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fastfood theater: Relevanz - Komplexität trifft Leichtigkeit

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fastfood theater
fastfood theater © Jan Frommel

Ab dem 9. Oktober startet der zweite Teil des 30jährigen Jubiläums des fastfood theaters mit Relevanz – Komplexität trifft Leichtigkeit

Im neuen Jubiläumsprogramm richtet das fastfood theater den Blick in die Zukunft des Improvisationstheaters und fragt nach der Relevanz von Improvisation(skunst) in einer Zeit transformativer Herausforderungen. Hierzu haben sich die fastfood Masterminds Karin Krug und Andreas Wolf Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Sport eingeladen, um der Frage „Welchen Stellenwert hat Improvisationskunst in einer Welt, in der Wandel die einzige Konstante ist?“ spielerisch auf die Spur zu kommen.

Den Rahmen bildet ein künstlerischer Salon, der – in der Tradition der Salons der 20er Jahre – ein Ort des gesellschaftlichen Dialogs, der Begegnung und des Austauschs sein soll. Das fastfood theater fungiert als Gastgeber des Salons und öffnet die Türen für einen Wissenschafts-Improvisationskunst-Dialog. Karin Krug und Andreas Wolf werden das Publikum und jeweils einen Gast durch den Abend führen.

Gäste und Themen sind:

Gerd Schönfelder, 16facher Paralympics-Sieger, zum Thema „Improvisation und Körper“ und der Frage „Welchen Anteil hat Improvisation an physischen Höchstleistungen?“ (9.10., EineWeltHaus)

Prof. Dr. Klaus Diepold, Lehrstuhl für Datenverarbeitung an der Technischen Universität München, zum Thema „Improvisation und Computer“ und der Frage: „Wie fördert Improvisation die Entwicklung von KI?“ (23.10., TU München, HS 0360)

Prof. Dr. Willi Butollo, Angst- und Traumatherapeut, zum Thema „Improvisation und Psyche“ und der Frage: „Wie kann Improvisation den Weg von der einschränkenden Angst zur produktiv-wirkenden Angst bereiten? Wie können Therapeuten Improvisation im Heilungsprozess einsetzen?“ (13.11., Trafo Neuhausen)

Dr. Gesine Hofinger, Arbeits- und Organisationspsychologin bei Team HF, zum Thema „Improvisation und Krise“ und der Frage „Wie kann Improvisation das Fehlermanagement in kritischen Situationen unterstützen?“ (27.11., Einstein Kultur)

Prof. em. Dr. Hannelore Daniel, Ernährungswissenschaftlerin, mit dem Thema „Improvisation und Nahrung“ und der Frage „Wie gesund ist Spontaneität bei der Ernährung?“ (11.12., Einstein Kultur).

Nach einer Begrüßung berichtet die Koryphäe aus dem jeweiligen Fachgebiet, und das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen. Dabei steht die Frage nach dem Anteil von Improvisation im jeweiligen Fachgebiet im Vordergrund.

Im zweiten Teil folgt eine Show, in der die Informationen der Gäste von den Improspielern des fastfood theaters auf der Bühne künstlerisch umgesetzt werden. Musikalisch unterstützt von einem Impro-Musiker und natürlich wie gewohnt gelenkt durch Zurufe des Publikums. Komplexe Themen treffen auf spielerische Interventionen der Impro-Künstler und ermöglichen so eine neuen Blick.

Danach gibt es bei Snacks und Getränken die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Austausch. Idealerweise über neu gewonnene Erkenntnisse darüber, inwieweit Improvisation den jeweiligen Fachgebieten neue Impulse geben kann.

Tickets nur auf: www.fastfood-theater.de/shows/relevanz

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