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Ein neues Stück Mobilität für München 

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Von: Andreas Platz

Neu in München: Mietlastenräder von Avocargo
Neu in München: Mietlastenräder von Avocargo © Avocargo

Ob den Wocheneinkauf oder die Kinder transportieren: Der Markt rund um Lastenräder wächst. Neben Startups wollen auch immer mehr Kommunen die Transporträder auf die Straße bringen. 

Bestimmt hast Du die knallblauen E-Lastenräder von Avocargo bereits auf den Straßen erblickt. Seit Anfang Juni ist das Berliner Start-up Avocargo auch in München mit einer Flotte von E-Lastenräder vertreten. Jeder der die App lädt kann so ein Fahrrad mieten und direkt losfahren.

Hier kannst Du die Avocargo-App herunterladen: für Apple iOS oder Android

Der Markt für Lastenräder wächst

Denn der Markt wächst und wird es in Zukunft auch definitiv weiter tun, glaubt Avocargo-Mitgründer Matti Schurr. „Lastenräder sind ganz stark ein urbanes Phänomen im Moment“. Per App können sich Menschen das Lastenrad kostenpflichtig rund um die Uhr ausleihen und an einem beliebigen Ort in einem festgelegten Bereich wieder abstellen. Auch die Zahl der verkauften Lastenräder ist laut Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) im vergangenen Jahr auf knapp 170.000 (2020: 103.200) gestiegen.

Muskel- oder Elektrokraft

Es gibt sie mit Muskel- oder Elektrokraft betrieben, sie haben eine große Transportfläche, dazu tragen sie oft ausgefallene Namen wie „Ritterkutsche“ oder „Wilde Hilde“: Leih-Lastenräder sind immer wieder auf den Straßen deutscher Großstädte zu sehen. Wie zum Beispiel die mehr als 200 E-Lastenräder des Startups Avocargo in Berlin und München. Im Frühjahr 2021 wurde das junge Unternehmen gegründet – und will in den kommenden Jahren nun sein Angebot auf 40.000 elektrobetriebene Transporträder in weiteren Städten ausweiten.

Kommunen fördern Lastenräder

Die Beispiele zeigen: Kommunen haben ein Interesse daran, ihre Städte attraktiver zu machen, sagt Arne Behrensen, Geschäftsführer von cargobike.jetzt - einer Agentur und Projektschmiede zur Förderung von Lastenrädern. Die Transporträder hätten ein großes Potenzial, Autofahrten langfristig zu ersetzen.

Das sieht Schurr von Avocargo auch so: Viele Nutzerinnen und Nutzer erledigen Fahrten mit dem Rad, die sie sonst mit dem Auto machen würden - zum Beispiel den Wocheneinkauf. Ein Imker in Berlin transportiere regelmäßig seine Bienenstöcke, manch einer bringe auch Möbel auf der Transportfläche unter. «Wir müssen an den Punkt kommen, wo Lastenräder am Ende Mainstream sind», findet Schurr.

Hier gibts weitere Infos zu Avocargo in München

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