Ausstellungen im Mai

Ausstellungen im Mai

Von neuen Ausstellungen in großen Museen bis zu Vernissagen in kleinen Galerien gibt es viel zu entdecken… bei den neuen Ausstellungen im Mai.

IN München präsentiert die Ausstellungs-Highlights des Monats.

Neue Ausstellungen im Mai

Antony Micallef – The Future is Stupid“ im MUCA

Malerei, Skulptur, Animation und politisches Engagement. Dabei stets in voller Entfaltung des kritischen Potenzials des Mediums – dafür steht Micallef. So z.B.  die anhaltende Auseinandersetzung des Künstlers mit der Dynamik der modernen Politik, u.a. das Trump-Projekt. Bei dieser Intervention veröffentlichte der Künstler ein hochauflösendes Bild eines Gemäldes, das den US-Präsidenten darstellt, verpackt als Marlboro-Zigarettendesign.

8.5. – 18.10.


Zwei Leben für die Kunst“ im Atelier Zierputz

Die Leipziger Künstlerbrüder Peter und Axel Pfefferkorn zeigen erstmals in München zentrale Werke ihres jahrzehntelangen Schaffens. Axel Pfefferkorn, Bühnenbildner mit über 40 Jahren Erfahrung, zeigt Entwürfe, Modelle und Zeichnungen aus seiner Arbeit für zahlreiche Theaterinszenierungen. Sein Bruder Peter Pfefferkorn, Holzstecher und Maler, präsentiert Ausschnitte aus seinem grafischen und malerischen Œuvre.

Bis 29.5.

Zwei Leben für die Kunst
Zwei Leben für die Kunst
Do, 30.04.2026, 12:00 Uhr
weitere Termine bis 29.05.2026
atelier zierputz
weitere Ausstellungen
Entdecken Sie die lebenslange Kunst der Leipziger Brüder Axel und Peter Pfefferkorn.

Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv in der Monacensia

Rachel Salamander gründete 1982 mit der Literaturhandlung die erste Buchhandlung für Literatur zum Judentum in Deutschland nach 1945. In über 1000 Lesungen und Diskussionen brachte sie Autor*innen und Publikum zusammen und machte sich international einen Namen. Zu Gast waren Louis Begley, Lily Brett, David Grossman, Batya Gur, Ruth Klüger, Amos Oz, Robert Schindel, Zeruya Shalev und viele mehr. Die Ausstellung dokumentiert Rachel Salamanders Wirken und gibt Einblicke in ihr Archiv, das sie 2022 der Monacensia schenkte.

Ab 23.5.


Stroke Art Fair auf der Praterinsel

Die Messe für »Emerging Contemporary Art« steht für unkonventionellen und erlebnisorientierten Umgang mit Kunst ohne Erklärungszwänge. Internationale Galerien und Künstler*innen präsentieren Werke verschiedenster kreativer Ausdrucksformen: Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Animation, Design, Comic und Digital Art gehören ebenso dazu wie Einflüsse aus Urban Art und Street Art.

1. bis 3.5.

Stroke Art Fair 2026
Stroke Art Fair 2026
Fr, 01.05.2026, 12:00 Uhr
weitere Termine bis 03.05.2026
Ausstellungen
Entdecke unkonventionelle Kunst auf der Stroke Art Fair 2026!

Offene Ateliers in der Wiede-Fabrik

Seit Mitte der 1990er Jahre arbeiten in der Wiede-Fabrik im Münchener Osten rund 25 Künstler*innen in verschiedenen Ateliers und Werkstätten. In den Gebäuden der ehemaligen Wiede-Acetylen-Werke wurde aus privatem Engagement ein Freiraum für künstlerisches Arbeiten geschaffen. Sehr außergewöhnlich für die Ateliersituation in München ist die Idee einer inhaltlich motivierten, langfristigen Nutzung als Ateliergelände. So entstanden auf dem weitläufigen Gelände im Lauf der Zeit individuell gestaltete Atelierräume, in denen sich oft noch der Charme der historischen Industrieanlagen der Fabrik findet. Die offenen Ateliers gewähren Einblick in vielfältige Positionen zeitgenössischer Kunst und ermöglichen das persönliche Gespräch mit den AkteurInnen eines ganz besonderen Ortes.

