7 Tage TV-Programm

Unsere TV-Tipps vom 28. Juli bis 03. August 2021

Blade Runner 2049
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Blade Runner 2049

Tom Hanks landet auf den Hudson River, Leonardo DiCaprio als Spion in der Traumwelt, Matt Damon, Kate Winslet und Jude Law kämpfen gegen die Pandemie und George Clooney sucht Raubkunst bei den Nazis.

Mittwoch 28.7.

Sully (ZDF, 20.15 Uhr)

Am 15. Januar 2009 trifft US-Airways-Pilot Chesley „Sully“ Sullenberger eine Entscheidung: sechs Minuten nach dem Start fallen nach einem Vogelschlag beide Triebwerke aus. Zurück zu New Yorks LaGuardia, oder schaffen sie es bis New Jerseys Flughafen Teterboro? Sully entschließt sich zur Notlandung im Hudson. Alle 155 Menschen an Bord überleben. Während die Öffentlichkeit ihn als Helden feiert, muss er sich seinen Albträumen und der Flugsicherheitsbehörde stellen ...

Sehenswert: Regisseur Clint Eastwood versetzt seinen eindringlichen Mix aus Katastrophenfilm und Justizdrama mit Zeitsprüngen und zeigt die spektakuläre Notwasserung mehrmals aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Regie: Clint Eastwood. USA 2016. Mit Tom Hanks, Laura Linney, Aaron Eckhart u.a.

Inception (Kabel 1, 20.15 Uhr)

Moderne Industriespione wie Dom Cobb dringen mithilfe einer Traum-Sharing genannten Technologie in die Psyche ihrer Opfer ein und entwenden so Geschäftsgeheimnisse. Cobbs neuer Auftrag ist besonders perfide. Er soll seinem Zielobjekt, dem Konzernerben Robert Fischer, nichts stehlen, sondern etwas geben, sprich: einen Gedanken „einpflanzen“. Der würde dem Konzern schaden, der Weltwirtschaft aber nutzen ...

Sehenswert: Regie-Ass Christopher Nolan zeichnet imposante Traumwelten und bewegt sich trickreich auf diversen Erzählebenen. Oscars für Kamera, Tricks, Soundeffekte und Tonmix.

Regie: Christopher Nolan. USA 2008. Mit Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard u.a.

Dark Water – Dunkle Wasser (Tele 5, 22.05 Uhr)

Die frisch geschiedene Dahlia ist seelisch etwas labil, und das Apartment, das sie mit Töchterchen Cecily bezieht, ist eher trostlos. Kein Wunder, dass Dahlia verstört reagiert, als seltsame Dinge passieren: Im Kinderzimmer tropft Wasser von der Decke, aus dem verlassenen Obergeschoss dringen komische Geräusche, und die Kleine berichtet von einer unsichtbaren Freundin …

Sehenswert: An das Original von „Ring“-Regisseur Hideo Nakata reicht die US-Fassung von Walter Salles nicht heran. Subtilen, kunstvoll gefilmten Psychohorror in guter Besetzung bietet sie dennoch.

Regie: Walter Salles. USA 2005. Mit Jennifer Connelly, John C. Reilly, Pete Postlethwaite u.a.

Donnerstag 29.7.

Eine ganz heiße Nummer 2.0 (ZDF, 20.15 Uhr)

Waltraud, Maria und Lena stehen in ihrer niederbayerischen Heimat vor einem neuen Problem: Im Dorf gibt es kein Internet. So werden Jobs weniger, Touristen bleiben aus, Leute ziehen weg. Die drei nehmen an einem Tanzwettbewerb teil, um mit der Siegprämie das Breitbandnetz zu finanzieren. Sie erhalten prominente Unterstützung – von Jorge González …

Sehenswert: Nach acht Jahren nun die Fortsetzung der bayerischen Erfolgskomödie.

Regie: Rainer Kaufmann. BRD 2019. Mit Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass u.a.

