Traditionshaeuser

16 echte Traditionsgeschäfte in der Münchner Innenstadt: erstklassiger Service mit Geschichte

Ja, unser München ist eine Stadt mit einer reichen Kultur und Geschichte. Klar, dass die sich auch in den Traditionsgeschäften der Innenstadt widerspiegelt.

Diese Häuser und Unternehmen sind oft seit Generationen in Familienbesitz und erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Sie sind außerdem bekannt für ihren erstklassigen Kundenservice und individuelle Beratung, die teilweise schon seit Jahrhunderten im Mittelpunkt des Verkaufs steht. Wenn ihr auf der Suche nach hochwertigen Produkten seid, dann solltet ihr diesen Geschäften also unbedingt zuerst einen Besuch abstatten.

Übersicht

Sport Schuster: traditionsreiches Sport- und Outdoorgeschäft

Sport Schuster ist seit über 100 Jahren für Sportler und Outdoorfreaks eine Institution in München. Das Unternehmen wurde 1913 von August Schuster gegründet und begann als kleiner Schuhmacherbetrieb. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Angebot auf Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung und Sport Schuster wuchs zu einem der größten Fachgeschäfte für Sport und Outdoor in Europa. Neben einem unschlagbaren Sortiment für fast alle Sportarten werden hier auch Serviceleistungen, wie beispielsweise die Skivermietung und die Skiservice-Werkstatt, angeboten. 

Trotz des Wachstums hat Sport Schuster sich seine familiäre Atmosphäre und seinen persönlichen Kundenservice beibehalten. Das Unternehmen ist nach wie vor in Familienbesitz und wird bald von der vierten Generation der Familie Schuster geleitet.

Mehr Infos: sport-schuster.de

Hirmer Herrenmode: exklusive Herrenmode und persönlicher Service

Auch Hirmer Herrenmode gibt es seit über 100 Jahren in München. 1915 stieg Johann Hans Hirmer als Verkäufer in das Münchner Geschäft des ehemaligen Herrenausstatters Bamberger & Hertz ein. Als 1948 der bisherige Inhaber Siegfried Bamberger nicht nach München zurückkehren will, kommt es zu einem Ausgleich und der gemeinsamen Neugründung des Unternehmens Hirmer & Co. mit Hans Hirmer als persönlich haftenden Gesellschafter und Siegfried Bamberger als Mehrheitsgesellschafter. Die Familie Hirmer erwirbt zum 1. Januar 1951 die Anteile der Familie Bamberger. Danach wuchs das Unternehmen über die Zeit und expandierte in andere deutsche Städte. Anzügen, Hemden, Jacken, Schuhe und und und – bei Hirmer werden alle Männer fündig. 

Obwohl Hirmer Herrenmode inzwischen ein international tätiges Unternehmen ist, hat es sich seinen familiären Charme und seine persönliche Note erhalten. Das Unternehmen wird in der vierten Generation der Hirmer-Familie von Dr. Christian Hirmer als Sprecher und Gesellschafter nach Außen vertreten.

Wenn Ihr auf der Suche nach exklusiver Herrenmode seid und Service der Extraklasse schätzt, dann ist Hirmer Herrenmode ein unverzichtbarer Anlaufpunkt in München.

Mehr Infos: hirmer.de

Gut gebettet dank Bettenrid – Schlaftradition aus München

Bettenrid aus München hat sich auf hochwertige Bettwaren, Wohntextilien und Wohnaccessoires spezialisiert. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1916 zurück, als alles in München-Schwabing begann. Rosa Zaininger beginnt zu dieser Zeit mit der Reinigung von Betten und Bettfedern. 1919 mietet sie ein kleines Ladengeschäft bis 1929 ihre die Tochter Hedwig Rid das Geschäft übernimmt. 1953 ändert sie den Namen zu Bettenrid und 1961 wird Dr. Günther Rid Alleininhaber und erweitert nach und nach die bisherige Verkaufsfläche. Nach seinem plötzlichen Tod geht Bettenrid an die gemeinnützige Rad Stiftung und wird zu einem managementgeführten Unternehmen. Heute bietet Bettenrid eine breite Produktpalette an und ist auch bekannt für seine maßgeschneiderten Bettwaren aus hauseigenen Ateliers. Bettenrid hat zwei Häuser in München, sowie ein Outlet in Brunnthal. Das Unternehmen legt höchsten Wert auf Qualität und arbeitet nur mit renommierten Herstellern zusammen. Hier ist euer Schlaf also definitiv in den besten Händen!

