Access To Dance: depARTures – Unique dance and performance from Québec / Canada

Access To Dance München - Diana Ashbee
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Intensives Solo gegen Gewalt: Diana Ashbee

Vom 7. Oktober bis 8. November 2020 präsentiert JOINT ADVENTURES – Walter Heun im Rahmen seiner internationalen Gastspielsaison Access To Dance unter dem Titel depARTures einen weiteren, neuen Teil seiner Gastspielreihe.

In diesem Herbst werden ausschließlich Arbeiten wichtiger Künstler*innen der Tanzszene Québecs nach München eingeladen, um ihre Arbeiten dem Publikum zu präsentieren.

Zeitgenössischer Tanz an vorderster Front der künstlerischen Entwicklung

Die ausgewählten Künstler*innen sind nicht nur in Québec von Bedeutung. In ihren choreografischen Ansätzen an den Schnittstellen zu anderen Disziplinen stehen sie teilweise an vorderster Front der künstlerischen Entwicklung im zeitgenössischen Tanz weltweit und definieren jeder für sich einen einzigartigen, eigenwilligen choreografischen Stil. Das Projekt ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020 / 21. Es wird unterstützt durch die Botschaft von Kanada, die Vertretung der Regierung von Québec und das Conseil des arts et des lettres du Québec.

Körperlicher Minimalismus: Daniel Lévillé

Getanzte Rebellion und körperlicher Minimalismus

Zum Auftakt der Reihe ist am 7. und 8. Oktober die platinblonde Tanzrebellin Louise Lecavalier mit ihrer neuesten Arbeit „Stations“ im Carl-Orff-Saal zu Gast. Mal in sich gekehrt, im nächsten Moment wie besessen, wirft sie sich in diesem Solo erneut mit ihrem ganzen Körper in den Tanz und sucht nach immer neuen Zuständen. Am 13. und 14. Oktober ist „Solitudes Solo“ von Daniel Léveillé, einem Meister des körperlichen Minimalismus im Tanz, in der Muffathalle zu sehen. Sieben Tänzer*innen bewegen sich darin auf virtuose Weise zwischen schwungvollen und präzisen Gesten an den Grenzen des Ungleichgewichts zur Musik von Johann Sebastian Bach. Zwischen dem Heiligen und dem Profanen zeichnet Mélanie Demers ein Porträt f ragmentierter weiblicher Identität als spielerischen Zusammenprall von der Jungfrau Maria bis zu Beyoncé. Ihre Arbeit „Icône Pop“ ist am 16. und 17. Oktober im Schwere Reiter zu sehen.

Tanz in Zeiten von Corona

Platinblonde Tanzrebellin: Louise Lecavalier

Daina Ashbee wiederum thematisiert in ihren Stücken immer wieder die Gewalt und Rechtlosigkeit gegenüber indigenen Frauen in Kanada. Ihr intensives Solo „Serpentine“ erforscht die Besetzung von Raum, Zeit und Präsenz. Es gastiert am 19. und 20. Oktober im HochX. Zum Abschluss präsentiert das Muffatwerk vom 5. bis 8. November Isabelle

Van Grimde mit ihrer Company Corps Secrets und der Performance-Installation „Eve 2050“. Diese Arbeit reflektiert die Zukunft von Mensch und Körper im Zeitalter digitaler Technologien, biomedizinischem Fortschritt und künstlicher Intelligenz. Gastspiele und Performance-Reihen mit internationalen Künstler*innen und Kompanien schaffen Raum für kreatives Schaffen, kulturellen Erfahrungsaustausch, Begegnungen und Vernetzung.

„Jungfrau“ Maria trifft Beyoncé: Mélanie Demers

In Zeiten, in denen durch die Beschränkungen aufgrund des Coronavirus internationaler Austausch, das Gefühl für Gemeinschaft, gesellschaftliche Meinungsbildungsprozesse und die Begegnung mit Andersdenkenden sehr selten geworden sind, wird die Begegnung mit Kunst und Künstler*innen aus anderen Ländern umso wichtiger. Als Veranstalter, so heißt es in der Pressemitteilung wird JOINT ADVENTURES – Walter Heun während den Veranstaltungen nach bestem Wissen und Gewissen für die Sicherheit aller Beteiligten und des Publikums sorgen.

Weitere Informationen unter: www.jointadventures.net

Aufgrund der erforderlichen Hygieneschutzbestimmungen ist die Platzanzahl in allen Vorstellungen entsprechend den aktuell geltenden Verordnungen begrenzt. Tickets sind nur personalisiert und ausschließlich im Vorverkauf über München Ticket erhältlich: 089 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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