7 Tage TV-Programm

Unsere TV-Tipps vom 15. bis 21. September 2021

TV-Tipp: Hustlers: Jennifer Lopez
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Hustlers: Jennifer Lopez

Annalena Baerbock redet „Klartext“, Audrey Tautou hat ihre liebe Liebesmüh‘ und Jennifer Lopez als Stripperin in einem schwarzhumorigen Krimi als Free-TV-Premiere.

MITTWOCH 15.9.

Das fünfte Element (KABEL 1, 20:15 Uhr)

Im Jahre 2259 steht die Erde vor einer tödlichen Bedrohung. Alle 5.000 Jahre öffnet sich ein Tor zwischen den Dimensionen und macht den Weg frei für das absolut Böse, das aus reiner Anti-Energie besteht. Der Waffenhändler Zorg will als Anführer der dunklen Mächte alle Lebewesen zerstören. Nur einer kann jetzt noch die Menschheit retten und die Katastrophe abwenden - der Lufttaxi-Fahrer und Ex-Elitesoldat Korben Dallas.

Sehenswert: „Insgesamt ist `Das fünfte Element´ etwas ganz Eigenes geworden. Gut konsumierbar, nicht unintelligent, witzig, schnell und mit ungeheurer Chuzpe erzählt.“ (Martin Soyka auf filmstarts.de)

Regie: Luc Besson. USA / F 1997. Mit Bruce Willis, Gary Oldman, Milla Jovovich u.a.

Moonlight (3sat, 23:15 Uhr)

Den jungen Chiron nennen alle nur spöttisch „Little“. Als er Juan und dessen Freundin Teresa begegnet, werden beide zu Chirons Ratgebern und Beschützern. Juans zur Schau getragene Männlichkeit wird ein Leben lang die Selbstwahrnehmung des sensiblen Jungen prägen.Einige Jahre später hat Chiron mit der Liebe zu seinem Schulkameraden Kevin zu kämpfen. Hin- und hergerissen zwischen Kevin und seinem Vorbild Juan, gelingt es Chiron nicht, sich zu seinen Gefühlen zu bekennen. Ein traumatischer Zwischenfall auf dem Schulhof verändert schließlich sein Leben nachhaltig. Das dritte Kapitel des Films folgt dem mittlerweile erwachsenen Chiron - jetzt bekannt unter seinem Gangnamen „Black“ -, der sich in Atlanta ein neues Leben aufgebaut und sich dabei von seinen Mitmenschen abgeschottet hat. Erst ein Anruf aus der Vergangenheit bringt Bewegung in Blacks Leben. In einem Diner kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen mit Kevin.

Sehenswert: „Moonlight“ ist ein mit Preisen überschüttetes Glanzstück des internationalen Kinos. Das herausragend fotografierte und gespielte Drama, ausgezeichnet u.a. mit vielen Schauspieler-Preisen sowie mit dem Oscar und einem Golden Globe als Bester Film beziehungsweise Bestes Drama, ist als Triptychon unterschiedlicher Lebensphasen angelegt. Er besticht durch seine Sensibilität ebenso wie durch sein Gespür für die Lebenswelt seiner Figuren, wobei er präzise Milieuschilderung mit dem Sinn für die Schönheit des Lebens verbindet.

Regie: Barry Jenkins. USA 2016. Mit Ashton Sanders, Alex R. Hibbert u.a.

DONNERSTAG 16.9.

Klartext, Frau Baerbock! (ZDF, 20:15 Uhr)

Klartext, Frau Baerbock!

Bürgerinnen und Bürger im direkten Dialog mit den Kanzlerkandidaten - das ist das Konzept der dreiteiligen Sendereihe „Klartext“. Im Vorfeld der Bundestagswahl wurden bislang Armin Laschet (Kanzlerkandidat von CDU/CSU) und Olaf Scholz (Kanzlerkandidat der SPD) mit Fragen bombardiert. Heute ist Annalena Baerbock (Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen) an der Reihe.

Sehenswert: Ja, weil wenn in diesem Wahlkampf jemand „Klartext“ geredet hat, dann Frau Baerbock!

