Aktion

Night of Light

Ein leuchtender Appell zur Rettung der Veranstaltungsbranche findet am 22. Juni auch in München statt

Die behördlichen Auflagen haben im Zuge der Corona-Krise die gesamte Veranstaltungsbranche schwer geschädigt und einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch die Arbeitsgrundlage entzogen. Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Mio. Besucher, die Prognosen für das weitere Jahre nach Monaten des Komplett-Ausfalls sind vorerst ebenfalls düster.

Das trifft nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Künstler*innen, Booker, Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer und Logistiker bis hin zu Einzelunternehmer*innen die in verschiedensten Bereichen zu den Events beisteuern.

Nun droht eine enorme Insolvenzwelle, mit gravierenden Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, von dem Fehlen der kulturellen Vielfalt als tragende Säule unserer Gesellschaft gar nicht zu reden.

Die Aktion „Night of Light“ vereint Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungsbranche, um in einer konzertierten Aktion ein imposantes Zeichen für einen bedrohten Wirtschaftszweig zu setzen und zu einem Dialog mit der Politik aufzurufen, wie Lösungen und Wege aus der dramatischen Lage entwickelt werden können. Denn mit Krediten allein wird es nicht getan sein, meint Tom Koperek, der Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, da „diese Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können, sondern zur Deckung von Betriebskosten aufgewendet werden müssen, dies führt nach dem Verbrauch der Kredite zu einer erneuten Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen und Einrichtungen“.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni werden die Teilnehmer bundesweit in mehr als 200 Städten Event- und Kultur-Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht illuminieren: viele leuchtende Mahnmale, die sich zu einem gewaltigen Licht-Monument arrangieren. In München sind unter vielen anderen das Muffatwerk, der Olympiaturm, der Gasteig, Pinakothek der Moderne, die Feldherrenhalle, das Isartor, das Literaturhaus, die Schauburg, das Kulturhaus Neuperlach, der Bunker neben der Schrannenhalle, das Forum der Technik auf der Museumsinsel, das Münchner Riesenrad im Werksviertel, diverse Clubs wie Strom, Milla, Drossel & Zehner sowie das Tambosi und die Isarpost Eventlocation mit dabei. Dazu gesellen sich diverse Dienstleister der Veranstaltungsbranche, die ihre Firmensitze, Lagerräume und Büros rot erstrahlen lassen.

Ein flammender Appell zum Einstieg in einen Branchendialog, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisieren soll.

Alle Infos unter www.night-of-light.de

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