Mit aller Macht – Primary Colors (ZDFNeo, 23. 05 Uhr)

Der Mann hat Charisma, und er weiß, wie man Hände schüttelt: Südstaaten-Gouverneur Jack Stanton will der nächste US-Präsident werden. Mit Ehefrau Susan weiß er eine kühle Taktikerin und mit Henry Burton einen tüchtigen Bürgerrechtler an seiner Seite. Um die Vorwahlen zu gewinnen und um von Jacks nicht ganz korrektem Lebenswandel abzulenken, müssen sie ein paar kleine miese Intrigen einfädeln …

Sehenswert: Politische Glaubwürdigkeit kontra private Moral: Newsweek-Redakteur Joe Klein kramte so viel schmutzige Wäsche vor, dass er seinen Schlüsselroman „Primary Colors“ 1996 anonym veröffentlichte.

Regie: Mike Nichols. USA 1998. Mit John Travolta, Emma Thompson, Adrian Lester u.a.

Freitag 30.7.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (Pro 7, 20.15 Uhr)

1899 bedroht das Phantom die Welt. Mit Terroranschlägen will der irre Superschurke die Großmächte in einen Krieg verstricken. Aufhalten kann ihn nur die „Liga“: Abenteurer Alan Quatermain, Detektiv Tom Sawyer, Vampirbraut Mina Harker, der unsterbliche Dorian Gray, U-Boot-Kapitän Nemo, der Unsichtbare sowie Dr. Jekyll alias Mr. Hyde…

Sehenswert: Die Verfilmung kann zwar nicht mit dem Esprit der Comicvorlage von Alan Moore mithalten – aber trotzdem bietet sie gelungenes Popcornkino in Starbesetzung.

Regie: Stephen Norrington. USA/GB/CZ/BRD 2003. Mit Sean ConneryStuart Townsend, Peta Wilson, Shane West, Jason Flemyng, Tony Curran, Richard Roxburgh u.a.

Die neun Leben des Ozzy Osbourne (ARTE, 21.40 Uhr)

Auf der Bühne inszeniert er sich als furchterregender „Fürst der Finsternis“: Der Brite Ozzy Osbourne (72) prägte über Jahrzehnte als Leadsänger von Black Sabbath und Solokünstler den Heavy Metal wie kein anderer. Skandale, Drogen, Alkoholmissbrauch und eine Parkinson-Diagnose überschatteten seine Karriere.

Sehenswert: Dokumentarfilmer Greg Johnston folgt Osbournes Lebensweg vom armen Arbeiterkind zum Rockstar, Reality-TV-Liebling und liebevollen Familienvater. Und es geht im Anschluss hart weiter mit „Rammstein – Live im Madison Square Garden“.

Regie: Greg Johnston. USA 2020.

A Gang Story – Eine Frage der Ehre (3Sat, 23.50 Uhr)

Momon und Serge sind alte Schulfreunde. Später gingen sie zusammen auf Raubzüge und gemeinsam in den Knast. Nun sind sie alte Männer, und Momon hat die Gangsterlaufbahn seiner Frau Janou zuliebe beendet. Serge aber macht weiter krumme Deals. Als er hinter Gittern landet, fühlt sich Momon verpflichtet, den alten Weggefährten zu befreien. Das ist der Auftakt zu einer Gewaltspirale ...

Sehenswert: Das harte Drama über Männerfreundschaft, Verrat und Ganovenehre erinnert mit seinen melancholischen Protagonisten an das alte französische Gangsterkino.

Regie: Olivier Marchal. F 2011. Mit Gérard Lanvin, Tchéky Karyo, Daniel Duval, Dimitri Storoge u.a.

Samstag 31.7.

Monuments Men (ServusTV, 20.15 Uhr)

Kunstexperte und Oberleutnant Frank Stokes stellt gemeinsam mit Museumskurator James Granger gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine verwegene Truppe zusammen. Das dreckige halbe Dutzend macht sich im Feindesland kurz auf die gefährliche Suche nach Kunstwerken von unschätzbarem Wert, die das Hitlerregime aus Paris und anderen besetzten Städten raubte und in Bergwerken, Minen und sogar in Schloss Neuschwanstein versteckte ...

Sehenswert: Es gab sie wirklich, die „Monuments Men“, deren Einsatz US-Präsident Roosevelt persönlich anordnete, weil er den zivilisatorischen Wert von Kunst hoch veranschlagte. Nicht ohne Pathos zeigt Clooney die Jagd nach den Kulturschätzen als Wettlauf mit der Zeit.

