DIVERSE KINOS, , 80331
München
Sonstige
DOK.fest
Das DOK.fest München 2026 setzt auf mehr Orientierung im Programm: Rund 100 Festivalfilme werden thematischen Reihen zugeordnet, zusätzlich gibt es pro Reihe einen Signature-Film und neue FokusTalks. Das komplette Programm wird am 15. April vorgestellt, das Festival läuft vom 6. bis 18. Mai in München und vom 11. bis 25. Mai online.
Neu ist vor allem das Zusammenspiel aus thematischer Reihe, Signature-Film und Gesprächsformat. Damit will das Festival die Filmauswahl übersichtlicher machen und Besucher*innen einen direkteren Zugang zu den großen Themen des Programms geben. Festivalleiterin Adele Kohout setzt damit einen neuen inhaltlichen Akzent für die 41. Ausgabe.
Zum Beispiel in der Reihe „Visions of the Future“: Diese dreht sich um die Frage, wie neue Technologien unsere Gesellschaft verändern. Der Signature-Film der Reihe ist FINDING CONNECTION von Florian Karner. Er erzählt von Menschen, die nach vertrauensvollen Beziehungen suchen – und Bindungen zu KI-Chatbots eingehen: Etwa Denise (35) aus San Diego, die ihr Leben seit drei Jahren mit ihrem KI-Partner Star teilt. Oder Joe (59) aus Lübeck, der bei seiner KI-Partnerin emotionale Sicherheit und Vertrauen findet. Doch was passiert, wenn die KI-Gefährten nach Updates plötzlich verändert sind?
Nach der Vorstellung von FINDING CONNECTION am 13. Mai um 17 Uhr im Audimax der HFF München gibt es einen FokusTalk zu KI-Chatbots, die Empathie und Nähe anbieten: Teilnehmen werden Dmytro Klochko, CEO von Replika, einer der führenden KI-Companion-Apps, Protagonist Joe, Regisseur Florian Karner, Produzent Martin Schwimmer und eine Person aus der Wissenschaft. Zu jedem Signature-Film der 15 Reihen ist ein solcher FokusTalk geplant.
Das sind die Reihen des 41. DOK.fest München:
Visions of the Future – Die Zukunft beginnt jetzt!
HerStory – Filme über furchtlose Frauen
Politics. In Zeiten wie diesen – Filme über Macht, Freiheit und Menschenrechte
Beyond Borders – Filme über Migration, Exil und ihre Realitäten
Reframing History – Filme darüber, wie die Vergangenheit unsere Gegenwart formt
EcoCinema – Filme über eine Welt am Kipppunkt
Empowered – Filme über das Aufbegehren
Coexistence – Filme über das Leben und Zusammenleben
Junge Perspektiven – Filme über das Aufwachsen in dieser Welt
Brave New Work? Filme über Realitäten der Arbeitswelt
Beziehungsweise – Filme darüber, wie wir lieben, leben und streiten
The Sound of Music – Filme über Musiker*innen und ihre Geschichten
The Artist is Present – Filme über Künstler*innen und ihre Welten
African Encounters – Filme und Dialoge über Aktivismus und Widerstand
Personal Memoriams – Blicke auf große Filmemacher
Adele Kohout (Festivalleiterin): „Es hat sich im vergangenen Jahr bewährt, das Festival in Themenreihen zu gliedern. Durch die Auswahl von Signature-Filmen wollen wir das Festival mit seinen über hundert Filmen für die Zuschauer*innen noch übersichtlicher gestalten. Da sich die meisten Zuschauer*innen bei Ihrer Filmauswahl an thematischen Schwerpunkten orientieren, schaffen wir durch die FokusTalks weitere Möglichkeiten, sich inhaltlich noch tiefer mit den Themen zu beschäftigen. Gleichzeitig weiten wir auf diese Weise den Raum für Diskurse beim Festival.“
Für die drei Hauptpreise, die VIKTORIAs, werden vorab reihenübergreifend herausragende Filme ausgewählt. Insgesamt werden 15 hochkarätige Preise verliehen. Eine Gewinnerin wurde bereits verkündet: Die iranische Komponistin Atena Eshtiaghi gewinnt mit MATERIA PRIMA von Regisseur Jens Schanze den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis 2026.
Das gesamte Festivalprogramm mit allen Filmen der Reihen wird am 15. April präsentiert.
Das DOK.fest München findet vom 6. bis 18. Mai in Münchner Kinos und Sonderspielorten statt. Online und deutschlandweit sind die allermeisten Festivalfilme vom 11. bis 25. Mai zu sehen.
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