Mehr Infos: bettenrid.de

Hugendubel: eine große Erfolgsgeschichte aus München

Hugendubel ist eine der bekanntesten Buchhandelsketten in Deutschland und ja, sie hat ihren Ursprung in München! 1893 eröffnete Heinrich Karl Gustav Hugendubel in hier seine erste Buchhandlung. Schon 1979 eröffnet Hugendubel Deutschlands erste mehrstöckige Buchhandlung am Marienplatz mit einer Verkaufsfläche von über 2000 qm auf vier Ebenen und verändert die Branche damit nachhaltig. 2001 traten Nina Hugendubel und 2002 Maximilian Hugendubel als fünfte Generation in das Familienunternehmen ein und führen es seitdem. Im Laufe der Jahre baute Hugendubel sein Sortiment aus und expandierte in weitere Städte. Heute betreibt Hugendubel mehr als 80 Filialen in ganz Deutschland und setzt auf eine starke Online-Präsenz. Das Unternehmen bietet nicht nur Bücher, sondern auch eine große Auswahl an E-Books, Hörbüchern, Musik-CDs, Filmen und Spielen an. Einer unserer ersten Anlaufpunkte auf der Suche nach neuem Lesestoff!

Mehr Infos: hugendubel.de

Kustermann: vom harten Eisen zur Tischkultur

Auch Kustermann ist ein traditionsreiches Familienunternehmen in München, das für hochwertige Haushaltswaren und Küchenutensilien bekannt ist. Doch die Geschichte begann im Jahr 1789 ganz anders, als Franz Seraph Kustermann anfing, Sensen, Strohmesser, Schaufeln und Nägel zu verkaufen. Dem Handel mit Eisenwaren folgten knapp 60 Jahre später eine Eisengießerei und eine Stahlbauabteilung. Im Laufe der Jahre erweiterte das Unternehmen sein Sortiment und im Jahr 2000 rückte der Fokus auf hochwertige Küchen- und Tischkultur. Heute ist das Kustermann-Haus in der Münchner Innenstadt sicher eines der bekanntesten Geschäfte für Haushaltswaren und Küchenausstattung in Deutschland. Das Unternehmen wird mittlerweile in der siebten Generation geführt und konnte dabei stets auf seine Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit vertrauen, ohne dabei die eigenen Werte zu vergessen. So gibt es heute zwar einen umfangreichen Online-Shop und doch bleibt das Herzstück das „reale Einkaufen“.

Mehr Infos: kustermann.de

Dallmayr: lokal in München verwurzelt und gleichzeitig weltweit aktiv

Dallmayr – wohl die bekannteste Adresse für Delikatessen und Kaffee in München. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1700 zurück. Damals betrieb der Münchner Kaufmann Christian Reitter ein Handelsgeschäft, das als Vorläufer des heutigen Unternehmens gilt. Um 1870 erwarb Alois Dallmayr das Geschäft und eröffnete einen Kolonialwarenladen. Er verkaufte es später an Therese und Anton Randlkofer, die den Namen beibehielten, da er sich mittlerweile etabliert hatte. Über die Jahre baute das Unternehmen sein Sortiment aus und wurde bekannt für Feinkost. 1933 kam der Bremer Kaffeekaufmann Konrad Werner Wille nach München und richtete im Delikatessenhaus Dallmayr erstmals eine Spezialabteilung für Kaffee ein. Heute hat das Unternehmen eine eigene Kaffeerösterei und verkauft seinen Kaffee weltweit. Das Unternehmen ist nach wie vor in Familienbesitz und wird von Wolfgang Wille und Florian Randlkofer geführt. 

