19:30 Uhr – 21:30 Uhr
Metropoltheater, Floriansmühlstraße 5, 80939
München
Theater
A Thousand Kisses Deep
Eine Verneigung vor Leonard Cohen
Im Grunde müsste es natürlich heißen: Eine Verneigung vor dem Phänomen Leonard Cohen – der kanadischen Singer-Songwriter-Legende, die darüber hinaus so viel mehr war: Schriftsteller, Poet, Maler und vieles mehr. Wo landet man, wenn man sich auf die Suche nach diesem Phänomen begibt?
Die Bescheidenheit
„There is a crack, a crack in everything, that’s how the light gets in“ – ein Zitat, das Cohen gut zusammenfasst: Dunkelheit und Licht. Ein Künstler, der ein Leben lang mit Depressionen kämpfte und trotzdem nie seinen Humor verlor – weder in seinen Texten noch auf der Bühne. Immer in sich ruhend und bescheiden. Noch in seinen letzten Interviews sprach er darüber, dass er nicht singen könne und dies auch nie gekonnt habe. Man kann lange suchen und wird keine von ihm ausgelösten Skandale finden – sehr untypisch für einen Rockstar seines Kalibers. Wobei „Folkstar“ vermutlich die passendere Bezeichnung wäre. Woher kommt diese Bescheidenheit und wie beeinflusste sie sein Schaffen?
Die Sprache
Nie kann man über Cohen sprechen, ohne die Sprache und ihre Bedeutung für ihn zu erwähnen. Immer wieder betonte er, dass Sprache das ihn antreibende Element und Poesie sein großes Thema sei. Hinter nahezu jedem Cohen-Song steht eine Geschichte. Kein Lied ist Zufall, keines ohne tiefe Bedeutung geschrieben. Oft verbirgt sich dahinter eine persönliche Erfahrung oder eine philosophische Auseinandersetzung.
Die Frauen
In der Presse wurde Cohen oft als „besessen von ihnen“ beschrieben. Immer wieder widmete er den Frauen in seinem Leben Songs. Wer sind diese Menschen, die ihn inspirierten, unterstützten und förderten? Welche Geschichten verbinden sie mit diesem außergewöhnlichen Künstler?
„A Thousand Kisses Deep“ geht diesen Fragen auf den Grund – anhand biografischer Eckpunkte, Anekdoten, Texte und natürlich mit annähernd 15 Songs. Das Phänomen Leonard Cohen in seiner ganzen Tiefe zu ergründen, ist kaum möglich. Eine eindrucksvolle Annäherung jedoch darf erwartet werden.
Von und mit Kathrin von Steinburg und Jakob Tögel
„Den Schmelz und den Spirit haben die [beiden] (…) kitschfrei nicht einfach reproduziert, sondern sie finden einen eigenen Sound. Vor allem ihr Duettgesang lässt ein wenig ahnen, wie sich eine Tiefe von tausend Küssen anfühlen könnte. Nach 90 Minuten will sie eigentlich niemand gehen lassen …“
(Abendzeitung)
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Veranstaltungsort / Karte
Metropoltheater
Adresse: Floriansmühlstraße 5,
80939 München
