19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Jüdisches Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331
München
Literatur
Ahmed Milad Karimi »Die Schönheit des Judentums Eine muslimische Liebeserklärung«
Lesung und Gespräch mit Ahmed Milad Karimi
„In der Schönheit des Judentums fühlt sich mein Glaube, der sich im Islam kultiviert hat, zu Hause, wie man sich bei einer Freundin, einem Freund zu Hause fühlt, ohne ihr oder ihm das Haus streitig zu machen, als wäre es das eigene.“ (Ahmad Milad Karimi)
Ahmad Milad Karimi ist davon überzeugt, dass es eine tiefe Verbindung gibt zwischen den spirituellen Überlieferungen von Judentum und Islam und dass diese Brücke für die Konflikte unserer Zeit Teil der Lösung sein könnte und nicht Teil des Problems ist. Der Islamgelehrte erinnert an die Nähe beider Glaubenswege, die sich auf Abraham, auf Sara und Hagar berufen, auf gemeinsame Propheten und Geschichten. Er entdeckt die Schönheit jüdischer Spiritualität, für ihn ein Zeichen, dass – trotz Wut und Hass – Friede möglich ist.
Moderation: Sapir von Abel
Ahmad Milad Karimi, geboren 1979 in Kabul, flüchtete mit 13 Jahren vor dem Bürgerkrieg in Afghanistan. Er studierte Philosophie und Islamwissenschaft und arbeitet nun als Professor für Kalam, islamische Philosophie und Mystik, an der Universität Münster.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst im Rahmen der Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“
(Text: Veranstaltende)
Termine
Eintritt frei
Veranstaltungsort / Karte
Jüdisches Museum
Adresse: Sankt-Jakobs-Platz 16,
80331 München
