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Wochenendtipps: Unsere Empfehlungen für 06. bis 09. Januar 2022

Wochenendtipps: Unsere Empfehlungen für 06. bis 09. Januar 2022
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2022 geht in München trotz Pandemie recht vielseitig los...

Frohes neues Jahr! 2022 geht in München trotz Pandemie recht vielseitig los – von Sherlock Holmes über fantastische reale belgische Künstler bis zu Wedekinds “Lulu”. 

“Abenteuer Erde” in der Alten Kongresshalle

Magisches Island

Die Reihe “Abenteuer Erde” von Fotograf Michael Martin geht am Feiertag in der alten Kongresshalle im Westend in die nächste Runde. Um 11 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr finden drei Vorträge statt, die Neuseeland, Island sowie 40 Jahre professionelle Reisefotografie zum Thema haben, moderiert von Michael Martin. Die spektakulären Naturaufnahmen wecken auf jeden Fall die in der Corona-Zeit oftmals verloren gegangene Lust aufs Reisen wieder. Die Vorträge sind auch als Livestream abrufbar. Es gelten die 2G-plus-Vorgaben, Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen.
Alte Kongresshalle, Am Bavariapark 14, Donnerstag, 6. Januar, 11, 14 und 17 Uhr, www.michael-martin.de

“Fantastisch real” – belgische Moderne in der Kunsthalle

Die Kunsthalle München

Die Belgier können nicht nur gut Fußball spielen, sie haben auch einige große Künstler hervorgebracht. Die Kunsthalle München präsentiert aktuell rund 130 Meisterwerke der belgischen Moderne aus der Zeit von 1860 bis 1960. Anhand von Gemälden, Grafiken und Skulpturen beleuchtet die Ausstellung die belgische Kunst der damaligen Zeit, die von realistischen Szenen des einfachen Volkes und atmosphärischen Landschaften über die fantastischen Maskeraden James Ensors bis zu den surrealen Welten von Paul Delvaux und René Magritte reicht.
Kunsthalle, Theatinerstr. 8, Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Januar, 12 bis 19 Uhr, www.kunsthalle-muc.de

Zum Jahresauftakt gemeinsam Stärke antrinken im HopDog

Gemeinsam Stärke antrinken im HopDog

Der Jahrhunderte alte fränkische Brauch, zu Beginn eines neuen Jahres auf die Gesundheit anzustoßen, findet immer am 6. Januar statt. Diese Tradition, die sich im Volksmund Stärk’ antrinken nennt, wird in München im HopDog aufrechterhalten. Dazu öffnet die Kneipe am Feiertag extra schon um 15 Uhr. Außerdem wird bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal in München das “Ungespundete Lager” der fränkischen Brauerei Knoblach angezapft. Zum Wohl!
HopDog, Auenstr. 100, Donnerstag, 6. Januar, 15 Uhr, www.hopdog.eu

“Lamb”: Neuer Film mit Noomi Rapace

Ein kinderloses isländisches Paar züchtet Schafe auf einem kleinen Hof. Eines Tages wird mit “Lamb” ein mysteriöses Mischwesen geboren, das die beiden allerdings liebevoll wie den übrigen Nachwuchs aufziehen. Der Film “Lamb” mit Noomi Rapace, bekannt von den Stieg-Larsson-Verfilmungen, ist ein Fantasy-Drama, das das biblische Bethlehem-Thema einmal ganz anders aufgreift und mit dem Europäischen Filmpreis für die Visual Effects ausgezeichnet wurde. Der Film läuft am Donnerstag an und wird u.a. im Schwabinger Monopol-Kino unter 2G-plus-Bedingungen gezeigt. 
Monopol-Kino, Schleißheimer Str. 127, Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Januar, 18.40 Uhr (Do+So) bzw. 20.50 Uhr (Fr+Sa), www.monopol-kino.de

Sherlock Holmes im Blutenburg-Theater

Sherlock Holmes im Blutenburg-Theater

Fast 40 Jahre geht’s auf der Kriminalbühne des Blutenburg-Theaters hauptsächlich um Mord und Totschlag. Im Moment wird “Sherlock Holmes & Der Hund von Baskerville” aufgeführt. Das Kriminalstück nach Arthur Conan Doyle in einer speziellen, Corona-konformen Inszenierung “für drei Schauspieler und eine Nebelmaschine” läuft auch am Feiertag Heilige Drei Könige – unter 2G-plus-Bedingungen. Mal sehen, ob das Trio den mysteriösen Fall rund um den monströsen Geisterhund aufklären kann …
Blutenburg-Theater, Blutenburgstr. 35, Donnerstag, 6. Januar, 20 Uhr, www.blutenburg-theater.de