Mehr Infos: dallmayr.com

Lodenfrey: exklusive Trachten- und Designermode aus München

Lodenfrey gilt neben Hirmer als eines der traditionsreichsten Münchner Modeunternehmen – 1842 als Schneiderei Johann Georg Frey gegründet. In den Anfangsjahren produzierte Lodenfrey hauptsächlich Kleidung für das Militär und die bayerische Oberschicht und wurde schnell bekannt für seine hochwertigen Lodenstoffe und Trachtenbekleidung. Im späten 19. Jahrhundert hatte Lodenfrey bereits einen internationalen Kundenstamm und exportierte seine Waren in die USA und nach England. In den 1950er Jahren führte Lodenfrey neue Materialien und Designs ein und erweiterte sein Angebot, um auch außerhalb von Trachtenmode erfolgreich zu sein. Lodenfrey setzt bis heute auf traditionelles Handwerk und hochwertige Materialien. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es außerdem, die 200-Jahr-Feier klimaneutral und vollständig zirkulär feiern zu können. Dabei soll die Klimaneutralität bereits spätestens 2025 erreicht werden. Lodenfrey ist auch heute noch wichtiger Teil der Münchner Modewelt und hat sich zu einem Synonym für hochwertige Trachten und modische Kleidung entwickelt. 

Mehr Infos: lodenfrey.eu

Juwelier Fridrich: Leidenschaft neu definiert

© Volker Renner

Auch Juwelier Fridrich ist ein renommiertes Familienunternehmen mit Sitz in München. Als Uhrmachermeister Johann Baptist Fridrich 1864 sein Geschäft in der Sendlinger Gasse gründet, legt er den Grundstein für einen Juwelier, der bis heute Bestand hat. Seine beiden Söhne Adolf und Wilhelm steigen in das Unternehmen des Vaters ein. Nach deren Tod übernehmen Wilhelms Kinder Philomena – mittlerweile verheiratet trägt sie den Nachnamen Lindner – und Sohn Wilhelm die Leitung des Fachgeschäfts. Seither teilen sich die beiden Familien die Führung der Firma. Seit 1998 führt Stephan Lindner als Vertreter der fünften Generation zusammen mit seinem Onkel Wilhelm Fridrich die Geschäfte des Hauses. Im Jahr 2003 übergab Wilhelm Fridrich seine Anteile an seinen Sohn Korbinian, der seitdem die Geschäfte zusammen mit seinem Cousin Stephan Lindner führt. Und 2020 startete schließlich die sechste Generation die Laufbahn im Familienunternehmen: Leopold Lindner. 2023 stand zuletzt ein weiterer Meilenstein an: Der Juwelier eröffnete nach einem Umbau der gesamten Geschäftsräume wieder und begrüßt seine Kundschaft nun in modern-elegantem Ambiente im Erdgeschoss und ersten OG. Auch die Uhrmacherwerkstatt und das Goldschmiede-Atelier sind im 2. OG auf vergrößerter Fläche untergebracht. Damit ist Juwelier Fridrich weiterhin erste Anlaufstellen in München für alle Belange rund um Schmuck, Trauringe und Uhren, für die das von den Familien Fridrich und Lindner geführte Unternehmen eine große Leidenschaft pflegt.

Mehr Infos: fridrich.de

Radspieler: alles, was das Wohnen und Leben schöner macht

Der Firmengründer Josef Radspieler wurde am 12. August 1819 in München geboren. Er erlernte das Vergolder Handwerk und eröffnete 1841 eine Vergolder Werkstatt im Haus Eisenmannstr 2. Später erwirbt er das Haus Hundskugel 7, das Palais des Grafen Rechberg (das Gebäude in der heutigen Hackenstraße). Bald wurde Radspieler das Privileg eines „Königlich Bayerischen Hoflieferanten“ verliehen. Neben Möbeln, darunter der Thronsessel des Königs, wurden auch Bilder- und Spiegelrahmen, Stoffe usw. für die Königsschlösser produziert. Radspieler belieferte sowohl König Ludwig I. als auch dessen Enkel Ludwig II. Josef Radspieler führt die Firma bis in die sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Einen Teil seiner Einkünfte erzielt er durch die Fertigung von Rahmen und Spiegeln. Die Nachfahren nehmen eine Schreinerei und Buchbinderei mit in den Betrieb auf. Später kommt der Import von Tischwaren hinzu. 1968 entsteht ein Spezialgeschäft für Baumwolle, Leinen und Seide. Heute ist Radspieler in München bekannt für alles, was Wohnen und Leben schön macht. Ihr bekommt dort hochwertige Möbel, Stoffe, Gläser, Geschirr, Tischwäsche und Mode.

