13:00 Uhr – 17:00 Uhr
Galerie Dürr / Gkotses, Hübnerstraße 5, 80637
München
weitere Ausstellungen
Anna Mesniankina – Fäden der Vergangenheit
Die Galerie Dürr / Gkotses präsentiert ausgewählte Arbeiten der Künstlerin Anna Mesniankina. Mit dieser Ausstellung werden ihre Werke erstmals einem größeren Publikum in München vorgestellt. Vertreten wird sie durch die Galerie Tor218 Artlab in Berlin.
In ihrer Malerei nutzt Anna Mesniankina Farbe als Material – als Spur, Geste und Schichtung. Pigment, Bewegung und Oberfläche formen ein visuelles Geflecht, in dem sich Erfahrungen, Erinnerungen und innere Zustände verdichten.
Die einzelnen Arbeiten wirken wie Fragmente gelebter Erfahrung, wie Fäden, die sich durch die Zeit ziehen. In ihnen bleiben emotionale Spuren sichtbar. Schichten entstehen, überlagern sich oder lösen sich wieder auf – ein Prozess, der von Bewegung, Spannung und Veränderung geprägt ist. Emotionen übersetzen sich in Farbe, Textur und Form.
„Fäden der Vergangenheit“ laden dazu ein, die Bildwelten als Teil einer vielschichtigen, lebendigen Erzählung zu erfahren.
Anna Mesniankina wurde 1989 in Berdjansk (Ukraine) geboren und lebt heute in Deutschland. Ihre abstrakte Malerei untersucht die Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe, Material und Bewegung.
2025 zeigte sie eine Einzelausstellung im Rahmen der Initiative Kultur gegen das Vergessen, eröffnet von Josef Bierbichler mit einer Lesung aus seinem Roman Mittelreich. Darüber berichtete die Sendung Kulturzeit von ZDF/3sat.
Im Sommer 2025 entstand während eines Arbeitsaufenthalts in der Basis Vinschgau Venosta in Südtirol der erste Teil eines Triptychons – eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Massaker von Babyn Jar. Im Januar 2026 wurde das Werk in der Sophienkirche im Rahmen einer Konzertperformance präsentiert.
Weitere Arbeiten sind im Oktober 2026 auf der C.A.R. – Contemporary Art Ruhr im UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein zu sehen.
Anna Mesniankina
1989 geboren in Berdjansk, Ukraine
lebt und arbeitet in Deutschland
Ausstellungen (Auswahl)
2026 – C.A.R. – Contemporary Art Ruhr
2026 – Galerie Dürr/Gkotses, München
2026 – Sophienkirche, Berlin
2026 – Kultur gegen das Vergessen,
2025 – Galerie Tor218 Artlab, Berlin
Arbeitsaufenhalte
2025/26 – Basis Vinschgau Venosta, Südtirol/Italien
Stipendien:
2024 Franz Meiller Stiftung
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 13:00–17:00 Uhr
Ausstellung: 25. April – 13. Juni 2026
Termine
Eintritt frei
Veranstaltungsort / Karte
Galerie Dürr / Gkotses
Adresse: Hübnerstraße 5,
80637 München
