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Unsere TV-Tipps am 25.03.2020

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Clint Eastwood in „Gran Torino“

Clint Eastwood begeistert als verbitterter Koreaveteran, Julia Ormond weiß als Smilla alles über Schnee und Eis und der Dichter Friedrich Hölderlin wird anlässlich seines 250. Geburtstages geehrt.

Fräulein Smillas Gespür für Schnee (ARTE, 20:15 Uhr)

Als der Eskimojunge Isaiah von einem Dach stürzt und stirbt, glaubt die Polizei an einen Unfall. Doch die Mathematikerin Smilla Jaspersen, Tochter einer Inuit und eines Dänen, schenkt dem offiziellen Befund keinen Glauben. Bei ihren Ermittlungen, die sie auf eigene Faust anstellt, stößt sie auf eine Spur, die sie bis ins Nordmeer führt.

Sehenswert: … weil es sich hier um eine wirklich gelungene Romanverfilmung handelt, was schwer war, bei diesem herausragenden Buch von Peter Høeg.

Regie: Bille August. DK/BRD/SWE 1997. Mit Julia Ormond, Richard Harris, Mario Adorf, Jürgen Vogel, Vanessa Redgrave u.a.

Transformers 3 (PRO 7, 20:15 Uhr)

Megatron will Rache! Nachdem er versucht hat, die Energie der Sonne zu stehlen, herrscht Krieg auf Cybertron. Der Autobot Sentinel Prime versucht, durch Teleportation vom Planeten zu fliehen. Die Decepticons schießen ihn ab und er schwebt ohne Antrieb durch das All, bis er 1961 auf der dunklen Seite des Mondes landet. Der Wettlauf in höhere Sphären unter Präsident John F. Kennedy beginnt ... In der Gegenwart sind die Autobots auf einer Mission zum Atomkraftwerk Tschernobyl ...

Sehenswert: … weil Bands wie Staind, Linkin Park, My Chemical Romance, Goo Goo Dolls, Paramore u.a. für einen deftig-rockenden Soundtrack sorgen und die meisten Fans, trotz vernichtender Kritiken, selbst den dritten Teil noch als „unvergessliches Action-Spektakel“ feiern.

Regie: Michael Bay. USA 2011. Mit Shia LaBeouf, John Torturro, John Malkovich u.a.

Gran Torino (KABEL 1, 20:15 Uhr)

Berührende Kinokunst von und mit Clint Eastwood: Nach dem Tod seiner Frau hält der verbitterte Koreakriegsveteran Walt Kowalski allein die Stellung in seinem heruntergekommenen Detroiter Vorortviertel, in dem jugendliche Banden ihr Unwesen treiben. Seinen neuen Nachbarn, die einer asiatischen Minderheit angehören, begegnet der polnischstämmige Einzelgänger mit offenem Rassismus. Zunächst finden seine Vorurteile Bestätigung. Doch dann wendet sich das Blatt ...

Sehenswert: … weil „Gran Torino“ ein fesselndes, von Meisterhand inszeniertes Drama mit einem grandiosen Hauptdarsteller ist.

Regie: Clint Eastwood. USA 2008. Mit Clint Eastwood, Bee Vang u.a.

Pflege - Hilft denn keiner? (3SAT, 20:15 Uhr)

Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Ihre Zahl steigt, 2030 könnten es nach seriösen Schätzungen schon 3,5 Millionen Menschen sein. Es fehlt an Fachkräften in den Pflegeberufen: Die Arbeit in der Pflege ist anstrengend, belastend und in der Regel schlecht bezahlt. Ob in der ambulanten Pflege oder in den Heimen: Meist fehlt es den Pflegern an Zeit, sich um den einzelnen Menschen zu kümmern. Kommerzielle Anbieter dünnen Personal aus, um die Rendite zu steigern - mit schlimmen Folgen für die Pflegebedürftigen. Der Staat verlässt sich darauf, dass die Familien durch Eigenarbeit oder Geld die Lücken schließen. Der Film erzählt vom Kampf der pflegenden Angehörigen und von den Nöten professioneller Pfleger. Nicht zuletzt erklärt er, woran menschenwürdige Pflege oft scheitert. Aber die Dokumentation zeigt auch Wege aus dem Notstand. Dazu braucht es eine willige Kommune, ein gut funktionierendes Netzwerk und vor allem: die Möglichkeit, jeden Pflegefall ganz individuell zu lösen. Damit möglichst viele Menschen möglichst lange zu Hause leben und gepflegt werden können.

Sehenswert: … weil es alleine mit Danke sagen nicht getan ist!

Regie: Julian Gräfe, Jürgen Rose und Thomas Schneider, BRD 2018.

Friedrich Hölderlin - Dichter sein. Unbedingt! (ARTE, 22:10 Uhr)

Anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 erzählt die Dokumentation die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung. Er montiert Spielszenen und dokumentarische Aufnahmen von Originalschauplätzen in Deutschland und Frankreich mit den Ermittlungen namhafter Experten. Auf der Grundlage historischer und autobiografischer Quellen verfolgt der Film die Entstehung eines bahnbrechenden poetischen Werkes und rekonstruiert den kompromisslosen Lebensweg eines jungen Dichters, der an die Grenze von Literatur vordringt.

Sehenswert: … weil Hölderlin einer der ganz großen Radikalpoeten des 18. Jahrhunderts war.

Regie: Hedwig Schmutte und Rolf Lambert. BRD 2019.

American History X (KABEL 1, 22:40 Uhr)

Schockierendes Drama mit Edward Norton: Derek hat vor drei Jahren drei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten. Durch die Tat wurde er zum Märtyrer der rassistischen White-Power-Bewegung, und sein damals 13-jähriger Bruder Danny landete in den offenen Armen der Extremisten. Doch Derek hat im Knast dem Rassenhass und der brutalen Gewalt abgeschworen. Als er nun aus der Haft entlassen wird, beginnt ein verzweifelter Kampf um die Seele seines rechtsextremistischen Bruders.

Sehenswert: … weil die hervorragende Darstellung der beiden Hauptprotagonisten aus diesem zeitlosen Drama ein gleichermaßen beklemmendes wie gewagtes Anti-Rassismus-Lehrstück macht.

Regie: Tony Kaye. USA 1998. Mit Edward Furlong, Edward Norton u.a.

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