Bozen und kommentierte den ersten Wein im Glas, einen Südtiroler Kerner „Karneid“ 2017 - ein frischer „kerniger“ sommerlicher Weißwein, der allgemein sehr gut ankam bei den zahlreich erschienen Gästen, die von den aufmerksamen Kellnern des Restaurants bestens bedient wurden.

Zum Kerner reichte die Küche ein erstes Highlight in Form einer gebackenen Auster die mit Koriander, Brunnenkresse, Meersalz und Piment d'Espelette verfeinert wurde. Zu einem ebenfalls sehr gelungenen „Tris di Tatar“ von Lachs, Avocado und Thunfisch, wurde dann der erste Wein-Höhepunkt gereicht: ein Weißburgunder 2017, der zu 70 Prozent im Stahltank und 30 Prozent in kleinen Barrique-Fässern ausgebaut wurde, wie Florian Gojer den interessierten Gästen erklärte - ein aromatischer aber trotz markanter Fruchtnoten nicht zu üppiger Wein, der bestens zum Lachs-, Avocado und Thunfisch-Tatar passte.

Wie angekündigt, sollte es Überraschungen geben: Rotwein zum Fisch. Beim nächsten Gang stimmte das nicht ganz: der Zander-Chip auf dem schön sämigen weißen Spargel-Risotto entpuppte sich als reine Deko, der dazu gereichte, gekühlte leichte Rotwein aus der berühmten Südtiroler Vernatsch-Traube konnte auf ganzer Linie auch eingeschworene Weißwein-Fans überzeugen.

Beim Hauptgang war es dann soweit: zu einer großzügigen Portion von Seeteufel-Medaillons im Parmaschinken-Mantel auf einem Rote Beete-Kartoffelpüree und Safranschaum wurde roter St. Magdalener „Vigna Rondell“ 2017, ein Cuvée aus Vernatsch und Lagrein, gereicht und in einer vollmundigen Korrespondenz mit dem Schinken, dem Püree und dem festen Fleisch der „Lotte“ passte der wieder leicht gekühlte Rotwein überraschend gut.

Und noch eine Überraschung schloss sich an: ein roter Portwein PIPA XVI (aus Südtirol!) verlieh dem lauwarmen Schokokuchen mit Früchten und hausgemachtem Vanille-Eis den besonderen Kick und entließ nach einem Kaffee die zufriedenen Gäste von einem mediterranen Kurzurlaub gestärkt in die kühle Münchner Nacht.

Autor: Rainer Germann

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