Beziehungsweise New York (RBB, 20:15 Uhr)

Von einem Tag auf den anderen steht Xaviers Leben auf dem Kopf. Als seine Frau Wendy ihm verkündet mit den beiden Kindern nach New York zu gehen, beschließt er Hals über Kopf ebenfalls in die Metropole zu ziehen, um seinen Kindern nahe zu sein. So nimmt Xaviers Abenteuer seinen Lauf: Er heiratet eine Amerikanerin chinesischer Herkunft, um die Aufenthaltspapiere zu bekommen; er spendet seinen Samen für das Kind eines lesbischen Pärchens und der Turbulenzen nicht genug, besucht ihn auch noch seine erste große Liebe.

Sehenswert: Cédric Klapisch, Meister der verworrenen Beziehungskomödien, beweist mit dieser Romantic Comedy einmal mehr sein liebevolles Gespür für die kleinen menschlichen Schwächen, für verwickelte Beziehungen sowie für die Irrungen und Wirrungen der Liebe.

Regie: Cédric Klapisch. F / USA / B 2013. Mit Audrey Tautou, Romain Duris u.a.

Pariah (3sat, 22:55 Uhr)

Die 17-jährige Alike lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Fort Greene in Brooklyn. Sie hat eine poetische Ader - und im Stillen zu ihrer Identität als Lesbe gefunden.
Doch immer wenn Alikes Homosexualität angesprochen wird, steht die vorbelastete Ehe ihrer Eltern kurz vor dem Zusammenbruch. Alike ist sich nicht sicher, wie viel sie ihrer Familie anvertrauen kann, und kämpft sich mit Humor und Hartnäckigkeit durch ihre Jugend. Manchmal mit Erfolg, manchmal nicht, aber immer mit dem Blick nach vorn.

Sehenswert: „Kraftvoll lebendig! Extrem rührend und aufrichtig“ urteilte zumindest Peter Travers im Rolling Stone.

Regie: Dee Rees. USA 2011. Mit Adepero Oduye, Asha Davis u.a.

FREITAG 17.9.

Django Unchained (PRO 7, 20:15 Uhr)

Broomhilda, die Ehefrau des Sklaven Django, wurde von den Brittle-Brüdern verschleppt. Eines Tages wird Django vom Kopfgeldjäger Dr. Schultz unter seine Fittiche genommen. Er verspricht ihm Freiheit, wenn er ihm behilflich ist, die Bande zu finden - tot oder lebendig. Django willigt ein, nicht ahnend, dass vor ihnen ein langer Weg voller Blei und Blut liegt.

Sehenswert: Eine oscarprämierte Hommage an den Spaghetti-Western.

Regie: Quentin Tarantion. USA 2012. Mit Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson u.a.

No Country for Old Men (PRO 7, 23:50 Uhr)

1980 in Südwest-Texas: Llewelyn Moss lebt mit seiner Frau ein bescheidenes Leben in einem Wohnwagenpark. Beim Jagen in der Prärie stolpert er über ein Massaker; ein Drogendeal ist offensichtlich schief gelaufen. Mehrere Leichen liegen herum, lediglich ein Mexikaner hat schwer verletzt überlebt. Llewelyn hilft dem Sterbenden nicht, auch die Drogen lässt er liegen, sichert sich stattdessen lieber die 2,4 Mio. Dollar in einem Koffer. Doch dann begeht er einen schweren Fehler ...

Sehenswert: Düsteres Meisterwerk!

Regie: Joel & Ethan Coen. USA 2007. Mit Javier Dardem, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Woody Harrelson u.a.

SAMSTAG 18.9.

Apollo 13 (ZDFneo, 20:15 Uhr)

„Houston, wir haben ein Problem“: Mit diesem Satz ging die „Apollo 13“-Mission in die Geschichte ein. Sieben Tage dauerte im April 1970 der Aufenthalt von „Apollo 13“ im All. Geplant war eine Landung auf dem Mond im Mondmobil „Aquarius“, ausgehend vom Mutterschiff „Odyssey“. Doch zu diesem Mondspaziergang kam es nie. Kurz nach dem Start hatte „Apollo 13“ eine technische Panne. Etliche Instrumente versagten, der Sauerstoff wurde knapp. Die dreiköpfige Besatzung musste, um zu überleben, extrem improvisieren und war stets in Lebensgefahr. Mithilfe der zahlreichen Männer, die im Kontrollzentrum in Houston den Flug überwachten, und aufgrund ihrer eigenen Stärke, Willenskraft und ihres Könnens kehrten die Astronauten Jim Lovell, Fred Haise und Jack Swigert schließlich auf die Erde zurück.