7. bis 10.5.

Frei Raum für Kunst
Frei Raum für Kunst
Do, 07.05.2026, 19:00 Uhr
weitere Termine bis 10.05.2026
Ausstellungen
Entdecken Sie zeitgenössische Kunst in historischen Industrieanlagen.

„Carrying“ im Museum Brandhorst

Bereits der Titel verweist darauf, wie Orte bestimmte Geschichten mittragen. Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt aktiviert verschiedene Räume inner- und außerhalb des Museums. Internationale Künstler*innen, darunter Hêlîn Alas, Cana Bilir-Meier, Louise Lawler, Kate Newby, Tiffany Sia, Jaune Quick-to-See Smith und Leyla Yenirce, besetzen historisch aufgeladene Orte – wie Cy Twomblys „Lepanto“-Saal oder das sogenannte Türkentor. Architektonische Interventionen, Performances, Malereien sowie Sound- und Filmarbeiten treten in Dialog mit dem Museum und befragen die Verschränkung von militärischer und kultureller Macht.

Ab 14.5. bis 8.11.


Shift of Vision – Neue Wege der Abstraktion in der Kunsthalle Augsburg

Die Kunsthalle Augsburg präsentiert drei Positionen der zeitgenössischen abstrakten Malerei: Während Jutta Haeckels die Leinwände mit linearen Rastern, flirrenden Farbfeldern und feinen Strichlagen überzieht und ihre Werke dadurch sowohl kartografisch als auch imaginär wirken, entstehen Peter Krauskopfs Werke durch ein bewusstes Spiel mit Schichtung und Abtragung. In einem Akt kontrollierter Zerstörung trägt er obere Farbschichten teilweise wieder ab und legt das darunterliegende Bild offen. Moritz Neuhoffs Arbeiten sind dagegen klar von digitalen Bildkulturen beeinflusst und wirken teilweise wie generierte oder digital manipulierte Bilder oder flirrende Computerscreens, entstehen aber auf der Leinwand in einem mehrstufigen malerischen Prozess.

Bis 11.10. 2027


„Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“ im Jüdischen Museum

Mal romantisiert, mal verdrängt, mal dämonisiert und bekämpft – blickt das Zusammenspiel arabisch-jüdischer Lebenswelten auf eine lange Beziehungsgeschichte zurück. Erst mit dem wachsenden Selbstbewusstsein von Jüdinnen und Juden aus dem Nahen Osten und anderen Teilen Nordafrikas nach der Ankunft in in Israel rückte die arabisch-jüdische Geschichte wieder ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Künstler*innen jüdischer Herkunft, deren Biografien und Perspektiven sich im Kontext arabisch-jüdischer Identitäten verorten lassen. Die künstlerischen Positionen dienen dabei als richtungsweisende Blickwinkel, um den historischen, politischen, religiösen und kulturellen Dimensionen arabisch-jüdischer Geschichte nachzuspüren. In der Auseinandersetzung mit Selbstverständnissen heutiger arabisch-jüdischer Communitys eröffnet die Ausstellung neue Impulse zu Fragen von Selbst- und Fremdbild, Identität und stereotypem Denken.

Bis 1. März 2027


Krishna. Religion, Kunst und Popkultur“ im Museum Fünf Kontinente

Die Sonderausstellung „nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise durch die facettenreiche Welt der hinduistischen Gottheit Krishna, die seit Jahrhunderten als Held, Liebhaber und Lehrer verehrt wird. Anhand von über 100 Objekten – darunter Skulpturen, Malereien und Ritualgegenstände – zeigt die Ausstellung die Vielfalt der Darstellungen Krishnas in unterschiedlichen Regionen und Medien. Zu den Highlights zählen eine prächtige Schaukel aus Rajasthan und ein tragbarer Klappaltar aus Tirupati. Dabei werden zentrale Episoden der Lebensgeschichte der Gottheit aufgezeigt und man erhält spannende Einblicke in religiöse Praktiken – von der häuslichen Verehrung bis zu großen Festen wie Janmashtami und Holi, alles unterstützt durch audiovisuelle Installationen. Den Abschluss bildet Krishnas Rolle in der globalen Popkultur als Symbol für Spiritualität und Sinnsuche.