Online-Filmfestival “Kino Asyl” startet am Freitag

Austausch und Einblicke vermittelt KINO ASYL

Komplizierte Lebensbedingungen und harte Fluchterfahrungen stehen thematisch im Mittelpunkt beim “Kino Asyl”-Festival, das ab Freitag 18 Uhr online stattfindet. Geboten ist eine breite Auswahl an Filmen, Serien und Gesprächspartnern aus einigen Brennpunkten der Welt, die früher einmal Heimat der Geflüchteten waren. Unter anderem zeigen die Veranstalter vom Medienzentrum München und von der Organisation Refugio eine Hommage an die Landschaft Afghanistans, einen Appell für eine gerechte Politik in Uganda und ein Porträt einer jungen Gruppe von iranischen Mountainbikern.
Online, Freitag, 7. Januar bis Sonntag, 23. Januar 2022, www.kinoasyl.de

Orchestra Nazionale della Luna in der Unterfahrt

Orchestra Nazionale della Luna – das klingt schon mal italienisch. Dahinter verbirgt sich aber ein belgisch-finnisch-französisches Klang-Astronauten-Quartett, das aus einer klassischen Besetzung Überirdisches herausholt. Die mondsüchtige Truppe wartet am Samstag in der Unterfahrt mit extraterrestrischen, mal sphärischen, mal höchst eruptiven Klängen aus einem ganz eigenen Sound-Universum auf. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, streamen die Betreiber dieses Konzert auch live über den YouTube-Kanal der Unterfahrt.
Unterfahrt, Einsteinstr. 42, Samstag, 8. Januar, 20.30 Uhr, www.unterfahrt.de

Kafka & Satie im Hoftheater

Franz Kafka und Eric Satie treffen am Sonntag im Hoftheater im Stemmerhof aufeinander. Natürlich nicht real, sondern in Person von Stefan Merki, der Erzählungen von Kafka rezitiert und Stefan Laux, der Klavierwerke von Satie zum Besten gibt. Sowohl die Prosa als auch die Musikstücke entstanden zwischen 1910 und 1925, allerdings an unterschiedlichen Orten, in Prag und Paris. Ein interessantes Zusammenspiel zwischen Literatur und Klassik.
Hoftheater, Plinganserstr. 6, Sonntag. 9. Januar, 11 Uhr, www.hof.theater

Wedekinds “Lulu” im Residenztheater

Wedekinds “Lulu” im Residenztheater

Über zwanzig Jahre lang arbeitete der Münchner Dramatiker Frank Wedekind an der Tragödie “Lulu”, die aufgrund der harschen Zensur zu seinen Lebzeiten keine Aufführung in München erlebte. Zu anrüchig, zu lüstern, hieß es damals. Der für seine Videokunst vielfach ausgezeichnete Bastian Kraft hat das Stück für seine aktuelle Inszenierung im Residenztheater multimedial bearbeitet und verdichtet. Für die Aufführung am Sonntagnachmittag sind nur noch Restkarten erhältlich.
Residenztheater, Max-Joseph-Platz 1, Sonntag, 9. Januar, 16 Uhr, www.residenztheater.de

50er-Jahre-Musikabend im Hofspielhaus

“Bange machen gilt nicht” lautet das Motto der stets gut gelaunten Sängerin Julia von Miller und von Gitarrist und “Schuh des Manitu”-Komponist Dieter Holesch am Sonntag im Hofspielhaus. Die beiden bieten den Gästen ein elegantes musikalisches Ping-Pong und bringen gute, geborgte Lieder in deutscher Sprache, vorwiegend aus den 50er Jahren zu Gehör. Im Eintrittspreis von 30 Euro ist ein kleiner Snack enthalten.
Hofspielhaus, Falkenturmstr. 8, Sonntag, 9. Januar, 18 Uhr, www.hofspielhaus.de

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