Wie war das Leben in Theresienstadt?
NS-Dokumentationszentrum München

Wie war das Leben in Theresienstadt?

Dienstag, 13.10.2026
19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Eintritt frei

NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Bildung und Weiterbildung

Wie war das Leben in Theresienstadt?

Während des Holocaust bildete sich in der Häftlingsgesellschaft von Theresienstadt eine eigene soziale Hierarchie heraus. Dabei entschieden kleine Unterschiede zwischen den Häftlingen – ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre frühere Arbeit – über Leben und Tod. In den dreieinhalb Jahren des Bestehens des Lagers schufen die Häftlinge ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten, schlossen sich zusammen, verliebten sich und gründeten neue Familien.

Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen legt Anna Hájková in Das letzte Ghetto (transcript verlag, 2026) erstmals eine analytische, transnationale Kultur-, Sozial-, Geschlechter- und Organisationsgeschichte Theresienstadts vor und bietet damit neue Einsichten in die Geschichte des Holocaust.

Anna Hájková (PhD), geb. 1978, arbeitet am Institut für Geschichte an der University of Warwick, UK, und forscht im Bereich moderne europäische Kontinentalgeschichte. Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie unter anderem mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.

Keine Anmeldung notwendig.

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München, Jüdisches Museum München und VVN Bayern

(Text: Veranstaltende)

Termine

Eintritt frei

Dienstag, 13.10.2026 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

Veranstaltungsort / Karte

NS-Dokumentationszentrum München
Adresse: Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Veranstaltungen / Bildung und Weiterbildung