Mehr Infos: radspieler.com

Böhmler: führendes Einrichtungshaus aus München

Seit über 145 Jahren steht Böhmler für elegante und zeitgemäße Lebensart: Wohnkonzepte, Bodenbeläge und Parkett, Büro- und Objekteinrichtungen, Küchen, Teppiche, Stoffe, Tapeten und ausgewählte Accessoires. 1875 wird das Münchner Einrichtungshaus Böhmler von Johann Georg (J.G.) Böhmler gegründet, dessen Initialen immer noch über dem Eingang zu sehen sind. 1882 zieht das Geschäft nach mehreren Umzügen ins Tal, wo es noch heute zu finden ist. Schon damals hat das Einrichtungshaus eine große Auswahl an Teppichen, Vorhängen und Möbelstoffen und ist ebenfalls „Königlich Bayerischer Hoflieferant“. Bis heute ist das Unternehmen in Familienhand und wird, mit dem gleichen Anspruch auf Erstklassigkeit, in vierter und fünfter Generation von Stephan und Matthias Böhmler geführt. Böhmler hat inzwischen über 200 Mitarbeiter*innen und zählt, sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Objektbereich, zu den führenden Einrichtungshäusern in Deutschland. 

Mehr Infos: böhmler.de

Handschuhe und Accessoires aus München: Roeckl

Alles begann 1839 mit der Vision des Gründers Jakob Roeckl, feinste Lederhandschuhe herzustellen. Seitdem steht der Roeckl Handschuh für Qualität und Werthaltigkeit. Ein von Roeckl entwickeltes Verfahren für das Gerben von Lamm- und Ziegenfell zur Fertigung von Glacé-Handschuhen gab Ende 1844 den Anlass für die Erteilung eines Gewerbeprivilegiums (eine Art Patent), das dem Unternehmer die Etablierung einer Handschuhfabrik ermöglichte. 1870 begann Jakob Roeckls Sohn Christian mit dem Bau einer Handschuhfabrik mit Färberei und Gerberei am großen Stadtbach in der Isartalstraße im heutigen Dreimühlenviertel. Hier waren zeitweise bis zu 1000 Mitarbeiter*innen beschäftigt. 1893 wurde auch Roeckl zum „Königlich Bayerischen Hoflieferanten“ ernannt; zu den Kund*innen des Unternehmens zählte neben König Ludwig II. auch Kaiserin Elisabeth (Sisi) von Österreich. Mit Annette Roeckl in sechster Generation entwickelt sich Roeckl mittlerweile vom Handschuhhersteller zur internationalen Accessoire-Marke. Ledertaschen und Seidentücher verleihen der Marke Roeckl neuen Ausdruck. Rund 300 Mitarbeiter*innen europaweit leben tagtäglich den hohen Qualitätsanspruch der Marke. Die Accessoires werden in eigenen Manufakturen in Europa und in den besten der Welt nach traditionellen gefertigt. 

Mehr Infos: roeckl.com

Buchhandlung Lentner – über 322 Jahre gelebte Buchkultur in München

Die Lentner‘sche Buchhandlung auf der Westseite des Münchner Rathauses ist die älteste noch existierende Buchhandlung Altbayerns, die seit über 322 Jahren das Münchner Kulturgeschehen und die Entwicklung des deutschen Buchhandels aktiv mitgeprägt hat. 1698 gründet Johann Hibler die kleine Buchhandlung, die sich ungeachtet aller widrigen Umstände an der Schwelle vom Barock zur Aufklärung bald zu einem florierenden Unternehmen entwickelte. Im Jahr 1784 übernahm Joseph Lentner die Buchhandlung. Unter seiner Führung erlangte das Unternehmen, dem auch ein eigener Verlag angehörte, einen weit über die Stadtgrenzen reichenden Ruf. 1897 erhielt das Unternehmen ebenfalls Ernennung zum „Königlich Bayerischen Hoflieferanten“. Heute steht die Buchhandlung für individuellen Servicee und umfangreiche Beratung. Wenn ihr Bücher nicht nur nach Bestseller-Listen, sondern mit Kennerschaft lesen oder schenken möchtet, dann seid ihr hier richtig.

