„Kommt halt mal vor“
Münchner Kammerspiele - Schauspielhaus

„Kommt halt mal vor“

Samstag, 12.12.2026
20:30 Uhr

Münchner Kammerspiele / Münchner Kammerspiele – Schauspielhaus, ,
Bildung und Weiterbildung

„Kommt halt mal vor“

Unter dem Titel „Kommt halt mal vor – Ist Gewalt gegen Frauen nicht so wichtig?“ diskutiert eine Runde im Schauspielhaus der Kammerspiele, ob Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Grundrauschen hingenommen wird. Der Abend gehört zum Themenschwerpunkt „Patriarchat verlernen!“.

Ausgangspunkt ist die Geschichte der Autorin Anne Jelena Schulte, die als junge Frau von einem Fremden vergewaltigt wurde. Zeugen griffen nicht ein, die DNA-Spuren wurden nicht ausgewertet. Ein weiterer Bezugspunkt ist der Einsatz der damaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die 1997 dafür kämpfte, Vergewaltigung in der Ehe strafbar zu machen. Laut Ankündigung werden Anzeigen von Frauen bis heute abgetan und Verfahren gegen Täter eingestellt.

Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehemalige Bundesministerin der Justiz), Matthias Braumandl (Richter am Oberlandesgericht München und Staatsanwalt in Sexualstrafsachen), Ricarda Lang (Strafverteidigerin) und Anne Jelena Schulte.

Moderation und Kuration: Annette Ramelsberger (langjährige Gerichtsreporterin der SZ)

Vorverkauf ab 2. November 2026.

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Samstag, 12.12.2026 · 20:30 UhrIst Gewalt gegen Frauen nicht so wichtig?muenchner-kammerspiele.de

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