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Neueröffnung: Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant

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Von: Andreas Platz

Im früheren Heart-Restaurant am Lenbachplatz duftet es wieder verführerisch aus der Küche und die Barmänner schütteln feine Mixturen aus dem Ärmel – dem “Jacob” sei Dank.

Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
1 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
2 / 7Betreiber Tim Haake © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
3 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
4 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
5 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
6 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH
Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München
7 / 7Das Restaurant Jacob im ehem. Heart-Restaurant in der alten Börse München © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH

Nach vielen Monaten Leerstand und Umbauphase brummt jetzt das komplette “Hearthouse”, die ehemalige Münchner Börse gegenüber vom Künstlerhaus, wieder. In den oberen Geschossen befinden sich die renovierten Räumlichkeiten des Famtain-Member-Clubs mit dem Alte-Börse-Club für die tanzfreudigen Nachteulen und ebenerdig locken zum einen die vom Maximiliansplatz umgezogene Bar Lenbachs & Söhne und das ganz neue mediterrane Restaurant Jacob.

Der Name Jacob hat nicht direkt etwas mit den Betreibern zu tun, denn die heißen Moritz und Tim Haake und sind von der Burger & Lobster Bank und dem Weinhaus Neuner bekannt. Sie fanden aber, dass der Name Jacob als einer der beliebtesten im Mittelmeerraum gut zu ihrem mediterranen Konzept passt. Mehr als zwei Millionen Euro steckten die Brüder und vier weitere Teilhaber laut Medienberichten in den Umbau. Das Ergebnis ist sehr ansprechend geworden, wie wir bei einer Vorabbesichtigung feststellen konnten.

Verantwortlich für die Inneneinrichtung mit Anklängen an die 60er- und 70er-Jahre war Christian Haidinger. Petrolgrüne Sitzbänke, gemütliche Stühle und Vintage-Sessel, holzvertäfelte Wände und Decken im hinteren Bereich sowie ein changierend beleuchtetes Wandbild hinter der gekachelten Bar verbreiten eine heimelige Atmosphäre. Im Sommer ist natürlich auch die Terrasse sehr gefragt, sie bietet etwa 80 Plätze. Der Eingang ins Restaurant wurde im Vergleich zu früher verlegt, er befindet sich nun auf der Südseite, mit Blickrichtung Künstlerhaus gegenüber.

Kommen wir zum Essen: Was kredenzen die Küchenchefs Sean Glenson und Mario Ramsbacher? Tim Haake erklärte uns dazu: “Einer unserer Signature Dishes ist Gyros, das entspricht eben ein wenig unserer Grundidee vom Party-Griechen. Aber wenn du die Speisekarte anschaust, sind auch israelische, italienische und französische Einflüsse darauf zu finden. Viele Gerichte passen außerdem zu unserem Sharing-Konzept, das besonders gut in unseren Achter-Nischen im hinteren Bereich umgesetzt werden kann.”

Der Schwerpunkt bei den Weinen liegt auf Etiketten aus Deutschland und Österreich. Kredenzt werden die guten Tropfen in hübschen Performance-Gläsern der Marke Riedel. In einer kleinen Badewanne dagegen kommt das “Kräuterbad” an den Tisch, eine Mischung aus dem kräuterigen “Ziegler Zeitgeist”, Limettensaft, Zucker und Soda. Fünf typische Signature Drinks zu einem Preis von 14.50 Euro listet die Getränkekarte. Eine schöne Idee ist auch die “Jacob Tea Time” mit Aperitifs im Kännchen für zwei oder mehr. Außerdem wird es immer einen Cocktail der Woche geben. 

An der Bar wird also gute Vorarbeit für einen stimmungsvollen Abend geleistet. Die Live-DJs können das Ganze dann an den Freitagen und Samstagen ab 22 Uhr bis 3 Uhr auf die Spitze treiben. Das Jacob mit seinen 130 Plätzen drinnen hat täglich ab 18 Uhr geöffnet. Die Küche bereitet bis 23 Uhr Leckereien zu. Später soll es aller Voraussicht nach am Wochenende noch etwas länger etwas zu essen geben.

Jacob, Lenbachplatz 2a
Montag bis Donnerstag 18 bis 0 Uhr, Freitag und Samstag 18 bis 3 Uhr, Sonntag 18 bis 23 Uhr, www.jacob-munich.com

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