Bis 8. November


„Convivium. Nahrungssysteme am Limit“ in der Pinakothek der Moderne

Von High-Tech-Gewächshäusern und Ställen, in denen Tiere nur noch lebende Produktionsmaschinen sind, über den Anbau tropischer Früchte in Sizilien, bis zu brasilianischem Soja und dem Oktopus-Fang in Portugal. Die Ausstellung präsentiert in zwölf Kapiteln anschauliche Beispiele dafür, wie unsere Lebensmittel heute produziert und vertrieben werden und welche Auswirkungen die Produktionen auf ihre Umgebungen haben. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf Europa, doch die globalen Zusammenhänge werden stets einbezogen. Ziel der Ausstellung ist es, für die Besucher*innen sichtbar zu machen, welche räumlichen und technischen Grundlagen es für unsere Nahrungsproduktion gibt – und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.

Bis 18.10.2026


Feld. / Damenporträt à la japonaise / No Single View / Zehn Leben“ in der Villa Stuck

Die Villa Stuck eröffnet am 14.5. wieder und startet mit gleich vier Ausstellungen ins neue Sein! In „Feld.“ beschäftigt sich Künstler Philipp Messner mit komplexen Fragen der Wahrnehmung. Mit dem Damenporträt à la japonaise präsentiert die Villa Stuck eine bedeutende Neuerwerbung. In „No Single View“ sieht man Videoarbeiten, die die Künstlerin Ilit Azvolay während der Sanierung des Museums erstellt hat. Und in „Zehn Leben“ beschäftigen sich Schauspieler, Autor und Fotograf Delschad Numan Khorschid und Künstler Jan-Hendrik Pelz mit Flucht, Trauma und Sehnsucht.

Ab 14.5.


Letzte Chance im Mai

Matt Browning – All Woodcarvings Remain Slow Motion Mobiles“ im Kunstverein München

Seit 2013 arbeitet Browning kontinuierlich in der Schnitzerei und seine erste institutionelle Ausstellung versammelt Arbeiten, die in diesem Zeitraum produziert wurden. Alle gezeigten Werke sind aus Douglasien-Holz geschnitztund jede Skulptur ist mit dem Verfahren der Kettenglied-Schnitzerei produziert und wird aus jeweils einem einzelnen Stück Holz gefertigt. Ohne nachträgliche Montage entstehen so innere Hohlräume, Raster und Rahmen.

Bis 31.5. Letzte Chance!


Reflexion“ in der Pinakothek der Moderne

Die zweite gemeinschaftlich kuratierte Ausstellung der vier Museen in der Pinakothek der Moderne widmet sich dem Thema der Reflexion. Unter den drei Leitgedanken Licht, Spiegel, Transparenz sind Objekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Grafik und Design gegenübergestellt. Für diese Begegnung wurde eine Ausstellungsarchitektur entwickelt, die beide Ausstellungsräume jeweils in eine weiße und eine schwarze Hälfte aufteilt.

Bis 31.05 Letzte Chance!


Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in der Archäologische Staatssammlung

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung in größtmöglicher Öffentlichkeit, größten Ruhm und maximales Risiko. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren Männer des Schwertes, ihr Kampf ein Spektakel. Das Kolosseum in Rom bot als Symbol des römischen Imperiums die passende Bühne für das Schauspiel. 
Highlights der Ausstellung sind originale römische Ausrüstungen von Gladiatoren aus der Gladiatorenschule von Pompeji. Ausgrabungen und Funde vom Limes in Bayern und Hessen zeigen, dass der Gladiatorenkampf jedoch auch die Bevölkerung an den fernen Grenzen des Imperiums in seinen Bann zog. Lebensechte Rekonstruktionen und Modelle, mediale sowie immersive Vermittlungsebenen entführen in die Welt der römischen Gladiatoren.