Regie: George Clooney. USA/BRD 2014. Mit George Clooney, Matt Damon, Cate Blanchett, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin u.a.

Nerve (Pro 7, 20.15 Uhr)

Bist du ein Zuschauer oder ein Spieler? Mit dieser Frage beginnt das Online­game „Nerve“, dessen Spieler Mutproben bestehen müssen, die sich kontinuierlich steigern. Vee und Ian bilden ein Gespann und müssen sich gefährlichen Wagnissen aussetzen, die sie unter normalen Umständen nie riskiert hätten. Ein Aussteigen aus dem Spiel ist nicht vorgesehen …

Sehenswert: Der spannende Technothriller versteht sich auch als ein Kommentar über die so­ziale Brutalisierung im Schutz der anonymen Onlinewelt.

Regie: Henry Joost, Ariel Schulman. USA 2016. Mit Emma Roberts, Dave Franco u.a.

Das Duell (NDR, 22.30 Uhr)

Der Texas Ranger David Kingston wird ins Grenzkaff Mount Hermon geschickt, um eine Reihe von Todesfällen aufzuklären. Mit dem zwielichtigen Priester Abraham, der dort mit eiserner Hand herrscht und der bald ein unheiliges Interesse an Kingstons Frau Marisol entwickelt, verbindet ihn eine persönliche Fehde…

Sehenswert: Ein teils drastischer Rachewestern um Gewalt und Rassismus, voller Horrorelemente und religiösem Symbolismus.

Regie: Kieran Darcy-Smith. USA Mit Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Alice Braga u.a.

Sonntag 1.8.

Blade Runner 2049 (RTL, 20.15 Uhr)

30 Jahre nach den Ereignissen im Original eliminiert Replikantenjäger K im verkommenen L. A. Androiden - und hat eine Menge Fragen an seinen Vorgänger Rick Deckard, der damals mit Replikantin Rachael ins Nirgendwo verschwand …

Sehenswert: Die Settings sind wieder atemberaubend, Kamera und visuelle Effekte wurden mit Oscars belohnt. Die Gefahr, mit dem Sequel zum Kultfilm von 1982 zu scheitern, war hoch, doch Villeneuve meisterte die Aufgabe mit Bravour.

Regie: Denis Villeneuve. USA 2017. Mit Ryan Gosling, Harrison Ford, Ana de Armas, Jared Leto, Robin Wright u.a.

Frank Sinatra – Die Stimme Amerikas (ARTE, 20.15 Uhr)

Ein Oscar für seine Rolle in „Verdammt in alle Ewigkeit“ und Hits wie „My Way“ machten Frank Sinatra († 1998) unsterblich. Doch es war nicht nur seine Stimme, sondern auch dieses verruchte Leben rund um Mafiakontakte und Affären, mit denen er zum Inbegriff des „All-American Man“ avancierte.

Sehenswert: Ein tolles Porträt des großen amerikanischen Sängers und Schauspielers mit selten gezeigten Archivaufnahmen. Um 23.45 „The Main Event – Frank Sinatra live im Madison Square Garden 1974“.

Regie: Annette Baumeister. BRD/USA 2015.

Contagion (Sat 1, 23 Uhr)

Das Grauen beginnt mit einem harmlosen Husten. Beth kommt von einem Geschäftstermin aus Hongkong nach Hause zu Mann, Sohn und Tochter. Kurz darauf ist sie tot – und nicht nur sie. Überall auf der Welt erkranken Menschen an einem unbekannten Erreger. Die Frage nach Leben oder Tod wird zum Lotteriespiel, jeder könnte als Nächster auf der Bahre liegen…

Sehenswert: Fast schon ein Visionär - Steven Soderbergh entwirft in seinem Virusthriller das Szenario einer globalen Pandemie.

Regie: Steven Soderbergh. USA 2011. Mit Kate Winslet, Matt Damon, Jude Law, Gwyneth Paltrow, Marion Cotillard u.a.

Montag 2.8.

Der Fall Collini (ARD, 20.15 Uhr)

Caspar Leinen ist erst seit drei Monaten Rechtsanwalt, als ihm die Pflichtverteidigung von Fabrizio Collini übertragen wird. Der 70-jährige Italiener hat den Maschinenfabrikanten Hans Meyer in einer Hotelsuite ermordet. Collini ist geständig, schweigt jedoch beharrlich über sein Motiv. Für Leinen ist dieser Fall besonders brisant, denn das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna ...

