Shopping

Click & Collect: Persönlich Einkaufen und den lokalen Einzelhandel unterstützen

Persönlich abholen statt anonym liefern lassen: Click & Collect
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Persönlich abholen statt anonym liefern lassen: Click & Collect

Einfach online oder telefonisch bestellen und im Laden abholen: Click & Collect unterstützt Münchner Einzelhändler

Es ist ein Schritt, der ein bisschen Licht am Ende des Tunnels für den Einzelhandel zeigt: Bei Click & Collect, dass ab 11. Januar in Bayern eingeführt wurde, kann der Kunde online bestellen und die gewünschte Ware dann unter Hygienemaßnahmen vor Ort am Geschäft abholen. Und das „vor Ort“ ist wörtlich gemeint: Die Übergabe erfolgt vor dem Geschäft, der Kunde darf selbiges nicht betreten. Außerdem müssen FFP2-Masken getragen werden, das gilt für Kunde und Personal. Größere Geschäfte regeln das mit Terminvergabe oder gestaffelten Zeitfenstern für die Abholung. Bei der Bestellung muss für die Rechnung natürlich Namen und Adresse angegeben werden.

Einzelhandel unterstützen

In der Innenstadt machen vor allem größere Handelshäuser in Sachen Click & Collect mobil. Vor allem für die schwer gebeutelte Modebranche wäre das eine gute Sache, obwohl der Kunde die Kleidung natürlich nicht vor Ort anprobieren kann, da er das Geschäft nicht betreten darf (Ausnahme: größere Modehäuser mit einem exklusiven Anprobeservice). Trotzdem werden viele Kunden lieber bei ihren Favoriten in Sachen Mode einkaufen wollen, auch um das Unternehmen zu unterstützen und nicht anonym im Internet nach den Lieblingssachen suchen zu müssen. Das Modehaus Konen ist deshalb ebenso dabei wie LodenFrey oder der Herrenausstatter Hirmer, Jeans Kaltenbach und Ed Meier. Auch Sportgeschäfte wie die Decathlon-Filialen, Sport Schuster oder SportScheck setzen auf den Bestellservice, hier hilft es, dass die Artikel oft in einem eh schon vorhandenen Online Shop gut auszusuchen sind. In Buchhandlungen wie Lehmkuhl, Hugendubel und in vielen kleinen Buchhandlungen in den Stadtvierteln läuft Click & Collect ebenfalls bereits ziemlich gut. Die Kunden würden das Geschäft gerne direkt unterstützen, hört auch Miriam von der Comic Company in Fraunhoferstraße immer wieder, sie möchten nicht das Geld einem Online-Riesen in den Rachen schmeißen.

Neues Shopping-Bewusstsein

Vor allem für kleine Geschäfte in den Stadtvierteln ist Click & Collect eine gute Sache – besonders hier ist (Stamm-)Kundenbindung wichtig und zählt zu den Hauptfaktoren in Sachen Umsatz. Dafür braucht es auch ein neues Shopping-Bewusstsein: Weg von dem anonymen Einkauf bei steuerscheuen Internetgiganten wie Amazon & Co., die die Ware von mindestbezahlten Mitarbeitern verpacken und von nicht weniger schlecht bezahlten Lieferdiensten völlig unökologisch durch die gesamte Republik vor die Haustür schippern lassen. Wieder hin zum persönlichen Kontakt mit dem Einzelhändler um die Ecke, der in Sachen Service und Beratung sowieso konkurrenzlos ist.

Wer also wissen möchte, ob der Lieblingsladen einen Click & Collect-Service anbietet, ruft am besten an oder schreibt eine E-Mail. Dort erfährt man auch direkt, wie die Abholung läuft.

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