Tall vertical screens in a dark gallery displaying abstract smoky textures in black-and-white and blue hues, part of an immersive art installation.

Neue Ausstellungen im Juni

Von neuen Ausstellungen in großen Museen bis zu Vernissagen in kleinen Galerien gibt es viel zu entdecken… bei den neuen Ausstellungen im Juni

IN München präsentiert die Ausstellungs-Highlights des Monats.

Neue Ausstellungen im Juni

„Steina: Playback“ im Haus der Kunst

„Playback“ ist die erste Retrospektive von Steina (geb. 1940, Reykjavík, Island) in Deutschland, einer Wegbereiterin der Video- und Medienkunst. Als klassisch ausgebildete Violinistin wandte sie sich Ende der 1960er-Jahre dem Medium Video zu und näherte sich ihm mit musikalischer Sensibilität. In ihrer Praxis erzeugt sie Bilder durch Klang und umgekehrt. Video wird zur Schwingung, zu einem Strom, der einzelne Elemente in erfahrbare Umgebungen verwandelt. Steina bringt Rhythmus und Resonanz in ihre elektronischen Experimente ein und behandelt das Signal als ein Medium, das die Wahrnehmung in etwas Veränderliches und Lebendiges transformiert.

12.6. – 7.12.

„Rupert Bronner: Form, Farbe, Struktur“ im Kunstraum in der Au

„Ich male Architektur – nicht die, die man betritt, sondern die, die man fühlt.“ Bronner ist Architekt und Maler. Seine Arbeit entsteht im Spannungsfeld zwischen Struktur und Wahrnehmung – zwischen der Klarheit des gebauten Raums und der Offenheit der abstrakten Malerei. Als Architekt bringt er ein präzises Verständnis für Ordnung, Proportion und Raum mit, das sich in seiner künstlerischen Arbeit fortsetzt. In seinen Bildern wird nicht die sichtbare Welt dargestellt. Vielmehr entstehen Kompositionen, die einen freien Wahrnehmungsraum schaffen.

11.6. – 2.7. Vernissage 11.6., 18:00 Uhr

„Democratic Encounters: Harare & Munich“ in der Lothringer 13

18.6 – 19.7.

Ausgehend vom 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen München und Harare nimmt „Democratic Encounters“ diese langjährige zivilgesellschaftliche und diplomatische Beziehung als Ausgangspunkt. Die Ausstellung umfasst Malerei, Installationen und Performancedokumentationen und vereint Werke, die durch die Beobachtungen, Spannungen und Resonanzen geprägt sind, die während eines Austauschzeitraums entstanden, in dem die zimbabwischen Künstler*innen Miriro Mwandiambira
Grace Nyahangare, Gresham Tapiwa Nyaude von April bis Juni 2026 als Artists in Residence in München lebten und arbeiteten. Die Präsentationen reflektieren gemeinsam die Möglichkeiten und Komplexitäten künstlerischer Auseinandersetzung jenseits geografischer, politischer und kultureller Grenzen.

Ateliertage in den Domagkateliers

Von Freitag bis Sonntag öffnen die Domagk Ateliers ihre Türen und laden dazu ein, Kunst direkt am Entstehungsort zu erleben. Besucher*innen können durch die Ateliers schlendern, aktuelle Arbeiten entdecken und mit den Künstler*in- nen ins Gespräch kommen. Im KunstKiosk und Halle50 werden interessante Ausstellungen zu sehen sein. Ergänzt wird das Programm durch Live-Musik auf zwei Bühnen, Kinder-Workshops, kostenlosen Führungen sowie weiteren Angeboten vor Ort.

12. – 14.6.

„Anousha Payne: Triangle reshapes the O of my mouth“ in der Galerie Sperling

bis 27.6.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Motte. Für die britische Anousha Payne ist sie mehr als ein Symbol für Anziehung oder Fragilität. Die Motte bewegt sich zwischen verschiedenen Zuständen: zwischen Innen und Außen, privat und öffentlich, Gefangenschaft und Freiheit. Sie wird zu einer Figur des Übergangs, ein Körper, der Wände durchdringt und die Architektur des Zuhauses überschreitet. Das Haus erscheint dabei nicht nur als Ort, sondern auch als psychologischer und politischer Raum. Es steht für Ordnung, Kontrolle und für die Einschreibung von Arbeit, Erinnerung und Identität.Sperling präsentiert die zweite Ausstellung von Anousha Payne in München, die in enger Zusammenarbeit mit der Sonic-Performance-Künstlerin und ausgebildete Sopranistin Ushara entstanden ist.

Milena Muzquiz in der Galerie Schöttle

bis 31.7.

Milena Muzquiz‘ Einzelausstellung „Make or Break“ entstand als  Various Others-Projekt 2026 der Galerie Rüdiger Schöttle und wurde gemeinsam mit der spanisch-mexikanischen Galerie Travesía Cuatro (Madrid, Guadalajara, Mexiko-Stadt) konzipiert. Die Ausstellung bietet einen konzentrierten Einblick in die Komplexität von Muzquiz‘ Schaffen und vereint ihre Keramikarbeiten und Ölgemälde. Die in Mexiko geborene und in Los Angeles lebende Muzquiz verortet die Ursprünge ihrer Bildwelt in der visuellen Landschaft Tijuanas, einer Grenzstadt, die von Tourismus, Handel und kulturellen Überlagerungen geprägt ist.