Sehenswert: Was treibt einen unbescholtenen Mann zu einem Mord? Diese Frage stellte Bestsellerautor Ferdinand von Schirach in seinem ersten Roman, dessen Verfilmung äußerst geglückt ist.

Regie: Marco Kreuzpaintner. BRD 2019. Mit Elyas M’Barek, Franco Nero, Alexandra Maria Lara u.a.

Rückkehr nach Montauk (ONE, 20.15 Uhr)

Schriftsteller Max Zorn kommt nach New York, um sein neues Buch vorzustellen. Dort trifft er seine Ex-Geliebte, Anwältin Rebecca. Gemeinsam verbringen sie ein Wochenende in Montauk. Wird es gelingen, die alten Gefühle neu zu beleben?

Sehenswert: Basierend auf dem Buch von Max Frisch entstand ein melancholischer Liebesfilm über verpasste Gelegenheiten und Fehler, die leider immer wieder passieren. Anrührend, großartig gespielt und zutiefst menschlich.

Regie: Volker Schlöndorff. BRD 2017. Mit Stellan Skarsgård, Nina Hoss u.a.

Buena Vista Social Club (3Sat, 22.25 Uhr)

Ergriffen sinkt die sechzigjährige „Grande Dame“ Omara Portuondo am Ende des Duetts „Silencio“ dem 75jährigen Ibrahim Ferrer in die dürren Arme und wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel. Stimmwunder Ibrahim Ferrer tränkt die Statue des heiligen Lazarus mit Rum: „Wenn er mir schmeckt, wird er ihm auch schmecken“, verkündet er sein Credo. Auch der 90-jährige Schürzenjäger Compay Segundo pflegt seine Prinzipien und erzählt mit verschmitztem Lächeln, warum er bereits seit seinem fünften Lebensjahr Zigarren raucht.

Sehenswert: Es sind diese magischen und faszinierenden Momente, die Wim Wenders’ Porträt der berühmtesten Musiker Kubas so einzigartig machen. Der Filmemacher verknüpft Gespräche, Konzertaufnahmen aus New York und Amsterdam mit Studioszenen in Havanna.

Regie: Wim Wenders. USA/GB/Kuba 1998.

Dienstag 3.8.

Stargate (NITRO, 20.15 Uhr)

Colonel Jack O’Neil führt die erste Expedition an, die auf die ferne Wüstenwelt des tyrannischen Sonnengotts Ra führt. Was als Forschungsreise begann, entwickelt sich zu einem Kampf auf Leben und Tod ...

Sehenswert: Kostete „nur“ 55 Millionen, sieht doppelt so teuer aus und spielte mehr als das Vierfache ein. Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich öffnete mit dem Science Fiction-Film das Tor nach Hollywood. Im Anschluss Emmerichs sehenswerte „Fingerübung“„Moon 44“ von 1990.

Regie: Roland Emmerich. USA/ 1994. Mit Kurt Russell, James Spader, Jaye Davidson, Mili Avital u.a.

Geheimnis eines Lebens (ARD, 23 Uhr)

Im Mai 2000 wird die 87jährige Joan Stanley verhaftet. Der Vorwurf: Hochverrat. Sie habe während des Zweiten Weltkriegs Geheimnisse an die Sowjets verraten. In Rückblenden sieht man warum: Die blitzgescheite junge Frau studiert Physik in Cambridge, wo sie den ebenso verführerischen wie manipulativen Kommunisten Leo Galich und dessen Schwester, die mondäne Sonya, kennenlernt. Als sie wenige Jahre später für das geheime britische Nuklearforschungsprojekt „Tube Alloys“ angeworben wird, gerät sie in ein moralisches Dilemma ...

Sehenswert: Der Film des renommierten britischen Theater- und Filmregisseurs Trevor Nunn ist klassisches Erzählkino und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jennie Rooney über den wahren Fall der Spionin Melita Norwood.

Regie: Trevor Nunn. GB 2018. Mit Judi Dench, Sophie Cookson, Stephen Campbell Moore, Tom Hughes u.a.

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