10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Walter Storms Galerie, Schellingstr. 48, 80799
München
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Fabian Hiller, ÆTHERIUM
Fabian Hiller verbindet in seiner Malerei analoge und digitale Verfahren zu einem spannungsvollen Ganzen. Seine Werke entstehen aus einem hybriden Prozess von Pinselarbeit und digitaler Bildkonstruktion. Sie wirken wie virtuell erzeugte Bildwelten und bewahren zugleich die sinnliche Qualität der Ölmalerei.
Hillers Malerei setzt sich mit einem Raum auseinander, der nur vermittelt erfahrbar ist: dem Digitalen. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind visuelle Phänomene, die durch Bildschirme, Simulationen und technische Apparaturen entstehen und von Beginn an als abstrahierte Bilder erscheinen. Ähnlich wie die Fotografie Realität durch den Blick der Kamera transformiert, erzeugt auch der digitale Raum eine eigene Bildlogik. Diese übersetzt Hiller zurück in Malerei.
Es entstehen Bildräume, in denen sich Formen falten, überlagern oder auflösen und zwischen Tiefe und Fläche oszillieren. Die Formen besitzen dabei oft keine feste Körperlichkeit, sondern wirken wie holografische Erscheinungen innerhalb eines künstlichen, simulierten Raums. In der Schwebe zwischen Erkennbarkeit und Abstraktion lassen sich Anklänge an das Phänomen der Pareidolie erkennen. Gerade in diesem Spannungsverhältnis entfaltet sich das Paradox seiner Arbeiten: die Rückübersetzung digitaler Bildwelten in eine physische Realität von Farbe, Materialität und Leinwand.
Fabian Anton Hiller wurde 1997 in Mainz geboren. Von 2017 bis 2022 studierte er an der Kunsthochschule Mainz bei Anne Berning und Anna Nero. Seit 2022 setzt er sein Studium in der Klasse von Thomas Scheibitz an der Kunstakademie Düsseldorf fort.
(Text: Veranstaltende)
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10:00-18:00, Sa 11:00-16:00
sowie nach Vereinbarung
Ausstellung 10.7. bis 22.8.
Termine
Eintritt frei
Veranstaltungsort / Karte
Walter Storms Galerie
Adresse: Schellingstr. 48,
80799 München
