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Unsere TV-Tipps am 29.06.2020

TV-Tipps am 29.06.2020
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Gedeck / Tukur

Martina Gedeck und Ulrich Tukur im Eheclinch, William Holden und Glenn Ford grandios und Quincy Jones mit seinem unvergesslichen Soundtrack zu „Kaltblütig“

Und wer nimmt den Hund? (ARD, 20:15 Uhr)

Dass es aus ist, steht eigentlich fest: Georg betrügt Doris mit der jüngeren Doktorandin Laura, woraufhin auch Doris sich umsieht, zum Beispiel nach dem charmanten Axel. Doch nun sitzen beide vor Therapeutin Dr. Bruhns und legen für die negativen und positiven Seiten ihrer Ehe schwarze und weiße Bälle in einen Korb. Einigkeit ist da nicht. „Gab es in Ihrer Ehe Kommunikation?“, fragt Bruhns. Darauf Doris: „Fast nie“ – Georg: „Permanent“…

Sehenswert: …weil dem/der einen oder anderen einige Einsichten zur (womöglich eigenen) Ehe schmerzhaft bestätigt werden könnten...

Regie: Rainer Kaufmann. BRD 2019. Mit Martina Gedeck, Ulrich Tukur u.a.

Der Richter von Colorado (ARTE, 20:15 Uhr)

Noch kurz vor Ende des Bürgerkrieges ließ Colonel Devereaux viele Gefangene erschießen. Auch heute, als oberster Richter im heimatlichen Provinznest, ist er mit Todesurteilen schnell bei der Hand. Als mal wieder ein Unschuldiger gehängt werden soll, stellt sich auch Staatsanwalt Del Stewart gegen seinen gefühlskalten Freund…

Sehenswert: …weil ein psychologisch hoch interessanter Justizwestern, mit zwei grandiosen Hauptdarstellern.

Regie: Henry Levin. USA 1948. Mit Glenn Ford, William Holden u.a.

Toter Winkel (ONE, 20:15 Uhr)

Ein Freund seines Sohns Thomas stirbt unter ungeklärten Umständen. Bald fragt sich Friseur Karl entgeistert, ob Thomas rechtsextrem geworden ist und wie es dazu kommen konnte… Ein eindringliches, unberechenbares Familiendrama ohne ein einfaches Gut-Böse-Muster, produziert von Hans W. Geißendörfer („Lindenstraße“).

Sehenswert: …weil ein düsterer Thriller, der für Spannung sorgt und darüber hinaus immer wieder auch kontroverse Diskussionen auslöst.

Regie: Stephan Lacant. BRD 2017. Mit Herbert Knaup, Hanno Koffler u.a.

Kaltblütig (ARTE, 21:50 Uhr)

Am 15. November 1959 ereignete sich in dem Kaff Holcomb in Kansas ein Verbrechen, das in den USA für Entsetzen sorgte. Die vierköpfige Familie Clutter war in ihrem Heim von zwei Männern, Perry Smith und Dick Hickock, scheinbar grundlos ermordet worden. Schriftsteller Truman Capote („Frühstück bei Tiffany“) interviewte die Killer und schrieb einen Bestseller – den Regisseur Richard Brooks („Die Saat der Gewalt“) stimmig verfilmte, im Dokustil und mit komplexen Rückblenden. Eine der vier Oscar-Nominierungen erhielt der Soundtrack von Quincy Jones.

Sehenswert: …weil ebenso beklemmend wie virtuos gespielt.

Regie: Richard Brooks. USA 1967. Mit Robert Blake, Scott Wilson u.a.

Rabbi Wolff (3sat, 22:25 Uhr)

Erst mit über fünfzig Jahren fand der Journalist seine wahre Berufung, studierte jüdische Theologie und wurde Rabbiner. 2002 übernahm der heute 91-Jährige den verwaisten Posten des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern. Seither pendelt er zwischen Deutschland und seiner Heimat London, wo er dem britischen Lebensstil frönt.

Sehenswert. …weil angeblich ein „hinreißendes Portrait eines Exzentrikers“.

Regie: Britta Wauer. BRD 2016.

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