Shimai – vietnamesische Küche an der Theresienstraße
Ente in Tamarindensauce, Pho und Reispapierrollen zum Selberrollen, dazu eine Tapete unter der Federführung von Jean Paul Gaultier – seit 2018 in der Maxvorstadt.
Das Shimai an der Theresienstraße hat Ende Juli 2018 eröffnet, ein paar Gehminuten vom gleichnamigen U-Bahnhof entfernt. Mitinhaber ist Viet Hai Pham, der auch hinter dem älteren Shami in der Schwabinger Marktstraße steht. Gekocht wird vietnamesisch; das Haus selbst beschreibt seine Küche als feinste Küche aus Süd-Vietnam, traditionelle Gerichte jung und modern interpretiert.
Auf der Karte stehen Sommerrollen und Edamame, die klassische Pho Bo mit Rinderkraftbrühe und Reisbandnudeln, knusprige Ente – wahlweise mit hausgemachter Erdnuss-Curry-Sauce oder süß-fruchtiger Tamarinde –, Rind mit Basilikum und Chili, norwegisches Lachsfilet mit Ingwer-Yaki-Sauce sowie Bun Bowls aus Reisnudeln, Salat, Kräutern und Limetten-Chili-Dressing. Fleischlos geht es auch: Tofu-Sommerrollen, Tofu mit Zitronengras und Chili und Wok-Gemüse stehen auf der Mittagskarte, die Abendkarte markiert eine Reihe von Gerichten mit einem Blattsymbol als vegetarisch. Als eigene Kartenrubrik führt das Haus „ROLL-IT-YOURSELF" – Reispapierrollen, die am Tisch selbst gerollt werden. Unter der Woche gilt mittags eine eigene, kürzere Karte, dazu kommt eine Wochenkarte unter dem Titel Chef's Weekly Special.
Die Innenarchitektur stammt von der Münchner Designerin Natalie Nguyen-Ton und steht unter dem Motto „Chinoiserie 2.0": geschnitzte Holzdecke, warmes Licht, natürliche Materialien und eine eigens angefertigte Tapete im Tattoo-Look mit Kois, Drachen und Vögeln, die Lelièvre unter der Federführung von Jean Paul Gaultier für das Shimai gefertigt hat. Der eigentliche Gastraum liegt hinten, hinter einem Gang an der Küche vorbei; dort hängt ein großformatiges Wandgemälde des Münchner Künstlers Zoltan Maar, Acryl auf Plexiglas. Vor dem Haus liegt eine helle Holzterrasse, etwas von der Straße zurückgesetzt und mit einziehbarem Dach.
Reservieren kannst du über OpenTable. Mittags geöffnet ist von Montag bis Freitag; samstags beginnt der Betrieb erst am Abend, sonntags und feiertags durchgehend ab halb zwei. Einen Ruhetag gibt es nicht. Für private Feiern nimmt das Shimai bis zu 50 Personen. Eigene Parkplätze gibt es nicht.
Reservierung
Über OpenTable, auch als Widget auf shimai.de eingebunden.
Gut für
Mittagstisch unter der Woche, Abendessen zu zweit oder in der Gruppe, private Feiern bis 50 Personen.
Draußen sitzen
Ja, Holzterrasse mit einziehbarem Dach, etwas von der Straße zurückgesetzt.
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