BIs 3. Mai 2026


Sandra Vásquez de la Horra. Soy Energía“ im Haus der Kunst

Die chilenische Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra (geb. 1967) vereint in ihrer multidisziplinären Praxis transnationale und indigene Perspektiven. Ihre erste europäische Überblicksausstellung „Soy Energía“ im Haus der Kunst widmet sich ihrem räumlichen und spirituellen Denken und zeigt Zeichnungen, Malerei, Film und Performance. Themen wie Selbstbestimmung, Frauenrechte, Unterdrückung und Migration prägen ihr Werk. Seit den 1980er-Jahren schafft sie in Bienenwachs getränkte Zeichnungen von Mischwesen aus Mensch, Tier und Pflanze, die moralische und historische Brüche thematisieren. Ergänzt wird die Schau durch frühe Video-Performances, die Einsamkeit, Trennung und Rassismus reflektieren und ihre vielschichtige Bildsprache eindrucksvoll erweitern.

Bis 17.5.


Weitere Highlights

„Jurassic World: The Experience“ in der kleinen Olympiahalle

Besucher*innen betreten durch die bekannten Jurassic-World-Tore eine große Erlebniswelt mit detailreichen Kulissen und lebensgroßen animierten Dinosauriern. Zu sehen sind u. a. ein Brachiosaurus, ein Velociraptor Blue und der Tyrannosaurus Rex. Die familienfreundliche Ausstellung ermöglicht es, die Welt des beliebten Film-Franchises hautnah zu erleben und teilweise sogar mit Baby-Dinosauriern zu interagieren. Die international erfolgreiche Show hat seit ihrer Premiere weltweit bereits Millionen Besucher begeistert.

Bis 16.9.


„United By Jazz“ in der Pasinger Fabrik

Die Ausstellung zeigt anhand herausragender Werke von FotografInnen und KünstlerInnen, welch bemerkenswerte Rezeption Jazz bis heute in der Kunst hervorruft. Was KünstlerInnen an der Jazzmusik fasziniert, ist ihre Immaterialität, ihre souveräne Unabhängigkeit von der Welt des Sichtbaren und den reproduktiven Zwängen. Fotografische, klangliche, künstlerische und typografische Formate, Objekt und Installation werden vermischt: So entsteht ein einzigartiger Raum für die interdisziplinäre Begegnung von Jazz und bildender Kunst. Eine eigene Sektion verhandelt die Themen Jazz, Jazzorte und Labels in München, und an Hörstationen bringen Jazz-Komponisten die Schau zum Klingen. Zu sehen sind Werke von Anouk Lamm Anouk, Ralf Dombrowski, Maxim Fomenko, Gregor Hildebrandt, Sebastian Kuhn, David Mesa, Mike Meyer, Dieter Rehm, Jan Scheffner, Julia Schewalie, Logan T. Sibrel, Ursula Sonnenwald, Michael Steiner, Kun Su und Milen Till.

Bis 12.7.


Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter“ im Lenbachhaus

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstler*innen mit einer Vision. Die Ausstellung rückt die wegweisenden Errungenschaften der Gruppe „Der Blaue Reiter“ in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten. Bedeutende Neuzugänge zur Sammlung des Lenbachhauses wie die großformatigen abstrakten Kompositionen von Wilhelm Morgner oder sozialkritische Werke von Emmy Klinker und Albert Bloch sind erstmals zu sehen.

Bis 5.9.2027


„Haar – Macht – Lust“ in der Kunsthalle

Ob lang, kurz, rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind mehr nur als persönlicher Stil.  Als politisches, religiöses, kulturelles und persönliches Ausdrucksmittel stehen sie für Rebellion und Anpassung, zeigen Zugehörigkeit und formen Identität. Die Ausstellung lädt zu einem sinnlichen Streifzug durch 3.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.

Bis 4.10.


Lisette Model“ im Kunstfoyer

In Wien 1901 geboren gilt Lisette Model heute als eine der prägendsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits 1935 suchte sie ihre Motive auf der Straße. Nach ihrer Emigration nach New York 1938 erlangt Model rasch Bekanntheit, indem sie für Magazine wie Harper’s Bazaar in schonungsloser Direktheit die Facetten des urbanen Lebens einfängt: die Armut der Lower East Side, die Upper Class bei ihren Vergnügungen und das Nachtleben in Bars und Jazzclubs. Das Kunstfoyer München präsentiert eine konzentrierte Auswahl zentraler Werkgruppen und ikonischer Fotografien, die Models kompromisslosen Blick und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Fotografie erfahrbar machen.

