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Bubble Tea is back: Das Loop Tea in der Altstadt

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Von: Andreas Platz

Das Loop Tea am Rindermarkt ist genauso bunt wie seine beliebten Tee-Kreationen

Das Loop Tea am Münchner Rindermarkt
1 / 14Das Loop Tea am Münchner Rindermarkt © Janina Amendt / jaegerundsammlerblog.de
Das Loop Tea am Münchner Rindermarkt
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Diejenigen von uns, die über 30 sind, werden sich noch erinnern: Bubble Tea war schon mal ganz oben auf der Food-Trend-Welle in Deutschland. Zu dieser Zeit poppten in den Innenstädten an gefühlt jeder Ecke die bunten Teeläden auf. Seit letztem Jahr wiederholt sich dieses Phänomen, auch in München.

Ursprünglich stammt Bubble Tea aus Taiwan, wo er schon seit den 80er Jahren Erfolge feierte. Das Grundrezept: zu schwarzem oder grünem Tee gesellt sich Milch, Sirup, Zucker, Saft oder Obst. Und natürlich die wichtigste Zutat – die bunten Kügelchen. Die sogenannten Bobas zerplatzen im Mund und werden aus Alginat hergestellt. Im Unterschied zu den Tapioka-Perlen, die eher eine gummiartige Konsistenz haben. Wer dem Tee-Trend (wieder) eine Chance geben möchte, sollte unbedingt mal im Loop Tea am Rindermarkt vorbeischauen.

Welcome to the Jungle – das Loop Tea schöpft designtechnisch aus den Vollen

Das Innendesign des Loop Teas ist schwer in Worte zu fassen. Eine auffällige, florale Tapete erstreckt sich über die Hälfte des Ladens. Goldene Affen-Lampen und Kunstblumen hängen von den Wänden. Asiatische Vasen, Bearbrick Bärenfiguren, Teekannen, Stofftiere und Winkekatzen schmücken Regale, Schaufenster und Tresen. Der Leder-Dackel eines Münchner Luxus-Designers steht auf den vielen Gerätschaften hinter der Theke. Goldene Medusa-Vasen, eine große Lampe im Papier-Kranich-Look und Glitzer-Sneakers runden das Bild ab, oder auch nicht.

Genauso bunt wie das Interieur sind auch die Tee-Kreationen, die hier im Minuten-Takt in Plastikbechern über die Theke gehen. Wer nicht unter 16 ist, hebt den Altersdurchschnitt der Käuferschicht gewaltig nach oben an. Ein paar Eltern sitzen hier fehlplatziert zwischen Gorilla-Stofftier und dem Paddington Bär, um bei lauter Musik geduldig auf den Nachwuchs zu warten.

Tea Time: Von Popping Bobas, Tapioka-Perlen und Cream Cheese Milk

Aber nun zum Wichtigsten: Wie schmeckt der taiwanische Trend-Tee hier denn nun? Eine Auswahl zu treffen ist gar nicht so einfach, vor allem für Bubble Tea-Neulinge. „Brown Sugar Tapioca Creme Brulee Milk“, „Happy Loop Mixed Fruit“, „Tripple Peach Green“ oder doch „Galaxy Passion Fruit“? Es hilft nichts, einfach durchprobieren. Zudem kann man noch auswählen, wie süß das Ganze sein soll, wieviel Eis man möchte und dann gibt es einige Varianten auch noch in „hot“.

Der „Ice Smoothie Cream Strawberry“ erinnert geschmacklich stark an die Billo-Erdbeermilch aus der Schulmensa. Süß, künstlich und wenig erfrischend. Die Creme Brulee Variante hingegen ist überraschend harmonisch und überhaupt nicht so zuckrig, wie der Name vermuten lässt.

Wer allerdings auf der Suche nach einer echten Erfrischung ist, sollte sich bei den fruchtigen Varianten umsehen. Der knallbunte „Galaxy Passion Fruit“ sieht zwar aus wie das künstlichste Getränk auf Erden, ist geschmacklich aber eine runde Sache und die perfekte Erfrischung bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen. Die giftgrünen Apfel-Bobas zerplatzen im Mund und schmecken um einiges zurückhaltender, als es die künstliche Farbe vermuten lassen würde. Lecker!

Ob der Bubble Tea Trend in München diesmal gekommen ist, um zu bleiben, steht noch in den Sternen. Mit Sicherheit ist das Loop Tea am Rindermarkt aber eine gute Adresse für alle Bubble Tea Liebhaber*innen und diejenigen, die es noch werden wollen.

Preise: Die Preise beginnen bei 3,70€. Für die ausgefalleneren Varianten zahlt man 4,90€. Ziemlich ok für Qualität und Größe der Getränke.

Loop Tea, Rindermarkt 6, 80331 München

Janina gibt auf ihrem Blog www.jaegerundsammlerblog.de Tipps für schöne Cafés, Restaurants und Ausflugsziele in München und Umgebung.

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