Sehenswert: In epischer Breite, prominent besetzt und mit viel Liebe zum Detail schildert Regisseur Ron Howard hier ohne eine Minute Langeweile die Geschichte einer verlorenen Mission, basierend auf Jim Lovells Bestseller „Lost Moon“. 1996 mit zwei Oscars für den Besten Ton und den Besten Filmschnitt ausgezeichnet.

Regie: Ron Howard. USA 1995. Mit Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, Bill Paxton u.a.

Spider Murphy Gang - Glory Days of Rock ‚n‘ Roll (BR, 23:30 Uhr)

40 Jahre Spider Murphy Gang - zu bayerischem Rock ‚n‘ Roll tanzte Anfang der Achtziger im Fieber der Neuen Deutschen Welle die ganze Republik. Regisseur Jens Pfeifer heftet sich an die Fersen der legendären Münchner Band. Er kommt ihnen so nah wie keiner zuvor: Anhand von teilweise noch nie gesehenem Archivmaterial und schonungslos offenen Interviews mit allen Protagonisten gewährt er mit seinem Porträt zweier - auch nach Jahrzehnten immer noch eng verbundener Freunde - einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen. Ein Stück deutscher Geschichte - und ein Rock- ‚n‘ -Roll-Biopic über eine Gruppe, für die die „Glory Days“ noch lange nicht vorbei sind...

Sehenswert: Die Mitglieder der einflussreichsten und erfolgreichsten Münchner Rock‘n‘Roll-Band ziehen nach über 40 Jahren wechselvoller Geschichte Bilanz über ihre Musik und ihr Leben, ihre Erfolge und Niederlagen. „Es ist ein lakonischer Humor. Pfeifer entdeckt eine typisch bayerische Selbstironie in den Liedern der Spider Murphy Gang. Ein sehr geglückter Film, der Nostalgie, aufgeklärte Heimatliebe und Lebensweisheit mischt.“ (Rüdiger Suchsland, SWR2)

Regie: Jens Pfeifer. BRD 2019.

SONNTAG 19.9.

Das TV-Triell (SAT.1, PRO 7, KABEL 1, 20:15 Uhr)

ProSieben-Moderatorin Linda Zervakis und SAT.1-Moderatorin Claudia von Brauchitsch moderieren das dritte TV-Triell

Welche Kanzlerkandidat:in kann am Sonntag vor der Wahl noch ein Thema platzieren? ProSieben, SAT.1 und Kabel Eins bitten zum finalen TV-Triell vor der Bundestagswahl. Die Kanzlerkandidat:innen Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD) stellen sich live den Fragen von ProSieben-Moderatorin Linda Zervakis und SAT.1-Moderatorin Claudia von Brauchitsch.

Sehenswert: Für alle, die sich noch nicht entschieden haben: Ja! Im Anschluss: Die Analyse (21:30 Uhr). Im Anschluss daran… scheint laut SAT.1-Pressetext „das Schicksal der Erde besiegelt“, dann nämlich läuft mal wieder Independence Day (21:45 Uhr).

Ein seltsames Paar (ARTE, 20:15 Uhr)

Was passiert, wenn sich zwei Männer mittleren Alters - beide von ihren Frauen verlassen - entscheiden, zusammenzuziehen? Das ungleiche Duo mit Felix, dem ordnungsliebenden Hypochonder, und Oscar, seinem sorglosen, gutmütigen aber chaotischen Mitbewohner, ist eine Wohngemeinschaft mit Zündstoff. Oscar setzt jedes erdenkliche Mittel ein, um das gemeinsame Leben erträglich zu gestalten. Sei es durch Bowling, Restaurantbesuche oder ein Doppeldate mit zwei geschiedenen Schwestern - doch Chaos ist vorprogrammiert.

Sehenswert: Ein Komödien-Kultklassiker!

Regie: Gene Saks. USA 1968. Mit Walther Matthau, Jack Lemmon u.a.

MONTAG 20.9.

More than Honey (3sat, 20:15 Uhr)

In spektakulären Bildern gewährt er Einblicke in das Leben der emsigen Tiere jenseits von Blüten und Honig. Und in die Rolle des Menschen.Mehr als ein Drittel der menschlichen Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“ Seit ein paar Jahren sterben massenhaft ganze Bienenvölker.

