Jüdische Geschichte(n) in Marokko
Jüdisches Museum

Jüdische Geschichte(n) in Marokko

Mittwoch, 20.05.2026
19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Eintritt frei

Jüdisches Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München
Bildung und Weiterbildung

Jüdische Geschichte(n) in Marokko

Wandel, Erinnerung und Dialog

Vortrag und Gespräch mit Abderrahmane Ammar im Rahmen der Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen

Das marokkanische Judentum blickt auf eine über 1.500 jährige Geschichte zurück. Obwohl es heute nur noch knapp 3.000 Jüdinnen und Juden im Land gibt, durchziehen die Spuren jüdischen Lebens Marokko in vielerlei Hinsicht: in der Kultur, im Handwerk, in religiösen Traditionen, aber auch in jüdischen Ortsnamen und heiligen Pilgerstätten. Die Bedeutung des jüdischen Erbes wurde sogar 2011 in die marokkanische Verfassung eingeschrieben. Bis heute werfen Fragen nach Identität, Erinnerung und Zusammenleben neue Perspektiven auf: Wie wird jüdisches Leben in Marokko wahrgenommen? Welche Bilder von Israel und der Schoa prägen die Gesellschaft? Und was bedeutet dieses gemeinsame Erbe für Gegenwart und Zukunft?

Dr. Abderrahmane Ammar ist Islamwissenschaftler und Soziologe und arbeitet in Berlin als TV-Journalist.

Termine

Eintritt frei

Mittwoch, 20.05.2026 19:00 Uhr – 20:30 Uhr Tickets

Veranstaltungsort / Karte

Jüdisches Museum
Adresse: Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München

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