Mehr Infos: buchlentner.de

Hofjuwelier Carl Thomass

Der Hofjuwelier Carl Thomass am Marienplatz hat eine über 170-jährige Tradition. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts beginnt die Geschichte des Juweliergeschäfts im Herzen von München: Kurz vor der Weihnacht des Jahres 1832 zahlte der Goldarbeiter Jeremias Neustätter 850 Florin für die Übernahme einer Goldschmiede. Am 12. Juli 1848 übernahm schließlich der langjährige Gehilfe Johann Carl Thomass im Alter von 24 Jahren die sogenannte „Goldarbeiter-Konzession“, für die inzwischen das Fünffache ihres ursprünglichen Wertes verlangt wurde. Sohn Carl wurde als Nachfolger 1899 der begehrte Titel „Königlich Bayerischer Hofjuwelier“ verliehen – ein begehrtes Qualitätssiegel. Diese Tradition überträgt die Firma Carl Thomass ins 21. Jahrhundert. Heute sind die Kund*innen moderne, anspruchsvolle Käufer*innen mit Sinn für solide Goldschmiedekunst und dem Wunsch nach ausgesuchten Schmucksteinen und edlen Diamanten. Seit 2017 wird das Geschäft vom Ehepaar Werner und Sibylle Blessing geführt. Herr Blessing hat viele Jahre selbst die Meisterwerkstatt geleitet, bevor er 2017 zusammen mit seiner Frau Sibylle das Traditionsgeschäft im Herzen von München übernahm. Geradlinige Schlichtheit mit leuchtenden Farbsteinen oder Brillanten ist seine Handschrift. Das Ehepaar legt außerdem großen Wert auf eine persönliche Beratung und saubere Lieferketten. 

Mehr Infos: carlthomass.de

Seb. Wesely: Allerlei direkt gegenüber vom Alten Peter

Die Firma für Holzschnitzereien, Krippenfiguren und Geschenkartikel wurde im Jahr 1557 gegründet und 1919 von Seb. Wesely übernommen. Heute führt Weselys Stief-Urgroßenkel Michael Brunner das Geschäft und verkauft rund 10.000 Artikel in seinem Laden. Nach wie vor steht Traditionsbewusstsein an erster Stelle. Im Geschäft findet ihr hochwertige Holzschnitzereien, Krippenfiguren, Krippen Garnituren mit den dazugehörigen Krippenställen und Krippenzubehör.  Daneben gibt es geschnitzte sakrale Figuren, Engel, Kruzifixe oder Weihwasserkessel sowie Bierkrüge. Pro Jahr werden außerdem 2.000 Tauf-, Hochzeits- und Osterkerzen von den Wachsbildnerinnen in der eigenen Werkstatt verziert. 

Mehr Infos: seb.wesely.de

Schachinger: Fachgeschäft für Künstler und Gestalter

Die Firma Schachinger wurde 1877 von Fritz Schachinger, dem Bruder des Kunstmalers und Akademieprofessors Gabriel Schachinger, gegründet. Das Ladengeschäft befindet sich zu dieser Zeit in der Neuhauserstraße 14 in unmittelbarer Nähe zur damaligen Akademie. Auch das bayerische Königshaus gehört bald zu den Kund*innen. Aus diesem Grunde wird der Firma ebenfalls der Titel „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ verliehen. In den 60er und 70er Jahren umfasst die Belegschaft der Firma circa 25 Mitarbeiter*innen. Neben dem klassischen Künstlerbedarf vergrößerte sich die Abteilung „Farben und Lacke“ erheblich. Bedient wurden im Großhandel Malereibetriebe und Dekorationsabteilungen großer Unternehmen. Zeitweise gab es neben dem Hauptgeschäft in der Josephspitalstraße zwei weitere Filialen in der Theresienstraße und Westendstraße. Nach kurzfristigem Verkauf der Firma 1989 wurde das Unternehmen 1994, beschränkt auf den Bereich Künstlerbedarf, durch Karin Schachinger als Inhaberin und Friedrich Schachinger als Teilhaber zurückerworben. Dem Bereich Wand- und Oberflächengestaltung wird nach und nach durch gezielte Sortimentserweiterungen wieder ein größerer Stellenwert eingeräumt.

Mehr Infos: schlachinger.de