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Der Tag des offenen Denkmals
Beim Tag des offenen Denkmals können Kinder und Erwachsene in die faszinierende Welt der Geschichte eintauchen: Das deutschlandweite Kulturevent lädt ein geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser oder prunkvolle Kirchenanlagen zu entdecken. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen deutschlandweit für die ganze Familie. Auch in München könnenüber 30 sonst nicht zugängliche Denkmäler besichtigt werden.
Über 8.000 Veranstaltungen in rund 6.000 Denkmalen
Insgesamt finden an diesem Tag über 8.000 Veranstaltungen in rund 6.000 Denkmalen und zusätzlich 450 Denkmal-Touren in allen Regionen des Landes statt, davon sind über 30 Denkmäler in München beteiligt. Das Programm reicht von Führungen, Konzerten, Vorträgen bis zu Radtouren und Kinderprogramm.
In München gibt es die Möglichkeit am Tag des offenen Denkmals bespielsweise die Alte Münze, die Kuvertfabrik Pasing, die Ludwig-Richter-Höfe
oder das Olympische Dorf kennenzulernen. Einst Flugplatz, dann Sportler-Quartier der Olympiade 1972. Seit 1973 Wohnstätte für ca. 8.000 Menschen und bereits seit 1998 im Ensemble mit den Sportstätten unter Denkmalschutz. Treffpunkt für die Führung ist der EIG-Stand vor der Gaststätte Blücher am Forum 1. Gleich zwei Denkmäler beherbergt die Katholische Akademie: das barocke Schloss Suresnes, in dem Persönlichkeiten wie Kurfürst Max Emmanuel, Ludwig Ganghofer, Franz von Kobell, Franziska zu Reventlow, Paul Klee und Ernst Toller ein- und ausgingen, sowie den Viereckhof, das älteste erhaltene Bauernhaus Schwabings.
Im vergangenen Jahr war das Oldtimertreffen der Publikumsrenner – und hoffentlich spielt das Wetter auch in diesem Jahr mit: Zum Tag des offenen Denkmals präsentiert das Verkehrszentrum des Deutschen Museums wieder historische Fahrzeuge auf die Theresienhöhe. Die historischen Automobile werden auf dem Vorplatz des Museums von 11 bis 16 Uhr zu sehen sein.
Außerdem gibt es gleich vier Kuratorenführungen zur Geschichte der historischen Messehallen von 1908 und zur Geschichte der Mobilität – um 11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr. Auch die Restaurierungswerkstatt im Verkehrszentrum ist an diesem Tag geöffnet und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen.
Der Tag des offenen Denkmals wurde erstmals 1993 ins Leben gerufen und bundesweit öffneten schon zum Start 3.500 Denkmale. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erschuf so ein besonderes Netzwerk an Denkmalengagierten bundesweit, das bis heute jährlich wächst und sich weiterentwickelt. Seit 1999 steht das größte Kulturevent Deutschlands unter einem jährlich wechselnden Motto 2025 Motto 2025: Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich? Die Leitthemen dienen den Veranstaltenden als Impulse und Denkanstöße für ihre Events zum Tag des offenen Denkmals.
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Organisiert wird der Tag des Offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz der größten private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®. Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits rund 7.500 Denkmale mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht.
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