Bis 5.7.


Karl Valentin und die alten Rittersleut“ in der Burg Grünwald

Die Burg Grünwald mit ihrer wechselvollen Geschichte diente dem Komiker Karl Valentin als Rückzugsort und Inspiration für sein bekanntes Spottlied „Ja, so warn’s, die altn Rittersleut“. Bis heute wird der allseits bekannte Klassiker gesungen und fortgedichtet.  Die Ausstellung greift die Faszination auf, die Uniformen, Ritter und Mittelalter auf Karl Valentin (und auch auf seine Partnerin Liesl Karlstadt) und sein gesamtes künstlerisches Leben ausgeübt haben.

Bis 15.11.


Some Weather“ in der Bergson Gallery

Die Ausstellung setzt sich anhand von Arbeiten zweier zunächst unterschiedlich anmutender Positionen mit atmosphärischen Phänomenen und elementaren Kräften als Triebfedern einer eindrücklichen und jeweils einzigartigen künstlerischen Praxis auseinander: Olga Golos (*1987, Russland) verbindet die überwältigende Kraft der Natur mit persönlichen Erfahrungen und subjektiver Wahrnehmung. Dabei bildet sie mit ihren Werken natürliche Prozesse wie Wetterphänomene oder schmelzendes Eis auf unkonventionelle Weise nach. Lennart Lahuis (*1986, Niederlande) untersucht mit großer Sensibilität, wie natürliche Prozesse wie Verdunstung und Erosion sowie Materialien die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Informationen verändern. Aus unterschiedlichen Perspektiven treten die gezeigten Werke in einen Dialog und eröffnen so einen Erlebnis- und Resonanzraum, in dem die natürlichen Elemente als gestaltende Kraft zeitgenössischer Kunst unmittelbar erfahrbar werden.

Bis auf weiteres.


Himmlisches Wiedersehen – Von Ludwig I. zum Blauen Reiter“ im Diözesanmuseum Freising

Das Diözesanmuseum zeigt eine große Ausstellung zu den künstlerischen Entwicklungen im München des 19. Jahrhunderts und ihrem Einfluss auf die religiöse Malerei am Vorabend der Moderne. Politische Umbrüche und neue Strömungen – von Romantik bis Jugendstil – prägen die Kunst, während die Kirche den Anschluss an zeitgenössische Bildformen sucht. Über 120 Werke aus mehr als 30 Sammlungen, u.a. von Kandinsky, Münter und Spitzweg, eröffnen einen eindrucksvollen Blick auf diese Epoche.

Bis 26.7.


„Earth Matters“ in der Bergson Gallery

Die Schau rückt das komplexe Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik in den Mittelpunkt und macht mit analytischen und zugleich poetischen künstlerischen Ansätzen auf die Dringlichkeit eines bewussten Umgangs mit der Erde aufmerksam. Mit der Ausstellung setzt die Bergson Gallery ein Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz zeitgenössischer Kunst und ihre Rolle bei der Reflexion globaler Herausforderungen. Mit Olaf Otto Becker, Andreas Greiner, Kathrin Linkersdorff, Maximilian Prüfer und Tamiko Thiel präsentieren fünf international renommierte Künstler:innen Werke, die zentrale Fragen unserer Zeit verhandeln: die Folgen der Industrialisierung, die Auswirkungen menschlichen Optimierungsdrangs und die nicht immer vorhersehbaren Konsequenzen technologischer Entwicklungen. Digitale Arbeiten, Fotografien, Skulpturen und die besondere Technik der Naturantypie eröffnen im Erd- und Zwischengeschoss der Bergson Gallery neue Perspektiven.

Bis auf weiteres.


Symbiosis – Kunst zwischen Mensch und Natur“ im Zentrum für Gegenwartskunst

Im Fokus der Ausstellung im Augsburger Glaspalast stehen die komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, beleuchtet von vier ausgewählten, international tätigen Künstlerinnen und Künstler. Die räumliche Inszenierung in der Halle 1 erstreckt sich dabei über 1.100 Quadratmetern und integriert Malerei und Zeichnung von Christiane Löhr und Nathan Peter, Skulpturen von Paul Diestel, Installation und Videokunst der irischen Filmemacherin Clare Langan, um als multisensorisches Erlebnis alle Sinne anzusprechen.

