19:00 Uhr
Cafe Luitpold, Brienner Straße 11, 80333
München
Literatur
125 Jahre „Buddenbrooks“
Christian Begemann im Gespräch mit Christian Gohlke
Vor 125 Jahren, im Oktober 1901, erschien Thomas Manns Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Der Erstlingsroman des Autors, den dieser mit 26 Jahren veröffentlichte, ist sein meistgelesener und brachte ihm 1929 den Nobelpreis ein. Seine Beliebtheit verdankt er der prallen und differenzierten Schilderung einer Familiengeschichte über vier Generationen hinweg. Grund genug, noch einmal über diesen Roman, seine Faszinationskraft, aber auch seine problematischen Seiten zu sprechen.
Christian Begemann studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1986 wurde er mit einer Dissertation über Furcht und Angst im Prozeß der Aufklärung an der LMU München promoviert, 1995 habilitierte er sich an der Universität Würzburg über Adalbert Stifter. Von 2000 bis 2008 hatte er einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth inne, von 2008 bis 2020 an der LMU München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind deutsche Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Körpergeschichte, Kulturanthropologie und Semiotik, Theorien der ästhetischen Produktivität von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert, Vampirismus und literarische Gespenster. Er hat Bücher und Aufsätze verfasst zu Goethe, Kleist, Tieck, Arnim, E.T.A. Hoffmann, Eichendorff, Droste-Hülshoff, Mörike, Richard Wagner, Gottfried Keller, Stifter, Storm, Conrad Ferdinand Meyer, Fontane, Karl May, Robert Müller und Peter Greenaway.
Titelbild:
Thomas Mann“ Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ – Buchdeckel der 21. Auflage im S. Fischer Verlag, Berlin 1904.
Einbandgestaltung von Wilhelm Schulz.
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Cafe Luitpold
Adresse: Brienner Straße 11,
80333 München
