Habibi-Kiosk: Kammerspiele und Goethe-Institut eröffnen neue Spielstätte

Habibi-Kiosk: Ein Projekt der Kammerspiele und des Goethe-Instituts
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Habibi-Kiosk: Ein Projekt der Kammerspiele und des Goethe-Instituts

Im Habibi-Kiosk, dem neuen Projektraum der Münchner Kammerspiele und des Goethe-Instituts geht es in diversen Veranstaltungen um die Frage „Wer oder was ist die Stadt?“.

Habibi ist ein arabisches Wort und bedeutet in etwa „Schätzchen“. Kiosk kennen wir alle. In der neuen Spielstätte der Kammerspiele wird aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage behandelt: „Wer oder was ist die Stadt?“ Aktuell noch durchs Schaufenster, aber bald auch in analog und live. Gemeinsam mit dem Goethe-Institut erforscht der Habibi Kiosk die Frage, wie eine Gemeinschaft mit aktiver Teilhabe funktioniert, wenn der Kiosk niemanden reinlassen darf. Wie kommen wir zusammen bei allen Abständen und Unterschieden? Und an Orte, wo wir uns sonst aufhalten? Gemeinsame Ziele können nur formuliert und angegangen werden, wenn wir uns gemeinsam darüber unterhalten. 

Und das kann man vorerst nur im digitalen Raum. Einem digital creative Hub(-ibi) gewissermaßen. Hier wird vorbereitet, was der Kiosk eines Tages werden soll. Ein Raum für viele Perspektiven. Ein Raum für Fehlerkultur – denn „gemeinsames Lernen voneinander heißt auch, dass Fehler erlaubt sind. Dass wir gemeinsam Fehler riskieren und gemeinsam mit den Folgen dieser Fehler umgehen“: Von Kunst bis Pflanzenkunde, Diskurs bis Erinnerung, Übersetzung bis Fehlübersetzung. Der Kiosk wird auch zur Plattform für Musik abseits der Leitkultur und lädt DJs und MusikerInnen aus aller Welt und aus München ein - von Radio bis Tanztee bis Konzert oder Videoinstallation, Vinyltalk bis Stadtgespräch.  

Lokale Expert*innen präsentieren lokale Expert*innen: Deren Stimmen werden in der Stadtgesellschaft noch nicht ausreichend wahrgenommen. Ihre Kunst sollte Teil der Erzählung einer Stadt wie München sein. Aber auch die internationalen Geschichten der Stadt finden ihren Platz hier, aus der Welt nach München und zurück. Was bewegt Künstler*innen, die hier arbeiten, aber nicht von hier sind? Welche Verknüpfungen gibt es in die weltweiten Kunst-Sphären? Und wie reagiert das Münchner Kindl hierauf? Habibi will die verschiedenen Erzählstränge der Stadt zu neuem Wissen zusammenführen und gemeinsam mit Partnern Zukunft entwickeln. Der Habibi Kiosk ist ein durchlässiges Fenster in die Kammerspiele. Mit der Betonung auf lässig.

Die nächsten Termine:

Mi, 10.2. um 18:00-20:00 Uhr: The fittest will survive?
Talk von und mit Nuschin Rawanmehr und Gästen. Jeden zweiten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr.

Mi. 17.02. um 18:00 Uhr: Dies Das
Talk von und mit Tuncay Acar und Gästen. Folge Nr. 1: Sandra Chatterjee – Tanz post//migrantisch? Talk, Tanzperformance mit musikalischer Livezuspielung von Arko Mukhaerjee aus Kolkata/Indien. Jeden dritten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr

Mi. 24.2. um 18 Uhr: Habibi Goethe
Eine performativ-internationale Diskussionsreihe von und mit dem Goethe-Institut e.V. Jeden vierten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr

Bis März: Schaufensterausstellung „Through a window“
Eine Sammlung digitaler Kunstwerke der syrischen Künstlerin Sulafa Hijazi

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