Bis 21.06.

Symbiosis | Kunst zwischen Mensch und Natur
Symbiosis | Kunst zwischen Mensch und Natur
Do, 30.04.2026, 10:00 Uhr
weitere Termine bis 21.06.2026
Kunsthalle Augsburg im Glaspalast
Ausstellungen
Entdecke die komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Natur durch die Werke von vier internationalen Künstlern.

Die Welt der Mumins“ im Literaturhaus

Bei den Mumins werden für viele lang verschollene Erinnerungen wach, sorgten doch die finnischen Trolle, ab 1977 im deutschen Fernsehen als Trickfilmserie für Begeisterung im Kinderzimmer. Aber die Geschichte der Mumins geht viel zurück: Erdacht von der finnischen Künstlerin Tove Jansson lebt die Bande seit 80 Jahren im Mumintal und ihre Geschichten sind auch heute noch ein Plädoyer für Toleranz, Empathie und Abenteuerlust. Die Ausstellung im Literaturhaus zeigt Originalillustrationen, Animationen und lädt bei interaktiven Stationen laden ein, die Welt der Mumins wieder neu zu entdecken.

Verlängert bis 31.7.


Seeing the Unseen. Quantenphysik und Kunst als verschränkte Welten“ in der ERES Stiftung

Geheimnisvoll, rätselhaft und gegen die Intuition: Wer sich hineinwagt in die Welt der Quanten, muss oft über den eigenen Schatten springen. Teilchen, die zugleich Welle sind, Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten, Wirklichkeiten, die sich erst durch Beobachtung manifestieren. Die ERES Stiftung lädt zu einer interdisziplinären Reise in die Quantenwelt ein. Hundert Jahre nach den Pionierleistungen von Niels Bohr, Werner Heisenberg und Co. treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf zeitgenössische Kunst. In der Schau verschränken sich die Themen der Quantenphysik in den psychedelischen Lasershows von Elsa Garmire, überlagern sich in Tamiko Thiels Mixed-Reality-Installation und entfalten sich in dehnenden und schrumpfenden Räumen von Mehmet & Kazim oder in der malerischen Hommage von Tan Mu an die Kronleuchter-Schönheit goldener Quantencomputer. Dazu weitere Werke von u.a. Dara Birnbaum, Herbert W. Franke, Ayoung Kim, Alicja Kwade, Roman Lipski.

Bis 26.9.


Kindheit am Nil – Aufwachsen im alten Ägypten“ im Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK)

Die erste umfassende Schau zum Thema Kindheit in einer der ältesten Hochkulturen. Sie richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und beleuchtet das Leben altägyptischer Kinder von 3.000 v. Chr. bis 500 n. Chr. im Spiegel heutiger Lebenswelten. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bildung, Rechte, Fürsorge und Gleichberechtigung. Rund 190 Originalobjekte aus internationalen Museen – darunter eigens restaurierte Gegenstände von Kinderbestattungen aus Matmar – zeigen Alltag, Schule, Freizeit, Religion und Kunst. Interaktive Stationen, ein Kinderpfad und Mitmachangebote wie Hieroglyphenschreiben, altägyptische Kleidung oder Duftstationen machen Geschichte erlebbar.

Bis 21.6.2026


„… damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn“ im NS-Dokuzentrum

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem langen Nachwirken von Kriegen seit 1945. Internationale Künstler*innen reflektieren in ihren Werken Erfahrungen von Gewalt, Zerstörung und Wiederaufbau. Aus Perspektiven der Migration, von oder nach Europa, erzählen sie von Verlust, Flucht und Neuanfängen. Und sie berichten von der Herausforderung, weiterzuleben. Wie prägen Erfahrungen des Krieges das Leben künftiger Generationen in pluralen, (post-)migrantischen Gesellschaften? Was bleibt – und was wird weitergegeben?

Bis 12.6.2026