Sehenswert: „More than Honey“, der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm des renommierten Spielfilmregisseurs Markus Imhoof („Das Boot ist voll“, s.u.), ist mehr als ein Film über das Bienensterben.

Regie: Markus Imhoof. CH 2010.

Fahr zur Hölle, Liebling (ARTE, 20:15 Uhr)

Der desillusionierte Privatdetektiv Philip Marlowe sucht im Auftrag eines Ex-Sträflings nach dessen verschwundener Freundin namens Velma. Ein ebenso vertrackter wie gefährlicher Fall, bei dem es zu einer ganzen Serie von Todesfällen kommt. Und als Marlowe endlich herausfindet, wer Velma ist, steht er selbst auf der Abschussliste ...

Sehenswert: Robert Mitchum verkörpert in dem atmosphärischen, kompromisslosen Thriller überzeugend Chandlers berühmten hartgesottenen Detektiv.

Regie: Dick Richards. USA 1975. Mit Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland, Sylvester Stallone, Harry Dean Stanton u.a.

Hustlers - Rache ist sexy (ZDF, 22:15 Uhr)

New York, kurz vor dem großen Finanz-Crash. Abend für Abend strömen die Männer der Wall Street in den angesagtesten Stripklub der Stadt. Dort ist Ramona der eindeutige Star. Keine kann ihr in diesem Job das Wasser reichen. Sie kennt jede Pose, jeden Trick, jeden Kniff - und sie weiß, wie sie den reichen Gästen auch noch den letzten Dollar aus der Tasche zieht. Als die unerfahrene Destiny neu dazukommt, wird sie schnell von dem harten Wettbewerb der Frauen um den besten Kunden desillusioniert. Doch ausgerechnet Ramona nimmt sie unter ihre Fittiche: Gemeinsam starten sie richtig durch. Sie nehmen mehr Geld ein, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Und sie können es gut gebrauchen, denn außer ihrem flotten Lifestyle müssen sie damit auch noch Kinder und Angehörige unterstützen.

Sehenswert: Free-TV-Premiere! Jennifer Lopez als Darstellerin und Produzentin stürzte sich mit vollem Körpereinsatz in diese temporeiche Thriller-Produktion, in der Frauen die treibenden kreativen Köpfe sind. Aber auch „Riverdale“-Star Lili Reinhart steht ihr in puncto Einsatz in nichts nach.

Regie: Lorene Scafaria. USA 2019. Mit Jennifer Lopez, Constance Wo u.a.

DIENSTAG 21.9.

Das Boot ist voll (3sat, 23:00 Uhr)

Kriegssommer 1942: Aus einem deutschen Transportzug, der durch die Schweiz fährt, kann eine kleine Gruppe fliehen. Angeführt wird sie von Judith Krüger, deren Mann Hannes als internierter Flüchtling schon in der Schweiz lebt, und vom desertierten Soldaten Karl Schneider. Mit dabei sind außerdem Lazar Opstrowskij, ein alter Jude aus Wien, Judiths junger Bruder Olaf Landau sowie zwei Kinder, das Mädchen Gitty und der französischsprachige Maurice. Auf dem Gasthof der Familie Flückiger suchen sie Unterschlupf. Bäuerin Anna ist wenig begeistert, ihr Mann Franz lässt gar den Dorfpolizisten rufen. Erst einmal werden die Flüchtlinge im Waschhäuschen untergebracht und versteckt. Anna sucht beim Dorfpfarrer Rat. Dort vernimmt sie, dass Deserteure sowie Eltern mit Kindern wohl nicht ausgewiesen würden. Das Mitgefühl obsiegt. Gewaltsam wird aus dem verängstigten Trüppchen eine Familie mit Großvater und Kindern geformt. Doch Landjäger Bigler waltet buchstabentreu seines Amtes. Neben den Paragrafen hat die Mitmenschlichkeit keine Chance.

Sehenswert: Die Geschichte einer hilflosen Schicksalsgemeinschaft auf Grundlage des Sachbuchs „Das Boot ist voll“ des Berner Schriftstellers Alfred A. Häsler aus dem Jahr 1967.

Regie: Markus Imhoof. CH 1982. Mit Tina Engel, Hans Diehl u.a.

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