Neues Kulturzentrum

Bergson Kunstkraftwerk: Kultur und Gastronomie

Imposante Pläne für das Bergson Kunstkraftwerk
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Imposante Pläne für das Bergson Kunstkraftwerk

Im ehemaligen Aubinger Heizkraftwerk ist ein spartenübergreifendes Kulturzentrum geplant – das Bergson Kunstkraftwerk

Die Bauarbeiten für das Bergson Kunstkraftwerk haben bereits begonnen: Das spartenübergreifende Kulturzentrum in Aubing (Rupert-Bodner-Straße 5, 81245 München) soll ab Herbst 2023 das Kulturleben des Münchner Westens bereichern. Im Bergson entsteht mit Atrium, Bel Étage, Jazzkeller, Galerie, Salon sowie Innen- und Außengastronomie ein facettenreicher Kulturort, gepaart mit kulinarischen Angeboten.

Die Initiatoren und Bauherren sind die Brüder Michael und Christian Amberger, Inhaber und Geschäftsführer des Münchner Familienunternehmens Allguth, die ihr Herzensprojekt privat finanzieren und das Kraftwerk bereits 2005 zusammen mit 20 000 Quadratmeter Außenfläche gekauft haben. Viele Ideen wurden über die Jahre wieder verworfen, bis das Projekt 2017 Gestalt annahm. Für das spektakuläre Bauvorhaben konnte das Münchner Architekturbüro Stenger2 gewonnen werden, das bereits das Kraftwerk in der Drygalski-Allee umgebaut hat. Künstlerischer Berater ist der international gefeierte Bariton Thomas E. Bauer, der als Intendant des Konzerthauses Blaibach einen reichen und kreativen Erfahrungsschatz mitbringen kann.

Kultur und Kulinarik

Das denkmalgeschützte ehemalige Heizkraftwerk bietet viel Raum für Begegnungen zwischen Kultur und Kulinarik, die immer wieder in neuen Konstellationen zusammenfinden sollen. So beheimatet das Bergson ein imposantes Atrium mit Bar, eine Bel Étage mit Ausblick und ein Restaurant mit Lounge und Bar. Im Außenbereich ist ein Biergarten und im Untergeschoss ein Jazzkeller geplant. In den oberen Etagen soll es eine Kunstgalerie und einen Salon geben.

Aussenansicht Bergson Kunstkraftwerk

In einem zweiten Schritt möchten die Verantwortlichen einen bereits genehmigten Neubau realisieren, der direkt an das Bergson Kunstkraftwerk anschließt. Unter anderem gibt es Überlegungen, in das Gebäude einen Konzertsaal mit rund 400 Sitzplätzen zu integrieren – eine Saalgröße, die in München für große Kammermusikkonzerte noch fehlt. Neben einem eigenen Programm könnten die Säle und Räume auch für Fremdveranstaltungen angeboten werden, rund 300 Konzertveranstaltungen pro Jahr sind geplant.

Mitstreiter gesucht

Für die Umsetzung dieses visionären Projekts sind die Brüder Amberger auch immer noch offen für Investoren und Mitstreiter, die ebenso wie sie an den neuen Hotspot für kulturelles Leben glauben.

Die Verwandlung der Ruine des Aubinger Heizkraftwerks zum Bergson Kunstkraftwerk kann man auf der Website www.bergson-muenchen.de und bei Instagram miterleben.

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