19:30 Uhr
Nationaltheater, Max-Joseph-Platz 2, 80539
München
Ballett
Carpathia – Der Mythos der Untoten
Bram Stokers „Dracula“ beginnt mit einer Reise, die in München ihren Anfang nimmt. Mehr als hundert Jahre später entsteht hier auch dieses Ballett – und zwar ausdrücklich nicht als weitere Nacherzählung des Vampir-Klassikers. Edward Clug, der selbst aus Siebenbürgen stammt, lässt die Hollywood-Bilder von Umhang und Eckzähnen links liegen und führt den Stoff dorthin zurück, wo er herkommt: in die Landschaft der Karpaten mit ihren archaischen Ritualen und ihrem zyklischen Zeitgefühl.
„Carpathia“ entfaltet sich als Folge ritueller Zustände. Im Mittelpunkt steht ein gestörtes Gleichgewicht zwischen den Menschen und der Ordnung, in der sie leben. Unsterblichkeit ist hier keine Verführung, sondern eine Last, und das Böse hat kein Gesicht, sondern ist die Folge dieses Verlusts. Erzählt wird das vor allem über die Körper der Tänzerinnen und Tänzer.
Die Musik stammt von Milko Lazar. Premiere ist am 25. November im Nationaltheater. Zur Einstimmung lädt die Staatsoper am 22. November um 11 Uhr zur Einführungsmatinee.
Produktion:
Musikalische Leitung: Simon Krečič
Choreographie, Inszenierung: Edward Clug
Musik: Milko Lazar
Bühne: Marko JapeljEdward Clug
Kostüme: Leo Kulaš
Licht: Tomaž Premzl
Video: Rok Predin
Ballettmeister: Thomas Martino
Termine & Tickets
Veranstaltungsort / Karte
Nationaltheater
Adresse: Max-Joseph-Platz 2,
80539 München