Mobilität

München unterwegs - Die neue Mobilitätsmarke der Stadt München stellt sich vor

München unterwegs: Das Angebot rund um eine zukunftsfähige und sichere Mobilität.
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München unterwegs: Das Angebot rund um eine zukunftsfähige und sichere Mobilität.

München unterwegs: Informationen und Angebote rund um eine zukunftsfähige und sichere Mobilität.

Dabei steht den Verantwortlichen der Mobilitätsmarke „München unterwegs“, welche bisher in der Abteilung „Mobilität und Stadtentwicklung“ im Kreisverwaltungsreferat ein Zuhause fanden und ab den 01.01.2021 ins neue Mobilitätsreferat wechseln werden, der Sinn eindeutig nach Engagement. Demzufolge ist es ihnen eine Herzensangelegenheit sich für ein München einzusetzen, „in dem jeder nach seinen Wünschen und seinem Bedarf eine passende Alternative zum eigenen Auto wählen kann.“ Das formulierte Ziel ist es dabei ein gleichberechtigtes und sicheres Miteinander auf Münchens Straßen zu erwirken und gleichzeitig mehr Lebensqualität für alle Münchner*innen zu gewährleisten.

Kein Auto, kein Problem

Jeder soll, so der Markenanspruch von München unterwegs, die Freiheit haben, ohne eigenes Auto in München unterwegs sein können und dies so „entspannt, günstig und umweltfreundlich“ wie nur irgend möglich. Und dabei soll es auf gar keinen Fall eine Rolle spielen dürfen, ob dies nun zu Fuß, mit Bus und/oder Bahn, mit dem Fahrrad oder mit einem der neuen mannigfaltigen Sharing-Angeboten vonstattengeht. Die Vorstellung von „München unterwegs“ die sogenannte „Shared Mobility“ betreffend, soll – im Gesamtpaket zusammen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – jedem die Möglichkeit bieten, ohne ein eigenes Auto zu leben und dennoch volle Mobilität zu genießen. Diese biete, so ist es der „München unterwegs“-Website zu entnehmen, „ein erhebliches Potenzial, den Besitz und die Nutzung privater Pkws in München zu reduzieren.“ Die Intension dahinter: Jede/r soll das passende Verkehrsmittel für sich wählen können, um den unterschiedlichen Mobilitätsansprüchen für Familie, Beruf, Alltag und Freizeit am besten zu begegnen. „Shared Mobility“ steht nicht umsonst für flexibel öffentlich zugängliche Fahrzeuge, und das rund um die Uhr. Eine Vielzahl verschiedener Fortbewegungsmittel von Auto über Fahrräder bis hin zu Roller und E-Scooter u.a. von unterschiedlichen Anbietern stehen derzeit schon zur Auswahl. Der „Shared Mobility“-Markt in München – es gibt wohl kaum jemanden, dem das nicht schon längst aufgefallen wäre – ist hochdynamisch und entwickelt sich rasant. Entsprechend verändern sich auch laufend die Angebote und Anbieter.

Sicher unterwegs

Geht es nach der Initiative „München unterwegs“, soll jeder, der auf Münchens Straßen zugange ist, wohlbehalten auch wieder Zuhause ankommen, weswegen sinnigerweise die Initiative „Vision Zero“ ins Leben gerufen wurde. Mit Informationen und Aktionen soll so für ein respektvolles Miteinander unter allen, die in unserer Stadt unterwegs sind, gesorgt werden. Unter Umständen lebensrettende Trixi-Spiegel, eine digitale Unfallkarte und viele Einzelmaßnahmen sollen dabei die Verkehrssicherheit in München maßgeblich erhöhen, denn – da sind sich wohl alle einig – jedes Verkehrsopfer ist eines zu viel. Um nur ein Beispiel zu nennen: Seit Februar 2020 gibt es für Lastwagen auch an der Laimer Kreuzung Fürstenrieder Straße/Ammerseestraße als zusätzliche Abbiegehilfe zwei Trixi-Spiegel. Sie sollen den toten Winkel beim Anfahren und Abbiegen besser einsehbar machen. Ein Grund zu feiern, denn damit sind jetzt alle vorgesehenen 100 Spiegel für die wissenschaftlich begleitete Testphase montiert. Je nach Situation vor Ort sind nun an 40 Standorten seit November 2019 ein bis vier Trixi-Spiegel an Abbiegespuren und auf Verkehrsinseln angebracht worden. Die Montage der Spiegel ist Teil der zweiten Umsetzungsstufe des im April 2018 vom Münchner Stadtrat verabschiedeten Verkehrskonzepts. Die Maxime „Vision Zero“, also das erklärte Ziel von null Verkehrstoten und Schwerverletzten, ist seitdem das Leitkonzept des Münchner Verkehrsmanagements.

Künftig sollen zudem alle Daten und begleitenden Umstände in einer digitalen Unfallkarte des Stadtgebiets erfasst, Unfallschwerpunkte ermittelt und Verbesserungsmöglichkeiten ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die verstärkte Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen unterschiedlichen Referaten, der Polizei und der Münchner Verkehrsgesellschaft zu allen Fragen der Verkehrssicherheit. Erklärtes Ziel hierbei ist es ein integriertes Verkehrssicherheitsmanagement zu installieren. Die Möglichkeiten der digitalen Unfallkarte ergänzen und unterstützen die bestehende Verkehrssicherheitsarbeit und Maßnahmen wie etwa Schulweghilfe, Tempo 30 vor Kindergärten und Schulen oder Verbesserungen der Rad-Infrastruktur.

Zukunft – Unterwegs auf neuen Wegen

Geht es nach dem neu installierten Mobilitätsreferat, welches unter der Leitung des jüngst ins Amt gewählten 47-jährigen parteilosen Georg Dunkel Anfang Januar seine Tätigkeit aufnehmen wird – mehr hierzu bald an selber Stelle – sollen sämtliche Wege und Straßen in unserer Stadt für alle Verkehrsteilnehmer sicher gestaltet und fair verteilt werden. So soll für breitere Fuß- und Radwege ebenso gesorgt werden wie für neue Rad- und Busspuren, die Vorfahrt für Busse und Trambahnen an Ampeln oder auch Parkplätze für Carsharing und Elektroautos. Voraussetzung hierzu ist es, dass alle mitziehen, auch wenn die eine oder andere Maßnahme Veränderung mit sich bringt. Es ist unsere Stadt, machen wir das Beste draus

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